Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
Wenn ich nicht arbeiten muss, weil ich Urlaub habe oder krank bin, verschiebt sich mein Tagesrythmus auch. Dann sitze ich evtl. bis 2 Uhr Nachts vor dem Fernseher oder dem Lappy und bin am nächsten Morgen natürlich sehr müde.
(Dieses Mal ist es glücklicherweise nicht so. Ich gehe immer relativ früh schlafen und komme dann morgens auch früh raus. Ist vielleicht aber auch Schmerzbedingt.)
Wenn ich dann den Schlaf nachhole, bin ich natürlich am nächsten Abend auch nicht müde und schlafe wieder nicht. Deshalb ist es für sonst Gesunde eigentlich schon richtig, den Tag über möglichst nicht zu schlafen, wenn man Nachts mal nicht geschlafen hat. Wie Prof. Klimke schon geschrieben hat, kann man da aber sicher auch mit den entsprechenden, schlaffördernden Neuroleptika nachhelfen, weil einem die Symptome der Krankheit auch so schon den Schlaf nehmen können.
18/02/2019 um 20:50 Uhr als Antwort auf: Mimesis: Verarbeitung einer traumatisierenden Unterbringung #21290@web450
Ich finde die Beiträge von Weichhai derzeit wenig sinnvoll. Wäre es nicht besser, so was zu löschen?
Ich glaub, du bist ziemlich akut, Christine.
Hab gerade die erste Folge der 2. Staffel von Charité angeschaut. Eigentlich mag ich zur Zeit keine Dramen sehen, aber es fesselt mich nun doch. So werde ich die nächsten Tage die anderen Folgen ansehen.
Hallo Mowa!
Ich finde es sehr mutig von Dir, so offen damit umzugehen. Hoffentlich ergeben sich für Dich später keine Nachteile daraus. In der Zeit, wo es mir sehr schlecht ging, habe ich auch jedem den es interessierte oder auch nicht davon erzählt, dass ich eine Psychose habe und Stimmen höre. Vordergründig waren alle recht verständnisvoll und interessiert, aber ich habe mir im Endeffekt dadurch engere Kontakte kaputt gemacht, weil sich die Leute dann vorsichtshalber doch eher zurückgezogen haben. Da war auch eine Person dabei, die kirchlich sehr engagiert war, was mich dann besonders zum Nachdenken gebracht hat, was deren religiöse Einstellung überhaupt für einen Wert hat.
LG,
MollyLiebe @christine !
Wenn die Medikamente nicht irgendwie wirken würden, bräuchte ich auch keine zu nehmen. Ich brauche sie nicht zum Entschleunigen.
aber fühle mich absetzpsychotischIch hab immer die Vermutung, dass die „Absetzpsychose“ ein Internetmythos ist. Meiner Meinung kann man eben wenn man absetzt einfach wieder psychotisch werden weil die Symptome, die man immer ohne NL hatte, dann automatisch wieder anfluten wenn die Umgebungsbelastung geblieben ist.
So weit ich weiß, soll man nicht einfach von einem auf das andere Medikament umsteigen, sondern sie überlappend ein- und ausschleichen. Allerdings hab ich es auch schon auf die harte Tour gemacht und hatte keine Probleme damit.
Ich würde einfach mal einen Zettel drauflegen auf dem steht: „Bitte für Frau Soundso liegen lassen!“.
Grenfell, so wie ich das mitbekommen habe, hatte Miina eine funktionierende Dosierung, bevor sie ihre Tabletten wochenlang abgesetzt hatte.
Ich kann Nichtraucher nur zustimmen:
In der Zeit wo ich höher dosiert war, gab es vieles worüber ich traurig oder voller Angst war. Ich konnte aber weder weinen, noch sonst irgendwie meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Ich konnte nicht mal darüber reden.
Inzwischen, nach vielen Jahren und mit einer niedrigeren Dosierung, funktionieren die Affekte wieder, selbst wenn ich überhaupt immer ein wenig zurückhaltender bin als der Normalo.
Vor allem sollte man nicht ständig mit den Medikamenten herumexperimentieren, sondern bei der Dosis bleiben, die einen stabil hält. Wenn sich kein konstanter Spiegel aufbauen kann, nutzt das beste Medikament nichts.
Ich selbst habe keine Erfahrung damit, aber ich kenne jemanden, der in Karlsbad-Langensteinbach in der RPK war. Die Maßnahme dauerte ein Jahr und er war dort stationär untergebracht. Am Wochenende durfte man nach Hause. Er beschreibt die Maßnahme und das Wohnangebot und Umfeld als sehr angenehm. Allerdings brachte es ihm beruflich nichts. Er machte dort eine Ausbildung zum Bürokaufmann, hatte aber vorher Betriebswirtschaft studiert und auch einige Zeit in diesem Bereich gearbeitet. Inzwischen ist er leider, wie ich, in einer WfbM gelandet.
Hab Dir mal einen Link rausgesucht: https://www.rehadat-bildung.de/de/wieder-einsteigen/qualifizierungs-und-weiterbildungsangebote/berufsvorbereitung/Reha_Einrichtungen_fuer_psychisch_Kranke/index.html
10/02/2019 um 21:22 Uhr als Antwort auf: Maastrichter Online-Befragung zur Absetzung von Antipsychotika #19757Die Umfrage ist doch von der Universität in Maastricht, ober hab ich das falsch aufgefasst?
-
AutorBeiträge