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Mowa aktualisiert.
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27/08/2023 um 21:12 Uhr #305979
@Dopplereffekt, was verstehst du unter eindimensional?
27/08/2023 um 21:24 Uhr #305980@manon, was wäre daran sehr arm?
27/08/2023 um 21:25 Uhr #305981was verstehst du unter eindimensional?
@kater Ich meine damit, dass es noch sehr viele andere Aspekte gibt, über die man „sich definieren“ kann. Du kannst ja mal für dich den Satz: Ich bin … vervollständigen. Da würdest du sicher auch mehr als ein Wort finden, das dazu passt.Dieses „sich definieren“ finde ich ohnehin als Wortkonstruktion etwas starr. Ich denke, dass man sehr im Wandel ist durch Erfahrungen, Begegnungen, Gedanken, … die man macht. Manches bleibt auch recht konstant und man identifiziert sich damit.
Identität ist aber auch das, was du machst. Wenn du Gitarre spielst, dann bist du eben Musiker.
Die Person aus deinem Beispiel ist ja nicht nur Musiker, sondern hat sicher auch andere Interessen und Aktivitäten in seinem Leben.
27/08/2023 um 21:32 Uhr #305982
Anonym
@kater, dass wir eben mehr sind, als unser beruf. viel mehr! wenn ich in der sterbesekunde über mein leben nachdenke, will ich mir nicht sagen, ich habe für den beruf gelebt. vielleicht, wenn es ein ganz toller beruf ist, mit zum beispiel dem aspekt, anderen zu helfen, oder auch andere, da mag das vielleicht gehen, mutter teresa als beispiel, aber sonst … im leben geht es doch um viel mehr. es macht aber in meinen augen viel sinn, sich damit zu beschäftigen, damit mensch bewusst lebt und eben genau das tut, was ihm wichtig ist. viel zeit auf erden ist ja nicht. die möchte ich mit dem füllen, was mir als sehr wichtig erscheint. zum beispiel liebe, achtsamkeit, als beispiele für möglichkeiten. ich für mich würde mich wahrscheinlich gar nicht über irgendetwas definieren wollen, da ich immer sehr ich war und einfach ich auch sein will. hinzu kommt, was @dopplereffekt mit „wandel“ beschreibt.
27/08/2023 um 21:42 Uhr #305983ich für mich würde mich wahrscheinlich gar nicht über irgendetwas definieren wollen, da ich immer sehr ich war und einfach ich auch sein will.
Guter Punkt @manon, vielleicht ist es auch eher das, was mich am „sich über etwas definieren“ stört.
28/08/2023 um 2:41 Uhr #305992@Dopplereffekt, @manon, wenn ihr es braucht, gebe ich euch gerne recht.
28/08/2023 um 6:09 Uhr #305995Auch in dem Fall finde ich die Aussage, dass jemand nur etwas Wert ist, wenn er arbeitet oder nur eine Identität hat, wenn er arbeitet falsch.
wenn ich in der sterbesekunde über mein leben nachdenke, will ich mir nicht sagen, ich habe für den beruf gelebt.
wenn ihr es braucht, gebe ich euch gerne recht.
Übrigens finde ich es sehr wichtig, und hier im Forum ist es auch erwünscht, dass wir unsere Meinungen offen austauschen können. Gleichzeitig ist aber auch klar, dass wir alle unterschiedliche Leben leben und unsere Realitäten auch sehr unterschiedlich sein können.
In Diskussionen und Konflikten frage ich mich, ob es nur eine einzige Wahrheit gibt, die singulär ist. So, wie Ideologien und Religionen uns lehren können. Lieber nehme ich die verschiedenen Aussagen zur Kenntnis und lasse sie gelten, nicht unbedingt für mich persönlich, sondern für diejenigen, von denen die Aussagen stammen.
Dann wollte ich etwas darüber schreiben: „Wir leben, um zu arbeiten“ versus „Wir arbeiten, um zu leben“.
Ich habe dabei noch die Worte von Dr. Boniface Mabanza Bambu in den Ohren:
Bei der Bildung geht es viel mehr darum, Fähigkeiten zu entwickeln, sich in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen.
Oder auch: Ökonomie ist zu wichtig, um sie den Ökonomen zu überlassen. Ökonomie muss in den Sinn des Lebens eingebettet sein.
Für mich sind Fragen wie „Was ist Arbeit?“ und „Was und wie wollen wir arbeiten?“ wichtig. Bei meiner Arbeit habe ich zunehmend das Gefühl, dass ich nicht arbeite, sondern lebe. Und dieses Gefühl finde ich großartig. Das möchte ich beibehalten.
Für mich geht es darum, auf Augenhöhe zu sein, egal ob es um Geflüchtetenhilfe, Inklusion oder den Betriebsrat geht. Die Grundlage ist immer der Mensch, und ich gehöre dazu. Ich fühle mich zum Handeln verpflichtet, wenn ich in der glücklichen Lage bin, handeln zu können.
Wenn ich meinen Lebensunterhalt dadurch verdienen kann, dass ich mehr Augenhöhe in meinem Wirkungskreis erreiche, dann ist die Situation für mich ideal. Dann ist es für mich ein Sowohl-als-auch, dann arbeite ich, um zu leben und ich lebe, um zu arbeiten
28/08/2023 um 9:28 Uhr #306006wenn ihr es braucht, gebe ich euch gerne recht.
Nicht nötig @kater
Übrigens finde ich es sehr wichtig, und hier im Forum ist es auch erwünscht, dass wir unsere Meinungen offen austauschen können. Gleichzeitig ist aber auch klar, dass wir alle unterschiedliche Leben leben und unsere Realitäten auch sehr unterschiedlich sein können.
Ja, es geht für mich auch darum von den anderen Perspektiven zu lesen.
28/08/2023 um 10:58 Uhr #306018@Dopplereffekt, A-ha.
28/08/2023 um 13:14 Uhr #306035
Anonym
Ökonomie ist zu wichtig, um sie den Ökonomen zu überlassen. Ökonomie muss in den Sinn des Lebens eingebettet sein.
dem stimme ich sehr zu! ich habe früher immer gesagt, das philosophieren sollte nicht den philosophen überlassen werden, wenn mensch auf der welt ist, gehört dazu, zu philosophieren. dennoch sind ausgeschriebene philosophen auch nochmal wichtig in meinen augen, da sie mit ihrem tiefen wissen dazu noch anders rangehen können.
Bei meiner Arbeit habe ich zunehmend das Gefühl, dass ich nicht arbeite, sondern lebe.
richtig schön!
@Dopplereffekt, @manon, wenn ihr es braucht, gebe ich euch gerne recht.
ich brauche es nicht.
28/08/2023 um 16:58 Uhr #306046Soso.
29/08/2023 um 6:17 Uhr #306299Guten Morgen zusammen und danke Dopplereffekt, manon, Kater
Ich werde jetzt meine Hantelübungen machen, seit Monaten mal wieder! Sie werden mir bestimmt gut tun. Ich fühle mich seit Wochen schlapp.
29/08/2023 um 12:01 Uhr #30633429/08/2023 um 20:26 Uhr #306430Bei mir werden Endorphine vor allem beim Schokolade essen ausgeschüttet!
29/08/2023 um 22:17 Uhr #306449@Molly, Potz Blitz.
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