Dopplereffekt

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  • als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 2 #241310

    Mir geht es inzwischen so gut, dass ich gestern durchgearbeitet habe B-)

    Ja, super :good: , also solange es nicht zuviel wird…

    Ich musste jetzt bei den fallenden Temperaturen und hohen Energiekosten öfter an dich und deinen Post zu den Raumtemperaturen in Japan im Winter denken. Wie waren die nochmal etwa? Hast du ein paar „heiße“ Tipps, wie man bei niedrigen Raumtemperaturen zurecht kommt?

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 2 #234253

    Gute Besserung @mowa !

    als Antwort auf: Leben ohne Koffein #233703

    Obwohl… Eigentlich schmeckt er mir nicht mehr so gut, seit ich ihn nur noch schwarz und ohne Zucker trinke.

    Ich trinke Kaffee auch ohne Zucker, aber mit etwas Milch. Das macht den Kaffee auch milder.

    Also ich trinke gerade wenig Kaffee und eher grünen Tee. Ein kompletter Koffeinverzicht fiele mir aber schwer.

    als Antwort auf: Leben ohne Koffein #233640

    Ich gehe gerade auch bewusster mit Koffein um und merke auch, dass ich schlechter schlafen kann, wenn ich zu spät noch Kaffee trinke. Im Moment trinke ich auch eher grünen Tee. Der hat zwar im Prinzip auch Koffein, jedoch weniger und es wirkt langsamer. Bei zu wenig Koffein bekomme ich etwas Kopfschmerzen. Das sind dann wohl Entzugserscheinungen… Wenn ich ohnehin schon aufgedreht oder nervös bin, bin ich bei Kaffee noch vorsichtiger.

    als Antwort auf: Therapeutischer Bereich Dosis #231807

    @metal Natürlich kannst du auch mitschreiben und ich habe hier nichts davon gesehen, dass dir jemand in deine individuelle Dosierung reinquatscht. Mich stört es aber, wenn behauptet wird, dass niedrige Dosierungen ganz allgemein nicht wirken würden.

    Schau ich habe mich auch hinreißen lassen und mein Psychiater in der Klinik war voller Begeisterung, dass ich reduzieren will. 10 mg in drei Wochen und dann kam der ganze Rattenschwanz mit vermehrt Stimmen hören, Misstrauen und der „klassischen“ Positivsymptomatik.

    Vielleicht war das auch einfach nur zu schnell. Ich meine, du hattest aber vor dem Auftreten von Positivsymptomen auch von mehr Antrieb und Gedankenfreiheit geschrieben. Daher müsstest du doch eigentlich auch die Vorteile einer möglichst niedrige Dosierung sehen…

    Er sagte auch beispielsweise, was ich im nachhinein der absolute Gipfel fand, dass wenn ich den Alkohol weglasse, ich mit Sicherheit keine Neuroleptika mehr brauche :wacko: :wacko: :wacko: Solch einen Unsinn habe ich noch nie gehört! Zwei Pastis in der Woche. Ich rede nicht von Komasaufen, sondern genüsslich zwei Pastis zu trinken.

    Die Sicherheit deines Psychiaters erstaunt mich auch. Allerdings denke ich auch, dass man alles, was das Gehirn beeinflusst, berücksichtigen sollte. Dazu gehören für mich auch Koffein, Alkohol und Nikotin.

    als Antwort auf: Therapeutischer Bereich Dosis #231597

    Nicht alles muss ich meiner erhöhten Stressanfälligkeit zuschreiben, wenn ich mal starke Gedanken und Gefühle habe.

    Genau, ich finde man sollte vorsichtig damit sein, was man als „krank“ bezeichnet. Starke Gedanken und Gefühle hat wohl jeder mal. Außerdem machen Abweichungen von der Normalität ja gerade das Individuelle aus. Wenn es wirklich „selbst- oder fremdgefährdend“ wird, besteht natürlich Handlungsbedarf.

    Wenn ich bei ihr lese, ist da jedenfalls des Öfteren noch reichlich Dampf drauf. So was kann auch ein Symptom sein.

    Ich denke, man braucht auch etwas Dampf um vorwärts zu kommen. Die Pathologisierung dessen finde ich problematisch. Die Dämpfung durch Neuroleptika sollte das nötige Maß nicht überschreiten, da sie eben auch einschränken kann.

    @metal Dass dir die Zusammenarbeit mit dem Antipsychiatrieverlag nicht gefällt, rechtfertigt meiner Meinung nach nicht die pauschale Ablehnung anderer Engagements für eine bessere Behandlung psychisch kranker. Was ist denn ein „normaler Psychiater“?

     

     

    als Antwort auf: Therapeutischer Bereich Dosis #231322

    @molly Wenn du tatsächlich mal in diesem Thread gelesen hast, verstehe ich deine pauschalen Aussagen noch weniger. Oder schließt du einfach von deinen eigenen Erfahrungen auf alle anderen?

    Ganz allgemein müsste doch klar sein, dass jeder Mensch anders ist und dass Therapien darauf Rücksicht nehmen sollten. Das schließt natürlich die Art und Dosis von Medikamenten ein.

    als Antwort auf: Therapeutischer Bereich Dosis #231319

    Ich beziehe das auch auf eigene Erfahrungen mit Abilify


    @molly
    Das wurde in deinem ersten Post zu den 1mg Aripiprazol leider nicht deutlich und die Pauschalität deiner Aussagen stört mich ebenfalls. @mowa hat zu ihrer eigenen Erfahrung bezüglich der Wirksamkeit geringer Aripiprazoldosen schon einiges geschrieben. Vielleicht kannst du dir das ja Mal ansehen…

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 2 #231314

    Das haben wir zwichen 2017 und 2019 zwei Male getan, bei meinem Therapeuten. Der Anlass war, dass ich mit den eskalierten Konfliktsituationen damals nicht zurechtkam. Inzwischen ist die Situation anders. Ich kenne die Konfliktpunkte gut und bin auch nicht mehr hilflos ausgeliefert wie damals, in den ersten Jahren des Zusammenlebens mit meinem Mann. Und das ist für mich der wesentliche Punkt. Nur weil es Konflikte gibt, die es übrigens immer geben müsste, sobald zwei Menschen miteinander zu tun bekommen, bedeutet es für mich nicht, dass ich Hilfe von außen suchen sollte oder wollte. Es liegt ab einem gewissen Punkt an uns selbst, ob und wie wir die Konflikte zwischen uns lösen.

    Es ist auch manchmal gar nicht so einfach Hilfe von außen zu finden, die dann auch kompetent ist und da müsste man sich dann evtl. erst durchprobieren. Ob ihr das machen wollt, ist natürlich euch überlassen und abseits von „professioneller Hilfe“ können ja auch andere Vertrauenspersonen helfen. Sicher gibt es zu dem Thema auch zig Bücher etc., aber auch da müsste man erst sehen, was dann auch hilft und nicht schlimmstenfalls noch in die Irre führt.

    Viel Erfolg mit der Mental Health Awarenesse Week. Ich bewundere deinen Einsatz :good:

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 2 #231196

    Auf die Gefahr hin, dass ich das schonmal geschrieben habe, aber könnt ihr euch vorstellen euch bzgl. eurer Streitigkeiten kompetente Hilfe von Außen zu holen?

    King Crimson kenne ich nicht, wünsche dir aber viel Spaß beim Musizieren.

    als Antwort auf: Therapeutischer Bereich Dosis #231088

    @admin450 Tatsächlich konnte ich nach etwa dreijähriger ärztlich begleiteter Reduktionsphase komplett absetzen und habe jetzt nur noch 25mg-Quetiapintabletten als Bedarfsmedikation. Selbst diese brauche ich aktuell nicht, was ich darauf zurückführe, dass ich mir spätestens dann etwas Ruhe gönne, wenn ich Warnsignale merke. Dann versuche ich das, was ich gerade mache, abzuschließen und mache Pause. Allerdings denke ich, dass ich auch nicht gut ins Diagnoseraster passe, da ich beispielsweise keine Wahnüberzeugung habe und hatte. Trotzdem hatte ich teils die Höchstdosis von 30mg Aripiprazol täglich und zwar nicht gegen Positivsymptome, sondern wegen einer angeblich antriebssteigernden Wirkung. Auf mich hatte es den Effekt, dass ich dann ständig müde war. Auch die Antidepressiva, die mir verschrieben wurden haben mich gefühlt eher noch müder gemacht.

    als Antwort auf: Therapeutischer Bereich Dosis #230952

    @angora Das ist gut, solange die Behandelnden darauf Rücksicht nehmen. Ich wäre mittlerweile auch vorsichtig bei pauschalen Aussagen zum „therapeutischen Bereich der Dosis“.

    Es hängt von individuellen Faktoren ab, insbesondere von der Verteilung im Körper insbesondere im Gehirn natürlich.

    Auch wenn ich das jetzt etwas aus dem Kontext genommen habe und Admin450 später noch etwas zur Dosis gesagt hat, sehe ich darin, dass auch Prof. Klimke in diese Richtung denkt.

    als Antwort auf: Therapeutischer Bereich Dosis #230879

    @angora Auf mich haben schon geringe Dosen eine Wirkung, wobei ich mit Fluanxol keine Erfahrungen habe. Genaueres steht in @mowa s Thread.

    als Antwort auf: Neue unterscheidende Diagnosebegriffe gegen Stigmatisierung #230190

    @kadaj Ja, es ist eben ein Stigma und da ist aus meiner Sicht das Problem. Wenn die Diagnose nicht so stigmatisierend wäre, wäre es eben auch für Betroffene kein so großes Tabu mehr, darüber zu sprechen. Das könnte dann die Stigmatisierung noch weiter reduzieren.


    @molly
    Die Angst vor „Schizos“ haben sogar Hausärzte/ Hausärztinnen und ich denke, dass ihnen das bezüglich der richtigen Behandlung (u.a. der Dosierung der Medikamente) im Wege steht.


    @yuri
    Ich denke auch, dass die konsequente Unterscheidung zwischen Psychiatrie und Forensik vielleicht schon helfen könnte.

    @SabrinaDarkRose Bitte schreibe hier nur zum Thema des Threads. Ich meine, dass du spätestens nach dem dritten Satz deines ersten Posts ziemlich abschweifst.

    als Antwort auf: Neue unterscheidende Diagnosebegriffe gegen Stigmatisierung #230017

    Ich verstehe die Idee, die Du dazu hast, aber das funktioniert so in der Realität nicht. Weil das zum klassischen Ausgrenzen einer Gruppe führen würde, wenn man nur Straftäter als „Schizophrene“ betiteln würde. Das wäre dann mehr als „nur“ ein Stigmata, diese Gruppe wäre gesellschaftlich geächtet und hätte eventuell noch weniger Chance auf Resozialisierung und dann würden wir irgendwann wieder in der Kategorie 3.Reich landen.

    Es würde wohl zu einer stärkeren Stigmatisierung von Gewalttätern mit der schlimmeren Diagnose führen. Andererseits müsste man dann auch sehen, dass die friedlichen „Schizophrenen“ heute den Preis für ein milderes Stigma der Gewalttäter zahlen. Ich denke auch, dass man mit differenzierten Diagnosen dann noch vorsichtiger sein sollte und fürchte, dass das nicht alle Ärzte leisten könnten.

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