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08/03/2024 um 21:52 Uhr als Antwort auf: Öffentliche Veranstaltungen zum Thema „Psychische Gesundheit“ #335327
@Mowa Ich habe letztes Jahr einen Kurs an meiner PIA mitgemacht mit dem Thema „In Würde zu sich stehen“. Cool, dass das auch woanders angeboten wird.
es war eine sehr positive Gruppenerfahrung, es gab auch ein Begleitheft dazu.
Ich kann das empfehlen, wenn das bei euch auch angeboten wird.08/03/2024 um 21:27 Uhr als Antwort auf: Erfahrung mit Gedankenlautwerden/inneren Gedankenstimmen #335326Die 60% sind ja auch nur möglich, weil ich so viel antworte. Unter Fluanxol sinkt die Prozentzahl. Ohne Fluanxol habe ich fast jede freie Minute, die ich unbeobachtet war mit den Stimmen geredet 🤯 jetzt reden sie mehr über mich, weil ich weniger antworte vorallem weniger laut.
08/03/2024 um 21:17 Uhr als Antwort auf: Erfahrung mit Gedankenlautwerden/inneren Gedankenstimmen #335322@Molly das habe ich ja auch mit dem laut mitlesen, aber ich glaube, es ist meine eigene Stimme, die ich da höre
meine Stimmen reden zu 60% mit mir, zu 25% sind sie imperativ und zu 15% reden sie (miteinander) über mich.
also das ist meine grobe Einschötzung und variiert, aber so in etwa kommt das schon meistens hin. Interessant, dass das bei dir ganz anders gelagert ist.
07/03/2024 um 12:56 Uhr als Antwort auf: Erfahrung mit Gedankenlautwerden/inneren Gedankenstimmen #335084Das geht mir ähnlich wie dir Molly. Ich vergesse auch ganz vieles, was meine Stimmen quatschen wieder, weil es einfach viel zu viel Stoff ist und gleichzeitig manchmal auch so unglaublich unwichtige Kommentare, die einfach nicht relevant sind für mein Leben.
ich finde das wahnsinnig schwer zu notieren, was man geredet hat mit ihnen, was sie antworteten. Das ist wie, wenn man ein Gespräch mit einer anderen Person aufschreiben wollte. Das ist ja auch dann nicht wirklich wie es wirklich lief.
Welche Symptome genau hast du denn Miina?
06/03/2024 um 15:52 Uhr als Antwort auf: Erfahrung mit Gedankenlautwerden/inneren Gedankenstimmen #334986Ja, ich kenne das @Amethyst
erst der Gedanke, die gucken und tuscheln, dann die Fixierung auf den Gedanken und irgendwann kann ich es hören, obwohl nicht mal einer in meiner Gegenwart mehr ist. Ich lausch dann auch ab der Wand, Heizung und wo auch immer ich Stimmen verorte.
Aber zuletzt trat das bei mir immer nur sporadisch auf, unter der jetzigen Medikation gar nicht mehr in dem Ausmaß, obwohl die extrem niedrig ist.
06/03/2024 um 13:30 Uhr als Antwort auf: Erfahrung mit Gedankenlautwerden/inneren Gedankenstimmen #334972Ich sprach heute Morgen in der Therapie mit meinem Therapeuten über unsere Diskussion hier und wie das bei mir ist und dass ich Gedanken immer laut höre. Und er stellte die These auf, dass vielleicht bei mir so eine Vernetzung ist, dass ich, weil ich schon immer laut Gedanken höre, daraus als Kind angenfangen habe Stimmen zu hören, aber dass diese Stimmen eigentlich von mir kommen und produziert werden.
Meine Stimmen hörten natürlich mit im Hintergrund und fingen direkt an zu schreien solche Sachen wie: „der B. (Name des Therapeuten) hat sie ja wohl nicht mehr alle“ , „du solltest dir Gedanken machen wem du vertraust, uns oder ihm“ und solche Sachen.
Für mich sind es halt die Toten.
06/03/2024 um 12:37 Uhr als Antwort auf: Erfahrung mit Gedankenlautwerden/inneren Gedankenstimmen #334964Aber das sind für mich Stimmen @Molly und nicht Gedankenlautwerden. So, wie du das hier wiedergibst, höre ich auch ähnlich meine Stimmen mit mir sprechen, über mich sprechen, kommentieren. Aber meine lauten Gedanken sind anders. Das sind meine Gedanken, die ich einfach in meinen Ohren zusätzlich höre und nicht nur denke. Und ich glaube, dass das allgemein auch unter Gedankenlautwerden verstanden wird hmmmm
06/03/2024 um 9:14 Uhr als Antwort auf: Erfahrung mit Gedankenlautwerden/inneren Gedankenstimmen #334936Ich glaube es wird viel zu viel reininterpretiert ins Gedankenlautwerden. Es gibt sicher Abstufungen und je nachdem wie laut sie sind, kann man dahinter auch eine Reflexion verfolgen. Aber wenn sie richtig laut sind dann macht man sich nur sorgen, dass alle drum herum jetzt die eigenen Gedanken kennen oder man vielleicht einen Hörsturz erleidet, weil die Stimmen/Gedanken einem so ins Ohr schreien.
Wer schon mal laute Gedanken gehört hat, der weiß genau, was gemeint ist.
@Snoopy du bist auch im Sufismus drin?
04/03/2024 um 15:56 Uhr als Antwort auf: Erfahrung mit Gedankenlautwerden/inneren Gedankenstimmen #334673@Molly ja, bei mir führt das auch oft zu Gesprächen mit den Stimmen. Ich denke die Stimmen fühlen sich dadurch angesprochen.
04/03/2024 um 15:44 Uhr als Antwort auf: Erfahrung mit Gedankenlautwerden/inneren Gedankenstimmen #334669Ich höre meine Gedanken vielleicht einfach , weil ich sie innerlich spreche.
Ich glaube auf mich trifft einfach das Inner Speech Konzept zu, was Zoidberg da gepostet hat.
04/03/2024 um 15:33 Uhr als Antwort auf: Erfahrung mit Gedankenlautwerden/inneren Gedankenstimmen #334659Ich höre immer meine Gedanken, ich kenn das gar nicht ohne
dachte bis jetzt das ginge jedem so. Ich glaub ich spreche die auch teilweise im Kopf mit und aus, macht ihr das nicht? Ich interpretiere das als ständige Art von Selbstgespräch. Bin wohl ne richtige Quasselstrippe
04/03/2024 um 15:17 Uhr als Antwort auf: Erfahrung mit Gedankenlautwerden/inneren Gedankenstimmen #334652@Molly ich kann nur sagen, dass wenn ich jetzt hier sitze und schreibe und dabei denke, dann wiederholt eine Stimme meine Gedanken oder spricht sie laut aus und das ist meine eigene Stimme.
Aber wenn ich richtiges Gedankenlautwerden habe, dann schreien mir die Gedanken eher ins Ohr, dass ich überzeugt bin jeder kann mithören. Und ich mich am Ende frage, ob ich selbst geschrien habe, dabei war mein Mund geschlossen und stumm. Aber so laut ist es dann. Jetzt in dem Moment kann ich sicher sagen, dass mein Mund geschlossen ist, ich muss daran nicht zweifeln.
Ich glaube das, was ich aber jetzt wahrnehme, nehmen auch gesunde Menschen wahr und das hat nix mit Gedankenlautwerden zu tun.
Aber DIS und pDIS sind sehr selten und dem voraus gehen frühkindliche schwere Traumatisierungen – damit meine ich jetzt nicht sowas wie Mobbing, was auch traumatisierend ist, aber nicht im klassischen Sinn des Begriffs Trauma.
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