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ich habe schon des öfteren geschrieben, dass NL keine guten Medikamente sind, aber für viele eben alternativlos (auch für mich). Vielleicht habe ich mich noch nie so klar ausgedrückt, dass man nie mit NL beginnen sollte, aber einmal drinnen gibt es halt für die meisten kein Entkommen.
Für „die meisten“ heißt dann aber auch, dass das, was du schreibst nicht für „alle“ gilt.
Neuroleptika sind nicht „alternativlos“, die Frage ist nur, was die anderen Möglichkeiten sind und ob sie für einen besser oder schlechter sind.
Für mich sieht es so aus, als würdest du @Ludwig dich langsam in Richtung Vernunft bewegen, auch wenn ich das nicht beschreien will. Ein guter Schritt wäre noch, dabei andere nicht zu nerven, indem du für das, was du gerade für richtig hältst rücksichtslos argumentierst.
Jedenfalls siehst du offensichtlich hochdosierte Neuroleptika nicht mehr als einzige Lösung an. Dann solltest du auch sehen können, dass es für manche ohne, für manche mit und für manche auch mit recht viel Medikamenten geht.
Der Vorschlag, den du hier diskutieren willst und für den du dich anscheinend aussprichst stammt ja von Volkmar Aderholt, gegen den du, wenn ich mich richtig erinnere, auch schon ausgeteilt hast.
Seltsam, dass wir immer wieder das gleiche Muster erleben und scheinbar noch nicht daraus gelernt haben
Ich denke, es ist auch nicht so einfach, Muster zu ändern, aber es zu erkennen und ändern zu wollen, finde ich schon gut. Da ihr beide das Muster kennt, könnt ihr euch sicher auch besser verzeihen.
Das ist sicher auch so, dass dann noch Umweltfaktoren mit einwirken und so ein Verhalten verstärken können. Aber jetzt einzig und allein die Schuld für diese Aggression, die ja auch sehr häufig ist bei Tieren, auch bei Katzen, bei dir zu suchen, wäre glaube ich zu kurz gegriffen.
Das meinte ich auch nicht. Der Zusammenhang hat sich mir aber aufgedrängt, auch weil die Absätze direkt übereinander sind. Ich denke, Chanchan wird sich auch viel positives von Mowa abschauen und Mowa tut ja auch viel für Chanchan und ihre die Hundeerziehung.
mein fazit bisher: kaum einer nimmt gern medikamete(was völlig normal ist),aber die vernunft lässt sie uns weiter nehmen.da die konsequenzen zu fatal sein können,wenn wir absetzen.
Es gibt hier Leute, die keine Psychopharmaka nehmen, welche die wenig nehmen und welche die viel nehmen. Ich weiß auch nicht, warum es einigen hier so schwer fällt, zu akzeptieren, dass es da unterschiedliche Wege gibt und man eben das macht, was für einen selbst passt.
Ich kann mir vorstellen, dass es bei längerer Erkrankung und mehreren durchlebten Psychosen auch schwieriger wird, von Medikamenten loszukommen. Dazu fehlt mir aber zum Glück die Erfahrung.
Für mich war die Broschüre der DGSP zum Reduzieren der Neuroleptika hilfreich (Link). Auch die ist natürlich nicht für jeden etwas
Im Nachhinein ist es schon erschreckend, wie gehässig und herablassend ich werden kann, wenn ich ausgerastet bin. In einer Situation habe ich meinen Mann angeschrien, und ich habe auch mitbekommen, dass Chanchan regungslos in meine Richtung geguckt hat. Meine Vermutung ist, dass Chanchans Aggressionen in Situationen, in denen sie ihre Ressourcen vor anderen Hunden verteidigt, dadurch zustande kommt, dass sie über Tage und vielleicht auch Wochen unterfordert war. Ich habe sie auch zu wenig beachtet, als ich durch den Stress bei der Arbeit und bei meinen Bewerbungen kaum Zeit mehr für andere Dinge hatte.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass sie sich Aggression von dir abschaut. Sicher ist es gut, wenn ihr euch etwas Entspannung gönnen könnt
es bleibt mir selbst überlassen und den anderen ob sie Horst Beiträge lesen oder nicht.
Wenn man ein paar seiner Beiträge liest, merkt man auch recht bald, was davon zu halten ist. Letztlich wiederholt er sich nur ständig.
ich glaube du es wäre gut für dich zu akzeptieren, dass Menschen unterschiedlich sind, für manche geht es ohne Neuroleptika, für manche nicht und andre kommen mit sehr geringen Dosen aus.
Ich denke, es ist wichtig zu sehen, dass das, was für jemand anderen passt, bei einem selbst nicht genauso funktionieren muss. Dazu sind Menschen, ihr Umfeld und ihr Lebensweg zu unterschiedlich. Natürlich ist es gut, auch auf andere zu schauen und davon zu lernen, aber man kann es nicht eins zu eins auf sich selbst übertragen.
Bezogen auf die diversen Statistiken, die Ludwig schon gepostet hat, sind da in unterschiedlicher Zahl stets Fälle in denen es gut oder schlecht läuft. Wie genau das beurteilt wird ist auch wieder ziemlich subjektiv. Daher finde ich es für mich als einzelnen sinnvoll, auch auf Erfahrungsberichte zu schauen, wie man sie hier im Forum zahlreich findet.
NL machen nicht abhängig !
Das kommt darauf an, wie man „abhängig“ definiert…
Wenn man Neuroleptika zu schnell absetzt oder reduziert, kann es zu einem Reboundeffekt kommen, wenn sich das Gehirn schon die Neuroleptika gewöhnt hat und für die Umgewöhnung Zeit braucht.
Ludwig hat offensichtlich keine Ahnung, was er da postet: Hauptsache es sieht irgendwie wissenschaftlich aus.
Da hier alle so clever sind, habe ich meine Beiträge aus dem Thread gelöscht
Da es sowieso unklar war, was du damit sagen wolltest, ist das kein großer Verlust.
Keine Ahnung, was du mit deinen “Bildchen” hier bezwecken willst @Horst. Gibt es da etwas, was du uns mitteilen möchtest?
Das frage ich mich auch.
Btw, wenn man mal zurück auf das erste Bildchen geht, mit dem der Thread eröffnet wurde, gibt es da in jedem Fall auch „Vollremissionen“. Dem zu Folge ist es also möglich, „gesund“ zu werden.
Hast du die Studie gelesen?
uncharact. Residuum = man lebt ohne gröbere Gesundheitsbeeinträchtigung mit Tabletten
Hier finde ich besonders unklar, was gemeint ist. Von „mit Tabletten“ oder „ohne Tabletten“ steht in der Grafik auch nichts.
Da hier immer mal wieder die Rede von Minimieren und Reduzieren zum Thema kommen, möchte ich einmal eine Grafik zu den Chancen einer Gesundung zeigen.
Was hat die Grafik denn mit Minimieren und Reduzieren zu tun?
Was genau bedeutet Voll-Remission, uncharakt. Resid., charakt. Resid.? Ohne zu wissen, wie das in der Studie definiert ist, ist die Grafik kaum aussagekräftig. Man könnte auch allgemein fragen, was gesund und was krank ist.
Eigentlich geht es für mich aber eher darum, ein gutes Leben führen zu können mit dem man zufrieden ist, mit der Gesellschaft klarkommt und einen positiven Beitrag leistet.
Auf dem Heimweg sagte mein Mann zu mir, dass ich mich selbst und meine Mitmenschen mit meinem Perfektionismus total gestresst habe. Ich weiß, dass ich es schnell übertreiben und viel Stress machen kann. Ich muss mich da manchmal selbst an die eigene Nase fassen, das ist wohl wahr!
Ich stresse mich und andere auch öfter wegen Perfektionismus oder übertriebener Sorge. Ich denke, das ist irgendwo gelerntes bzw. trainiertes Verhalten und oft führt es ja dann auch zu sehr guten Ergebnissen, wird also belohnt. Es ist dann sicher gut auch zu reflektieren, ob es da wert war, das Kosten-Nutzen-Verhältnis also letztlich stimmt. Ich bemühe mich jedenfalls, mich nicht zu sehr zu stressen und Sachen „gut“ sein zu lassen, anstatt alles bis zur Perfektion verbessern zu wollen, was ja sowieso nicht geht.
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