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@Miina: Ich stelle es mir ziemlich schlimm vor nur ein paar Stunden schlafen zu können und das deine Umgebung kein Verständnis dafür hat macht es ja umso schlimmer. Kannst du es dir denn vorstellen vollstationär aufgenommen zu werden? (Ich bin da bis jetzt drum rum gekommen.) Ich drücke dir jedenfalls die Daumen, dass es besser wird
Ich dachte auch eine zeitlang, dass ich eine Depression hätte. In der Tagesklinik wurde mir dann aber gesagt, dass es sich um die Negativsymptomatik meiner Erkrankung handelt.
Die Verortung bei der Negativsymptomatik habe ich selbst vorgenommen. Von Asmus Finzen ist das nicht-wollen-können und das verwahrlosen
Ansonsten kann ich sagen, dass es mir ebenfalls schon lange schwergefallen ist Entscheidungen zu treffen. Man könnte jetzt spekulieren, ob das mit einer Ich-Schwäche zu tun hat, die eine Psychose begünstigt.
Das mit der Willensschwäche kenne ich auch und ich denke es gehört zu der Negativsymptomatik. Ich habe darin auch in dem Buch Schizophrenie von Asmus Finzen gelesen (dem ich mit gemischten Gefühlen gegenüberstehe). Er schreibt vom „nicht-wollen-können“ und davon dass manche Kranke verwahrlosen.
In dem Denken darin, dass die Willensschwäche zur Krankheit gehört, kann die Krankheit auch mal zur Ausrede werden :-/
Ich denke der Ausweg liegt darin, Dinge zu tun, auch wenn man nicht will. Das fällt mir ziemlich schwer, aber nichts zu tun ist fatal. Ich versuche mich daher auch bei kleinen Dingen zu freuen, wenn ich sie gemacht habe.
@Molly: Danke für deinen Post. Da könnte es mir ähnlich gehen. Ich habe schon studiert und auch schon gearbeitet. Nur hat mich meine psychotische Erkrankung rausgehauen. Ich spreche das morgen mal mit meinem Hausarzt durch.
Es werden wenig Lichtblicke gezeigt. Wobei das wohl auch an der Sache selbst liegt. Man muss sich wohl mit einigen Einschränkungen abfinden.
Das mit den Zitaten hat mich zusätzlich aufgeregt, da keine kritische Auseinandersetzung mit den Bleulers stattfindet.
Das Geld für ein bedingungsloses Grundeinkommen mag ja da sein. Trotzdem wird bei Hartz 4 als „Sanktion“ teils weniger als das Existenzminimum gezahlt. Schon traurig
@molly: Ich wünsche dir natürlich eine gute Besserung
@Molly: Mit Rente und Unterhalt hast du ja schonmal zwei Einnahmequellen. Wenn es schlecht läuft muss man wohl allein von Grundsicherung leben
Ich habe einen GdB von 60. Bis jetzt hat mir der Ausweis allerdings noch nicht viel gebracht.
06/02/2019 um 19:02 Uhr als Antwort auf: Medikamenten dosis, medikament und nebenwirkunge. Erfahrungen gewünscht. #18839Ich hatte zuerst Risperidon, was mich ziemlich müde gemacht hat. Dann kam das Abilify mit 30mg. Das hat mir in der Dosis auch etwas Durchfall bereitet. Da ich unter der Dosis immer noch müde war habe ich Reagila ausprobiert, welches bei mir leider Übelkeit verursacht hat. Zur Zeit bin ich bei 20mg Abilfy. Es geht mir eigentlich ganz gut, nur die Negativsymptomatik macht mich fertig.
Kannst du dich nicht zur Medikamenteneinstellung in eine Klinik einweisen lassen?
Mir ist die Anonymität schon wichtig. Schließlich möchte ich kontrollieren, wem ich von meiner Krankheit erzähle. Ich würde mir daher auch etwas mehr Sicherheit im Forum wünschen, zum Beispiel einen verschlüsselten Login. So hofft man halt das nichts schiefgeht…
Ich habe nach meinem ersten Aufenthalt in der Tagesklinik gearbeitet bis ich die Müdigkeit nicht mehr ausgehalten habe und wieder in die Tagesklinik gegangen bin. Als ich dann wieder arbeiten wollte hat mein Arbeitgeber mir mitgeteilt, dass er die Zusammenarbeit beenden will. Dann bin ich umgezogen und wieder in eine Tagesklinik. Dort wurde mir eine berufliche Reha empfohlen und das ist jetzt mein nächstes Ziel
Sorry falls jemand die Geschichte schon gelesen hat, so ähnlich habe ich es auch schon in meinem Vorstellungspost geschrieben, aber ich finde es gehört hier nochmal hin. Danke fürs Lesen!
Wenn die Negativsymptomatik weiter nachlässt, dann sehe ich auch eine Chance für mich auf dem Arbeitsmarkt. Positivsymptome habe ich zur Zeit kaum, außer vielleicht mal kleine Sachen wie einen Gedanke den ich schlecht los werde oder ein Bild was bei mir zu lange in den Gedanken hängt.
Bei mir ist wohl die Wartezeit das Problem. Ich habe da anscheinend nur 52 Monate. Evtl. habe ich aber Anspruch auf eine Sonderregelung, da mein Studium weniger als 6 Jahre her ist. Im letzten Brief den ich bekommen habe stand jedenfalls, dass ich keinen Anspruch hätte.
Ich wollte demnächst einen Anlauf in Richtung Arbeitsmarkt nehmen, indem ich eine berufliche Reha mache. Ich will mir den Laden in der nächsten Woche mal ansehen. Ob ich eine Reha allerdings packe ist fraglich. Ich bin ja schon aufgrund zu geringer Leistung aus meinem Job geflogen
Aber einen Versuch ist es wohl wert
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