mango

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  • als Antwort auf: Krankheitsempfinden abhängig von Vergleichen #13127

    @yuri

    Verstehst Du mich absichtlich falsch?
    Krankheit ist für mich kein Wettkampf.
    Auch ich sehe uns als ein Wir.

    als Antwort auf: Krankheitsempfinden abhängig von Vergleichen #13113

    Es geht mir nicht um das Selbstwertgefühl.

    als Antwort auf: Krankheitsempfinden abhängig von Vergleichen #13111

    @yuri

    Mein Blickwinkel ist ein anderer Vergleicht man sich mit anderen Betroffenen, findet man immer jemand,dem es noch schlechter geht.

    Dadurch relativiert sich das eigene Leid.


    @lightness

    Meinem Selbstvertrauen helfen Vergleiche. Da hat mir die Zeit in der Tagesklinik sehr geholfen. Seitdem leide ich nicht mehr.

    Inzwischen bin ich mit mir zufrieden. Das war ich lange nicht.

    als Antwort auf: Mehrere Tage Medikamente vergessen #12868

    Für mich mag ich keine Experimente mit Medikamenten, wenn es nicht nötig ist. Nach mehrmonatigen Abstinenz hatte ich 2011 einen Rückfall. Das reicht mir, um zu entscheiden, dass ich die Dinger nehme.
    Auch habe ich die Erfahrung mit meinem ebenfalls erkrankten Bruder, der u.a. wegen Weglassen der Medikamente, Drehtürpatient in der Psychiatrie war.

    • Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 1 Monat von mango geändert.
    als Antwort auf: Notizen von Mowa #12608

    Guten Morgen liebe Mowa,

    auch Dir möchte ich ein gutes Neues Jahr wünschen!

    Deine Beiträge lese ich sehr gerne. Vieles von dem was Du schreibst ist klug und kommt mir fast schon weise vor.
    Darf ich fragen wie alt Du bist?

    Stimmt der Eindruck dass Du Dich hier im Forum etwas zurück gezogen hast?

    Ich hoffe es geht Dir gut und grüße Dich herzlich

    Mango

    als Antwort auf: Warum feiern Atheisten Weihnachten? #10770

    Seit der Erkrankung habe auch ich den Glauben an eine göttliche Kraft verloren und keine Beziehung mehr dazu.
    Aus Tradition wird in meiner Familie Weihnachten gefeiert und auch in der Familie meines Freundes. Es ist Bestandteil unserer Kultur.

    als Antwort auf: Wer treibt regelmäßig Sport? #10459

    Sportlich habe ich aktuell Winterpause bis auf an Wochenenden längere Spaziergänge im flotten Tempo mit meinem Freund.
    Gut wäre es, wenn ich mich endlich wieder dazu aufschwingen könnte, mein Ergometer zu nutzen, da ich eigentlich im Sommerhalbjahr gerne und viel Fahrrad fahre.
    Freitags hatte ich Aquafitness. Da habe ich mich jedoch abgemeldet, weil mir das Training nicht gefiel. Mal sehen, vielleicht kann ich mich woanders anschließen, wo ich nicht die Jüngste bin und etwas mehr gefordert werde.
    Auch meine Urlaube sind durch sportliche Aktivitäten geprägt: gerne Wandern oder Radfahren. Wandern bis zu 20 km / Tag und Radfahren etwa 50-60 km / Tag.

    als Antwort auf: Neues Medikament Reagila #8321

    Hallo Hummel,

    hier im Forum weiß ich nur von Weichhai, dass er mit Reagila Erfahrung hat. Weichhai ist jedoch selten hier. Vielleicht kannst Du ihm eine Privatnachricht schreiben, dass er Deine Frage nicht übersieht.

    Alles Gute Dir!

    als Antwort auf: Ende der Verhaltenstherapie #8295

    Liebe Mi_Ri,
    auch meine VHT ist seit ein paar Monaten zu Ende und auch ich habe den Eindruck, mich gut mit der Annahme der Diagnose und einem besseren Umgang damit viel gelernt zu haben.

    Wie war die letzte Therapiesitzung bei Dir? Habt Ihr etwas besonderes gemacht oder besprochen?

    Ich habe mich bei der Therapeutin mit einer Blume und einer Karte bedankt. Auf die Karte habe ich geschrieben, was sich aus meiner Sicht in der vier Jahre dauernden Therapie zum Positiven entwickelt hat. – Leider habe ich mir den Text nicht abgeschrieben und aufgehoben. Ich würde mir meine Entwicklung gerne noch mal in Kurzfassung anschauen.

    „Ich sollte mir vielleicht überlegen wie ich mit ihr umgehen lerne ohne sie zu sehr mit meinen Depressionen zu belasten.“

    Ich wollte auch nicht eine Belastung für meine Mitmenschen sein. Als Orientierung habe ich mich im Umgang mit anderen daran gehalten, dass ich mich bemüht habe, sie so zu behandeln, wie ich mir wünschte von ihnen behandelt zu werden.
    Trotzdem habe ich mit der Erkrankung ein paar Freunde verloren. Manche (wenige) sind mir geblieben. So lernt man dann, wer wirklich Freunde sind und wer einem wichtig ist.

    Am besten fand ich als ich meinen Freund/Partner darauf ansprach, wie er es sieht, dass ich mich so verändert habe mit der Erkrankung und ob er weiterhin mit mir zusammen sein möchte. Er erwiderte: „Wie in guten, so in schlechten Zeiten“. Das fand ich echt stark. Wir sind nicht verheiratet und haben uns also nie ewige Treue versprochen.
    Seine Aussage hat mir viel bedeutet und Kraft gegeben.

    als Antwort auf: Buchvorstellung "Das 20-Minuten-Kind" #7850

    Liebe Dana,

    ich finde Deinen Schreibstil besonders. Die Zeilen zu lesen fesseln mich und ich finde es mutig und bewundernswert, wie Du das Erlebte in Sprache verpackst. Hut ab!

    Hast Du vor eine Lesereise zu machen und Dich den Fragen eines Publikums auszusetzen?
    Wenn Du dabei nach NRW kämst, wärst Du bei mir herzlich willkommen.

    Ich werde die Bücher jedoch voraussichtlich nicht lesen. Die Gründe sind Dir bekannt.

    Liebe Grüße
    mango

    Ich denke, dass die Freundin das nur so gesagt hat als Schutzbehauptung, auf die es nicht näher einzugehen lohnt. Die Frage ist eher was hinter der Behauptung steht. Sie ist selber depressiv und wünscht Rücksichtnahme und nicht auch noch mit weiteren Problemen belastet zu werden. Auch einer Freundin kann etwas zu viel werden. Zudem, hat sie wohl auch gesagt, dass sie selbst nicht im Selbstmitleid versinkt. Das ist nicht ermutigend und tröstend, aber doch ein sehr deutlicher Hinweis.

    als Antwort auf: Kinder #7060

    Ich bin 48 Jahre alt und habe medikamentenbedingt meine Monatsblutungen nicht mehr. Ich finde diese Nebenwirkung super. Ich vermisse die Monatsblutung nicht und fühle mich deswegen auch nicht weniger als Frau. Schon aus biologischen Gründen stellt sich mir die Frage nach dem Kinder bekommen (ja oder nein?) nicht mehr.
    Auch bin ich froh seit der Ersterkrankung mein Leben weitgehend selbst auf die Reihe zu bekommen und eine ganz gute Work-Life-Balance gefunden zu haben. In mein Leben passen keine Kinder. Die Sorge und die Verantwortung für mich selbst und meine Mitmenschen reichen mir völlig aus.

    als Antwort auf: Arbeiten gehen mit Schizophrenie #6421

    Seit 2005 habe ich endlich auch einen unbefristeten Arbeitsvertrag und gehe einer nicht wenig anspruchsvollen Arbeit nach. Die Diagnose Paranoide Schizophrenie habe ich seit Januar 2009. Seit 2011 bin ich nicht mehr „richtig akut krank“ geworden.

    Ich habe gelernt mit Negativsymptomen zu leben und arbeiten zu gehen. Die Arbeit fiel mir in den ersten Jahren nicht leicht und ich war nicht in der Lage die eigenen Anforderungen die ich an mich stellte, bei der Arbeit zu erfüllen. Glücklicherweise zeigte mein Arbeitgeber viel Geduld und zur beruflichen Wiedereingliederung nach sieben Monaten Arbeitsunfähigkeit hatte ich kompetente Berater an meiner Seite.

    Meine Probleme mit der Organisation meiner Arbeit, insbesondere wegen einer gedanklichen Leere im Kopf und einer nicht unerheblichen Antriebsschwäche, habe ich in den Griff bekommen. Glücklicherweise sind die Symptome schwächer geworden. Es war ein langsamer Entwicklungsprozess und auch die Besserung der Symptome erfolgte nur schleichend.

    Die Arbeit spielt eine zentrale Rolle in meinem Leben und fordert mich sehr. Ich denke, dass ich vor allem durch sie gelernt habe, mit meiner Erkrankung zurecht zu kommen. Sie gibt mir großen Halt z.B. durch die Gestaltung der Tagesstruktur und inzwischen kann ich wieder gute Leistungen bringen, so dass ich wieder mit mir und der Möglichkeit Anforderungen der Arbeit und des Alltags zu meiner Zufriedenheit erfülle. Das trägt sehr zu meinem Wohlbefinden bei.

    Worauf ich besonders achte sind ausreichend Schlaf und Erholung.
    Worauf ich mehr achten muss, damit ich stabil bleibe, ist, mich nicht zu überfordern.

    • Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 2 Monate von mango geändert.
    als Antwort auf: Gefühlsarmut #6368

    Bei mir haben in Bezug auf die Gefühlsarmut weder mehrere Medikamentenumstellungen noch Absetzversuche etwas gebracht.

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