Dopplereffekt

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  • als Antwort auf: Niedrigst mögliche NL-Dosis, individuell ermittelt? #174084

    Es ist klar, dass „Medikamentenreduktionsthreads“ mit erfolgreichen Reduktionsgeschichten zum Reduzieren animieren. Ich denke aber, dass eine Reduktion nicht für jeden das richtige ist. Ich möchte hier nur meine Erfahrungswerte vermitteln.

    Ich selbst will heute von 2mg auf 2,5mg Aripiprazol erhöhen, weil ich aufgrund einer Unruhe, die sich in hauptsächlich als Anspannung in den Händen bemerkbar gemacht hat, nicht gut schlafen konnte.

    Mir gefällt der Titel dieses Threads gut. Die niedrigst mögliche NL-Dosis kann ja auch recht hoch sein und individuell ist sie sowieso.

    • Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 8 Monaten von Dopplereffekt geändert.
    als Antwort auf: Schizophrenie von Asmus Finzen #172852

    Ich habe gerade wieder in dem Buch gelesen und es hat mich wieder runtergezogen.

    als Antwort auf: "Schizophrenie gibt es nicht" – Jim van Os #172848

    Die Freiheit macht krank. Eine “bewährte” Unfreiheit schützt.

    Es gibt oft Druck, das bewährte Umfeld zu verlassen, beispielsweise, um eine Arbeit zu finden. Das kann für die Psyche schädlich sein, wird aber teils erwartet und ist vielleicht in wirtschaftlicher Hinsicht auch sinnvoll.

    Tatsächlich nein. Ich will nicht das Umfeld ändern, sondern mein Ansatz liegt darin sich selbst zu ändern

    Sorry, dann habe ich dich falsch verstanden.

    als Antwort auf: "Schizophrenie gibt es nicht" – Jim van Os #172846

    Das reine Umbennen der Schizophrenie, wird meiner Meinung nach also nicht viel bringen.

    Das Wort Schizophrenie klingt schon grausam, finde ich.

    Ich habe beim Erklären der Krankheit daher eher auf Symptome zurückgegriffen. Auch dabei bin ich natürlich vorsichtig. Was mich gerade am meisten belastet, ist die Müdigkeit. Das wird noch einigermaßen verstanden.

    Dann wird Schizophrenie von manchen auch noch als Krankheit der gespaltenen Persönlichkeit Persönlichkeit missverstanden.

    Überhaupt trifft die Übersetzung, also so etwas wie gespaltene Seele, nicht wirklich das Problem. Begriffe, wie „Hyper-Meaning“ oder „Voice-Hearing“ wären da treffender.

    In dem Artikel und Podcast mit Prof. Jim van Os sind aber noch viele andere Aspekte genannt. Es geht in diesem Thread nicht um das reine Umbenennen der Krankheit.

    als Antwort auf: "Schizophrenie gibt es nicht" – Jim van Os #172839

    Genau das meine ich. Tradition und Struktur geben halt.

    Vielleicht kann man sich das, was einem sinnvoll erscheint abgucken. Ich möchte aber nicht so unfrei leben. Da muss es ein gesundes Mittelmaß geben.

    Wir sind einfach in der Situation gefangen und definieren uns an unseren Symptomen. Mehr nicht! Es ist also egal wie man das nennt!

    Eine Diagnose, mit der ich selbst und andere mehr anfangen könnten, die weniger abstempelt, würde, denke ich, vielen helfen. Ich finde, du unterschätzt da die Macht der Sprache.

    denn alle die ich kenne die es geschafft haben, haben sich vom Umfeld gelöst

    Wenn das die Ursache für die Erkrankung ist, ist es vielleicht sinnvoll. Wenn die Ursache woanders liegt, sollte sie eben dort behoben werden.

    Nichtrauchers Ansatz und auch der von anderen ist ja aber auch, das Umfeld zu verbessern. Das ist sicher ein gutes langfristiges Ziel. Für den einzelnen Betroffenen mag eine Loslösung vom ursächlichen Umfeld allerdings leichter erreichbar sein.

    als Antwort auf: Dankbarkeit #172715

    Ich bin dankbar, dass ich aus diesem Loch herausgefunden habe, aus dem es nach Auskunft der Ärzte und Behandler keinen Ausweg mehr gab

    Ich bin gerade dankbar für diesen Post :good: .

    als Antwort auf: "Schizophrenie gibt es nicht" – Jim van Os #172683

    @nichtraucher Du hast markiert, dass Schizophrene weniger zur Jüdisch Ultraarthodoxen Gruppe gehören. Ich vermute, du willst damit ausdrücken, dass hier Tradition und Gesellschaftsform das Auftreten von Schizophrenie verminderten. Ich sehe das kritisch, da wir realistisch gesehen nicht alle Jüdisch Ultraorthodox werden können.

    Im selben Satz wird auch gesagt, dass Schizophrene weniger oft verheiratet sind, wobei sich mir da die Frage von Ursache oder Wirkung stellt.

    Kannst du bitte erläutern, was genau du sagen möchtest und wo du den Zusammenhang zu deinem Threadthema siehst?

    • Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 8 Monaten von Dopplereffekt geändert.
    • Diese Antwort wurde vor 4 Jahren, 8 Monaten von Dopplereffekt geändert.
    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 2 #172509

    Ich fand die Skulptur zuerst gruselig, jetzt auch irgendwie interessant.

    Ich hoffe es geht dir wieder gut.

    als Antwort auf: Behandlungsvereinbarungen für möglichen Rückfall #172461

    Ich hatte freiwillig eine Tagesklinik aufgesucht. Das Programm dort war sehr gut. Leider haben mich die Medikamente in der Dosis müde gemacht, aber da bin ich wohl auch ein schwerer Fall.

    als Antwort auf: Niedrigst mögliche NL-Dosis, individuell ermittelt? #172459

    Gerade habe ich, vermutlich durch das Reduzieren von 2,5mg auf 2,0mg Aripiprazol, eine gewisse mentale und körperliche Unruhe, die man vielleicht als Akathisie bezeichnen könnte.

    Ich möchte hier etwas Entwarnung geben. Die Unruhe ist weitestgehend zurückgegangen. Leider merke ich auch wieder verstärkt die Müdigkeit, von der ich vermute, dass sie eine Nebenwirkung des Aripiprazols ist.

    Ich versuche jetzt für ein paar Wochen bei den 2mg zu bleiben. Dann kann ich mich weiter meiner „niedrigst möglichen NL-Dosis“ nähern.

    als Antwort auf: Behandlungsvereinbarungen für möglichen Rückfall #172384

    Okay, dann war es bei mir wohl ein anderes Krankheitsbild.

    Eine andere Idee habe ich leider nicht. Gerade in Deutschland ist es wohl schwierig, was ich für mich persönlich sogar grundsätzlich gut finde. In Spanien beispielsweise sind Zwangseinweisungen wohl leichter (wie bei Klaus Gauger).

    als Antwort auf: Behandlungsvereinbarungen für möglichen Rückfall #172358

    Ich kann dir bezüglich deiner ursprünglichen Frage leider nicht weiterhelfen.

    Vielleicht kannst du dir aber selbst vornehmen, in eine Klinik oder Tagesklinik zu gehen, wenn es nicht mehr anders geht. Ich hatte genug Leidensdruck, um freiwillig in eine Tagesklinik zu gehen.

    als Antwort auf: Niedrigst mögliche NL-Dosis, individuell ermittelt? #172337

    oh okay , dann meinst du , es ist auch bei mir quatsch , das mein Medikament risperidon nicht mehr gegen Schizophrenie wirkt?

    Ich möchte dazu keine definitive Aussage treffen oder dir gar zu etwas raten. Hauptsächlich möchte ich hier eigentlich meine eigenen Erfahrungen schildern.

    als Antwort auf: Niedrigst mögliche NL-Dosis, individuell ermittelt? #172300

    So wie ich mitbekommen habe, gibt es ja kaum Studien und Daten im Niedrigdosisbereich, und wenn Deine Psychiaterin vorrangig sich mit der offiziellen Leitlinie zur Behandlung von Schizophrenie befasst hat, dann wird sie kaum etwas über Niedrigdosierung wissen, denke ich

    Ja, das kann gut sein. Ich habe gerade nochmal in der Reduktionsbroschüre der DGSP geblättert und sogar dort steht für die Dosis der fast maximalen Wirksamkeit 10mg Aripiprazol.

    Ich habe irgendwo Mal gehört, das aripiprazol nur ab 7,5 MG Antipsychotisch wirken soll

    Das möchte ich auch bezweifeln und zwar vor allem aufgrund der Erfahrungen von Mowa. Da ich bisher zum Glück mit meiner Reduktion keine psychotischen Symptome entwickelt habe, kann ich auch nicht sagen, wo meine „minimale wirksame Dosis“ liegen sollte. Ich denke aber, dass so eine Dosis ohnehin individuell sein müsste, weil die eigene Konstitution und das eigene Leben entscheidend sind. Es soll auch schwierig sein, „den letzten Krümel“ abzusetzen. Dazu gibt es ein Kapitel in dem Buch „Medikamentenreduktion und Genesung von Psychosen“. Jedenfalls vermute ich, dass auch sehr kleine Dosen noch eine Wirkung haben.

    als Antwort auf: Niedrigst mögliche NL-Dosis, individuell ermittelt? #172143

    Mowa wrote: Für Aripiprazol ist die Dosis von 2 mg fast so wirksam wie 10-30 mg. durch meine aktuelle persönliche Erfahrung stützen

    Ich hatte darüber mit meiner Psychiaterin gesprochen und sie war nicht der Meinung.

    Ich wollte hier mal von meiner eigenen aktuellen Erfahrung sprechen, um eine Schattenseite des Reduzierens und damit des Ermittelns der niedrigst möglichen Dosis (von einer höheren Dosis ausgehend) aufzuzeigen.

    Gerade habe ich, vermutlich durch das Reduzieren von 2,5mg auf 2,0mg Aripiprazol, eine gewisse mentale und körperliche Unruhe, die man vielleicht als Akathisie bezeichnen könnte. Dazu kommen bei den Reduktionsschritten aktive, teils schlechte Träume, die aber nur in den ersten Wochen nach der Reduktion auftreten.

    Ich will nicht sagen, dass es grundsätzlich schlecht ist, vorsichtig seine Psychopharmaka zu reduzieren, aber es kann ein hartes Brot sein.

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