Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
05/09/2022 um 20:43 Uhr als Antwort auf: Neuroleptika – Wie können sie die Recovery fördern? #235094
Ich denke, dass es durch den Exorzismus von Religionsgemeinschaften etc. auch zu Stigmatisierungen und Diskriminierungen kommt und oft Gräueltaten gegenüber psychisch kranken Personen.
05/09/2022 um 20:03 Uhr als Antwort auf: Neuroleptika – Wie können sie die Recovery fördern? #235088Die Teufelsaustreibungen, also Exorzismus, machen viele Kirchen, Religionsgemeinschaften, Glaubensgemeinschaften immer noch, @Sommer.
Danke @ardentglow ! Schamanen, Propheten, Mystiker, Mönche, Yogies, Sufis etc. treiben alle das gleiche Spiel und zwar das Eintauchen des Bewußtseins in das Unterbewußtsein ! Dieses Spiel ist brandgefährlich und viele z. Bsp. in den Ashrams von Osho sind psychotisch geworden und drinnen hängen geblieben. Also die welche sich mittels psychoaktiver Pflanzen und anderer Drogen, meditieren, holotropen Atmen, hungern oder mittels Tanz (Derwische) in einen psychotischen Zustand katapultieren tun mir nicht leid, denn die wollten das Spiel mit dem Feuer. Aber jemand dessen Gehirn einfach umschaltet und psychotisch wird, sollte doch geholfen werden ?
Wie meinst du das denn, @Ludwig, dass den Menschen, die angeblich selbst schuld sind an ihrer Psychose, an ihrer Erkrankung, dass denen nicht geholfen werden sollte?
Das finde ich ganz schrecklich, solche Ansichten. Außerdem weiß man bei sowas ja nie, warum Menschen sich auf solche Praktiken eingelassen haben.
05/09/2022 um 12:11 Uhr als Antwort auf: Neuroleptika – Wie können sie die Recovery fördern? #235003Ich glaube nicht, @Ludwig, dass wir 300 „Mittelchen“ brauchen. Ich denke, eine gute Grundlage ist immer gesunde Ernährung oder eben auch erkrankungsspezifische Ernährung.
05/09/2022 um 12:08 Uhr als Antwort auf: Neuroleptika – Wie können sie die Recovery fördern? #235002Danke, @Angora und @Metalhead666 für die Infos zu Lumapeteron.
Also der Idee dass Schizophreniekranke eingebunden statt ausgegrenzt werden und dies dem Wohlbefinden förderlich ist stimme ich zu. Ist mMn aber auch nur ein Baustein und sollte nicht die Eigenverantwortung des Erkrankten (denn das ist es für mich: eine psychische Erkrankung) an seiner Gesundheit auch selber aktiv mitzuarbeiten beenden. Auch hier Stichwort Krankheitseinsicht. Welchen Sinn die Erkrankung hat? Für mich resultiert sie (wie im Krankenhaus ausgehangen) aus vielen negativen Faktoren (Trauma, Drogen, soziale Einbindung, Kündigung, Trennung) und wohl auch einer Veranlagung. Warum das Gehirn/die Psyche das dann evolutionstechnisch so macht und was es sich davon erhofft? Vielleicht eine alternative Realität, weil es die reale Situation nicht aushält. Keine Ahnung.
<hr />
Hallo Welt (c) 2001Da stimme ich @Rebus vollkommen zu.
Bei mir waren die psychotischen Symptome (Gedanken) aber alle klar realitätsbezogen und erheblich schlimmer, als die damals unerträgliche Lebenssituation, die Symptome kamen bei mir durch traumatische Erfahrungen und machten mein Leben nur schlimmer, als es damals eh war.
Also keine „Flucht“ bei mir in eine gedanklich „schönere“ Version durch die psychotischen Gedanken.
…und auch von einem spirituellen „Heiler“ wie z.B. „Schamanen würde ich mich nie behandeln lassen.
Ganz ehrlich, @Ludwig, möchte ich nicht von jemandem, der gerade in einer Psychose steckt, behandelt werden.
Manche kommen eben auch durch Esoterik oder Schamanusmus etc. in eine spirituelle Krise und in etlichen Fällen in eine Psychose. Davon habe ich schon viele Betroffenenberichte gelesen.
Hallo Mowa, wie geschrieben Neuroleptika sind „kacke“, aber ohne sie geht es leider in der westl. Welt nicht. Jedenfalls gilt die Faustregel, je weniger Neuroleptika, desto mehr soziale Betreuung. Ein Psychotherapeut der die erlebten „Visionen“ in das Lebensbild integriert ist auch nicht von Nachteil. Wenn alle Visionen Nachrichten aus dem Unterbewußtsein sind, sollte so eine Therapie ähnlich einer Traumdeutung / aufarbeitung gestaltet sein ? Anbei noch Angaben zu unserer Lebenserwartung: http://www2.medizin.uni-greifswald.de/psych/fileadmin/user_upload/veranstaltungen/2017/15.-17.02.2017__Die_Subjektive_Seite_der_Schizophrenie_/Vortraege/Vortraege_16.02.2017/Gallinat_Todesursache_Schizophrenie.pdf
Hallo @Ludwig,
da kannst du wirklich nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt viele Betroffene, die nur geringe Neuroleptikadosen nehmen und damit auskommen oder garkeine und dennoch keine „soziale“ Betreuung brauchen.
Das ist von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich.
Von Traumdeutung halte ich garnichts.
Ich denke, es ist schon so, dass Psychosen immer was mit der Lebenssituation der Betroffenen zu tun haben und deswegen Psychotherapien, Gespräche, wirklich hilfreich sein können.
Den Link kann ich nicht öffnen.
Schon gemerkt, ist ein PDF.
-
Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 7 Monaten von
Pia geändert.
Guten Morgen, liebe @Mowa,
du hast echt Talent und Können. Ich finde alle Zeuchnungen von dir, die du schonmal hier im Forum gezeigt hast, super. Ich denke mir immer, dass du auch mit Zeichnen dein Geld verdienen könntest.
Ich wünsche dir, dass du mehr Freizeit für dich bekommst und wenn du frei hast, nicht arbeiten musst.
Ich kenne das mit dem Leistungs- und Zeitdruck auch, auf Dauer kann das echt zuviel werden.
Ich wünsche dir einen schönen Start in die neue Woche.
LG Pia :bye:
Klingt ziemlich gefährlich, total verrückt und absurd, so eine „Ausbildung“ zum Schamanen. Klingt eher nach Drogenringen:
:bye: Der Smiley sollte es werden.
Wieder so eine schöne Zeichnung von dir, liebe @Mowa,
ich wünschte, ich hätte etwas von deinem Zeichentalent.
Gut, dass du die gestrige Veranstaltung gut hinter dich gebracht hast und gut schlafen konntest.
Genieße dein Wochenende und erhol dich gut.
Schönes Wochenende dir.
LG Pia :good:
01/09/2022 um 22:11 Uhr als Antwort auf: Methoden zum risikominimierten Reduzieren oder Ausschleichen von Psychopharmaka #234383Auf der Homepage des http://www.psyab.net (payab = Abkürzung für Psychopharmaka ausschleichen), eines deutschen Selbsthilfeforums, findet ihr schon viel Wissenswertes zum Thema risikomininiertes Runterdosieren und Ausschleichen, auch ohne euch dort anmelden zu müssen.
-
Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 2 Monaten von
Pia geändert.
-
Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 7 Monaten von
-
AutorBeiträge