Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
Allerdings dafür, dass die Beiräge generell sehr hochwertig waren, waren meiner Meinung nach nicht angemessen viele im Zuschauerraum.
Vielleicht hättet ihr mehr Werbung machen können. Dann wäre aber wieder die Gefahr, dass die Zoomkapazität nicht ausreicht.
Jedenfalls habe ich mich sehr gefreut, dabei sein zu dürfen
.dir einen schönen freien Tag :bye:
@mowa Schön, dass du dich gefreut hast. Ich hatte etwas überlegt, ob ich mich traue, die Frage zu stellen und war dann ganz aufgeregt. Schade, dass das System so wenig ermutigend ist, was die Rückkehr auf den Arbeitsmarkt angeht. Mich haben wie gesagt schon die zwei Stunden, die ich dabei war erschöpft. Ich stelle mir vor, dass du danach völlig fertig warst. Nochmal Danke für deine tolle Arbeit und das vorlesen meiner Frage.
Dir auf jeden Fall auch ein erholsames Wochenende! Das hast du dir mehr als verdient!
Hallo @mowa,
vielen Dank nochmal für die Einladung zu den Vorträgen. Ich habe mir gerade den letzten Vortrag und die Theatervorstellungen angesehen. Danach konnte ich sogar noch eine Frage stellen, die mir sehr wichtig war. Meine Frage war, wie man aus der Erwerbsminderungsrente ins Erwerbsleben kommen kann, ohne seinen Versicherungsschutz aufzugeben. Herr Prof. Bäuml hatte darauf geantwortet, dass es eine schwierige Situation ist, da die psychischen Krankheiten Schwankungen unterliegen und das System das nicht berücksichtigt. Er sagte dann, dass mir meine behandelnde Ärztin dabei weiterhelfen könne und dass ich den Sprung wagen sollte. Hier muss ich allerdings auch sagen, dass ich mich noch nicht fit genug dazu fühle, mich aber auf dem Weg der Besserung sehe. Nach zwei Stunden konzentriertem Teilnehmen bin ich jetzt gerade etwas erschöpft, aber froh dabei gewesen zu sein.
liebe Grüße :bye:
Ich sage es hier nochmal: Ich habe die Medikamente über zwei Jahre in kleinen Schritten unter ärztlicher Begleitung reduziert, weil ich schwere Nebenwirkungen davon habe. Mein Ziel ist außerdem, durch die Reduktion wieder fit für das Arbeiten zu werden. Ich hatte auch keinen Rückfall.
Warum @mareike jetzt in diesem Thread beleidigend wird und nicht auf die Posts in ihrem „Wie erlebt ihr die akute Psychose?“ eingeht, erschließt sich mir nicht.
Ja, ich habe ihn mir auch angesehen. Wobei ich mich wieder erschreckt habe, wie schlimm die Behandlung war und in einigen Ländern noch ist. Ich fand es gut, dass er auch über die Nebenwirkungen der Medikamente gesprochen hat. Jetzt muss ich den Vortrag erstmal für mich verarbeiten.
Es gibt eine neue Podcastfolge bei „Mad In America“ zum Thema der Umbenennung der Schizophreniediagnose zur Verringerung des schweren Stigmas. Der favorisierte Begriff war „altered perception syndrome“, also in etwa „verändertes Wahrnehmungssyndrom“. Diskutiert wurde auch, dass allein die Umbenennung nicht reicht, sondern, dass die Öffentlichkeit besser informiert werden sollte. Dazu wäre eine erfolgreichere Behandlung hilfreich zur Verminderung des Stigmas.
Hier der Link:
das Abstractheft für die Sensibilisierungswoche für psychische Gesundheit (MHAW 2021) ist unter dem folgenden Link verfügbar
Hallo @mowa,
wirklich toll, was da entstanden ist. Ein paar Vorträge würden mich interessieren, so dass ich daran wohl anonym teilnehmen werde.
dir noch einen schönen Freitag und ein gutes Wochenende, bevor es losgeht :bye:
@nichtraucher Vielleicht war das auch nur mein subjektives Empfinden. Mich stört zum Beispiel das Verniedlichen von Depressionen. Aber ich nehme die Frage nach der Provokation zurück, damit hier eine ernsthafte Diskussion stattfinden kann.
@mareike Willst du provozieren? Wenn du schonmal hier warst, dann sag doch bitte unter welchem Nicknamen. Dann könnte man dich vielleicht besser einordnen.
Depressionen können sehr fies sein. Ich finde es schlimm, dass du sie verniedlichst.
Die Neuroleptika haben auch echt gravierende Nebenwirkungen. Ich habe zeitweise ein Anspannungsgefühl in den Händen, das mich schlecht schlafen lässt. Dazu haben mich die Neuroleptika sehr müde gemacht und meine kognitiven Fähigkeiten eingeschränkt, so dass ich meinen Job verloren habe.
Natürlich ist die akute Phase schlimm. Ich sehe es wie @Bartholomew, also das das darüber sprechen Scham erzeugt. Es bring einen auch nicht unbedingt weiter. Mein aktueller Zustand ist außerdem eben von den Nebenwirkungen der Neuroleptika geprägt. Ich habe sehr vorsichtig und über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren reduziert und damit das Rückfallrisiko minimiert. Ich bin dadurch nicht zu einem „Drehtürpatienten“ geworden.
Ich denke, es ist eher positiver Stress, den du jetzt hast.
Vielleicht schaue ich mal rein, aber wohl ohne Kamera und Mikro.
dir ein schönes Wochenende :bye:
@nichtraucher Ich habe mir gerade den Artikel des zweiten Links durchgelesen. Mir gefiel der Titel. Ich stimme auch dem zu, dass man nicht zu sehr in der Vergangenheit und den eigenen Schwächen herumstochern sollte. Sein „what you feed is what grows“ erinnert mich an „garbage in, garbage out“, was der Grund ist, dass ich vorsichtig bin, welche medialen Inhalte ich mir zuführe.
Genau, jetzt gibt’s bei mir eine sturmfreie Bude, und nun kann ich alleine Party machen
Ich finde deine künstlerische Seite toll. So viel Talent habe ich da nicht.
Das hört sich gut an, vor allem, dass du dich für die psychische Gesundheit einsetzen kanns. :good:
Die Erhöhung der Aripiprazoldosis von 2,0mg auf 2,5mg hat nichts gebracht. Dafür hat mir das Akineton gegen die Anspannung in den Händen geholfen. Ich habe davon 0,5mg und nach ein paar Stunden erneut 0,5mg genommen. Es zeigt mir wieder, wie hilfreich eine gute ärztlich Begleitung beim Reduktionsprozess sein kann und dass man manche Medikamente eben gut gebrauchen kann.
Ich kämpfe meistens gegen die Müdigkeit an und hänge dann mehr oder weniger sinnvoll vor dem Computer oder so. Manchmal lege ich mich Nachmittags hin und fühle mich dann erholter.
Ich kann gerade nicht wirklich sagen, was besser ist
. -
AutorBeiträge