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Ja, so einen Psychiater hätte ich auch gerne. :good:
Ich denke, ich muss wohl den Psychiater wechseln. Eigentlich verstehe ich mich ganz gut mit ihm, aber wenn er bei der Medikation nicht mit sich reden lässt, nutzt das auch nichts
Immerhin versteht meine Hausärztin wohl mein Anliegen.
Ich komme mit den 12,5mg Aripiprazol auch schon etwas besser zurecht als mit 15mg. Ich hoffe, dass es mit weiterer Reduktion noch besser wird. Ich kann gut verstehen, dass du nicht freiwillig zurück auf die hohe Dosis willst. Vielleicht mache ich als nächsten Schritt auch direkt den auf 10mg. Leider schlafe ich gerade aber unruhiger und habe eher mal Albträume.
Achja, mein derzeitiger Psychiater will, dass ich bei 15mg bleibe und noch ein Antidepressivum zur Antriebssteigerung nehme
Ich finde es jedenfalls toll, dass du so offen über deine Erfahrungen sprichst. Das ist für mich auch eine Motivation :good:
Vielen Dank für deine Antwort und ebenfalls einen schönen zweiten Advent
Deine Erfahrung, dass du erst mit dem Reduzieren dazulernen konntest, ist in gewisser Übereinstimmung mit dem, was ich gerade lese („Medikamentenreduktion und Genesung von Psychosen“ von Jann E. Schlimme, Thelke Scholz und Renate Seroka). Jedenfalls kommt dabei raus, dass man sich mit der eigenen Psychose kaum auseinandersetzen kann, wenn alles abgeblockt wird durch Neuroleptika. Allerdings empfehlen sie eine langsame Reduktion in 10%-Schritten alle 6 Wochen. Somit ist selbst mein Schritt von 15mg auf 12,5mg Aripiprazol eigentlich schon ein sehr großer. Nach der Methode dauert es leider sehr lange, bis man signifikant reduziert hat.
Ups, da habe ich gar nicht auf deinen letzten Post geantwortet. Es freut mich natürlich auch, dass dich der Einzeiler glücklich macht
Dann viel Spaß mit Martin Sonneborn!
bis jan2016: Dauermedikation mit Aripiprazol 15 mg, dann Reduktion auf 10 mg mit ärztlicher Begleitung
Hallo @mowa,
ich habe mir nochmal deine ersten Posts durchgelesen. Wie hast du denn die Reduktion von 15mg auf 10mg Aripiprazol gemacht? Schrittweise oder abrupt? Hattest du dabei Absetzsymptome?
Ja, da habt ihr wirklich Glück. Mein Chef war da leider nicht so verständnisvoll.
Heißt es nicht sogar „der Marathon“? Naja, hauptsache du hast es überstanden. Dann viel Spaß beim Bomben
Ich denke auch, dass die ganz genaue Einzeldosis nicht so entscheidend ist, da das Aripiprazol eine recht lange Halbwertszeit hat und dass der Spiegel aber stimmen sollte. Ich bin auch gerade mit dem Tablettenteiler unterwegs, allerdings immer noch bei 12,5mg Aripiprazol täglich.
Danke @mowa für deine ausführliche Antwort.
Mein Leben hat sich seit der Psychose stark verändert. Ich arbeite nicht mehr und bin zurück zu meinen Eltern gezogen. Ich habe bei der Reduktion von 20mg Aripiprazol auf 15mg eine Verbesserung gemerkt und ebenfalls bei der Reduktion von 15mg auf 12,5mg. Also ich denke, dass die Nebenwirkung der Medikamente bei mir doch sehr stark ist. Da mir das Leben mit den Reduktionen mehr Spaß macht, will ich jetzt auch unbedingt weiter reduzieren. Ich hoffe ich finde noch einen Arzt, der das mitmacht.
Es wäre natürlich schön wenn bei dir 1mg oder sogar 0mg reichen. Ich hoffe es natürlich für dich. Bitte poste weiter deine Erfahrungen damit. Ich finde das sehr interessant.
liebe Grüße und noch einen schönen Abend,
Dopplereffekt
Ich versuche auch solche Beiträge einfach zu überspringen. Ich finde aber schon, dass die psychotischen Beiträge gelöscht werden sollten, da sie niemandem helfen und potenziell schaden könnten.
Das hört sich sehr lecker an
Ich wäre froh, wenn ich soweit reduzieren könnte. Dann könnte ich nämlich vielleicht auch wieder arbeiten. Ich will auch nochmal versuchen den Arzt zu wechseln, um einen zu finden, der eine Reduktion auch mitträgt.
Ich kann aber auch verstehen, dass du gerne ganz frei wärst vom Aripiprazol.
Es ist doch super, dass du so stabil bist. Es scheint mir, dass sich das Runterdosieren bei dir echt gelohnt hat. :good:
Das hört sich nach einem schönen Wochenende um den 1. Advent an. Dann viel Spaß beim Basteln und Backen.
29/11/2019 um 14:20 Uhr als Antwort auf: Die neuen Leitlinien zur Behandlung von Psychose empfehlen nicht mehr Psychophar #71329Ich frage mich, ob du das, was du so alles behauptest, selbst noch ernst nimmst oder ob du nur noch provozieren willst. Wenigstens mit deinen Beleidigungen solltest du dich zurückhalten. Die „nein- doch“-Diskussionen führen auch zu nichts und sind auf die Dauer einfach nur anstrengend.
29/11/2019 um 10:15 Uhr als Antwort auf: Die neuen Leitlinien zur Behandlung von Psychose empfehlen nicht mehr Psychophar #71304Die Entstehung der meisten Psychosen ist wohl deutlich komplexer als von Lightness dargestellt. Ich denke, die Lebensumstände und die erlebten Erfahrungen spielen eine ganz entscheidende Rolle. Lightness Meinung, dass „Viren“ verantwortlich wären, wird durchs wiederholen nicht wahrer. Cortison hilft gegen Entzündungen, aber doch nicht gegen psychische Krankheiten.
Dass du verstört bist, wenn du dir gleich 3 Dokus ansiehst, kann ich mir vorstellen. Vielleicht klappt es ja heute mit dem Wachbleiben.
Alles Gute auch von mir
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