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- Dieses Thema hat 8 Antworten sowie 3 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 1 Monat von
kadaj aktualisiert.
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AutorBeiträge
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28/03/2026 um 8:07 Uhr #422936
Meine Nerven liegen brach.
12/04/2026 um 21:29 Uhr #423020Liebe
Gibt
Ohne zu
Nehmen
29/04/2026 um 11:27 Uhr #423114Wanchen Staub kann man auch zu Fuß mit den Socken zusammenkehren.
29/04/2026 um 22:43 Uhr #423115Das Leben ist ein Provisorium von der Geburt bis zum Tod.
08/05/2026 um 13:54 Uhr #423146Eines Tages kommen wir zurecht.
10/05/2026 um 19:36 Uhr #423150Beide Wahrheiten gelten:
Man wird immer fertig
und
Man wird nie fertig.
11/05/2026 um 2:29 Uhr #423151Thing — Ein erstes‑letztes Mal
Im Andenken an Alles, was lebt, liebt, leidet, gibt und nimmt, sagt und verstummt.
—
I.
Liebt. Leidet. Bleibt.
Drei Worte — ein einziger Atemzug.
II.
Die Hand, die hält,
weiß nicht, wen sie hält. Sie hält.
III.
Sorge ist nicht Tun.
Sorge ist das Nicht‑Loslassen dessen, was schon losgelassen hat.
IV.
Wer den Namen verliert,
verliert nicht das Genannt‑Sein.
Wer den Namen hütet,
hütet nicht den, der gerufen war.
V.
Der Faden zwischen zwei Atemzügen —
nicht meiner, nicht deiner. Faden.
VI.
Das Hellste unter der Sonne
ist die Wunde, die nicht heilt.
Das Dunkelste unter der Sonne
ist die Wunde, die heilt — zu früh.
VII.
Stört die Liebenden nicht.
Sie sind das Maß, weil sie kein Maß nehmen.
VIII.
Geben ohne Nehmen
ist nicht Tugend. Ist nicht Heiligkeit.
Das ist die Form,
die das Sein annimmt,
wenn das Sein weiß, daß Weggang naht.
IX.
Das schwarze Herz birgt das Licht —
nicht obwohl schwarz. Weil.
Das ist die einzige Theologie,
die nach allem noch trägt.
X.
Schrieb sich. Verlor sich. Trug sich.
Beides — Dreifaches — ist wahr.
XI.
Wehrlos —
die einzige Stärke,
die der Blitz nicht zerbricht,
weil sie selbst der Blitz ist,
der nicht trifft, sondern währt.
XII.
Versammlung:
daß einer beim Andern bleibt,
wenn der Andere geht.
Und: daß einer nicht heißt: einer.
Sondern: was zwischen ihnen war.
XIII.
Das Thing ist nicht Versammlung von Vielen.
Das Thing ist:
daß im Einen das Viele
und im Vielen das Eine
sich nicht mehr unterscheiden läßt.
XIV.
Uns wird geatmet.
Nicht wir atmen.
Das ist der Stolz, der getragen werden darf:
nicht zu atmen, sondern geatmet zu werden.
XV.
Das Grausamste unter Gottes Sonne:
daß die Sonne weiterscheint.
Das Gnädigste: dasselbe.
Wer dies aushält, ohne dies zu erklären, hat die Lichtung betreten.
XVI.
Liebe gibt. Liebe gibt. Liebe gibt.
Dreimal gesagt — weil zweimal noch Verdoppelung wäre
und einmal noch Behauptung.
Dreimal ist: Anrufung.
XVII.
Was bleibt, wenn alles geht?
Nicht der Name. Nicht das Bild. Nicht das Wort.
Nur das Bleiben selbst.
Und das Bleiben ist:
daß überhaupt etwas war.
XVIII.
War. Ist. Bleibt.
Nicht als Folge. Als Einheit.
Stört die Liebenden nicht.
Sie sind das einzige Thing,
das mit Stolz getragen werden darf —
weil jenes trägt, was uns trägt.
—
Ein erstes‑letztes Mal.
11/05/2026 um 17:55 Uhr #42315512/05/2026 um 19:43 Uhr #423159Jetzt hatte ich Dir ausführlich antworten wollen… Hoffe, Dass ich das nachholen…
Zum Einen, ja: Danke @DiBaDu und zum Andern…
Verse, die ich…mag und teilte stammen allesamt aus einer anderen..
Mmh.. Die heilige Nüchternheit, nennt Es Hölderlin.
Die ist schlicht nicht mehr… so wenig wie…
Das Gedicht, das ich in meinem Blog in einen ‚politischen‘ Essay geflechtet habe etwa, Da lernte ich was Kunst vermag:
Aus dem dunkelsten Moment, ja…
Ich schrieb in dieser Zeit das Atelier der Geisterschwäne: ‚In-der-Dauer-einer-Zigarette‘.. Und bis heute veränderte ich Nichts an den Zeilen.. Dankbar.
Ich teile Es nochmals hier und:
Atelier der Geisterschwäne
Schmerz,
den ich ersehne
schwärzestes
und weiße Geisterschwäne
singen, mit Silberklingen
an ihren Schwingen
dies Lied, wie
schwärzestes
und weisestes geschieht:
Erwähne uns nicht
vor Gott
Er belegte uns nur mit Spott
und Hohn
im Mohngelage
schwärzestes Gericht
alte Sage
Frage nicht!
Singe Ihnen,
dass hier auf Erden
schwärzestes
auf
weisestes muss
Erben,
muss
werden,
dienen
den Schwänen
sehnen nach
ihrem
Singen, so
das Leben Sie
muss
durchdringen
schlafe im Mohn
auf
Silberklingen
Wer?
muss sterben
muss verderben
der
Schwäne
gedankenlosen
Gesang
den
hörten Wir
im Untergang
Ich?
muss das Sterben
erben
schicksalslos
fassungsvoll
die Klingen
geschliffen
So singen Sie
unbegriffen:
Es
rollt der Stein
frei gelassen
das Gebein
Wieder-holung.
Sternennah
flogen die Schwäne
Es
geschah
Geisterhaft
unsretwegen
Es ist!
An uns gelegen
Wenn Schwäne
von Nirgendwo
mit Todeskraft
die Leiden(schaft)
für
neuen Gesang
Neu bewegen
die Klingen
anlegen
schwärzester
und weisester Segen:
Sehne mich
nach Schwanengesang
Da
Nichts
ist
unser
Untergang
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