Dopplereffekt

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  • als Antwort auf: Haloperidol (Haldol) Erfahrungen #70734

    @Isa: Wann hast du denn 40mg Haldol gekriegt? Das ist doch extrem viel oder nicht?

    • Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 5 Monaten von Dopplereffekt geändert.
    als Antwort auf: Notizen von Mowa #70566

    Ich vertrage leider nur bis 5% Urea und finde die Lotion von Allergika am besten. Leider ist sie auch sehr teuer. Ich bin immer mal wieder auf der Suche nach etwas günstigerem. Die SebaMed-Lotion mit 5% Urea hab ich auch schon ausprobiert.

    Das Protopic nehme ich eigentlich nur für die Augenlider. Das Elidel hat bei mir leider nichts gebracht. Ich wünsche dir aber viel Glück damit, falls dein Hautarzt es dir verschreibt.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #70517

    Hallo,

    deine Karten sind echt schön :-)

    Vielleicht kommt das Stimmungstief ja von dem Neurodermitisschub. Dann creme dich mal gut ein. Was nimmst du eigentlich als Basispflege? Hast du eigentlich mal cortisonfreie Mittel wie Protopic oder Elidel ausprobiert? Bei mir haben sie leider nicht ausreichend geholfen, aber vielleicht wären sie ja etwas für dich.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #70342

    Ist das metakognitive Training nicht auch Teil der Psychoeduktion? Ich fand deinen Text jedenfalls sehr hilfreich.

    Pass gut auf dich auf und hab ein schönes Wochenende ;-)

    als Antwort auf: Interessenvertretung/ Gesellschaft/ Instiutionen #70107

    Eine solche Interessenvertretung wäre sicherlich sinnvoll. Ich könnte mir vorstellen, dass es sie wohl nicht gibt, weil die Erkrankung mit einem großen Stigma verbunden ist. Gerade diejenigen, die fit genug wären, um so eine Organisation zu gründen, möchten sich wahrscheinlich nicht outen.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #70104

    Schön, dass du dich so sehr für deinen Kollegen freust :-)

    als Antwort auf: @Serendipity #69843

    @samsara Ich hoffe du konzentrierst dich auf das, was Serendipity geholfen hast und machst nicht Serendipitys Fehler nach.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #69782

    Danke @mowa!

    Das waren wirklich gute Fragen, die du da gestellt hast. Mir ist nochmal klarer geworden, dass meine Psychose im Wesentlichen aus den vier Faktoren Umzug, Gesundheit, Job und soziale Isolation, sowie dem Umgang damit entstanden ist. Ich hoffe das hält mich auch erstmal vom Grübeln ab, wie ich die Psychose hätte verhindern können und lässt mich mehr vorwärts blicken, wie ich eine weitere Psychose verhindern kann. Ich hatte dank dir mal wieder konstruktive Gedanken dazu :good:

    Schön, dass du so einen verständnisvollen Psychiater hast. Meiner pocht leider sehr auf die Richtlinien. Viel Erfolg bei deiner weiteren Reduktion!

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #69761

    Danke @mowa, für deine hilfreiche Antwort.

    Interessant finde ich, dass du anscheinend auch zwei Strategien anwendest. Das walten lassen und beobachten der Symptome könnte ich nochmal besser ausprobieren, falls nochmal eine Psychose auftritt (ich hoffe das natürlich nicht). Ich bin in der Psychose vor allem sehr hart gegen die eigenen Gedanken angegangen. In meinem Kopf sah aus, wie auf einem Schlachtfeld. Vielleicht war das ein Fehler. Vielleicht verlieren psychotische Gedanken ihre Macht, wenn man sie zulässt und beobachtet.

    Jedenfalls bewirken die Neuroleptika bei mir, dass mir psychotischen Gedanken egal sind und dass ich sie schmerzfrei zulassen kann, ohne dass sie mir schaden. Wenn ich das ohne Neuroleptika hinbekäme, könnte ich mir vorstellen, ohne die Medikamente zu leben.

    Die Extremsituation war für mich ein Umzug. Das werde ich kaum verhindern können. Dazu kamen meine allergischen Beschwerden, wegen derer ich übervorsichtig geworden bin, was beispielsweise Materialien angeht. Gegen die allergischen Beschwerden kann ich nur begrenzt etwas tun. Aber ich kann versuchen an mich zu halten, was die Übervorsichtigkeit angeht. Dann war eben noch der Job recht stressig. Dagegen kann ich auch nicht viel machen, außer eben arbeitslos zu bleiben, was ich nicht will. Auch hier kann ich natürlich versuchen gelassener zu bleiben. Ein ganz wichtiger Punkt war wohl auch meine soziale Isolation. Dagegen versuche ich anzugehen, indem ich bestehende Kontakte pflege und versuche neue aufzubauen. Außerdem bin ich deshalb zurück in meine Heimatregion gezogen. Das wäre so kurz gefasst meine Problematik und wie ich damit umgehe. Ich denke, ein insgesamt relaxterer Umgang und mehr Leute um mich sind der wesentliche Schutz, den ich aufbauen möchte.

    liebe Grüße,
    Dopplereffekt

    PS: Dein Profilbild finde ich wirklich schön, obwohl ich immer noch dein altes Profilbild im Kopf habe.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #69703

    Liebe @mowa,

    mich treibt heute abend wieder mal die Frage um, ob ich das Aripiprazol reduzieren sollte. Dabei ist natürlich das Risiko, dass wieder Wahnvorstellungen entstehen oder andere Symptome auftreten. Ich wollte dich dazu nochmal fragen, wie du dann damit umgehst. Ich frage dich, weil ich denke, dass du hier mit die meiste Erfahrung mit dem Reduzieren hast. Ich hoffe es ist okay, dass ich das in deinen Blog schreibe, ich eröffne auch noch einen extra Thread, wenn dir das lieber ist.

    Ich hätte eigentlich zwei Strategien für Wahnvorstellungen. Entweder immer wieder gedanklich zu sich selbst sagen „NEIN, das ist nicht so“ oder den Gedanken zulassen und sich gegebenenfalls mit etwas anderem beschäftigen. Leider haben bei mir am Ende nur Neuroleptika geholfen. Da du erfolgreich reduziert hast, wollte ich dich fragen, ob du einen besseren Umgang damit hast. Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass mir eigentlich immer bewusst war, wenn etwas wahnhaft war und nur daran verzweifelt bin den Gedanken abzuschütteln.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #69650

    Schönes Bild :-) Hast du dein Profilbild auch selbst gemalt?

    Gute Besserung!

    • Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 5 Monaten von Dopplereffekt geändert.
    als Antwort auf: @Metalhead666 #69643

    Real wäre natürlich auch eine Psychose, auch wenn sie für mich zu den schwer messbaren Dingen gehört. Die verändert ein Leben auch komplett, aber leider nicht unbedingt zum Positiven.

    Ich denke, man sollte um seiner selbst Willen vorsichtig bezüglich Triggerfaktoren sein und dazu gehört für mich eben gerade auch die Beschäftigung mit dem „Übernatürlichen“.

    als Antwort auf: @Metalhead666 #69637

    Real ist zunächst erstmal alles was man messen kann. Dazu kommen für mich noch Dinge die nur begrenzt messbar sind wie Gefühle und soziale Beziehungen. Real ist für mich auch der Glaube an Gott. Die Liste ist vielleicht nicht vollständig, bietet aber doch schon eine Menge um das man sich kümmern kann.

    als Antwort auf: @Metalhead666 #69630

    Ich sehe die Beschäftigung mit dem „Übernatürlichen“ als gefährlich an, da es Futter für die nächste Psychose sein kann. Ich sehe die Nahtoderfahrungen, die Metalhead anführt auch nicht als Beweise an. Wer kann schon genau sagen, was da im Gehirn vor sich geht? Es gibt eigentlich genug reale Dinge mit denen man sich beschäftigen kann und die eigentlich auch wichtiger sind.

    als Antwort auf: Wieder arbeiten gehen oder nicht? #69166

    Du könntest auch nochmal mit dem Arbeitsamt sprechen und fragen, ob sie nicht dein Restleistungsvermögen begutachten möchten, bevor du dich wieder bewirbst.

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