Dopplereffekt

Verfasste Forenbeiträge

Ansicht von 15 Beiträgen – 421 bis 435 (von insgesamt 921)
  • Autor
    Beiträge
  • als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 2 #208432

    Guten Morgen @mowa ,

    okay, so ganz blicke ich da ehrlich gesagt nicht durch. Ich vermute, dass die kleine Tröpfchengröße auch zu einer feineren Verteilung, also einer größeren Anzahl von Tröpfchen pro Volumen, führt. Was genau das wieder für die Überlagerungen des Lichts bedeutet wäre dann aber auch wieder eine Frage.

    Die Artikel, die du verlinkt hast sind mir leider zu teuer, so dass ich nur die Abstracts gelesen habe. Alleine, dass es diese Artikel gibt, zeigt mir aber, dass die Thematik wohl im Detail nicht trivial ist.

    Eine nette Erklärung und Grafik zur Abhängigkeit der Farbverteilung von der Tröpfchengröße habe ich auf der folgenden, von Wikipedia verlinkten Seite gefunden: https://www.meteoros.de/themen/atmos/wassertropfen/nebelbogen/ . Dort steht auch, dass die reine Lichtbrechung zur Erklärung nicht ausreicht. Vielleicht könnte man den Meteorosverein für weitere Infos mal anschreiben.

    Dann ist da noch ein etwas verwirrender Diskussionsbeitrag bei wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Nebelbogen

    Also insgesamt fand ich es bis jetzt interessant, mich damit zu beschäftigen, aber ich frage mich schon, ob ich da selbst noch viel weiter komme, ohne ganz tief in die Thematik einzutauchen.

    Danke jedenfalls fürs Mitmachen und dir ein schönes Wochenende :bye:

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 2 #208268

    Es ist wie mit einer Sprache, wenn ich sie nicht aktiv spreche, dann vergesse ich sie schnell. Mit Lichtbrechung habe ich mich zuletzt während meiner Doktorarbeit beschäftigt, als ein Teil eines kleinen Unterprojektes. Das ist jetzt immerhin mehr als 15 Jahre her :-)

    Ja, das geht mir ähnlich, weshalb ich ja auch erstmal ohne Bezahlung Nachhilfe gebe. Eigentlich sind Fragen (und insbesondere Spezialfragen) mit dem Zusatz, „Sie sind doch Physiker, Sie müssen es doch wissen“ ohnehin unfair, finde ich.

    Ich glaube, Licht wird genauso in den kleineren Nebeltropfen gebrochen wie in größeren Regentropfen, nur ist die Strecke im zweiten optischen Medium (Wasser), in dem die Lichtbrechung wellenlängenabhängig stattfindet, zu kurz damit eine Auffächerung stattfinden kann.

    Ich denke, es kommt dabei nicht auf die Tröpfchengröße, sondern nur auf den Brechungswinkel an und die große Auffächerung kommt dann durch die Distanz zum Beobachter (vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Regenbogen#/media/Datei:RegbogRotBlau.svg mit überzeichnet großen Tropfen). Beim Nebel ist diese Distanz aber vermutlich auch kleiner, insbesondere sicherlich bei dichtem Nebel.

    Die unterschiedlich stark gebrochenen Wellen sind immer noch so sehr überlagert, dass das Licht nach dem Wiedereintritt in das erste optische Medium (Luft) immer noch weiß erscheint.

    Ich denke, das ist der entscheidende Punkt. Eigentlich hatte ich das, meine ich, auch mal als Kind gelernt, zum Beispiel mit dem Lernprogramm „Lilli die Waldameise“ :-) .

    Schon gemein, wieviele interessante Dinge man vergisst. Allerdings kann man sie dann auch schnell wieder auffrischen und an andere Dinge will ich mich auch gar nicht detailliert erinnern.

    Danke jedenfalls für deine Beiträge auch zu dem Regenbogenthema @mowa :-) .

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 2 #208165

    @mowa Ich meinte auch die Langzeitschäden. Ich brauche immer noch ab und zu Akineton, wenn auch in letzter Zeit eher selten. Vor den Neuroleptika wusste ich nichtmal, dass es Akineton gibt.

    Ich hatte zwei Beiträge hintereinander geschrieben, von denen du nur letzteren beantwortet hast. Der erste ging weiter über die Regenbogenthematik und es ist natürlich auch völlig okay, wenn wir das nicht weiter ausführen. Ich dachte nur, dass du ihn vielleicht übersehen hast.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 2 #207956

    Mowa wrote: Der Tenor in der ärztlichen Literatur scheint bis heute zu sein: „Schizophrenie-Patienten mit Neuroleptika behandeln, dann stellen sie keine Gefahr für die Familienangehörigen, für die Allgemeinheit und für sich selbst dar“.

    Ich vermute sehr stark, dass mir die Neuroleptika noch viel stärker geschadet hätten, wenn ich sie noch länger genommen hätte. Ab und zu spüre ich jetzt noch Nachwirkungen, die ich mit Akineton bekämpfe. Somit stellen die Neuroleptika für mich auch eine Gefahr dar. Das soll natürlich nicht heißen, dass sie nicht auch einen Nutzen hatten. In der richtigen Dosierung sind sie für viele sicher auch lebensqualitätsteigernd und gefahreneindämmend.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 2 #207953

    Ich musste auch selbst im Inernet nachschauen ;-)

    Das beruhigt mich. Danke @mowa ! Die Ausgangsfrage war eigentlich, warum es beim Nebel so hell sein kann. Ich wurde gefragt mit dem Zusatz: Sie sind doch Physiker, Sie müssen es doch wissen. Allerdings ist Physik ja auch ein weites Feld und da weiß ich eben bei Weitem nicht alles…

    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann bedeutet Dispersion des Lichts, dass das Licht gebrochen wird, wenn es sich von einem optischen Medium in ein zweites optisches Medium ausbreitet

    Ich habe es so verstanden, dass Dispersion des Lichts das „Auffächern“ des Lichts in seine Farben bezeichnet. Dies passiert, wenn Licht unterschiedlicher Wellenlängen unterschiedliche Ausbreitungsgeschwindigkeiten in einem Medium (z.B. Wasser) hat. Es geht also, salopp gesprochen, um die unterschiedlich starke Brechung der verschiedenen Farben des Lichts.

    Bei Nebel habe ich gelesen, dass die Tröpfengröße < 50 µm zu klein ist, damit der Nebelbogen ein Farbspektrum erzeugt.

    Ich habe mir schwer getan dazu eine verlässliche Quelle zu finden und habe zuerst auch daran gedacht. Allerdings denke ich, dass das nicht der Grund ist, da die Wellenlänge des Lichts im sichtbaren Bereich immer noch viel kleiner ist (hunderte Nanometer). Vielleicht könnte die Größe der Tröpfchen im Vergleich zu ihren Kondensationskeimen eine Rolle, das ist aber nur ein Gedanke von mir, zu dem ich noch nicht direkt recherchiert habe.

    Bei irisierenden Wolken, da scheint die Lichtbeugung (und keine Lichtbrechung) plus Intereferenz eine Rolle zu spielen(?).

    Das kann sein. Eventuell geht das auch bei wikipedia etwas durcheinander (https://de.wikipedia.org/wiki/Irisieren). Gerade die englischen Begriffe „diffraction“ und „refraction“ sind für mich leicht zu verwechseln. Eigentlich ist mir Beugung vor allem am Spalt bzw. einer Apertur ein Begriff.

    Insgesamt läuft das Thema wohl unter „atmosphärische Optik“ und ist sicher interessant, aber bei näherer Betrachtung auch komplex. Dazu gibt es auch ein Fachbuch, was mir aber gerade zu viel ist.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 2 #207907

    (1) Psychoseanfälligkeit, (2) medikamentöse Überdosierung und (3) Stigmatisierung und damit einhergehende soziale Ausgrenzung, das sind für mich die Dreifachbelastung

    Ich denke, das hast du ganz gut auf den Punkt gebracht. Schlimm, dass oft selbst die Behandler eine überhöhte Medikation für notwendig halten :negative: .

    3-tägiger Online-Kurs zum Projektmanagement in einer Woche

    Ah cool B-) , bitte berichten ;-)

    Zuletzt hätte ich noch eine Physikfrage, weil ich mir da selbst nicht ganz sicher bin. In Wolken/ Nebel spielt die Dispersion des Lichts doch im Gegensatz zum Regenbogen deshalb keine Rolle, weil es so viele dicht beieinanderliegende Tröpfchen sind, oder? Interessanterweise gibt es laut Wikipedia wohl auch irisierende Wolken, in denen wohl Lichtbrechung (und Interferenz) eine Rolle spielt (besonders schöne Bilder in der englischen Wikipedia).

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 2 #206876

    Das muss aber wirklich lange her sein.


    @mowa
    Es liest sich gut bei dir. Ich hoffe nur, es wird nicht zu stressig. Besonders schön finde ich, dass du schon siehst, dass deine Nachhilfe etwas bringt :good: .

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 2 #200577

    Bekommt man über den negativen PCR-Test dann nur in der Corona-Warn-App eine Mitteilung?

    Gut, dass du wohl nochmal um eine Infektion herum gekommen bist :good: .

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 2 #200443

    Du hast wohl treffend das ausgedrückt, was du empfunden hast oder wie es war.

    Bei mir wurde auch noch von einem Arzt behauptet, dass Aripiprazol antriebssteigernd wäre. Weil das immer noch nicht reichte wurden mir dann noch Antidepressiva empfohlen :-( .

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 2 #200163

    Ich hoffe, du kommst, falls es so ist, dann gut durch die Erkrankung und die Quarantäne.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 2 #199780

    Ich frage mich nur, ob die Latexfarbe dann die Durchlässigkeit/ Atmungsaktivität der Silikatfarbe abblockt :unsure: .

    ebenfalls einen guten Dienstag :bye:

    als Antwort auf: Den letzten Brösel abesetzen #199494

    Ich habe über etwa 2 Jahre schrittweise, langsam und mit Hilfe meiner Psychiaterin die Neuroleptika ausgeschlichen. Zum Schluss ging es relativ schnell, da ich aufgrund eines, meiner Vermutung nach durch Neuroleptika erzeugten, Körpergefühls öfters nachts wachgeworden bin und daher einen Schlafmangel hatte.

    Siehe auch: https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/niedrigst-moegliche-nl-dosis-individuell-ermittelt/page/7/#post-190746

    edit: Ich habe noch Quetiapin als Bedarfsmedikation.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 2 #199489

    Damit die Silikatfarbe etwas bringt müsste aber doch zuerst die Latexfarbe runter oder?

    Ich kenne mich da nicht gut aus, aber ich vermute, Latexfarbe lässt sich leichter abwischen und Silikatfarbe ist eher durchlässig.

    Ansonsten schöne Tabelle! Ich finde den Ausdruck „Manneszimmer“ witzig :-) .

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 2 #199385

    Wie hoch ist denn die Luftfeuchtigkeit?

    Habt ihr überhaupt ein Hygrometer?

    Habt ihr es schonmal mit einem Luftentfeuchter versucht?

     

    als Antwort auf: Niedrigst mögliche NL-Dosis, individuell ermittelt? #197397

    Die Höchstdosis, die ich hatte, war 30mg Aripiprazol. Ich meine, das war 2018. Zur Zeit habe ich noch 25mg-Quetiapintabletten als Bedarfsmedikation (theoretisch bis zu drei mal täglich 50mg Quetiapin, praktisch höchstens mal 50mg Quetiapin am Tag).

Ansicht von 15 Beiträgen – 421 bis 435 (von insgesamt 921)