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Mowa aktualisiert.
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19/03/2022 um 3:01 Uhr #207459
Hallo Mowa, ich finde es super toll was du machst
Das Thema ist so breit, gerade wir Menschen mit einer Schizophrenie werden oft todgeschwiegen oder peinlich nicht mitgenannt. Depressionen sind ja nun fast Salonfähig. ich will die Erkrankung nicht „klein“reden. Aber die Menschen mit Schizophrenie sind auch da. Die meisten ja fast nur für sich allein. Also das ist meine Einschätzung. Meine Erfahrung ist, also aus meiner Gruppe, dass Menschen mit einer Psychose oft wortkarg sind, nicht gern „darüber“ sprechen. Ich glaube das persönliche Schamgfühl ist sehr groß, dass man es am liebesten verschweigen würde.
Ich finde es toll was du machst. :good:
21/03/2022 um 5:01 Uhr #207706Vielen Dank Clara
(1) Psychoseanfälligkeit, (2) medikamentöse Überdosierung und (3) Stigmatisierung und damit einhergehende soziale Ausgrenzung, das sind für mich die Dreifachbelastung für Menschen mit Schizophrenie.
Die kommenden 4 Arbeitswochen werden nochmal intensiv werden:
Das hatte ich vor 4 Wochen geschrieben, und jetzt fängt eine neue Arbeitswoche an, ohne so intensive Aufgaben im Vergleich. Die letzten Wochen muss ich noch nachbereiten, dann Vorebreitung auf das nächste MHC-Meeting und das Meeting der Nachhaltigkeitsgruppe, ansonsten gibt es viele Routineaufgaben.
Am langen und frühlingshaft freundlichen Wochenende habe ich mich viel ausgeruht, viel Karaoke gesungen und habe auch nach Langem wieder Sauerteigbrote gebacken
Heute Nachmittag findet ein Zeichenkurs mit E. im Botanischen Garten statt. Eigentlich wollte ich stattdessen am VHS-Kurs bei der selben Dozentin teilnehmen, aber leider musste er aufgrund zu weniger Anmeldungen abgesagt werden. Ich werde mein Fahrrad vor dem Hörsaal parken, in dem der Amoklauf vor knapp 2 Monaten stattgefunden hat.
Worauf ich mich besonders freue, ist ein 3-tägiger Online-Kurs zum Projektmanagement in einer Woche. Ich glaube, dass so ein Kurs bei meinen Projekten nützlich sein wird.
21/03/2022 um 10:21 Uhr #207717
Anonym
Hi mowa viel Freude beim zeichnen.
Eine schöne Woche wünsche ich dir.
21/03/2022 um 18:46 Uhr #207776Dankeschön @Floeckchen.
Der Zeichenkurs mit E. war wieder sehr schön.

Jetzt bin ich wieder ganz müde. Wir gucken noch eine Folge Akte X, und danach lege ich mich schon schlafen.
21/03/2022 um 18:50 Uhr #207777Wow tolle Zeichnung. Besonders die „Adern“ der Pflanze. Ich wünschte ich könnte so zeichnen! :good:
21/03/2022 um 18:58 Uhr #207780Was soll ich sagen…….. wieder viel um die Ohren, so kennt man Dich. Ich hoffe Du gönnst Dir auch mal Ruhe. Die Zeichnungen sind schön. Hab früher auch gern gezeichnet, auch in der Psychose…gern Bäume mit Ihren Rundungen und Astlöchern. Hab alles hier, aber krieg mich nicht motiviert.
Für Dich jedenfalls viel Kraft und einen entspannten Abend. :bye:
22/03/2022 um 19:10 Uhr #207907(1) Psychoseanfälligkeit, (2) medikamentöse Überdosierung und (3) Stigmatisierung und damit einhergehende soziale Ausgrenzung, das sind für mich die Dreifachbelastung
Ich denke, das hast du ganz gut auf den Punkt gebracht. Schlimm, dass oft selbst die Behandler eine überhöhte Medikation für notwendig halten
.3-tägiger Online-Kurs zum Projektmanagement in einer Woche
Ah cool
, bitte berichten
Zuletzt hätte ich noch eine Physikfrage, weil ich mir da selbst nicht ganz sicher bin. In Wolken/ Nebel spielt die Dispersion des Lichts doch im Gegensatz zum Regenbogen deshalb keine Rolle, weil es so viele dicht beieinanderliegende Tröpfchen sind, oder? Interessanterweise gibt es laut Wikipedia wohl auch irisierende Wolken, in denen wohl Lichtbrechung (und Interferenz) eine Rolle spielt (besonders schöne Bilder in der englischen Wikipedia).
23/03/2022 um 5:03 Uhr #207937Danke schön Metalhead666, Blumenduft und Dopplereffekt.
Ich hoffe Du gönnst Dir auch mal Ruhe.
Ja, ich denke, dass es mir inzwischen besser gelingt Pausen zu machen. Wenn ich müde bin, dann spüre ich es schon, und meine Motivation geht stark zurück. Ich merke es auch daran, wenn ich keine Zeit mehr habe die Küche zu putzen oder Obst und Gemüse zu essen, dass ich Pause machen muss. Außerdem meldet sich auch mein Mann, wenn ich die gemeinsame Zeit vernachlässige.
Hab alles hier, aber krieg mich nicht motiviert.
Generell, und nicht auf Dich persönlich bezogen, finde ich es sehr wichtig, dass wir uns nicht einreden lassen, dass wir faul und unfähig sind, wenn wir krankheitsbedingt und/oder medikamentös bedingt antriebslos sind.
Psychopharmaka können uns nicht nur vor Turbulenzen und Rückfällen schützen, sondern zugleich auch unsere Fähigkeiten zu fühlen und zu denken minimieren, besonders bei Überdosierungen.
Jede/r Betroffene hat ihren/seinen eigenen Weg mit der Erkrankung und der medikamentösen Behandlung umzugehen und möglichst gut zu leben. Das ist alles andere als faul und unfähig.
Schlimm, dass oft selbst die Behandler eine überhöhte Medikation für notwendig halten
Es findet meiner Meinung nach zu wenig gesellschaftliche Beachtung, dass Menschen mit Schizophrenie auch menscheneigene Bedürfnisse haben und möglichst gut leben wollen.
Im Forschungsthread habe ich ja auch gesehen:
Der Tenor in der ärztlichen Literatur scheint bis heute zu sein: „Schizophrenie-Patienten mit Neuroleptika behandeln, dann stellen sie keine Gefahr für die Familienangehörigen, für die Allgemeinheit und für sich selbst dar“.
Und ich glaube, dass die meisten Ärzte diese Meinung heute vertreten.
Ich will mich dafür einsetzen, dass wir eine bessere Behandlung bekommen, indem der individuelle Wunsch nach Dosisminimierung respektiert wird. Was mich persönlich betrifft, sehe ich im Rückblick, dass eine Recovery sehr wohl möglich ist, mit sehr viel eigener Arbeit an mir selbst und auch mit sehr viel Unterstützung von außen.
Es ist höchst kontraproduktiv, Schizophreniepatienten nach Schema F zu behandeln und immer die antipsychotischen Dosierungen zu forcieren. Gerade dadurch gibt es viele Betroffene, die unter Überdosierungen sehr leiden und ihre Medikamente abrupt absetzen.
In Wolken/ Nebel spielt die Dispersion des Lichts doch im Gegensatz zum Regenbogen deshalb keine Rolle, weil es so viele dicht beieinanderliegende Tröpfchen sind, oder?
Ich musste auch selbst im Inernet nachschauen
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann bedeutet Dispersion des Lichts, dass das Licht gebrochen wird, wenn es sich von einem optischen Medium in ein zweites optisches Medium ausbreitet.
Der Regenbogen entsteht ja nur unter bestimmten Voraussetzungen. Der Einfallswinkel der Sonne, die Position des Beobachters und die Eigenschaften der Regentropfen (Größe, Form, Anzahl, Anordnung).
Bei Nebel habe ich gelesen, dass die Tröpfengröße < 50 µm zu klein ist, damit der Nebelbogen ein Farbspektrum erzeugt.
Es gibt Zirkumzenitalbögen und Zirkumhorizontalbögen, die an Eiskristallen in bestimmten Wolkenarten durch Dispersion erzeugt werden, siehe o.g. Webseite oder auch hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Zirkumhorizontalbogen.
Bei irisierenden Wolken, da scheint die Lichtbeugung (und keine Lichtbrechung) plus Intereferenz eine Rolle zu spielen(?).
23/03/2022 um 10:35 Uhr #207953Ich musste auch selbst im Inernet nachschauen
Das beruhigt mich. Danke @mowa ! Die Ausgangsfrage war eigentlich, warum es beim Nebel so hell sein kann. Ich wurde gefragt mit dem Zusatz: Sie sind doch Physiker, Sie müssen es doch wissen. Allerdings ist Physik ja auch ein weites Feld und da weiß ich eben bei Weitem nicht alles…
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann bedeutet Dispersion des Lichts, dass das Licht gebrochen wird, wenn es sich von einem optischen Medium in ein zweites optisches Medium ausbreitet
Ich habe es so verstanden, dass Dispersion des Lichts das „Auffächern“ des Lichts in seine Farben bezeichnet. Dies passiert, wenn Licht unterschiedlicher Wellenlängen unterschiedliche Ausbreitungsgeschwindigkeiten in einem Medium (z.B. Wasser) hat. Es geht also, salopp gesprochen, um die unterschiedlich starke Brechung der verschiedenen Farben des Lichts.
Bei Nebel habe ich gelesen, dass die Tröpfengröße < 50 µm zu klein ist, damit der Nebelbogen ein Farbspektrum erzeugt.
Ich habe mir schwer getan dazu eine verlässliche Quelle zu finden und habe zuerst auch daran gedacht. Allerdings denke ich, dass das nicht der Grund ist, da die Wellenlänge des Lichts im sichtbaren Bereich immer noch viel kleiner ist (hunderte Nanometer). Vielleicht könnte die Größe der Tröpfchen im Vergleich zu ihren Kondensationskeimen eine Rolle, das ist aber nur ein Gedanke von mir, zu dem ich noch nicht direkt recherchiert habe.
Bei irisierenden Wolken, da scheint die Lichtbeugung (und keine Lichtbrechung) plus Intereferenz eine Rolle zu spielen(?).
Das kann sein. Eventuell geht das auch bei wikipedia etwas durcheinander (https://de.wikipedia.org/wiki/Irisieren). Gerade die englischen Begriffe „diffraction“ und „refraction“ sind für mich leicht zu verwechseln. Eigentlich ist mir Beugung vor allem am Spalt bzw. einer Apertur ein Begriff.
Insgesamt läuft das Thema wohl unter „atmosphärische Optik“ und ist sicher interessant, aber bei näherer Betrachtung auch komplex. Dazu gibt es auch ein Fachbuch, was mir aber gerade zu viel ist.
23/03/2022 um 10:44 Uhr #207956Mowa wrote: Der Tenor in der ärztlichen Literatur scheint bis heute zu sein: „Schizophrenie-Patienten mit Neuroleptika behandeln, dann stellen sie keine Gefahr für die Familienangehörigen, für die Allgemeinheit und für sich selbst dar“.
Ich vermute sehr stark, dass mir die Neuroleptika noch viel stärker geschadet hätten, wenn ich sie noch länger genommen hätte. Ab und zu spüre ich jetzt noch Nachwirkungen, die ich mit Akineton bekämpfe. Somit stellen die Neuroleptika für mich auch eine Gefahr dar. Das soll natürlich nicht heißen, dass sie nicht auch einen Nutzen hatten. In der richtigen Dosierung sind sie für viele sicher auch lebensqualitätsteigernd und gefahreneindämmend.
24/03/2022 um 5:16 Uhr #208104Und eine Frage an dich liebe mowa, wie du von 5mg Aripiprazol warst, wie bist du auf 1mg runtersetzen gekommen. Mit Tropfen oder noch Teilen. In wie vielen Schritten?
Guten Morgen liebe @Floeckchen,
wenn Du mit 5 mg Aripiprazol dauerhaft stabil bist und eine niedrigere Dosis ausprobieren möchtest, kann ich Dir die Tropfenform empfehlen. Wenn Du das Risiko von Turbulenzen minimieren möchtest, würde ich an Deiner Stelle zuerst auf 4 mg gehen und mindestens 2, 3 Wochen lang gut beobachten, ob diese Dosisreduktion einen Effekt auf Dich hat.
Was mich betrifft, war das bei mir kein Herunterdosieren, sondern ein Aufdosieren von 0 mg auf 1 mg
Nach meinem Rückfall Nr. 2 im April 2019 wurde ich mit 10 mg Aripiprazol entlassen, und diese habe ich am 25.06.2019 einmal vergessen und danach nicht mehr eingenommen:
Gestern habe ich meine Medi vergessen (10 mg Aripiprazol), und heute zögere ich sie einzunehmen. Ich würde so gerne ohne Medikamente sein, mich selbst wieder spüren und damit leben. Ich weiß, dass mein Arzt mir davon abrät. Wenn es nach ihm ginge, müsste ich mindestens 2 Jahre konstant die Medis nehmen. Das kann ich doch nicht wollen.
Das zähle ich übrigens zu meinem Absetzversuch Nr. 3.
Und nachdem ich gemerkt habe, dass ich mich mit 0 mg nicht genug stabil halten kann, habe ich am 19.11.2019 angefangen 1 mg Aripiprazol in Tropfenform einzunehmen:
Später am Nachmittag werde ich in unserer Apotheke die Aripiprazol-Lösung abholen. Ab morgen will ich erstmal nur noch 1 mg Aripiprazol nehmen und sehen, ob ich einen Effekt spüre. Ich würde auf 2 mg hoch dosieren, wenn es mir damit schlechter geht.
10 Monate später im September 2020 habe ich einmal testweise 2 mg eingenommen und habe gemerkt, dass der Unterschied für mich enorm war:
Gleich nehme ich das Aripiprazol wieder ein, aber 2 mg da mache ich nicht mit, so viel Watte im Kopf brauche ich derzeit nicht. Also ab heute wieder 1 mg. Es ist echt gut, dass ich diesen Unterschied so merke, aber 1 Woche ist echt zu lang, das will und brauche ich nicht – und basta!
Weitere 6 Monate später im März 2021 konnte ich einen drohenden Rückfall zurückbilden lassen, indem ich 3 Wochen lang die doppelte Dosis 2 mg Aripiprazol eingenommen habe:
Heute Morgen habe ich ca. 2 mg Aripiprazol eingenommen, vielleicht kann ich diese verdoppelte Dosis für die nächsten Wochen beibehalten. Das wird mir aufgrund der Nebenwirkungen schwerfallen, aber auf einen erneuten Rückfall und eine Akuteinweisung hätte ich wirklich keine Lust
Nach diesen 3 Wochen habe ich meine tägliche Aripiprazoldosis wieder auf 1 mg reduziert, bis ich nach dem anhaltenden Stress durch die Sensibilisierungswoche im Oktober 2021 gemerkt habe:
Tatsächlich haben sich die anfänglichen Tage, als ich wieder durchschlafen konnte, angefühlt wie verstärkte medikamentöse Nebenwirkungen, obwohl ich unverändert knapp 1 mg Aripiprazol täglich eingenommen habe. Die Dämpfung im Kopf hat mich dermaßen genervt, dass ich meine Dosis vor einer Woche auf 0,5 mg reduziert habe. Seitdem ist es mit der Dämpfung besser, nur weiß ich nicht, womit das zusammenhängt.
Allerdings habe ich in den Folgemonaten feststellen müssen, dass bei meinem Lebensstil und Stresspegel 0,5 mg Aripiprazol für mich nicht ausreichend war. Deswegen habe ich Anfang Januar dieses Jahres die Dosis wieder auf 1 mg erhöht:
Ich hatte ja Ende Oktober meine Aripiprazoldosis von 1 mg auf 0,5 mg halbiert. Das ist jetzt über 2 Monate her. Seit gestern nehme ich wieder 1 mg, und ich fühle mich damit deutlich besser.
Daher mein bisheriges Fazit, dass 1 mg Aripiprazol zu meinem Lebensstil und Stresspegel optimal zu sein scheint. Die Nebenwirkungen sind sicher nicht ganz weg aber das ist OK für mich. Wenn ich später feststellen sollte, dass ich trotz des anhaltenden großen Stresses mit 1 mg Aripiprazol dauerhaft stabil bleibe, dann werde ich mir sicher erneut überlegen auf 0,5 mg zu reduzieren.
LG,
Mowa24/03/2022 um 5:33 Uhr #208105Ich vermute sehr stark, dass mir die Neuroleptika noch viel stärker geschadet hätten
Ja, das kann ich auch mit meinen Erfahrungen bestätigen Dopplereffekt. Das ist eben eine Entscheidung, die jede/r Betroffene für sich individuell treffen muss. Wenn es Betroffene gibt, die auf keinen Fall einen Rückfall erleben wollen und lieber die Medikamente einnehmen, auch in Überdosierung, dann ist das verständlich.
Ich kann immer wieder nur dafür plädieren, dass der Wunsch der/des Betroffenen zur Dosisminimierung von Psychopharmaka respektiert wird und der Reduktions- bzw. der Absetzversuch ambulant und bei Bedarf auch stationär begleitet wird.
Was ich auch meine zu beobachten, wir als Betroffene sollten uns auch möglichst vernünftig entscheiden und lernfähig bleiben. Ich kann gut verstehen, dass die medikamentösen Nebenwirkungen unerträglich sein können, allerdings bedeutet weniger Medikamente auch sehr viel mehr eigene Arbeit an sich selbst.
Blind zu reduzieren oder abzusetzen OHNE gleichzeitig die eigene Person mit nichtmedikamentösen Mitteln zu stärken und zu stabilisieren, in der Hoffnung, Lebenskrisen und Konflikte mögen sich in Luft auflösen – das wird sicherlich nicht funktionieren.
Das kann ich im Rückblick durch meine eigenen Erfahrungen auch nur bestätigen.
24/03/2022 um 6:26 Uhr #208106
Anonym
Herzlichen Dank liebe @mowa das du mir eine ausführliche Antwort gegeben hast.
Es ist die große Frage wie viele rückfälle kann man sich leisten.
Einen schönen Tag dir.
24/03/2022 um 16:04 Uhr #208165@mowa Ich meinte auch die Langzeitschäden. Ich brauche immer noch ab und zu Akineton, wenn auch in letzter Zeit eher selten. Vor den Neuroleptika wusste ich nichtmal, dass es Akineton gibt.
Ich hatte zwei Beiträge hintereinander geschrieben, von denen du nur letzteren beantwortet hast. Der erste ging weiter über die Regenbogenthematik und es ist natürlich auch völlig okay, wenn wir das nicht weiter ausführen. Ich dachte nur, dass du ihn vielleicht übersehen hast.
25/03/2022 um 3:54 Uhr #208255Guten Morgen zusammen,
hallo @Dopplereffekt,
Langzeitschäden
Stimmt, Neuroleptika können auch Langzeitfolgen haben.
Regenbogenthematik
Ah, ich habe keinen weiteren Diskussionsbedarf gesehen.
Wenn Du nach dem Begriff „Nebelbogen“ googlest mit Scholar, dann gibt es schon Infos, z.B.:
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1002/piuz.201490111Ich glaube, Licht wird genauso in den kleineren Nebeltropfen gebrochen wie in größeren Regentropfen, nur ist die Strecke im zweiten optischen Medium (Wasser), in dem die Lichtbrechung wellenlängenabhängig stattfindet, zu kurz damit eine Auffächerung stattfinden kann.
Die unterschiedlich stark gebrochenen Wellen sind immer noch so sehr überlagert, dass das Licht nach dem Wiedereintritt in das erste optische Medium (Luft) immer noch weiß erscheint.
Es ist wie mit einer Sprache, wenn ich sie nicht aktiv spreche, dann vergesse ich sie schnell. Mit Lichtbrechung habe ich mich zuletzt während meiner Doktorarbeit beschäftigt, als ein Teil eines kleinen Unterprojektes. Das ist jetzt immerhin mehr als 15 Jahre her
LG,
Mowa -
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One thought on “Notizen von Mowa – Teil 2”
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