Pia

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  • als Antwort auf: Stanislav Grof #236552
    Pia

      @Zoidberg: Auszug aus dem Artikel:

      „Die Psychiater schätzten die halluzinogene Wirkung, weil LSD die „Blockaden“ im Gehirn löse und dadurch die Psychotherapie unterstütze, die damals auch zur Behandlung der Alkoholsucht eingesetzt wurde. Andere Psychiater glaubten indes die „psychotomimetische“ Erfahrung unter der Droge habe die gleiche abschreckende Wirkung wie ein Delirium tremens und würde den Patienten glaubhaft vor Auge führen, was ihnen drohe, wenn sie ihre Alkoholprobleme nicht in den Griff bekämen.“

      Ich glaube eher, dass der LSD-Trip eine abschreckende Wirkung auf die Alkoholiker in der Studie hatte.
      Ich bin absolut nicht dafür, der Forschung den Umgang mit solchen Substanzen zu ermöglichen.
      als Antwort auf: Stanislav Grof #236535
      Pia

        Horror, @Ludwig. Da sieht man mal, dass manche Forscher und Ärzte Menschen echt als Versuchskaninchen sehen.

        Das sind aber zum Glück keine neusten Versuche, Ludwig. LSD wurde schon 1970 verboten und der Artikel stammt von 2012.

        Zum Glück brauche ich keinen Alkoholentzug, ich trinke sowieso keinen Alkohol.

        Ich denke, viele Menschen wissen einfach garnicht, dass man durch Drogenkonsum psychotisch werden kann. Es mangelt an Aufklärung.

         

        als Antwort auf: Stanislav Grof #236483
        Pia

          Oh Schreck, Psychotherapie mit Psychodelika.

          Ich habe noch nie Drogen getestet und würde es freiwillig auch niemals tun.

          Ich habe kürzlich noch zufällig über Atemtechniken gelesen, die in andere Bewusstseinszustände führen sollen und man damit angeblich bipolar heilen könnte.

          Ich kann mir das wirklich nicht vorstellen und halte das für unseriös.

          Ich würde mich ja auch nicht freiwillig in eine Psychose katapultieren.

          Ich habe jetzt schon oft gelesen, dass Menschen sich mit esoterischen Praktiken in Psychosen gebracht haben.

          PS: Ich habe gerade erst gesehen, dass du deinen Post unter Forschung eingestellt hast, @Ludwig. Ich könnte Links zu dem, was ich gerade geantwortet habe, posten, will das aber nicht tun, weil ich niemanden dazu animieren möchte, solche Praktiken auszuprobieren.

          • Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 7 Monaten von Pia geändert.
          Pia

            Ich habe nun die DGSP über deren Impressum auf deren Hauptseite per Mail angeschrieben wegen der Warnmeldung. Ich hoffe, dass die was unternehmen.

            Pia

              Die Seite ist von der DGSP, Deutsche Gesellschaft für soziale Psychiatrie.

              Ich denke schon, dass die Seite seriös ist, @Yuri und @Isa.

              Ist wahrscheinlich ein Fehler mit der Warnmeldung. Jetzt, wo Isa es geschrieben hat, hab ich drauf geachtet und habe auch ein weißes Warndreieck mit Ausrufezeichen auf der Seite.

              Auf der Homepage des DGSP (da ist keine Warnmeldung), gibt es auch eine Broschüre der DGSP für die Beschwerdestellen und unten auf der Seite ist der Link auf die von mir oben verlinkten Seite zu den Beschwerdestellen:

              https://www.dgsp-ev.de/veroeffentlichungen/broschueren/unabhaengige-beschwerdestellen.html

              Pia

                Die Info hätte ich vor ein paar Jahren schon gerne gehabt, @Yuri. Ich bin zufällig über die Seite gestolpert.

                als Antwort auf: Zitate zum Nachdenken #236163
                Pia

                  Jeder spinnt auf seine Weise – der eine laut, der andere leise.

                  Joachim Ringelnatz

                  als Antwort auf: Antipsychiatrie – Was soll das sein? #236158
                  Pia

                    Obwohl im Ärzteblatt erschienen und das 2014, könnte der Artikel schon Teile deiner Fragen beantworten, liebe @Mowa.

                    https://www.aerzteblatt.de/archiv/163493/Antipsychiatrie-Bewegung-Eine-Institution-steht-am-Pranger

                    Pia

                      Nö, ich kann auch kein Flämisch, Niederländisch und Englisch schon.

                      Es ist aber bei den drei Homepages keine einzige flämische Seite dabei.

                      Die englische Seite ist leider nur so klein und die niederländische so umfangreich. Darum habe ich die niederländische Seite, die ja zum Beispiel übers Smartphone ganz leicht auf Deutsch zu lesen ist, zuerst vorgestellt, weil sie mir so gut gefällt.

                      Ich lese die Seiten im Original, habe es aber extra für deutschsprachige Leser getestet, wie gut die Übersetzungen per Smartphone sind und weil die wirklich okay sind, mich entschlossen, die niederländische Hompage Psychosenet.nl vorzustellen.

                      Auch die englische und belgische Homepage lassen sich genauso leicht mit dem Smartphone auf deutsch übersetzen.

                      Ich finde auch gerade die eSprechstunde auf psychosenet.nl so interessant. Dort werden viele interessante Fragen gestellt und von Experten beantwortet.

                      Die eSprechstunde gibt es auf der englischen Seite zum Beispiel leider nicht.

                       

                      • Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 7 Monaten von Pia geändert.
                      Pia

                        Ja, danke, liebe @Agi. Das stimmt so nicht. Die englische Seite ist eine eigenständige Hompage und keine Übersetzung der niederländischen Seite und längst nicht so umfangreich, wie die niederländische.

                        Es gibt auch noch eine belgische Homepage, auch ein Ableger von Psychosenet.nl: https://www.psychosenet.be/

                        • Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 7 Monaten von Pia geändert.
                        als Antwort auf: EX-IN #235726
                        Pia

                          Da hast du wohl eindeutig Recht, liebe @Escargot. Es geht ja um dein ganz persönliches Portofolio und deinen individuellen Genesungsweg und die Hürden und wie du die gemeistert hast und was dir dabei geholfen hat und hilft.

                          Manche Situationen sind sicher schwer in Worte zu fassen und sich dabei kurz und prägnant auszudrücken.

                          Es scheint ja an der Aufgabenstellung zu liegen, am Ausdruck, dass es dir schwer fällt, zu erfassen, was genau gefordert wird.

                          Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg mit deinem Portofolio.

                          LG Pia

                          als Antwort auf: Neuroleptika – Wie können sie die Recovery fördern? #235667
                          Pia

                            Das sehe ich auch so wie Nichraucher.

                            Außerdem könnten sie ja niemals Computer mit sämtlichen Erlebnissen und den eigenen Gedanken dazu und ererbten und erlernten Fähigkeiten und Ideen, samt Medienkonsum, Bildung, Sport, Hobbys,… jedes einzelnen lebenden Menschen füttern und dessen Entscheidungen und Emotionen kann ein Computer eh nicht nachempfinden.

                            Dazu Medikamente und deren Wirkungen, die bei praktisch jedem auch noch anders sind…..

                            als Antwort auf: EX-IN #235573
                            Pia

                              Liebe @Escargot,

                              das klingt ja alles super mit deiner EX-IN-Ausbildung und mit dem Praktikumsplatz plus Grillfest.

                              Gratuliere, das freut mich echt für dich.

                              Ich vermute mal, mit Stolpersteinen sind diese hier gemeint?

                              https://de.m.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine

                              Liebe Grüße Pia :rose:

                              als Antwort auf: Neuroleptika – Wie können sie die Recovery fördern? #235479
                              Pia

                                „Am Ende schlagen Dolan, Nour und Liu vor, dass die Lösung einfach darin besteht, die neurobiologische Forschung zu verdoppeln. Das Gehirn, so argumentieren sie, ist im Wesentlichen nur ein Computer, dessen Programmierung gestört wurde. Sie erwähnen keine potenziellen Auswirkungen sozialer, kultureller oder zwischenmenschlicher Faktoren, einschließlich Traumata, auf menschliche Emotionen oder Verhaltensweisen. Stattdessen schreiben sie, dass der beste Weg, menschliches Leid zu verstehen, ein schlecht funktionierendes Computerprogramm ist:“

                                Zitat aus:

                                Influential Neuroscientist Reviews Decades of Failure

                                Diesen Link hattest du gestern gepostet, liebe @Mowa. Vielen Dank dafür. Es ist sehr erschreckend, wie die Hirnforschung vorgegangen ist und vorgeht und das in 30 Jahren solcher Forschung zur Neurobiologie und keine brauchbaren Ergebnisse liefern konnten.

                                Es ist doch bewiesen, dass zum Beispiel Therapien funktionieren und praktisch jeder Mensch weiß doch, dass Worte und Handlungen gut tun können oder verletzen können, dass zum Beispiel traumatische Erlebnisse negative Folgen haben können und schöne Erlebnisse glücklich machen können.

                                Diese Forscher scheinen so emotionslose, kalte Monster zu sein.

                                Kein Wunder, wie es in vielen Psychiatrien zuging und in vielen noch zugeht, praktisch ohne Worte. „Gestörte Hirnchemie“ „Irre“ „Geisteskrank“ „Gehirnschaden“…..

                                Jeder Gedanke, jeder Eindruck, Worte, Bilder, Filme, Handlungen, zwischenmenschliche Beziehungen,…. sämtliche Erfahrungen unseres Lebens machen uns doch jeweils aus und haben Einfluss auf unser eigenes Denken, Fühlen und Handeln.

                                Ich persönlich glaube aus den Gründen, dass sie auch in zig weiteren Jahren technischer Hirnforschung keine einzige Ursache für Psychosen feststellen werden, die für alle gilt und in der Genforschung auch nicht.

                                Dein Gehirn zum Beispiel, liebe Mowa, kann doch garnicht kaputt sein. Sonst könntest du definitiv keine intelligenten Kommentare schreiben oder in einem Institut, wie du es tust, so wertvolle, intelligente Arbeit leisten.

                                Vor längerer Zeit habe ich zum Beispiel mal einen Bericht gesehen, der mich auch fassungslos gemacht hat.

                                Es gibt tatsächlich ganz grausame Forschung zu der Frage, ob Fische Schmerzen empfinden können, wo die Tiere in Massen gequält werden, um darauf eine technisch messbare Antwort zu finden.

                                Für mich war schon immer klar, dass selbstverständlich auch Fische Schmerzen empfinden können, eben weil es Lebewesen sind.

                                …..

                                Danke, dass du nochmal dran erinnerst, dass dein Mann schon 13 Jahre ohne Neuroleptika lebt und ohne Psychiater und du eben schon ziemlich lange nur noch 1 mg Aripiprazol nimmst.

                                Ich habe deinen Blog damals, als ich mich im Forum anmeldete, ganz gelesen und dann weiter verfolgt.

                                Danke, das hat mir viel Mut gemacht, langsam zu reduzieren und das Beispiel deines Mannes macht auch Hoffnung, vielleicht doch wieder ganz ohne Neuroleptikum auszukommen.

                                 

                                 

                                 

                                 

                                • Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 7 Monaten von Pia geändert.
                                als Antwort auf: Neuroleptika – Wie können sie die Recovery fördern? #235398
                                Pia

                                  Ich bin nur auf den Beitrag von Ludwig eingegangen.

                                  Ich habe vor Jahren mal über Soteria gelesen und finde das Konzept auch spannend.

                                  In meiner Region gibt’s leider überhaupt keine Soteria, so dass es für mich aus dem Grund nicht infrage kommt.

                                  Na ja, ich war einfach noch viel zu traumatisiert, um vielleicht Vertrauen zu einer Therapeutin zuzulassen, was natürlich kontraproduktiv war. Ich erwäge es aber, eine Traumatherapie zu machen.

                                  Ich hab aber damals allen Mut zusammengefasst und habe den Weißen Ring angerufen und hatte da so einen fiesen unmöglichen Kerl am Telefon, was mich total geschockt hat. Ich hab nicht mal ein Wort über meine damalige Situation sagen können. Das hat mein Vertrauen sehr beschädigt.

                                  Mein Psychiater sagte letzt, als ich das erwähnte, dass man hier im Ort und im gesamten Umkreis mindestens mit 3 Jahren Wartezeit rechnen müsse für eine Traumatherapie.

                                  Das hat mich schon geschockt.

                                  Ja, das Buch von Christiane Wirtz hab ich auch verschlungen. Erschreckend, wie tief sie in den Psychosen steckte und es hat mich so gefreut, dass sie dann wieder genesen und so positiv aktiv war.

                                  Das Buch von Cordt Winkler „Ich ist manchmal ein Anderer“ hab ich auch verschlungen. Echt empfehlenswert.

                                  Der macht ja soviel gute Öffentlichkeitsarbeit zur Antistigmatisierung und gibt soviel Tipps für Betroffene auf Instagram und seinem Youtoubekanal.

                                  Find ich klasse und er ist auch schon seit Jahren genesen und arbeitet inzwischen i.a. Vollzeit als Genesungsbegleiter. Soweit ich weiß, nimmt er aber noch Neuroleptika.

                                  • Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 7 Monaten von Pia geändert.
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