Dopplereffekt

Verfasste Forenbeiträge

Ansicht von 15 Beiträgen – 16 bis 30 (von insgesamt 921)
  • Autor
    Beiträge
  • Ich glaube allerdings nicht, das Olanazpin der Grund ist, warum ich Motivationsprobleme habe. Dann doch viel eher die Negativsymptomatik…

    Die „Negativsymptomatik“ kann aber auch von Medikamenten kommen. Zufällig bin ich gerade nochmal auf einen alten Thread gestoßen, den ich dazu mal aufgemacht hatte (Link), wobei die Broschüre der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie mittlerweile hier zu finden ist.

    Woher genau deine Motivationsprobleme kommen, kann ich natürlich nicht sagen. Dem auf den Grund zu gehen könnte sich aber lohnen. Wenn man Glück hat, findet man einen kompetenten Arzt und/oder Psychologen, der einem dabei hilft.

    Obiges war das ursprüngliche, dieses hier wurde dann wohl ein wenig “gekapert” ;-)

    Was ist eigentlich aus der Frage von @unik geworden bzw. hat dieser Thread @unik geholfen?

    Ich hatte mich auch gefragt, ob uniks Medikation von „10 mg Olanzapin“ problematisch bzgl. der Arbeit ist.

    Eigentlich ist das System im Vergleich mit denen in anderen Ländern schon seeehr komfortabel.

    Wer weiß, wie es mit den Sozialsystemen insgesamt weitergeht. Nach Möglichkeit sollte man sich nicht auf deren Fortbestand verlassen. Sie basieren außerdem auf Solidarität und deshalb sollten die, die arbeiten können, das auch tun. Wenn man das nicht kann, ist das natürlich eine andere Geschichte.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #372551

    Weil ich inzwischen mit Psychosen gut genug umgehen kann, wurde ich depressiv, womit ich noch nicht gut umgehen kann. So fühlt es sich für mich zumindest an :unsure:

    Bei vielen ist es auch die dunkle Jahreszeit, die zu depressiven Symptomen führt. Es gibt ja sogar „Tageslichtlampen“.

    Er hat mir sinngemäß gesagt, dass mein Gesundheitszustand immer wieder kippen kann, weil ich eine Grenzgängerin bin, und so wie es mir bisher immer wieder besser gegangen ist, wird es mir auch jetzt wieder besser gehen.

    Ich musste gerade nochmal an diesen Beitrag von dir denken. Tatsächlich denke ich auch, dass es dir wieder besser gehen wird.

     

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #372413

    Grundsätzlich ja, das weiß ich auch, nur habe ich mich ins Schlafzimmer zurückgezogen, weil es mir schlecht ging und ich mich nur noch hinlegen konnte. Speziell vorgestern war es auch so, dass ich es mehr als 2 Tage lang nicht geschafft habe zu duschen, und mein Bedürfnis mich zurückzuziehen war einfach überwältigend.

    Es ist ja auch nicht einfach, außerhalb der eigenen Wohnung einen ruhigen Platz zu finden, wo man sich hinlegen oder auch nur ausruhen kann. Das merke ich, wenn ich unterwegs müde bin.

    Ich finde es sehr schwierig zu Beziehungen von außen etwas zu sagen, obwohl das auch hilfreich sein kann. Da dein Mann die Therapie annimmt, hoffe ich einfach, dass es besser wird.

    Nach dem was ich zu Depressionen gehört habe und was mir auch gesagt wurde, ist es wichtig, aktiv zu sein. Da hilft dir bestimmt dein Hund. Dazu hast du ja auch viele Interessen, denen du nachgehen kannst.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #372131

    5 Stunden “Aussprache”

    5 Stunden „Aussprache“?!

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass ich das aushalten würde. Kannst du in dem Fall nicht rausgehen und dich ggf. in ein Cafe oder so setzen?

    In dieser Situation ist mir nicht möglich, auf meinen Mann Rücksicht zu nehmen. Mein Mann besteht seinerseits auf sein Bedürfnis, weil er selbst schwer krank ist und kaum verstehen kann, wenn ich ihm sage, dass ich krank bin.

    Ist er eigentlich in Behandlung?

    Ich muss sagen, dass die Situation zu Hause für mich im Moment besonders herausfordernd ist, weil ich gleichzeitig versuche, meine depressiven Symptome zu bewältigen. Der Spielraum, den ich brauche, um mich nicht verrückt zu machen, wird gefühlt immer kleiner für mich.

    Ich hoffe, du findest wieder mehr Spielraum. Gute Besserung!

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #371869

    Ich denke, hier gibt es ein Missverständnis :unsure:

    Ich denke, es ist grundsätzlich schwierig, psychische Erkrankungen und das sinnvolle Vorgehen dabei zu vermitteln. Andere sehen die Erkrankung nicht und können auch nicht wissen, was dann hilft. Dazu kommt vermutlich immer etwas Neid, wenn andere mit ihren eigenen Aufgaben, Arbeitsbelastung, Bezahlung nicht zufrieden sind. Letztlich besprichst du ja alles mit deinem Arzt und machst dir auch selbst Gedanken dazu. Daher will ich mich da nicht zu sehr einmischen.

    Wie wir wissen ist die Dosierung sehr individuell zu bestimmen. Ich reagiere ja auch sehr empfindlich auf Neuroleptika und hohe Dosierungen waren für mich sehr schlimm. Auch da findest du für dich mit deinem Arzt sicher einen guten Weg.

     

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #371675

    Am liebsten wäre ich 2, 3 Stunden alleine gewesen um zur Ruhe zu kommen und einen entspannten Umgang mit der Situation zu finden, was ich ihm auch so mehrfach gesagt habe.

    Schade, dass er das dann nicht macht :-(

    ein Mann, der in solchen Situationen Harmonie herstellen muss, ist mir gefolgt, und wir haben mehrere Stunden lang darüber diskutiert, was passiert war und wie es mir, meinem Mann und Chanchan geht.

    Eigentlich müsste er doch verstehen können, dass er damit das Gegenteil von Harmonie erreicht, obwohl ich das Bedürfnis, die Sache zu klären irgendwo verstehen kann. Schwierig…

    Ich will es natürlich verhindern, dass ich in eine Depression rutsche und auch verstehen, woher das kommt. Ich nehme weiterhin 0,8 mg/d Aripiprazol und überlege hin und her, ob ich doch wieder auf 1 mg/d zurückgehen sollte. Ein Antidepressivum o. ä. werde ich nicht nehmen, solange ich nicht verstehe, was ich warum habe und wie ich damit ohne zusätzliche Medikamente umgehen kann.

    Ich möchte selbst, wenn es nicht unbedingt nötig ist, keine Psychopharmaka mehr nehmen. Hoffentlich kommst du durch die schwierige Phase gut durch. Von dem, was ich gelesen habe, sind da ja einige Belastungsfaktoren.

     

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #370393

    Ja, und ich denke, dass die Schaffung eines Arbeitsumfelds, das offen und verständnisvoll gegenüber gesundheitlichen Beeinträchtigungen ist, sogar dem Gewinnstreben und der Leistungsorientierung dienlich ist, was ich auch in meinem obigen Post gemeint habe:

    Ja, das denke ich auch. Es sollte ja besser sein, wenn Leute etwas weniger leisten, als, wenn sie gar nicht arbeiten. Und ein paar kurze Krankschreibungen sind auch besser, als eine sehr lange oder gar eine Erwerbsunfähigkeit.

    Meine Mutter hat vermutet, dass es daran liegen könnte, dass ich langsam in die Wechseljahre komme. Mein Mann hatte auch den gleichen Gedanken. Er hat sich auch gefragt, ob das mit meinem Neurodermitis oder der möglichen Tierhaarallergie zu tun hat. Mein Psychiater hat gemeint, dass das auch ein Infekt sein kann.

    Ich meine, mal gehört zu haben, dass die Neurodermitis bei Frauen in den Wechseljahren weniger werden kann. Ich verstehe es so, dass sich der Körper bei Frauen dann umstellt und in dem Zuge Veränderungen möglich sind. Als Frau kennst du dich damit aber sicher besser aus.

    Für mich hängen Müdigkeit und Neurodermitis zusammen. In Stressphasen, wo ich trotz Müdigkeit weitermache, reagiert leider die Haut etwas. Andersherum sieht es für mich so aus, dass die Neurodermitis die Müdigkeit verstärkt. Bei den Allergien sieht es ähnlich aus. Eigentlich bin ich bei Stress insgesamt empfindlicher, also psychisch und körperlich :-/ . Da muss ich auch gerade aufpassen…

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #369292

    Am liebsten sind Arbeitgebern eben gesunde Mitarbeiter, die viel leisten und selten ausfallen. Das finde ich auch schade, aber irgendwo auch verständlich. Letztlich liegt es wohl an unserem System bzw. daran, dass einen die Arbeitgeber ja erstmal gar nicht kennen.

    Das stimmt, @Dopplereffekt. Ich finde es auch bedenklich, wenn (edit:) niemand die eigene Vulnerabilität offenlegen kann, wenn alle Menschen mehr oder weniger vulnerabel sind und kein Mensch nur gesund ist.

    Ich denke, das liegt zum einen am Gewinnstreben und der Leistungsorientierung in unserem System. Zum anderen liegt es sicher daran, dass es bei einer Bevölkerung von Millionen von Menschen eben so ist, dass der Arbeitgeber den Bewerber/die Bewerberin meist im Vorhinein nicht kennt und somit nur anhand dessen entscheidet, was du ihm in deiner Bewerbung schreibst bzw. im Gespräch sagst. Beim direkten Vergleich mit jemandem der „Vulnerabilitäten“ nicht angibt, hast du daher eher einen Nachteil.

     

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #368437

    Es ist weder notwendig noch relevant, mich als erfolgreiche Managerin meiner eigenen Gesundheit zu verkaufen, weil das vorausgesetzt wird :unsure:

    Ich hatte nach dem Studium schon das Problem, bei Bewerbungen Krankheiten zu thematisieren (Allergien etc.) und es mir daher abgewöhnt, nachdem mir meine Beraterin vom Arbeitsamt dazu immer wieder geraten hat. Am liebsten sind Arbeitgebern eben gesunde Mitarbeiter, die viel leisten und selten ausfallen. Das finde ich auch schade, aber irgendwo auch verständlich. Letztlich liegt es wohl an unserem System bzw. daran, dass einen die Arbeitgeber ja erstmal gar nicht kennen.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #368252

    Heute am späteren Nachmittag habe ich eine Absage aus Berlin bekommen.

    Das hatte ich überlesen… Ja, es ist schade, aber auch relativ normal. Ich denke, es werden meist mehrere Bewerber eingeladen und nur einer/eine bekommt dann die Stelle.

    Wenn ich eine weitere Stellenausschreibung in Berlin finde, die zu mir passt, möchte ich mich erneut bewerben. Aber dafür haben wir keinen Zeitdruck, zum Glück.

    Ja, es gibt immer mal wieder interessante Stellen :gut:

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #368198

    Heute Morgen habe ich seit Langem wieder meine Hantelübungen gemacht. Das hat mir richtig gut getan!

    :gut:

    Ich hatte meine Übungen auch etwas vernachlässigt, heute aber zum Beispiel wieder gemacht :-)

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #363172

    Gestern war ein ereignisreicher Tag, vor allem für mein Gehirn. Ich glaube, ich habe mit der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch etwas übertrieben, weil ich vorhin ein leichtes kurzes Kopfkribbeln bemerkt habe, nachdem ich aufgestanden bin und mich an den Rechner gesetzt habe. Ich weiß, dass ich dieses Kopfkribbeln als ein sehr frühes, subtiles, somatisches Frühsymptom einstufen muss…

    Ich denke, ich hatte auch sowas in der Art, bzw. habe es mal. Das interpretiere ich als Zeichen von Stress und Aufforderung zur Pause bzw. „Mäßigung“. Ähnlich geht es mir mit kurzem „Tinnitus“ (Ohrenpfeifen).

Ansicht von 15 Beiträgen – 16 bis 30 (von insgesamt 921)