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@Mowa Du kannst dir ja selbst mal die Nebenwirkungen des Ciclosporins durchlesen. In der Tagesklinik war es kurz Thema bei mir, aber ich hatte das Ciclosporin schon einige Zeit vor dem Ausbruch der psychischen Erkrankung genommen, so dass vermutet wurde, dass es bei mir keinen Zusammenhang zwischen psychischer Erkrankung und Einnahme des Ciclosporins gibt. Ich würde das Ciclosporin allerdings auch sehr ungern absetzen. Bei mir reicht die Behandlung mit Cortison-Salben eben nicht mehr und Cortison-Tabletten würde ich ungern längerfristig nehmen.
Ich finde es toll, dass du noch weiterarbeiten kannst. Mir ist das vorerst leider nicht vergönnt. Trotzdem hoffe ich immer noch, dass es mal besser wird mit meiner Müdigkeit und dass ich vielleicht wieder etwas arbeiten kann.
Ich habe unter den Neuroleptika auch zugenommen. Noch hält sich das allerdings einigermaßen in Grenzen. Ich finde es interessant, wie stark dosisabhängig das bei dir ist. Vielleicht darf ich ja auch noch von meinen 15mg Aripiprazol reduzieren.
Danke jedenfalls für deinen Blog. Ich habe mal ein bisschen drin gelesen. Den ganzen Blog schaffe ich aber nicht. Ich kann aber gut nachvollziehen, dass du auf Neuroleptika verzichten willst. Ich würde das auch gerne tun, bin dazu aber noch zu ängstlich. Davon abgesehen rät mir mein Psychiater derzeit davon ab weiter zu reduzieren.
Hallo @Mowa,
Wie geht es dir denn mit den 7,5mg Aripiprazol und von welcher Dosis hast du reduziert? Nimmst du jetzt schon das Ciclosporin?
Ich wünsche dir auch viel Erfolg für deinen Vortrag!
27/05/2019 um 10:45 Uhr als Antwort auf: Forschung zu Schizophrenie – weitgehender Stillstand? #40028@Mowa Ich nehme das Ciclosporin jetzt schon ein paar Jahre und vertrage es ganz gut. Meine Haut hat sich dadurch gerade am Anfang ganz wesentlich gebessert, so dass sie tatsächlich gesund aussah. Mittlerweile habe ich leider wieder Neurodermitisstellen, die ich mit Cortison-Salbe versorgen muss. Allerdings muss man sagen, dass das Medikament ziemlich gefährlich ist. Es erhöht unter anderem die Gefahr auf Krebs, da es ein Immunsuppressivum ist. Man sollte dann nicht mehr ohne Sonnencreme in die Sonne gehen. Vielleicht hat diese bedrohliche Situation bei mir die Psychose begünstigt. Aber dann müsste man sagen, dass es wohl eher an meinem ängstlichen Umgang mit dem Ciclosporin liegt, als am Medikament. Außerdem wäre das nur meine persönliche Theorie.
Letztendlich wird man das Ciclosporin wohl nehmen, wenn der Leidensdruck durch die Neurodermitis zu groß wird. Am Ende musst du das aber für dich selbst entscheiden. Die Nebenwirkungen passen in ein kleines Büchlein, das jeder Packung beiliegt. Ich wünsche dir gute Besserung.
So neu ist das Ciclosporin wohl auch nicht. Es wurde schon länger bei Leuten mit transplantierten Organen eingesetzt, allerdings wohl mit höheren Dosierungen.
@Hirnsehprogramm Ich finde das hast du schön geschrieben.
Ich finde, dass die ungerechte Verteilung von Vermögen ein großes Problem ist. Sich selbst oder anderen Schaden zuzufügen löst das Problem aber nicht und macht alles nur schlimmer. Ich wundere mich gerade, dass das anscheinend nicht selbstverständlich ist
20/05/2019 um 11:53 Uhr als Antwort auf: Bundestag beschließt: keine Fixierung mehr ohne richterlichen Beschluss #38970Empathie ist ein großes Wort. Ich finde einfach nur, dass Menschen von Menschen gut behandelt werden sollten. Dazu gehört eben auch mal ein nettes Wort, wenn dazu Zeit ist. Gerade bei seelischen Erkrankungen kann eine Therapie derzeit nicht nur aus Tabletten bestehen, finde ich.
„na, wie gehts denn heute unserm Wikinger?“
Das würde mir auch etwas quer gehen, aber es war bestimmt gut gemeint
19/05/2019 um 21:42 Uhr als Antwort auf: Bundestag beschließt: keine Fixierung mehr ohne richterlichen Beschluss #38914Ich stelle mir eine Fixierung ziemlich schrecklich vor. Sie sollte am besten gar nicht stattfinden.
Ich finde ein wenig Empathie sollte vom Personal schon aufgebracht werden. In den Tageskliniken in denen ich war hat sich das auch so ergeben und dadurch sind keine Aufgaben liegengeblieben. Jedes Gespräch kann hilfreich sein, auch wenn es nur „nebenbei“ geschieht. Ich möchte die Gespräche jedenfalls nicht missen. Wie es in vollstationären Kliniken aussieht, weiß ich nicht aus eigener Erfahrung. Ich würde mir dort aber auch Empathie wünschen. Die Medikamente können schließlich noch nicht alles leisten!
Ich kiffe auch nicht und finde es auch nicht gut. Eben weil es gleichgültig macht und allgemein ziemlich ungesund ist. Trotzdem finde ich den Plot ganz nett und die Fragestellung interessant. Schließlich gehört sie zur Erforschung der Ursachen der Psychosen eben meiner Meinung nach dazu.
Nur frage ich mich eben, wie genau die Daten für den Plot sind. Es hängt ja auch von den Ärzten ab, ob jemand die Diagnose Schizophrenie bekommt und ob man den Kannabiskonsum so genau bestimmen kann finde ich auch fraglich, da er ja oft illegal ist.
Ich könnte mir vorstellen, dass gerade die Zahlen vom Kannabiskonsum nicht so genau zu ermitteln sind.
Erstaunlich wieviele Leute demnach kiffen. In Kanada ist es ja dann etwa jeder dritte, wenn ich das richtig verstanden habe.
@Paintball
Mir hat ein Neurologe mal davon abgeraten Kaffee zu trinken. Zu der Zeit hatte ich eine sehr geringe Dosis an Quetiapin genommen. Ich denke schon, dass die neuroleptische Wirkung mit der Müdigkeit zusammenhängt. Aber das ist eben nur was ich denke. Zur Reduktion der Medikamente solltest du deinen Arzt fragen.
Da ich zur Zeit eine mittlere Dosis an Aripiprazol bekomme, trinke ich allerdings auch Kaffee, ohne mir groß etwas dabei zu denken
Tja zur Tagesstätte zu gehen, das war die Empfehlung von meinem Hausarzt und ich kann es mir für eine Weile vorstellen. Eine WfbM ist leider von mir aus auch nochmal deutlich weiter entfernt. Mal sehen, was das Arbeitsamt demnächst so von mir verlangt bzw. mir vorschlägt. So schläfrig wie ich zur Zeit bin, ist eigentlich jede Aktivität schon ein Erfolg für sich.
Gute Besserung noch für dein Knie
Es fällt mir schwer dich zu verstehen. Das kann aber auch an meiner eigenen Unkonzentriertheit liegen. Selbst bei dem, was ich verstehe, kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Das tut mir leid. Aber wenn du eine Therapie machen kannst, ist das vermutlich gut
@Molly Bis heute bekomme ich noch Krankengeld. Einen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente habe ich eventuell. Bei mir herrscht leider ein Dreiklang aus Müdigkeit, Unkonzentriertheit und Antriebslosigkeit. Daher weiß ich gerade noch nicht genau wie es weitergeht. Da wird wohl auch ein Amtsarzt noch entscheidend sein. Ich überlege nur, ob eine WfbM für mich eine Option ist. Dir scheint es ja da einigermaßen gut zu gehen. Vielleicht gehe ich auch erstmal in eine Tagesstätte oder schaffe das noch nichtmal… Danke jedenfalls für deine Einblicke in die WfbM
Danke für deine Antwort, auch für die an mallory. Also man hat jedenfalls, wenn ich das richtig verstanden habe, etwas mehr als bei der reinen Grundsicherung und für die Rente sieht es ziemlich schlecht aus.
Guten Abend,
ich habe auch schon versucht meinen Facharzt zu einer Reduktion von meinen jetzigen 15mg Aripiprazol zu überreden. Ich denke es ist für die Ärzte am einfachsten bei einer Dosis zu bleiben, bei der man stabil ist. Ich muss allerdings wohl dazu sagen, dass ich immerhin seit Ende letzten Jahres von 30mg auf 15mg Aripiprazol runter bin.
Die Nebenwirkungen werden meiner Meinung nach unterschätzt. Ein selbstständiges komplettes Absetzen sollte man aber auch lassen, da man dann eine Rebound-Psychose riskiert :-/ Meine Strategie ist daher vorerst den Psychiater weiter zu nerven, dass er eine Reduktion mitmacht
So wie ich es verstanden habe, will die BAG WfbM ja sogar, dass die Erhöhung nicht stattfindet, da die Finanzierung nicht gesichert ist. Das hört sich also eher schlecht an.
@Molly: Darf ich fragen, wieviel ihr netto pro Monat insgesamt bekommt? Bekommt ihr das dann zusätzlich zur Grundsicherung oder Erwerbsminderungsrente? -
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