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08/05/2023 um 17:59 Uhr als Antwort auf: Koalition gegen Zwangspsychiatrie – gewaltfreie Psychiatrie jetzt Petition #289810
leider muß ich Dir sagen, dass psychiatrische Gutachten Cafesudleserei sind
Aus Deinen persönlichen Erfahrungen kannst Du aber nicht absolut verallgemeinern. Das sind sie in der Gesamtheit eben vermutlich nicht, auch wenn Du das aus Deiner persönlichen Erfahrung so erlebt hast, denn, das stimmt natürlich schon:
man kann nicht in Köpfe hinein schauen
und es passieren durchaus auch Fehler von fachlicher Seite. Irgendwie muss man aber nun mal vorgehen, und wenn man sich nicht auf fachliche Gutachten verlassen will/kann, was wäre denn die Alternative? Irgendwer muss ja zumindest versuchen, in die Köpfe reinzuschauen, so weit es eben möglich ist. Dass man auch Psychiater und sonstiges Fachpersonal täuschen kann, wenn man nur „geschickt“ genug vorgeht und entsprechende Energie/Willen aufwendet, ist schon klar. Deren fachliche Kompetenz sollte natürlich auch genau darin bestehen, sowas zu erkennen.
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Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 11 Monaten von
Zoidberg geändert.
08/05/2023 um 16:31 Uhr als Antwort auf: Koalition gegen Zwangspsychiatrie – gewaltfreie Psychiatrie jetzt Petition #289785vorsorglich
Einzelfälle mal außen vor: auf unbegründetem Verdacht wird auch so niemand zwangsweise untergebracht, sondern nur dann wenn ein psychiatrisches, also fachärztliches Gutachten vorliegt, dass den Beschluss rechtfertigt. Was in der Regel heißt, dass jemand schon so ‚auffällig‘ ist, dass Fremd- oder Eigengefährdung schon in einem gewissen Maße vorliegt/erkennbar ist durch das Umfeld/Familie, etc. Das muss aber erst mal fachlich bestätigt werden, bevor jemand die Geschlossene von innen sieht. Der Sinn der Sache ist ja, dass es erst gar nicht zu einer tatsächlichen Gefahrenlage kommt.
Btw.: Auch Drogenkomsumenten etc. werden durchaus, unter den selben Kriterien, schon mal in die Geschlossene verfrachtet, sofern man denn der Meinung ist, dass eine Gefahr besteht. Letztendlich ist Sucht jeglicher Art ja auch nix anderes als ein psychisches Leiden, da muss man eigentlich gar nicht großartig differenzieren zwischen „den Psychotikern“, „den süchtigen“ etc.
Ist dir schon aufgefallen, wieviel Leute sich zum Beispiel Gewalttaten leisten
Der „Witz“ an der Sache ist ja, dass diejenigen Psychotiker, die im Vorfeld auffällig werden, damit ein Erkennungsmerkmal liefern, welches sagt: „Ich verhalte mich in der Art auffällig, dass daraus eine eventuelle zukünftige Gefahrenlage abzuleiten ist.“
Der Unterschied zwischen Psychotikern und „Gesunden“ Gewalttätern besteht genau darin, dass leztere es eben keine solchen Hinweise liefern. Was nicht heißt, dass diese Menschen letztlich psychisch gesund sind.
Wäre man in der Lage, zu erkennen, welche „normalen/gesund erscheinenden Personen“ letztendlich ebenso ein Risko darstellen, würde es denen nicht anders ergehen als den Psychotikern.
Das hat sicher nichts mit Hypochonder zu tun
Hat von Dir auch keiner behauptet, bei Arvisol hingegen macht das schon ein wenig den Eindruck.
Niemand hat was dagegen, wenn er Fragen stellt. Wundern tut mich die Antwort von @Metalhead666 allerdings nicht, wenn man sich ansieht, wie viele Fragen zum Thema „Was meint Ihr ob ich diese und jene Nebenwirkung bekomme, bzw. ob diese oder jene Nebenwirkung weggeht, ob (hier Symptom einfügen) verschwindet, wenn ich noch (hier zusätzliches Medikament einfügen) nehme“?
Was wir hier dazu „meinen“ hat keine Auswirkungen darauf, wie sich Medikamente(nkombinationen) speziell bei Arvisol auswirken. Da können wir mit unseren Meinungen auch ne Münze werfen, das wäre ähnlich treffsicher.
Tatsache ist, und das hab ich glaub ich schon mal geschrieben: Das merkt er nämlich frühestens, wenn ers versucht. Und auch dann würd ich – sehr schwere Nebenwirkungen mal ausgeschlossen – dem Ganzen erst mal ’n paar Wochen Zeit geben, um zu sehen, ob sich das nicht vielleicht bessert/stabilisiert.
Ich bin wirklich entsetzt darüber, Metalhead, was du da gerade Arvisol geschrieben hast.
Hmmm, das ist ja beileibe nichts neues…
Wenn ich Stimmhörerin wäre, hätte ich mich da längst mal gemeldet,
Btw. ist diese Argumentation für die Tonne, denn mit Verlaub: Das kannst Du unmöglich wissen. Wenn die hypothetischen Stimmen dir beispielsweise rund um die Uhr die Hölle heiß machen würden, könnte es nämlich durchaus sein, dass Du liebend gerne alles schluckst, was nötig ist, um die Stimmen wegzukriegen, wer weiß. Da Du aber nicht mit dem Problem konfrontiert bist, ist es ziemlich verwegen zu behaupten, Du würdest die Methode A der Methode B vorziehen. Zumal unklar ist, welche Methode letztendlich erfolgreicher ist, das ist wohl auch ziemlich individuell verschieden.
Ich kann mich da nur wiederholen: Das muss jeder einzelne wohl so lösen, wies für ihn am besten klappt.
Du erkennst es leicht an dem Smiley.
Ach so, ja klar. Höhö.
Nu, dann musst du wohl laut Molly an deiner inneren Einstellung arbeiten, Arvisol, ob du im Leben nochmal Sex haben willst oder nicht.
Genau, schön uberdramatisieren um Molly passiv-aggressiv eins reinzuwürgen
Hast Du Alternativen anzubieten?Wenn ich mir Arvisols Beiträge so in der Gesamtheit durchlese, war bei sämtlichen Medikamentenkombinationen, die er bisher durchprobiert hatte immer das Problem diverser Nebenwirkungen bzw. dass ihm die Wirkung nicht ausreichend, „stark“ war. Mit irgendeiner Option wird er sich vermutlich arrangieren müssen, schätze ich. Ob das nun sexuelle Dysfunktion, harter Stuhl, Akathisie oder irgendeine Restymptomatik ist, die Entscheidung bleibt wohl ihm überlassen.
Was meint ihr wird die schwindligkeit mit 400mg zurückkommen ?
Das kann Dir wohl keiner mit Sicherheit sagen, daher ist es eigentlich auch wurscht, was wir dazu meinen, oder? Wirst Du dann ja merken
konnte mithilfe der Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) bereits im Frühstadium der Erkrankung Muster im Gehirn sichtbar machen, die nur bei Schizophrenie-Patienten auftreten
Stellt sich halt die Frage, ob diese Muster (u.a. nehme ich mal an) Grund für einen Krankheitsausbruch oder eine Folge dessen sind. und was genau mit „Vorstadien“ der Schizophrenie gemeint ist.
Was wäre wenn ein Psychotischer-Schub eine Art Reset wäre und wir unser Gehirn damit in den Zustand eines Kleinkindes bringen ?
Dazu seh ich aber irgendwie immer noch keinen Zusammenhang…
Was wäre wenn ein Psychotischer-Schub eine Art Reset wäre und wir unser Gehirn damit in den Zustand eines Kleinkindes bringen ? Ein Kleinkind braucht Jahre der Liebe um sein Gehirn zu strukturieren, bis es dann ab etwa 5 Jahren alleine funktioniert.
Wenn Gehirnwellenfrequenzen dafür ein Indikator wären, was Du ja anscheinend mit den Grafiken damit in Zusammenhang bringen willst, dann ließe sich dann aber ziemlich gut mittels einem EEGs messen. Und strukturelle Veränderungen im Gehirn ebenso. Die sind ja meines Wissens eher auch nicht vorhanden, sonst könnte man einen Psychotiker ja durch ein einfaches CT von einem Nicht-Psychotiker unterscheiden.
Studie über die Heilung Schizophrenie-Erkrankter in Indien Raipur Rani, Indien
Du wirfst anderen schon mal vor, sich ständig zu wiederholen und postest selbst dasselbe in mehreren Threads. Dadurch wird es leider nicht relevanter.
Außerdem:
Ich würde es begrüßen, wenn Du Dich auf deutsche und maximal englische Artikel begrenzt, sonst kommen wir noch auf Artikel aus Timbuktu !?
Aber ein Erfahrungsbericht eines indischen Psychiaters zählt dann doch, wenns passt, oder wie?
Wie gesagt, die Zahlenschiebereien sind in meinen Augen nur Makulatur und bringen einen auf keinen grünen Zweig als Patient
Vielleicht sollten wir auch einfach mal einen Experten befragen.
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Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit von NL los zu kommen?
a) 2%
b) 20%
c) 2 Promille

d) 200%
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Antworten bitte per (auf Wunsch auch geharnischtem) Brief oder persönlich an:
Prof. Dr. Christian Schrumpfkopf
Facharzt für Scharlatanerie
Ballerburg 1
89584 Deppenhausen
Einsendeschluss ist der 31.02.2024
Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir eine nagelneuen gebrauchten Büroklammernbieger.
PS: Bei persönlicher Vorsprache bitte vorher unbedingt Passierschein A38 beantragen.
Andere Foren scheinen hier aufmerksamere Administratoren zu haben: Maggi
Bwahahahaha…

Okay, sorry, das konnt ich mir nun wirklich nicht verkneifen.
Ich bin raus
23/02/2023 um 21:11 Uhr als Antwort auf: Wusstet ihr, dass Bupropion zur Gruppe der Amphetamine zählt? #269196Bupropion kann in seltenen Fällen eine psychotische Phase auslösen
Nun, eine ganze Menge an Stoffen kann in seltenen Fällen Psychosen auslösen. Würde mich wundern, wenn grade jene Antidepressiva, die auch den Antrieb steigern sollen (als erwünschte Wirkung), nicht ein gewisses solches Restrisiko bergen würden.Man soll das Zeug ja auch nicht aufs Geratewohl futtern.
Bupropion = böse, weil Amphetaminderivat und daher Droooooge ist jedenfalls für sich alleine ein Scheinargument.
23/02/2023 um 20:59 Uhr als Antwort auf: Wusstet ihr, dass Bupropion zur Gruppe der Amphetamine zählt? #269194Wie würde man den den Unterschied zwischen „Droge“ und „Medikament“ definieren?
Sind Morphiumderivate (die wiederum auf Opium zurückgehen), als starke Schmerzmittel eingesetzt, grundsätzlich Drogen? Oder Medikamente? Oder beides?
Sind Beruhigungsmittel/Schlafmittel/Stimulantien abhängig von ihrer Stärke entweder Drogen oder Medikamente?
Könnte es sich dabei nicht auch nur um Begrifflichkeiten handeln, die, auf eine grundsätzliche Betrachtungsweise runtergebrochen, ein und dasselbe beschreiben, aber lediglich mehr oder weniger positiv/negativ besetzt sind?
„Zur Gruppe der xxx gehörend“ weist übrigens zuallererst mal auf eine bestimmt definierte chemische Strukturähnlichkeit hin, was sich oftmals (aber beileibe nicht immer) in einer ähnlichen Wirkungsweise im menschlichen Körper zeigt. Dennoch kann man daraus nicht zwangsläufig 1:1 auf gleiche „Gefährlichkeit“ / Suchtpotential (oder was auch immer eine Droge ausmachen möge) schließen.
Also ich bin wirklich der Einzige der sich daran stört, dass hier ständig gegen Neuroleptika gewettert wird
Mich persönlich „stört“ bzw., sagen wir mal, ich finde es zumindest etwas bedenklich, wenn jemand den einen Weg als den einzig gangbaren Weg für sämtliche Betroffenen zu verkaufen versucht. Ob das jetzt „Neuroleptika bis ans Lebensende“ ist oder „Neuroleptika sind prinzipiell unmenschliches Teufelszeug“ ist, ist mir persönlich da einerlei. Beide Postitionen kann man ja gerne für sich selbst vertreten, nur sollte man vielleicht nicht versuchen, andere Menschen mit der Brechstange davon zu überzeugen. Jeder hat nun mal andere Erfahrungen gemacht.
Wie man sieht, gibt es anscheinend auf beiden Seiten Menschen, die mit ihrem gewählten Weg klarkommen. Wenn (und wann) da „Propaganda“ draus wird, tja, muss wohl auch jeder für sich selbst entscheiden und ggf. damit klarkommen. Dass man jedoch als „stiller Leser“ dazu verleitet wird, irgendeinen Weg einzuschlagen, weil Person x das vorschlägt…nunja. Halte ich für unwahrscheinlich, dass sich Leute eher darauf verlassen als auf das eigene Urteilsvermögen.
Und bevor wir uns jetzt komplett in Mutmaßungen verlieren, wer
mit Scientology in Verbindung steht
oder wer
von der Pharmaindustrie gesponsert
ist, wer wann wo welche Drogen nimmt und wer welchem Geheimbund angehört, dann ist das schon alleine deswegen sinnlos, weil: Wir werden es wohl nie erfahren
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Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 11 Monaten von
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