Dopplereffekt

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  • als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #312366

    Mein Beileid!

    Ich habe die letzten 30 Jahre in Europa verbracht und kaum Zeit mit meinen Eltern verbringen können.

    Das bringt die Entfernung mit sich, wobei ich meine, dass ihr häufig über skype kommuniziert habt.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #311716

    Ich hatte gerade den Gedanken, ob vom Heilungserfolg abhängig entschieden wird, ob es wirklich eine Schizophrenie war bzw. ist. Wenn jemand also irgendwann ohne Neuroleptika auskommt, dann war es eben keine Schizophrenie. Wenn er oder sie weiter Neuroleptika nimmt oder nach dem Absetzen „rückfällig“ wird, dann war bzw. ist es eine Schizophrenie. Damit wäre die Aussage, dass Schizophrenie nicht heilbar ist dann gut haltbar, aber auch inhalts- und bedeutungslos.

    Ich bin überzeugt, dass es viel mehr Betroffenen besser gehen würde, wenn Therapien und andere Hilfen für Betroffene darauf abzielen würden, Schizophrenie in erster Linie mit nichtmedikamentösen Mitteln und mit einem Minimum an Psychopharmaka wirklich zu heilen.

    Ja :gut:

    Gut wäre es auch von der Stigmatisierung wegzukommen und den einzelnen Menschen differenziert zu betrachten, so wie er ist.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #311538

    Es kann sein, dass es mehrere Bücher von Schizophreniebetroffenen gibt. Ich habe noch keine gelesen. Ich sehe einen Alleinstellungsmerkmal und daher auch einen Marktwert für meine Erfahrungen und die meines Mannes, die die Lehrmeinung widerlegen, dass Schizoprenie unheilbar sei.

    Ein Buch von euch wäre natürlich einzigartig, weil ihr es ja auch seid. Es gibt aber auch andere Bücher in der Richtung: Mir fällt auch wieder das Buch „Medikamentenreduktion und Genesung von Psychosen“ ein. Das von Jann E. Schlimme (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie…), Thelke Scholz (EX-IN und Dozentin…) und Renate Seroka (Angehörige und in der DGSP…) geschrieben wurde. Dort sind eben auch Erfahrungsberichte enthalten, auch wenn ich nicht mit allem davon etwas anfangen konnte (z.B. Klangschalentherapie…). Das Buch von @lilly geht ja auch in die Richtung und es gibt bestimmt noch weitere.

    Ich möchte euch da auch gar nicht entmutigen. Ein Buch von euch wäre bestimmt super und da sind auch bestimmt einige neue Sachen zu berichten (z.B. aus der MHAW, Betriebsratstätigkeit, …). Vielleicht können euch andere Bücher sogar als Inspiration dienen.

     

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #311496

    Ich habe meinem Mann bereits vorgeschlagen, dass wir gemeinsam ein Buch schreiben und veröffentlichen sollten. Ich hoffe, dass unsere Erfahrungen mit der sogenannten Schizophrenie die Fachleute zum Nachdenken bringen werden, um die Behandlung von Schizophreniepatienten grundlegend zu revidieren.

    Es gibt ja bereits Bücher und @lilly hat ja wohl auch eines geschrieben. Irgendwie scheinen solche Bücher nicht besonders bekannt zu werden oder große Auflagen zu haben. Dann ist theoretisch viel Wissen und Erfahrung verfügbar, wird aber nicht viel genutzt. Ich denke, es gibt auch eine gewisse Lobby für Medikamente, weil mit Medikamenten Geld gemacht wird (insbesondere mit Dauermedikationen).

    Ich benötige ganz andere geistige Fähigkeiten in meinem Gehirn, ob ich mich täglich nur mit der Bestellung von Computern und der Installation von Software beschäftige, oder ob ich meine Aufgaben als Betriebsratsvorsitzende wahrnehme und zusätzlich Projekte im Bereich Mental Health im großen Stil koordiniere.

    Schon erstaunlich, was du so schaffst. Ich taste mich jetzt langsam weiter vor und merke, dass es besser wird.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #310506

    letzte Woche habe ich viel im Bett und niesend verbracht. 3 Corona-Selbsttests waren negativ, vermutlich ist es nur eine Erkältung. Bis Montag bin ich krankgeschrieben, das ist auch gut so. Ganz fit bin ich immer noch nicht.

    Gute Besserung! Ich war auch bis etwa Freitag erkältet und merke noch die „Ausläufer“ davon. Teils war ich auch sehr heiser…

    Dass mein Gehirn immer noch von 1 mg Aripiprazol täglich gelähmt wird.

    Das kann gut sein. Ich reagiere sehr empfindlich auf Neuroleptika und habe mich erst nach der Reduktion und dem Absetzen gedanklich frei gefühlt. Allerdings konntest du ja auch mit Neuroleptika arbeiten, was mir nicht möglich war (jedenfalls nicht mit der hohen bzw. „normalen“ Dosis).

     

    als Antwort auf: Darmgesundheit #309060

    Mit Ernährungs- und Gesundheitstipps aus dem Internet wäre ich vorsichtig. Spontan bin ich dazu auch beim Suchen im Internet auf folgenden Artikel gestoßen: Link

    als Antwort auf: meine bisherige naturheilkundliche Behandlung #308905

    Alkohol ist nicht gesund. Mit ertls „Pflanzenmedizin“ kenne ich mich nicht aus, allerdings können auch pflanzliche Stoffe Risiken und Nebenwirkungen haben…

    als Antwort auf: Hilfe, ich Bau immer mehr ab #308268

    Man nannte ja ganz früher, zu Zeiten Eugen Bleuler’s die Schizophrenie als Dementia Praecox und das stimmt auch wie Wissenschaftlicher jetzt gezeigt haben.

    Schizophrenie und Demenz: Ähnlicher als gedacht – DocCheck

    Schon der Titel spricht von einer Ähnlichkeit und nicht von einer Gleichheit. Am Schluss wird von Hinweisen bei einem Teil der Patienten gesprochen. So plakativ, wie du es geschrieben hast, sehe ich das dort nicht!

    als Antwort auf: Hilfe, ich Bau immer mehr ab #308168

    Man nannte ja ganz früher, zu Zeiten Eugen Bleuler’s die Schizophrenie als Dementia Praecox und das stimmt auch wie Wissenschaftlicher jetzt gezeigt haben.

    Wer soll das bitte gezeigt haben?

    Es ist natürlich schlimm, wenn du, miina oder andere unter Vergesslichkeit etc. leiden, aber ich finde, du verallgemeinerst hier arg.

    als Antwort auf: Hilfe, ich Bau immer mehr ab #307626

    Ich hab seit gestern ein job, als Haushaltshilfe bei alten Leuten. Ich hoffe es bringt Struktur in meinem Leben

    Ich blicke bei dir nicht so richtig durch. Nach dem, was du allgemein schreibst geht es dir sehr schlecht. Trotzdem kannst du arbeiten?

    Meine Schlafstörungen muss ich definitiv in Griff kriegen kann nie länger als 3-4std schlafen, dann bin ich topfit

    Wenn du nur so wenig Schlaf bräuchtest um topfit zu sein wäre das doch gut oder bist du dann doch müde?

    Nach dem, was ich über Traumatherapie gehört habe, denke ich, ist das ziemlich heikel und birgt die Gefahr einer Retraumatisierung. Pass bitte auf dich auf!

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #306006

    wenn ihr es braucht, gebe ich euch gerne recht.

    Nicht nötig @kater

    Übrigens finde ich es sehr wichtig, und hier im Forum ist es auch erwünscht, dass wir unsere Meinungen offen austauschen können. Gleichzeitig ist aber auch klar, dass wir alle unterschiedliche Leben leben und unsere Realitäten auch sehr unterschiedlich sein können.

    Ja, es geht für mich auch darum von den anderen Perspektiven zu lesen.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #305983

    ich für mich würde mich wahrscheinlich gar nicht über irgendetwas definieren wollen, da ich immer sehr ich war und einfach ich auch sein will.

    Guter Punkt @manon, vielleicht ist es auch eher das, was mich am „sich über etwas definieren“ stört.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #305981

    was verstehst du unter eindimensional?


    @kater
    Ich meine damit, dass es noch sehr viele andere Aspekte gibt, über die man „sich definieren“ kann. Du kannst ja mal für dich den Satz: Ich bin …  vervollständigen. Da würdest du sicher auch mehr als ein Wort finden, das dazu passt.

    Dieses „sich definieren“ finde ich ohnehin als Wortkonstruktion etwas starr. Ich denke, dass man sehr im Wandel ist durch Erfahrungen, Begegnungen, Gedanken, … die man macht. Manches bleibt auch recht konstant und man identifiziert sich damit.

    Identität ist aber auch das, was du machst. Wenn du Gitarre spielst, dann bist du eben Musiker.

    Die Person aus deinem Beispiel ist ja nicht nur Musiker, sondern hat sicher auch andere Interessen und Aktivitäten in seinem Leben.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #305978

    Vielleicht ist es so, dass es noch heute geschlechtsspezifische gesellschaftliche Erwartungen gibt, etwa „Männer ernähren die Familien“, „Frauen bekommen Kinder“ usw.

    Auch in dem Fall finde ich die Aussage, dass jemand nur etwas Wert ist, wenn er arbeitet oder nur eine Identität hat, wenn er arbeitet falsch. Es gibt so vieles, das einen Menschen ausmacht und Arbeit ist nur ein Teil davon. Ich finde Arbeit sehr wichtig, aber es ist eben nicht alles.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #305959

    Männer definieren sich über ihren Beruf.

    Diese Sichtweise finde ich sehr eindimensional.

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