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Schon erstaunlich wie empflindlich du @mowa auf Dosisreduktionen reagierst. Von den Behandelnden werden ja mal 10mg, 15mg, 30 mg gegeben und auch in solchen Schritten rauf und runter dosiert (so jedenfalls mein Eindruck). Ich hatte versucht etwa in monatlichen 10%-Schritten zu reduzieren und dabei Pausen gemacht, wenn es die Situation erforerdte. Am Ende musste es für mich schneller gehen, da die Nebenwirkungen sehr störend und für mich bedenklich wurden (Zittern der Hand; Anspannungsgefühl, das mich nicht gut schlafen ließ).
23/08/2024 um 7:59 Uhr als Antwort auf: Doku: Take these broken winks (Über die Genesung von Schizophrenie ohne Medis) #361980Betrachte ich die Politiker in unserem Land oder auch nur irgendwelche Ebay-Handelspartner, akzeptiere ich immer weniger ein Abweichen von der Norm, ja macht mich sogar aggressiv !
Das wirkt auf mich nicht gerade stabil und gesund ist es sicher auch nicht. Meinst du nicht auch, dass es besser wäre, weniger aggressiv zu sein? Letztlich kostet dich das doch auch Nerven…
Mit diesem (Teil-)Erfolg habe ich ehrlich nicht mehr gerechnet.
Das kenne ich auch
Ich freue mich sehr über die Einladung, aber ich bin auch nervös.
Da du nicht mit der Einladung gerechnet hast, hast du ja eigentlich nichts zu verlieren. Mindestens sammelst du Erfahrung bezüglich Bewerbungsgesprächen und wenn es gut läuft und auch für dich passt, umso besser…
16/08/2024 um 22:49 Uhr als Antwort auf: Antipsychotika für Frauen -Professorin spricht über ihre Forschung #360913Naja, eine Anhedonie ist das schwerste Geschütz das eine Psychose hat und es war meine schlimmste Zeit in 30 Jahren der Erkrankung !
Naja gut, aber wir wissen ja nicht, wie schlecht es pia in den fünf Jahren, von denen sie schreibt, ging. Außerdem finde ich diese Vergleiche, wem es schlechter geht oder ging, ohnehin nicht sinnvoll…
16/08/2024 um 21:54 Uhr als Antwort auf: Antipsychotika für Frauen -Professorin spricht über ihre Forschung #360903da kannst Du wohl 5 nicht so gut laufende Jahre leicht wegstecken ?
Weil es dir auch mal 1,5 Jahre nicht gut ging? Komische Argumentation
Ich wollte in meinem persönlichen Blog nicht darüber schweigen, dass mich der eskalierte Konflikt zu Hause sehr beschäftigt. Auch weil das Thema Gewalt in der Partnerschaft stark tabuisiert und geächtet wird. Es ist OK, wenn Foris, die hier mitlesen, den Impuls haben, helfen zu wollen. Ich selber habe bestimmt oft in ähnlichen Situationen vorschnell helfen wollen.
Ich verstehe, dass du darüber schreiben willst und zwar so viel oder wenig, wie es für dich passt. Da ich nichts genauer darüber weiß und du ja auch verständlicherweise keine vorschnellen Hilfsversuche möchtest, wünsche ich dir bzw. euch erstmal nur eine gute Besserung!
Ich wünsche Dir alles Gute im neuen Job!
Danke
Ohne ihn hätte es dieses Arbeitsverhältnis nicht gegeben, natürlich nicht. Und genauso wenig ohne mich.
Klar
Ich denke, er weiß zu schätzen, dass du teilweise auch sehr viel erreichst und kommt auch daher damit zurecht, dass du mal ausfällst. Wenn ein neuer Arbeitgeber vor allem letzteres befürchtet oder dich insgesamt nicht gut einschätzen kann, wird es schwierig.
Wir haben sehr viele interessante und qualifizierte Bewerbungen bekommen. Daher haben wir uns viel Zeit genommen, diese zu sichten und zu evaluieren. Leider müssen wir Ihnen heute mitteilen, dass wir Sie diesmal nicht in die engere Auswahl aufnehmen konnten. Im Bewerbungsprozess sind es einfach oft die kleinen Details und Nuancen, die bei der Entscheidungsfindung ausschlaggebend sind.
Eigentlich finde ich Absagen auch gar nicht mehr so schlimm. Als ich nach dem Studium angefangen hatte, mich zu bewerben, hatte ich erst nur wenige Bewerbungen geschrieben und gedacht, dass ich sowieso genommen werde. Dann habe ich es eher umgekehrt gesehen, also dass ich mich freue, wenn die Bewerbung weiter geht und letztlich konnte ich dann auch mal durch Probearbeiten überzeugen. Meine Selbstpräsentation war damals eher nicht so gut. Allerdings denke ich, dass ich mich bei der eigenen Darstellung verbessert habe. Durch das Bewerben habe ich also wohl zumindest einiges gelernt.
Was es in Berlin auch gibt, ist der Schuldienst als Quereinsteiger, wie Du Dopplereffekt bereits dabei bist. Ich glaube, dass der Beruf als Schullehrer mit (pubertierenden) Kindern für mich zu anstrengend sein wird. Ich weiß es nicht. Die Staatsexamen werden wohl auch vorausgesetzt, soweit ich gelesen habe.
Ich denke, in Berlin ist das auch nochmal anstrengender, als im eher ländlichen Bereich, wo ich bin. Wie genau der Einstieg aussehen kann ist wohl abhängig vom Bundesland. Hier gibt es einen „Seiteneinstieg“, wo man direkt anfangen soll und den „Quereinstieg“, wo man zunächst das Referendariat macht. Mit den pubertierenden Kindern ist es sicher nicht einfach, aber ich meine, es kann auch gut sein. Ich denke, sie können Null-Bock-Phasen haben, aber auch sehr begeisterungsfähig sein. Zwischen 5. Klasse und den Abschlussklassen gibt es auch noch große Entwicklungsunterschiede… edit: Mal sehen, wie das für mich wird
Für Foris, die meinen Blog verfolgen, ist es bestimmt offensichtlich, dass ich sehr viel Glück mit meinem Vorgesetzten habe. Ich selbst äußere mich ja immer wieder auch so. Dann der Gedankengang, was wäre, wenn ich diesen Job verlieren würde und dass es unwahrscheinlich wäre, noch einmal so viel Glück zu haben, ist wohl normal.
Ich denke auch, dass du das genau so nicht nochmal findest: Du hattest nicht nur Glück, sondern ihr kennt euch auch schon sehr lange. Woanders kann es aber natürlich auch gut sein…
Was man bei neuen Bewerbungen beachten sollte, ist, dass die einen erstmal überhaupt nicht kennen und sich dann nur anhand der Bewerbungsunterlagen und ggf. einem Gespräch ein Bild von einem machen. Daher können die Arbeitgeber Eigenheiten erstmal nicht so gut einordnen und ein Wort wie „psychische Erkrankung“ kann schon zum Aussortieren führen. Bei vielen Bewerbungen fehlt ja ggf. auch die Zeit, um jede einzelne ausführlich zu beurteilen. Ich denke, es kann auch helfen sich mal vorzustellen, man selbst müsste entscheiden, wen man einstellen würde oder auch speziell, ob man sich selbst einstellen würde. Dann kann man auch überlegen, wie man die Bewerbung und die eigene Vorstellung verbessern kann.
Wo du es probieren könntest wäre wirklich der öffentliche Dienst!
Ich denke auch, dass es da wohl etwas besser ist, obwohl ich in der Tagesklinik eine gesehen habe, die soweit ich weiß, im öffentlichen Dienst war und der gekündigt wurde. Ein gewisses Maß an Leistung und Kontinuität ist für Arbeitgeber eben wichtig. Wie genau die Anforderung und Beurteilung der Leitungsfähigkeit aussieht liegt aber sicher an den Leuten auf die man bei der Arbeit trifft (besonders natürlich an den Vorgesetzten). Im öffentlichen Dienst gibt es auch ein paar Regelungen, die Behinderte gezielt fördern. Ich vermute, in der Wirtschaft gelten noch eher je Betrieb bzw. Firma auch eigene Regeln.
Ich merke, dass ich die Erholung brauche. Vielleicht schaffe ich es in den kommenden Tagen auch noch, meine Bewerbungsunterlagen zu bearbeiten. Eine passende Stellenausschreibung habe ich bereits gefunden
Ich bin gespannt, was es wird
Ja. Ich frage mich, ob die Personalentwicklung so bleiben muss
Wenn man den nimmt, der keine Zweifel zeigt, kann einem wohl auch bei der Auswahl eher weniger ein Fehler vorgeworfen werden.
Ehrlich gesagt geht es mir auch oft so, wenn ich vor einem Kauf stehe, dass ich schaue, ob der Verkäufer von seinem Produkt überzeugt ist (natürlich neben meiner Einschätzung, bzgl. Richtigkeit, Preis-/Leistung etc.). Jedenfalls könnte ich auch nicht von mir behaupten, immer objektiv zu sein.
Im Fokus des Bewerbungsverfahrens stehe nicht ich als Person, sondern die zu erledigende Tätigkeit.
Klar: Du musst die Tätigkeit gut machen können und Selbstvertrauen darin zeigen, dass das so ist. Ich denke es führt auch dazu, dass oft nicht die geeigneteste Person den Job bekommt, sondern die, die am wenigsten Zweifel zeigt. Aber so läuft es eben…
Sie ist ruhiger als sonst, sucht Körperkontakt und hat viel geschlafen. Bis zum frühen Abend hat sie kaum etwas gefressen, aber dann hat sie doch Hunger bekommen.
Hoffentlich ist sie nicht krank…
Psychische Erkrankung gesellschaftsfähig machen zu wollen ist in Ordnung, doch wie erreiche ich dieses Ziel? Ich verschweige nicht, wenn ich sie in den Bewerbungsunterlagen nicht erwähne, vielmehr geht es um die Taktik: Wann und in welchem Raum spreche ich darüber?
Ich bin gespannt, wie du das umsetzen kannst. Es sieht für mich nach einer Gratwanderung aus. Ich selbst bin diesbezüglich sehr vorsichtig geworden und versuche mehr, mich selbst in gutem Licht darzustellen. Das fällt mir allerdings auch schwer, weil ich ehrlich sein will und oft zu sehr Probleme im vorhinein lösen will. Die (frühe) Nennung des Begriffs „psychische Erkrankung“ führt sicher oft erstmal dazu, dass man in einer Schublade landet oder gleich aussortiert wird. Später, wenn es etwas Vertrauen gibt und sie einen etwas kennen, kann man da ggf besser darüber sprechen.
Einiges aus deinen Notizen könntest du wohl auch in Bewerbungsbüchern nachlesen (z.B. Hesse Schrader in verschiedenen Geschmacksrichtungen
). Für mich war das Lesen eines solchen Buches nach dem Studium hilfreich (Hesse Schrader – Bewerbungstrategien für Hochschulabsolventen…).aber jedenfalls siehst du damit ja endlich ein, dass man von Neuroleptika wegkommen kann.
Du hast mich nicht ganz verstanden: Wegkommen tut nur ein Drittel, da diese nur einen Schub hatten, die anderen bleiben leider fast zu 100% an den NL kleben ! Wenn man aber später zu Medikamenten greifen würde, könnte man diese 33% definitiv erhöhen ?
Ich will das hier nur mal festhalten, dass du nun wirklich meinst, dass man von Neuroleptika wieder wegkommen kann. Nur falls du wieder deine Posts löschst…
Bezüglich deiner Statistiken bin ich skeptisch und ich frage mich, warum sie dir so wichtig sind, obwohl du selbst meinst, dass sie ungenau sind. Die Erfolgsaussichten mit oder ohne Neuroleptika sehe ich als sehr individuell an und es spielen sehr viele Faktoren eine Rolle (eigene Einstellung, Lebensweise, Umfeld, …).
Noch zu deiner Frage, ob es helfen würde, später zu Medikamenten zu greifen: Ich denke, dass man mit den Medikamenten jedenfalls viel vorsichtiger sein sollte und das Kosten-Nutzen-Verhältnis sorgsam abwägen sollte. Das sage ich aus meiner persönlichen Erfahrung heraus, da ich unter einer zu hohen Dosis sehr müde war und kaum etwas machen konnte. Geholfen haben mir dagegen Familie, Freunde und psychologische Unterstützung in der Tagesklinik. Dazu war dann etwas später noch ein Ortswechsel sehr gut, da ich dort, wo ich war, nicht glücklich, sondern einsam war.
Für NL-Behandelte gilt natürlich die Drittelregel: Ein Drittel hat nur einen Schub und kommt dann wieder frei. Ein Drittel kann mit NL ein halbwegs gutes Leben führen un ein Drittel ist trotz NL schwer angeschlagen. Dass das Ganze hier natürlich nur Schätzungen sind und keine universelle Gültigkeit hat sollte natürlich jedem klardenkenden Menschen bewußt sein ?
So hatte ich das von dir bisher noch nicht gelesen. Ob das mit der deiner „Drittelregel“ stimmt, will ich gerade nicht diskutieren, aber jedenfalls siehst du damit ja endlich ein, dass man von Neuroleptika wegkommen kann.
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