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Lieber @MaB!
Ich würde nicht so schnell absetzen.
Erdbeeres „Stromschläge“ waren Absetzsymptome. Die fallen besonders heftig aus, wenn man dem Gehirn nicht ausreichend Zeit lässt für die wirklich komplexen Umbauprozesse.
Peter Lehmann und Co sagen max. 10 % alle 3-4 Wochen reduzieren.
Alles Gute für dich!
escargotLiebes @wachsmalbloeckchen!
Ja man muss die Für und Widers schon gut abwägen. Ich habe mich auch aus den Gründen dagegen entschieden, dass ich gerade nicht anders behandelt werden will als die anderen. Und auf Verständbis kann man viel hoffen oder sich auch wünschen. Nur gehen Wünsche auch nicht immer in Erfüllung.
Und es ist ein bisschen auch wie beim Psychiater. Hat man den Stempel einmal aufgedrückt bekommen und erzählt vielleicht noch einen Bruchteil seines komischen Erlebens, ist es schwer sich zu rehabilitieren.
Übrigens war die Arbeit bei mir mit der Hauptgrund das Olanzapin zu reduzieren. War einfach zu langsam damit!
Mir gibt die Arbeit auch Struktur und alles und ich bin dankbar, dass ich sie (noch) habe.
Liebes Wachsmalbloeckchen ich glaube übrigens dich macht noch mehr aus als deine Arbeitskraft. Lohnt sich sicher mal in einer ruhigen Stunde darüber nachzudenken!
Liebe Grüße
escargotLiebes @wachsmalbloeckchen!
Ich arbeite auch aber „nur“ 30 Stunden die Woche und bin damit auch leistungsmäßig am Limit. Muss ich mal länger machen oder sogar mehrere Tage hintereinander, endet das nie gut.
War auch schon öfter und lang krank geschrieben und habe aber bisher das Glück, dass mein Chef mich protegiert. Noch!
Wie du habe ich auch den Schwerbehindertenausweis und es aber noch nicht offiziell gemeldet.
Ab und an geht unser Team zusammen Mittagessen. Da gehe ich mangels Kraft auch so gut wie nie mit.
Manchmal denke ich es wäre einfacher nicht zusätzlich dieses Versteckspiel spielen zu müssen. Das frisst auch enorme Energien. Und bei mir zumindest wissen sie, dass ich was psychisches habe.
Kämpfe auch tagsüber oft genug mit mir.Liebe Grüße
escargotLieber @Samsara,
das klingt nach Derealisation und ich glaube da ist Psychotherapie noch am besten!
Gebe aber zu selbst auf Tavor zurückzugreifen gelegentlich. Aber eine Lösung ist das nicht oder bestenfalls für den Moment. Wie übrigens alle Medikamente. Sie mögen mit etwas Glück die Symptome in Schach halten, bekämpfen jedoch die Ursachen nicht.
Liebe Grüße
escargotHallo zusammen!
Als ich so zugepillt war, war es bei mir noch schlimmer mit der Gedankenleere und auch Ideen- und Interesselosigkeit.
Da ist ein starker Zusammenhang aber auch zu meinem Energielevel. Insgesamt habe ich durch die Medikamentenreduktionen gefühlt (?) wieder mehr Energien, aber bin durch (Rest)Symptome auch offenbar schneller erschöpfbar.
Und jetzt kommt es auch (wieder) vor, dass ich mal Gedankenrasen habe. Also das Gegenteil quasi.
Mag das aber ganz gern!
Liebe Grüße
escargotHallo zusammen!
Ich nehme das Risperidon ja auch abends, obwohl ich es morgens nehmen sollte.
Aber war so schlagkaputt davon, dass ich direkt nach dem Frühstück immer nochmal ins Bett gemusst hätte.
Olanzapin macht aber eher Schlaf. Risperidon ist irgendwie anders und macht einfach k. o. so körperlich (in meinem Falle).
Gute Nacht!
escargotJa, da stimme ich dir zu, dass das ein wichtiges Thema ist. Allerdings vielleicht wirklich nicht hier.
Nicht, dass du dann Tatütata vor der Türe stehen hast!
Hast du denn jemanden zum Drüber-Reden?
Liebe Grüße
escargotVielleicht solltest du bei der Telefonseelsorge anrufen und mit wem sprechen @Yuri. Ist bestimmt nicht so leicht, aber kann sich lohnen und ich glaube hier könnte der falsche Ort sein dafür…
liebe Grüße
escargotLiebe @mowa,
ja, das ist wirklich großes Glück, wenn einen die BehandlerInnen in den eigenen Entscheidungen auch unterstützen! Sehe ich ganz genauso!
Außenstehende haben halt schon nochmal einen anderen Blick und Unbeteiligte nochmal einen anderen als Familienangehörige zum Beispiel. Das kann sehr, sehr hilfreich sein.
Habe aber auch meine Verhaltenstherapie abgebrochen und war fast ein Jahr in Körperpsychotherapie. Da passte es einfach besser.
Schön, dass du dich (wieder?) auf dich verlassen kannst! Allein DAS sehe ich als wichtigen Fortschritt auch an. Jeder Einbruch hat zumindest bei mir auch immer das Selbstvertrauen kolossal erstmal erschüttert und alles musste müßig neu aufgebaut werden!
Schlaf gut!
Schöne Grüße
escargotLiebe @Mowa Danke für’s Teilen deiner Geschichte! Kann dich sehr gut verstehen mit deinem Anliegen wieder (mehr) du selbst zu sein auch ECHTE Emotionen erleben zu dürfen.
Möcht ich selbst gern! Bin daher auch am Reduzieren bzw. möglichst absetzen.
Und NL kann man nun meines Erachtens nach wirklich nicht mit Blutdrucksenkern vergleichen und wenn dann hinkt der Vergleich erheblich.
Ich find das toll, dass du es wagst liebe @Mowa. Lese gern weiter von dir. Was für Therapie machst du begleitend? Verhaltenstherapie?
Toitoitoi!
escargotP.S.: Wenn die Seele krank ist braucht diese Heilung und nicht (dauerhaft) Medikamente! Psychotherapie ist der richtige(re) Weg!
Liebe @Molly im Vergleich zu Diazepam mit HWZ von 50 Std. ist das halt wenig.
Wenn man nicht wegkommt vom Tavor kann sich Umstellung auf Diazepam lohnen. Gibt es auch als Tropfen und sind daher recht gut zu dosieren.
Wäre eine Überlegung wert…
Lieber @Halbwahr ja das ist schon wenig. Sehr gut. :)
Diese alternierende Methode das du sie mal einen Tag nimmst und dann wieder nicht ist übrigens auch nicht zu empfehlen. Vielleicht klappt es ja schon, wenn du konstant und minimalst immer reduzierst!Alles Gute!
escargotÄh eigentlich hat Tavor eine vergleichsweise kurze Halbwertszeit. Und genau das macht es schwierig die abzusetzen lieber @Halbwahr.
Man kann auf etwas wie Diazepam oder Clonazepam umstellen, was längere Halbwertszeit hat wodurch die Zwischenentzüge entfallen.
Oder Tavor auf mehrere kleinere Dosen am Tag erstmal bringen.
Wieviel nimmst du denn aktuell?Ich habe im höhren Bereich auch immer um 0,25 mg reduziert und jetzt wenn überhaupt nur noch um 0,1 mg und gaaaanz langsam.
Mein Psychiater sagt 0,1 mg alle 2 Monate wären in Ordnung.
Muss man aber alles austesten. Leider pausiere ich auch gerade mit der Reduktion, wegen zu heftiger Symptome (Derealisationserleben).Alles Gute!
escargotLieber @Yuri,
klingt eher nach fiebriger Grippe oder Grippe im Anflug.
Wenn ich körperlich angeschlagen bin, scheint die Psyche auch immer nachzukommen. Das ist echt furchtbar.
Ja, mit der Selbstkritik oder überhaupt irgendeiner Art von Kritik ist es dann nicht mehr weit her. Das stimmt. Muss aber auch nicht immer sein.
Ich wollt neulich eine App entwickeln (dabei bin ich ein absolutes Nicht-Technikgenie). Aber mir ging es um die Idee, die dahinter war und die war großartigst.
Ist alles relativ: Ich mag Melanchonie nicht. So.
Liebe Grüße
escargotLieber @Samsara,
frag doch die Apothekerin deines Vertrauens oder den Arzt oder mache selbst einen Wechselwirkungscheck:
https://m.apotheken-umschau.de/Medikamente/Wechselwirkungscheck
Liebe Grüße
escargot -
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