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@ertl Aggressionen bekommt man sicherlich durch irgendwelche Faktoren, aber sicherlich nicht von Kakao. Der Zucker ist da eher schuld! Lass gut sein mit dem Thread
Naja Zucker macht halt schon Kinder aggressiv! Von daher denke ich eher, dass es der Zucker ist!
Das ist nicht die Schokolade, sondern der Zucker. Versuche mal Schokolade mit höherem Kakaoanteil. Wahrscheinlich wirds dann besser
19/07/2022 um 21:18 Uhr als Antwort auf: Wirken Antipsychotika schneller wenn man etwas isst? #227613Ja @blumenduft! Das hab ich aus Sanego! Mehrere Erfahrungsberichte waren dazu! Ich habe mir fast alles angelesen was Doxepin angeht!
19/07/2022 um 16:42 Uhr als Antwort auf: Wirken Antipsychotika schneller wenn man etwas isst? #227567Also beim Antidepressivum Doxepin ist es so, dass sie besser wirken, wenn man was besonderes süßes oder fettiges ist!
Bei Neuroleptika, mit Ausnahme von Ziprasidon, wie von Nikami erwähnt, weiß ich es ehrlichgesagt nicht. Konnte keine Veränderung feststellen.
Herzlichen Glückwunsch @leo und gutes Gelingen mit dem Praktikum
Mit Voodoo macht man keinen Spaß! Kann übel nach hinten losgehen!
Das ist ein wahrlich schlechter Scherz @ertl Das wird dazu führen, dass Du im Forum nicht mehr ernst genommen wirst!
Glaube ich nicht @ertl Zumindest in meiner Psychiatrie nicht! Vielleicht war das einfach nur Kunst eines Schizos! Könnte ja sein.
Heyho,
mein Name ist Metalhead666 Ich bin an dieser bescheidenen Krankheit seit 7 Jahren bald erkrankt. Ich habe niemals ein Gewaltverbrechen oder etwas anderes kriminelles getan. Das Stigmata ist sehr groß. Wie schon beschrieben kann man uns in den meisten Fällen nicht unterscheiden von „normalen“ Menschen! Es erkranken ein Prozent der Menschheit an Schizophrenie! Genauso viel wie Diabetiker! Ist also keine Seltenheit! Ich habe schon viele typische und Atypische Neuroleptika auf Neudeutsch ANTIPSYCHOTIKA
genommen. Was mir wichtig ist, gerade auch bei diesem Thema hier, dass nur eine geringe Anzahl von Menschen gewalttätig werden bzw. mit dem Gesetz in Berührung kommen. Die meisten von uns sind sogar eher ängstlich und nicht aggressiv, obwohl der Ausdruck im Gesicht dazu möglicherweise was Mimik und so weiter eher das Gegenteil ist. Wir sind nicht besonders stressresistent, weil wir Eindrücke und Reize nicht mehr besonders filtern können. Wir sind daher was Stress angeht sehr anfällig. Nicht umsonst ist die Arbeitslosenquote bei Schizos 50 %. Es kann sein, dass jeder Tag zu einer Qual wird und man durchaus dem Tode nicht ganz abgeneigt ist. Jeder verspürt mal den Unwillen nicht mehr leben zu wollen. Muss aber nicht passieren. So vielfältig die Erkrankung ist, genauso ist diese auch unterschiedlich von Mensch zu Mensch. Ich bin beispielsweise chronischer Stimmen Hörer. Es bedeutet dass ich akustische Halluzinationen habe. Oftmals sind es Beleidigungen, die auftauchen, wenn ich etwas falsch gemacht habe. Das ist nur ein Beispiel. Ein anderer hört nur Stimmen im Bett. Der andere durch das Fernsehen und und und. Die Krankheit ist leider noch sehr unerforscht. Weitere Forschung ist nötig. Ein anderer hat Gedankeneingebungen und auch heftigere Zwangsstörungen. Ein anderer begreift die Realität nicht mehr. Schizophrenie ist eine Erkrankung wo man den Boden unter den Füßen verliert. Man taucht ein in eine andere Realität. Seine Umgebung fühlt sich anders an und realitätsfremd. Deshalb ist zumeist auch der Weg in die Psychiatrie der einzige Ausweg! Ich war zum Beispiel jedes Jahr in der Psychiatrie, habe viele Medis genommen und habe auch schon eine Elektrokrampftherapie hinter mir, die wenig geholfen hat!Lange Rede kurzer Sinn! Wir sind nicht gefährlich und haben auch normale Gedanken wie jeder andere auch. Wenn Du also Betroffener bist, melde Dich gerne hier an. Wir unterstützen uns gegenseitig und tauschen uns aus, jeder wie er kann. Niemand kann aber Psychiater, Psychologen etc. ersetzen. Wir sind nur zur Unterstützung da!
Herzlich Willkommen bei uns
Bis im September wieder. Gute Zeit und hoffentlich auf bald
Es hat Spaß gemacht Dich zu lesen @angoraToll das Du so viel machst. Wünsche Dir einen guten Wochenstart!
Was halt kritisiert wird, ist die „alte“ Psychiatrie, wo man nur zugedonnert wird! Ich muss zum Beispiel immer Spiegelkontrollen machen, um eine genauere Dosis festzustellen! Ich kannte in den sieben Jahren seit meiner Erkrankung durchaus noch alte Ärzte, die eine Erhöhung ins unermessliche zugestimmt haben. Klar Reformen und vieles mehr sollten zum Alltag der Diskussion sein, aber deshalb nicht mehr am DSM-5 festzuhalten halte ich für kritisch. Das sind ja nur Kategorien, mehr oder weniger Schubladen, die dann vergeben werden. Es ist egal wie man das nennt! Defacto bleibe ich ja krank. Das ändert sich auch nicht! Genauso der Begriff Antipsychotika. Welche bescheuerte, höchstwahrscheinlich ein Psychologe, kommt auf die Idee, dies zu ändern. Selbst Psychiatriekritiker wie Herr Aderhold spricht immer noch von Neuroleptika, weil es einfach die Wirkung besser beschreibt! Aber ich schweife ab! @mowa und @nichtraucher. Ihr habt einfach einen sehr guten Verlauf erlebt und könnt deshalb über solche Themen leichter diskutieren, wie jemand der in die Armut gezwungen wird und froh sein kann, einen 450 Eurojob zu bekommen und dies auch durchzuhalten. Die Sozialpsychiatrie kommt ja immer mehr, zumindest in der örtlichen Psychiatrie bei uns. Es tut sich ja was, weil die Strukturen besser werden. Klar noch nicht genug, aber das wird sich noch zeigen in den nächsten Jahrzehnten.
Ich habe schon 5 Kilo abgenommen seit der Reduktion von Olanzapin! Ich hätte das nicht für möglich gehalten. Scheix Medikamente!
Danke Fachmann Dr. Metallhead666
Bitte. Du kannst es auch einfacher haben und Dir das zu legen! Dort wirst Du alles erfahren, wo Dich der Schuh drückt über Psychopharmaka
Kompendium der Psychiatrischen Pharmakotherapie : Benkert, Otto, Hippius, Hanns: Amazon.de: Bücher
Das ist die Bibel. Damit arbeiten sie auch in Psychiatrien! Muss man halt etwas Geld in die Hand nehmen. Der Kauf lohnt sich aber. Habe das Buch selber!
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