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Ich finde Evenamid eher uninteressant, weil es wohl nur als Add-On zu einer Therapie mit Neuroleptika genutzt werden kann/soll und nicht als alleiniges Mittel.
Außerdem wirkt es wohl „nur“ bei der Positivsymptomatik. Deswegen ist das Mittel wohl hauptsächlich für den klinischen Bereich interessant, wo man dann akute Fälle zusätzlich damit behandeln kann.Genau @Digger22 du hast es gut auf den Punkt gebracht!
@chimander
Ja, ich glaube, dass das wirklich von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Ich habe von Leuten gehört, die die Stimmen im Kopf hören, andere hören sie wie ich von außerhalb. Bei manchen passen sie sich der Umgebung an. Es ist so verschieden, wie Menschen verschieden sind. Und so wird es auch beim Gedankenlautwerden sein.Und dann komtm hinzu, dass es ja gar nicht unbedingt Gedankenlautwerden sein muss, nur weil der Psychiater das sagt. Der kann ja nicht in dich reinhören.
Hallo @chimander
Ja, es ist dem schon sehr ähnlich. Also ähnlich einem Gespräch mit jemandem. Oder sehr ähnlich dem Hören von Stimmen.
Man hat halt wirklich das Gefühl, dass alle Menschen um einen herum auch hören können, was ich denke. Weil sich’s halt laut anhört. Genauso, wie ich irgendwie immer denke, dass andere doch auch die Stimmen hören können müssen, die ich höre. Denn die sind ja auch laut.
Ich drück dir die Daumen, dass du es vielleicht mit einem Antidepressivum in den Griff bekommst. Cipralex ist eigentlich ein sehr gutes Medikament gegen Zwänge und Zwangsgedanken. Vielleicht probierst du da wirklich mal eine höhere Dosis noch aus.
Hallo @chimander
Ich kenne Gedankenlautwerden in der Form, dass ich meine eigenen Gedanken mit meinen Ohren quasi höre. Schwer zu erklären, es ist anders als mit den Stimmen, denn die Gedanken gehören wirklich mir. Die Stimmen kommen für mich von außen.
Antidepressiva haben mir nie dagegen geholfen, aber Neuroleptika helfen mir gegen das Gedankenlautwerden. Das wirklich Unangenehme daran ist, dass man immer unsicher ist, ob die anderen Menschen auch die eigenen Gedanken hören können, weil wenn man sie selbst mit den Ohren hört, vielleicht hören die anderen dann mit. Das stresst mich immer daran.
Ach, bist du nicht auch in der Psychose-Gruppe auf Facebook und kommst aus Norwegen – du schreibst nämlich wie eine norwegische Person dort.
Falls du das bist: du bekamst doch Zyprexa verschrieben, nimmst du das denn ein?
Für mich klingt das auch stockakut.
Am besten konsultierst du deinen Psychiater und schilderst dem dein Problem.
Ich tue mich auch schwer mit Urlauben. Irgendwie fühle ich mich Zuhause einfach am wohlsten und sichersten. Das hat sicher verschiedene Gründe, aber ein Grund wird auch die Schizophrenie sein. Im Urlaub, wenn man mit anderen unterwegs ist, kann man sich auch nicht so zurückziehen, wenn die Stimmen gerade sehr schlimm sind.
Aber irgendwie würde ich schon auch mal gerne wieder für ein paar, wenige Tage wegfahren. Nach Italien oder so.
Ich habe Love, Death + Robots Staffel 1 geschaut und war begeistert. Freue mich, dass es wohl eine zweite Staffel gibt.
Die Brücke habe ich auch geschaut, auch eine super „lustige“ Serie. Lustig, weil die Protagonistin Asperger hat und das oft zu komischen zwischenmenschlichen Situationen führt.
16/05/2021 um 14:19 Uhr als Antwort auf: Magen darm und andere Beschwerden von Medikamenten? #159878Generell können alle Medikamente auf den Magen-Darm-Trakt schlagen, also kann es durchaus sein, dass es am Fluanxol liegt. Genauso gut kann aber auch eine Lactorse- oder Fructoseintoleranz oder sonst irgendeine Magen-Darm-Krankheit vorliegen bei ständigem Durchfall. Würds also internistisch erstmal abklären lassen, woher das kommen könnte.
@Molly
Ja, ich habe ein paar Diagnosen. Ich glaube, dass es eine Mischung aus Medikamenten und Persönlichkeit ist. Genau, man muss sich in den Arsch treten, vor allem, weil ich – genauso wie du – danach immer die Erfahrung mache, dass es gut war, das ich Freude/Spaß hatte, dass mir das gut tat.Könnte irgendwie von mir stammen, was du da schreibst. Mir fehlt oft so der Antrieb. In Gedanken male ich mir aus, was ich alles machen könnte, aber ich krieg’s einfach nicht auf die Reihe. Ich bin froh, wenn ich meine paar, wenigen Freundschaften einigermaßen auf die Kette kriege.
Ich denke, ich gehöre zu den Menschen, an die keiner mehr denkt, wenn sie erstmal unter der Erde sind. Ist halt so.
Da bin ich ganz bei Molly: Du nimmst dir selbst schon viel Druck, wenn du von vornhinein sagst, dass es dir manchmal schwer fällt Gespräche aufrecht zu halten.
Das liegt an der Krankheit und sind typische Negativsymptome. Genauso waren sie bei mir auch. Leere im Kopf, Gedankenlosigkeit, Spracharmut.
Die Medikamente können diese Symptome noch verstärken.
Ich habe mal Martin Schneider in einem Siebenkorn getroffen.
Mehr Begegnungen fallen mir im Moment nicht ein.
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