Sendungsbeitrag nano über Schizophrenie

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  • Dieses Thema hat 13 Antworten und 9 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 4 Jahre, 7 Monate von Anonym.
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  • #64984

    Hallo,

    hier ein Beitrag der Sendung “nano” über Schizophrenie. In der Sendung sind es Beitrag 2 und 3. Beitrag 2 geht um genetische Disposition, Beitrag 3 um Cannabis und Psychosen:

    https://www.3sat.de/wissen/nano/191021-sendung-nano-102.html

    #64996

    Danke Dir, @digger22 !


    Ursprüngliche Medikation:400 mg Amisulprid,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril
    Ab 04.03.2024:500 mg Amisulprid,5 mg Olanzapin,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril
    Ab 15.03.2024: 600 mg Amisulprid,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril,4mg Doxagamma
    Ab 22.04.2024, statt 600 mg Amisulprid, 400 und 150 mg
    Ab 02.05. 6 mg Doxagamma und 25 mg HCT, 550 mg Amisulprid und 10 mg Ramipril
    Ab 12.05. nur noch 500 mg Amisulprid

    #65023

    Danke @digger22! Ich wusste noch nicht, dass die genetische Ursachenkomponente so klar ersichtlich ist.

    #65024

    danke…

    :bye:

    #65025

    Schön, danke!

    #65026
    Agi

      Vielen Dank ?-fand ich sehr interessant. Hoffentlich führt es dazu bessere Medikamente zu entwickeln mit weniger Nebenwirkungen. Ich fand es schockierend, dass Cannabis so krass überzüchtet wurde mit dem THC . Das hat ja 100% mehr THC als früher bei den Hippies.

      #65039

      Ich sehe diesen ganzen Gen-Wahn kritisch. Krankheiten allein auf die Gene zurückzuführen bringt niemandem etwas. Patienten wird das Gefühl vermittelt, gegen ihre Gene machtlos zu sein und Ärzte helfen nicht, weil sie ebenfalls den Genen zu viel Macht zuschreiben. Medikamente nach sogenannten “krankmachenden” Genen herzustellen finde ich sinnlos. Ich denke, die heutigen Medikamente führen dazu, dass die heutigen Gentests genau diese Bilder erzeugen, wie sie bei Nano im Beitrag gezeigt worden sind.

      #65044
      Agi

        https://www.beps-berlin.de   : Man kann an der Studie teilnehmen, auch online.

        #65050

        @Lightness Es geht nicht darum die Krankheit allein auf Gene zurückzuführen. Es wurde in dem Beitrag auch gesagt, dass äußere Einflüsse eine entscheidende Rolle spielen. Wenn anhand der Forschung dann bessere Medikamente entwickelt werden können, willst du daran bestimmt auch teilhaben.

        #65054

        Mir ist aufgefallen, das nano schon mehrmals in den vergangenen Jahren über Schizophrenie berichtet hat. Da scheint irgendein Redakteur zu sitzen, der sich damit auskennt.

        #65057
        Anonym

          Danke war sehr interessant.
          Ich bin zwar ein sehr naturwissenschaftlich denkender Mensch, aber ich kann lightness schon teilweise irgendwie verstehen. In meinem Fall waren es denke ich zum größteil Umwelteinflüsse. Wir haben in der Uni mal einen Gentest gemacht. Da wurde uns auch angezeigt, ob wir eine Präferenz für Schizophrenie haben. War bei mir nicht der Fall. Das Verliebsein nach langer Zeit war für mich eine belastende Situation.

          Trotzdem ist die Genforschung wichtig um neue Medikamente zu entwickeln und eben nicht mehr machtlos den Genen ausgeliefert zu werden @lightness.

          Die jetztigen Medikamente greifen auch nicht an den Genen an, sondern an den Neurotransmitterrezeptoren. Bis jetzt gibt es insgesamt nur ein Gentherapeutikum (für lipidstoffwechselstörung) und das wurde meines Wissens nach vom Markt genommen, weil es 1 Millionen Euro kostet.

          Bin gespannt was die Forschung noch hervorbringt :good:

          #65086

          Wenn anhand der Forschung dann bessere Medikamente entwickelt werden können, willst du daran bestimmt auch teilhaben.

          Nein.

          #65090

          Trotzdem ist die Genforschung wichtig um neue Medikamente zu entwickeln und eben nicht mehr machtlos den Genen ausgeliefert zu werden.

          Nein, das sehe ich anders. Die Gentests sind so unsicher, da sie lediglich eine Präferenz für irgendwelche Krankheiten anzeigen. Aber die Ursache für die angezeigten Präferenzen habe sie bis heute nicht richtig verstanden. Sie entwickeln Gentests, die irgend einen Zusammenhang bildlich darstellen, wo sie dann behaupten, so ist es, weil es ja angezeigt wird. Das ist für mich ein zu kurzer Schluss für die Annahme einer Krankheit.

          Ich glaube, wenn diese Gentests bei Schizophrenen dieses “Muster” anzeigen, dann deswegen, weil sie Entzündungsmarker darstellen. Meiner Erfahrung nach, hat das Herstellen von Medikamenten um Neurotransmitter  zu beeinflussen, kaum Sinn. Und ich wette, die auf Gentests entwickelten Medikamente, werden wieder nicht bei allen Patienten Wirkung zeigen.

          Sie forschen einfach an der falschen Stelle.

          Wenn ich überlege, wieviel Gelder die in diese unnötige Forschung verpulvern wollen, wird mir schlecht.

          #65113
          Anonym

            Danke, vor allem der 3 Beitrag bestätigt meine Beobachtung an meinem Neffen, der von Family Psychose veranlagt ist und früh zum Kiffen begonnen hat. Heute wirkt er für mich immer wieder mal psychotisch. Aber leider nix zum machen, es muss erst krachen bevor er aufwacht. Da hilft mein ganzesWissen nicht.

            LgB

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