Sozialer Rückzug

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  • #301233

    Man regt mich das auf das ich nichts zum reden finde, ohne medis wo ich noch gesund war war ich der Alleinunterhalter in unserer Clique. Dieser Soziale Rückzug kommt auch nicht so gut an bei der Frauenwelt.

    Von welchen Medikament kommt der Soziale Rückzug eher von Zeldox oder von Risperidon ?


    Morgens: 2 MG Risperidon, 20mg Zeldox Mittags: 20mg Zeldox.Abends: 60mg Zeldox, 2mg Risperidon, 300mg Quetiapin.Lithium.

    #301254

    Oder schreibt was zum sozialen rückzug hier rein.


    Morgens: 2 MG Risperidon, 20mg Zeldox Mittags: 20mg Zeldox.Abends: 60mg Zeldox, 2mg Risperidon, 300mg Quetiapin.Lithium.

    #301259

    Das kann auch ein Teil der Krankheit sein, sogenannte Negativsymptome.

    Ich rede halt meistens über so Dinge die ich in Podcasts höre oder lese. Ich rede über eigene Gedanken zu gehörten und gelesenen Gedanken.

    Ich weiß ja nicht über was du früher immer so geredet hast.

    Ein großes Hobby war bei mir immer schon mich zu informieren, hauptsächlich in Büchern, Dokus, Zeitungen und Internet. Jetzt seit ein paar Jahren bin ich Podcast und Hörbuchjunkie, ich habe fast immer Kopfhörer auf wenn ich alleine bin.

    Was interessiert dich denn so außer Musik machen? Was liest du so im Internet und so? Gibt es da keine Themen die man so mit jemanden besprechen wollen würde? Ich tausche mich gerne mit meinem Umfeld über das aus was ich geistig konsumiere und was ich mir darüber für Gedanken mache.

    Hatte mal total wenig Freunde und niemanden außer meiner Familie, ich weiß was es heißt sozial rückgezogen zu leben. Gehst du denn in eine Tagesstätte oder so, da habe ich früher immer meine Freunde kennengelernt.

    #301260

    Das meinte ich mit sozialen rückzug die negativ symptome.

    Ich steh halt da mir fehlt aber nix ein worüber ich reden könnte, das ist voll blöd. Außer mein Gesprächspartner heizt immer nach mit Gesprächsstoff. Früher viel mir immer irgendein Thema ein, ich war der der die Gespräche immer anführte. Aber mit diesen Scheiss Neuroleptika fällt mir garnix ein und das kommt auch bei Frauen schlecht an.


    Morgens: 2 MG Risperidon, 20mg Zeldox Mittags: 20mg Zeldox.Abends: 60mg Zeldox, 2mg Risperidon, 300mg Quetiapin.Lithium.

    #301265

    @arvisol Krank sein kommt leider allgemein “nicht gut an” und natürlich wäre es schöner gesund zu sein. Man kann sich das aber nicht immer aussuchen. Da du, soweit ich weiß, in einer Einrichtung bist, wird es besonders schwer sein, von Neuroleptika loszukommen. Neuroleptika erzeugen leider auch eine körperliche Abhängigkeit, weshalb ein schnelles Absetzen gefährlich ist. Vielleicht kannst du dir ja doch noch eine zweite ärztliche Meinung einholen. Dir trotzdem ein schönes Wochenende!

    #301270

    @Doppeleffekt stimmt ich lebe in einer Einrichtung. Aber am Monatsanfang kommt der Psychiater und er wird das Zeldox von 20-20-80 mg auf erstmal 40-0-40 mg umstellen. Falls das klappt bin ich dem Auszug aus dem Heim schon ein Stück näher. Von den Neuroleptika will ich garnicht loskommen, wie soll das überhaupt gehen ? Also ich bin der Meinung das ich jedes Medi das ich einnehme auch wirklich brauche. 2 Meinung brauche ich nicht.


    Morgens: 2 MG Risperidon, 20mg Zeldox Mittags: 20mg Zeldox.Abends: 60mg Zeldox, 2mg Risperidon, 300mg Quetiapin.Lithium.

    #301274

    Von den Neuroleptika will ich garnicht loskommen, wie soll das überhaupt gehen ?

    Das ist wirklich nicht einfach und langwierig. In einem guten Umfeld war es für mich möglich.

    Also ich bin der Meinung das ich jedes Medi das ich einnehme auch wirklich brauche. 2 Meinung brauche ich nicht.

    Gut, dann musst du wohl damit leben…

    Vielleicht kannst du ja einen “Blog” aufmachen, wenn du einfach so immer mal wieder etwas schreiben willst.

    #301276

    Wie soll das ohne Neuroleptika gehen ? Dann kommt die Paranoia und die Stimmen zurück wenn man reduziert. Kannst du mir das erklären ?


    Morgens: 2 MG Risperidon, 20mg Zeldox Mittags: 20mg Zeldox.Abends: 60mg Zeldox, 2mg Risperidon, 300mg Quetiapin.Lithium.

    #301277

    Leider kann ich das nicht wirklich in zwei Sätzen erklären. Daher verlinke ich mal wieder die Broschüre der DGSP (Link). Es ist wirklich nicht einfach und ich denke, ganz besonders nicht für jemanden, der in einer Einrichtung ist. Wenn du in Absprache mit deinen Ärzten/Ärztinnen etwas reduzieren könntest, wäre das schon ein großer Erfolg.

    Hier hatte ich auch mal über meine Probleme dabei geschrieben (Link). Z.B.:

    Ich will nicht sagen, dass es grundsätzlich schlecht ist, vorsichtig seine Psychopharmaka zu reduzieren, aber es kann ein hartes Brot sein.

    #301300

    Das ein oder andere Problem habe oder hatte ich auch. Ich hab zum Glück immer meine Hündin als Thema, treffe ja viele Hundebesitzer. Ansonsten schnapp ich auch im TV bei einigen Dokus was auf oder in den News. Aber ich find es auch nicht schlimm wenn wer anderes das Thema anfängt. Ansonsten bin ich ja auch eher schüchtern.


    https://butterflys-pearl-kalina.hpage.com/willkommen.html
    https://hamasi-ben-ihmz-achthamar.hpage.com/willkommen.html

    D / 49Jahre
    Quetiapin 200 +400 , Risperidon 2mg, Doxepin 2x 50mg,
    Ofiril 2x 150mg, Bedarf Lorazepam

    #301304

    Ich war noch nie aufbrausend und war schon immer eher zurückhaltend. Durch die Krankheit bin ich höchstens Zuhörer geworden. Meine Stille ist so ausgeprägt, dass ich teilweise gemieden werde. Macht mir auch nichts. Da erkennt man dann die wahren Freunde. Außerdem ist es mir was das angeht ziemlich schnuppe!

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