Notizen von Mowa – Teil 3

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  • #305979

    @Dopplereffekt, was verstehst du unter eindimensional?

    #305980

    @manon, was wäre daran sehr arm?

    #305981

    was verstehst du unter eindimensional?


    @kater
    Ich meine damit, dass es noch sehr viele andere Aspekte gibt, über die man „sich definieren“ kann. Du kannst ja mal für dich den Satz: Ich bin …  vervollständigen. Da würdest du sicher auch mehr als ein Wort finden, das dazu passt.

    Dieses „sich definieren“ finde ich ohnehin als Wortkonstruktion etwas starr. Ich denke, dass man sehr im Wandel ist durch Erfahrungen, Begegnungen, Gedanken, … die man macht. Manches bleibt auch recht konstant und man identifiziert sich damit.

    Identität ist aber auch das, was du machst. Wenn du Gitarre spielst, dann bist du eben Musiker.

    Die Person aus deinem Beispiel ist ja nicht nur Musiker, sondern hat sicher auch andere Interessen und Aktivitäten in seinem Leben.

    #305982
    Anonym

      @kater, dass wir eben mehr sind, als unser beruf. viel mehr! wenn ich in der sterbesekunde über mein leben nachdenke, will ich mir nicht sagen, ich habe für den beruf gelebt. vielleicht, wenn es ein ganz toller beruf ist, mit zum beispiel dem aspekt, anderen zu helfen, oder auch andere, da mag das vielleicht gehen, mutter teresa als beispiel, aber sonst … im leben geht es doch um viel mehr. es macht aber in meinen augen viel sinn, sich damit zu beschäftigen, damit mensch bewusst lebt und eben genau das tut, was ihm wichtig ist. viel zeit auf erden ist ja nicht. die möchte ich mit dem füllen, was mir als sehr wichtig erscheint. zum beispiel liebe, achtsamkeit, als beispiele für möglichkeiten. ich für mich würde mich wahrscheinlich gar nicht über irgendetwas definieren wollen, da ich immer sehr ich war und einfach ich auch sein will. hinzu kommt, was @dopplereffekt mit „wandel“ beschreibt.

      #305983

      ich für mich würde mich wahrscheinlich gar nicht über irgendetwas definieren wollen, da ich immer sehr ich war und einfach ich auch sein will.

      Guter Punkt @manon, vielleicht ist es auch eher das, was mich am „sich über etwas definieren“ stört.

      #305992

      @Dopplereffekt, @manon, wenn ihr es braucht, gebe ich euch gerne recht.

      #305995

      Auch in dem Fall finde ich die Aussage, dass jemand nur etwas Wert ist, wenn er arbeitet oder nur eine Identität hat, wenn er arbeitet falsch.

      wenn ich in der sterbesekunde über mein leben nachdenke, will ich mir nicht sagen, ich habe für den beruf gelebt.

      wenn ihr es braucht, gebe ich euch gerne recht.

      Übrigens finde ich es sehr wichtig, und hier im Forum ist es auch erwünscht, dass wir unsere Meinungen offen austauschen können. Gleichzeitig ist aber auch klar, dass wir alle unterschiedliche Leben leben und unsere Realitäten auch sehr unterschiedlich sein können.

      In Diskussionen und Konflikten frage ich mich, ob es nur eine einzige Wahrheit gibt, die singulär ist. So, wie Ideologien und Religionen uns lehren können. Lieber nehme ich die verschiedenen Aussagen zur Kenntnis und lasse sie gelten, nicht unbedingt für mich persönlich, sondern für diejenigen, von denen die Aussagen stammen.

      Dann wollte ich etwas darüber schreiben: „Wir leben, um zu arbeiten“ versus „Wir arbeiten, um zu leben“.

      Ich habe dabei noch die Worte von Dr. Boniface Mabanza Bambu in den Ohren:

      Bei der Bildung geht es viel mehr darum, Fähigkeiten zu entwickeln, sich in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen.

      Oder auch: Ökonomie ist zu wichtig, um sie den Ökonomen zu überlassen. Ökonomie muss in den Sinn des Lebens eingebettet sein.

      Für mich sind Fragen wie „Was ist Arbeit?“ und „Was und wie wollen wir arbeiten?“ wichtig. Bei meiner Arbeit habe ich zunehmend das Gefühl, dass ich nicht arbeite, sondern lebe. Und dieses Gefühl finde ich großartig. Das möchte ich beibehalten.

      Für mich geht es darum, auf Augenhöhe zu sein, egal ob es um Geflüchtetenhilfe, Inklusion oder den Betriebsrat geht. Die Grundlage ist immer der Mensch, und ich gehöre dazu. Ich fühle mich zum Handeln verpflichtet, wenn ich in der glücklichen Lage bin, handeln zu können.

      Wenn ich meinen Lebensunterhalt dadurch verdienen kann, dass ich mehr Augenhöhe in meinem Wirkungskreis erreiche, dann ist die Situation für mich ideal. Dann ist es für mich ein Sowohl-als-auch, dann arbeite ich, um zu leben und ich lebe, um zu arbeiten :-)

      #306006

      wenn ihr es braucht, gebe ich euch gerne recht.

      Nicht nötig @kater

      Übrigens finde ich es sehr wichtig, und hier im Forum ist es auch erwünscht, dass wir unsere Meinungen offen austauschen können. Gleichzeitig ist aber auch klar, dass wir alle unterschiedliche Leben leben und unsere Realitäten auch sehr unterschiedlich sein können.

      Ja, es geht für mich auch darum von den anderen Perspektiven zu lesen.

      #306018
      #306035
      Anonym

        Ökonomie ist zu wichtig, um sie den Ökonomen zu überlassen. Ökonomie muss in den Sinn des Lebens eingebettet sein.

        dem stimme ich sehr zu! ich habe früher immer gesagt, das philosophieren sollte nicht den philosophen überlassen werden, wenn mensch auf der welt ist, gehört dazu, zu philosophieren. dennoch sind ausgeschriebene philosophen auch nochmal wichtig in meinen augen, da sie mit ihrem tiefen wissen dazu noch anders rangehen können.

        Bei meiner Arbeit habe ich zunehmend das Gefühl, dass ich nicht arbeite, sondern lebe.

        richtig schön!

        @Dopplereffekt, @manon, wenn ihr es braucht, gebe ich euch gerne recht.

        ich brauche es nicht.

        #306046

        Soso.

        #306299

        Guten Morgen zusammen und danke Dopplereffekt, manon, Kater :ciao:

        Ich werde jetzt meine Hantelübungen machen, seit Monaten mal wieder! Sie werden mir bestimmt gut tun. Ich fühle mich seit Wochen schlapp.

        #306334

        Hallo @Mowa, ich hatte mal ganz früher Kraftsport gemacht. Das Schöne am Hanteltraining ist ja, daß, wenn du intensiv trainierst, Glückshormone (Endorphine) ausgeschüttet werden. Dieses Gefühl ist schon cool. Gutes Gelingen!

        • Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 7 Monaten von Kater geändert.
        #306430

        Bei mir werden Endorphine vor allem beim Schokolade essen ausgeschüttet! :yahoo:

        #306449

        @Molly, Potz Blitz.

        • Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 7 Monaten von Kater geändert.
        • Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 7 Monaten von Kater geändert.
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        • Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 7 Monaten von Kater geändert.
        • Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 7 Monaten von Kater geändert.
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