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26/10/2019 um 19:20 Uhr als Antwort auf: Psychiatrie in der Krise. Warum sind die Therapien so ineffizient? #65642
@nichtraucher Ich habe auch mal gehört, dass der Grund für die bessere Prognose in ärmeren Ländern der wäre, dass dort nicht so lange Neuroleptika gegeben werden. Ich finde es schwierig, den Grund auf eine Aussage herunterzubrechen, da vermutlich etliche Faktoren eine Rolle spielen.
Ich bin jedenfalls ganz froh darüber hier eine relativ gute Versorgungsstruktur zu haben. Ich habe versucht weiterzuarbeiten, was leider nicht funktioniert hat.
26/10/2019 um 17:48 Uhr als Antwort auf: Psychiatrie in der Krise. Warum sind die Therapien so ineffizient? #65623@nichtraucher und @lisi Ich finde, dass ihr die Sache differenzierter sehen solltet. Es gibt eben auch die schwerer Betroffenen, die die Hilfe, die es hier gibt, gut gebrauchen können. Wenn man weiter arbeiten kann, dann sollte man das aber natürlich auch tun.
Danke @hanseatic
Ja, ganz schön mutig. Ihre Positivsymptome scheinen auch sehr heftig zu sein.
@Lightness Es geht nicht darum die Krankheit allein auf Gene zurückzuführen. Es wurde in dem Beitrag auch gesagt, dass äußere Einflüsse eine entscheidende Rolle spielen. Wenn anhand der Forschung dann bessere Medikamente entwickelt werden können, willst du daran bestimmt auch teilhaben.
Danke @digger22! Ich wusste noch nicht, dass die genetische Ursachenkomponente so klar ersichtlich ist.
Ich nehme 15mg Aripiprazol und kann nicht bestätigen, dass es anregend oder antriebssteigernd wäre. Mir geht es besser seit ich die Dosis reduziert habe. Ich würde daher sagen, dass man so wenig, wie möglich an Neuroleptika nehmen sollte.
21/10/2019 um 19:46 Uhr als Antwort auf: Warum unterscheidet man zwischen psychischen und körperlichen Krankheiten? #64842@grenfell Um in deinem Bild zu bleiben: Es könnte ja auch sein, dass durch einen „Programmfehler“ ein „Hardwarefehler“ entsteht, also dass die Psychose dem Gehirn schadet. Auch wenn man das vielleicht noch nicht messen kann. Das ist natürlich nur ein laienhafter Gedanke von mir.
Interessant finde ich, dass du trotz deines Bildes eines Computers mit Programmen selbst schreibst, dass die Trennung nicht so strikt ist und das Körper und Geist zusammengehören.
20/10/2019 um 10:37 Uhr als Antwort auf: Warum unterscheidet man zwischen psychischen und körperlichen Krankheiten? #64591@lightness Ich habe mir den Spektrum-Artikel durchgelesen. Im letzten Absatz steht, dass sich Neurologie und Psychiatrie in Frankreich erst 1968 getrennt haben und dass das ein Fehler war. Ansonsten unterscheidet der Artikel aber auch wieder zwischen körperlichen und psychischen Krankheiten und meint nur, dass das eine das andere auslösen kann. Nach dem Artikel denke ich mir, dass ich vielleicht doch noch die Lumbalpunktion hätte machen lassen sollen.
Das Problem der TCM ist für mich eher, dass ihr wissenschaftliche Belege fehlen.
Vielleicht findet man ja irgendwann mal körperliche Ursachen für alle psychischen Erkrankungen. Damit wäre man dann wohl einer Heilung deutlich näher.
Leider wird unterschieden und leider werden psychische Erkrankungen im Vergleich zu körperlichen Erkrankungen oft noch abgetan oder weniger ernst genommen.
Das sehe ich auch als Problem. Wobei das auch mit mangelndem Verständnis zusammenhängt. Von Schizophrenie wiederum kann man auch kaum sprechen, weil es wiederum Ängste auslöst.
19/10/2019 um 19:13 Uhr als Antwort auf: Warum unterscheidet man zwischen psychischen und körperlichen Krankheiten? #64466Ich habe mich das vor allem gefragt, weil ich das Gefühl habe, dass mit psychischen Krankheiten ein größeres Stigma einhergeht.
Ich könnte mir wie @Metalhead666 vorstellen, dass die Unterscheidung historisch begründet ist. Es gibt die Neuroleptika beispielsweise noch gar nicht so lange.
Ich wünsche dir auch eine gute Besserung und dass du dann fit bist für die weite Reise
Gute Besserung @Miina
Ich bin mir sicher, dass Cortison-Präparate beim Ausschleichen bei mir Psychosen fördern
Ich habe noch keinen Zusammenhang der Anwendung der Cortisonsalbe mit der Psychose bemerkt. Allerdings brauche ich aufgrund des Ciclosporins auch weniger Cortison und nehme zur Zeit auch 15mg Aripiprazol. Ich finde es aber interessant, dass du das an dir beobachten kannst. Ich hoffe du gerätst nicht in eine Psychose.
Weniger zu arbeiten wird bestimmt ganz gut für dich sein. Es hört sich nach einem guten Mittelweg zwischen Vollzeitarbeit und gar keiner Arbeit an. Toll, dass dein Arbeitgeber da so mitspielt :good:
@Nichtraucher: Machst du dir keine Sorge, dass die Psychose bei dir wieder ausbricht, wenn du nach Singapur gehst? Ein Psychologe meinte mal zu mir das Psychosen gerade in der Ferne oft auftreten, weil dort alles fremd ist.
Mir hat das Forum schon geholfen und zwar in dem Sinne, dass ich mich mit der Psychose nicht mehr so allein fühle. Auch mit der Negativsymptomatik haben andere ebenfalls zu kämpfen. Manchmal wird es mir mit dem Selbstmitleid aber auch zu viel. Dann versuche ich etwas anderes zu machen.
Die Ratschläge, die man so bekommt und austeilt, sind natürlich nicht immer anwendbar oder passend. Aber zumindest gibt es Versuche der Hilfestellung und das sehe ich positiv.
Ja, das kann ich verstehen. Ich nehme es auch nur, weil bei mir die Neurodermitis so stark ist. Ich denke aber nicht mehr so sehr über die heftigen möglichen Nebenwirkungen nach, da das eben auch nichts ändert.
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