Dopplereffekt

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  • als Antwort auf: Notizen von Mowa #138059

    @mowa Für mich liest sich der Artikel runder als die erste Fassung. Den von mir zitierten und als bedenklich eingestuften Absatz hast du auch gestrichen, wenn ich ihn nicht überlesen habe. Grundsätzlich wäre es gefährlich, wenn du sagtest, dass du nicht fit für den Job oder unzuverlässig etc. wärst. Dann wäre das Recht auf Arbeit schwer durchzusetzen, zumindest für den aktuellen Job. Darin sehe ich überhaupt das Problem dieses Rechtes. Zwar mag es allgemein bestehen, aber wenn es auf jeden speziellen Job nicht anwendbar ist, nutzt es einem wenig.

    Ich sehe deinen Artikel als mutige Gratwanderung und hoffe, dass dein Mut belohnt wird, indem dein Artikel zum Abbau des Stigmas beiträgt.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #137713

    Dein Artikel liest sich für mich erstmal ganz gut und sehr offen. Ich bin gerade allerdings ziemlich müde und konnte mich gerade nur mit Hilfe von Musik konzentrieren. Vielleicht fällt mir später noch mehr ein.

    Meine beiden Rückfälle im Frühjahr 2018 und 2019, bei denen ich mit akuten Symptomen wie Hypomanie und Wahn teilweise auch auf der Arbeit war, haben nicht dazu geführt, dass ich ausgegrenzt oder gekündigt wurde. Im Gegenteil, ich habe weiterhin Geduld und Unterstützungen erfahren.

    Ich weiß nicht, ob du mit solchen Aussagen nicht deine Arbeitsstelle gefährdest.

    als Antwort auf: Wie sag ich´s meinem Kinde? #137551

    Dann gehe ich davon aus, dass dein ältester Sohn erstmal Geheimhaltungspflicht hat?

    Gut, dass er es gefasst aufgenommen hat und es für dich eine positive Erfahrung war :good:

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #137456

    Ich finde es super, wie du gerade am Materialsammeln für den Artikel bist und verschiedene Meinungen aufnimmst.

    Ich denke auch, dass die Wertschöpfbarkeit ein kritischer Punkt ist, was die Inklusion betrifft. Soweit ich mich erinnere fordern sogar die Werkstätten ein gewisses Maß an Wertschöpfbarkeit. Das macht für mich auch Sinn, da Arbeit etwas Produktives ist. Für die Inklusion macht es die Sache aber schwierig.

    dir auch eine gute Woche :bye:

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #137274

    @wunder

    Und diese Folge passt ja sehr gut zu dem Thema was du angeschnitten hast und ich aufgegriffen habe.

    Ja, genau :good: . Vielleicht habe ich das nicht deutlich genug gesagt. Ich finde, er trifft mit vielen seiner Aussagen den Punkt. Auch die Problematik der Vorzeigeperson hat er angesprochen.

    Der Podcast an sich erscheint mir auch als Eigenwerbung und als Coach ist es eher ihre Aufgabe Betroffenen Mut zu machen, als Verständnis für Einschränkungen aufzubringen.

    Mir wurde in der Tagesklinik übrigens gesagt, ich könnte normal weiterarbeiten. In der Realität hat es aufgrund meiner Müdigkeit und Konzentrationsschwäche, also meiner Leistungsminderung, nicht funktioniert. Es war für mich zwar einen Versuch wert, aber ich sehe ein, warum es nicht geklappt hat.

    • Diese Antwort wurde vor 5 Jahren, 4 Monaten von Dopplereffekt geändert.
    als Antwort auf: Welches Neuroleptikum für wen? #137272

    Ich denke, es soll nur eine grobe Vorstellung davon sein, wie die Medikamente vergeben werden können.

    Dennoch war mein erster Post etwas zu wohlmeinend. Mowas Kritik kann ich zustimmen. Die Meinung, dass hochpotente Neuroleptika eigentlich Antipsychotika heißen sollten vertrete ich zum Beispiel nicht, da ich auch bei diesen Medikamenten eine Sedierung festgestellt habe. Die von mir gelobte Vorsichtigkeit hört möglicherweise bei ihm auch auf, sobald die Diagnose der Psychose gesichert ist.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #137216

    Danke für Dein Fazit.

    Ich hoffe, ich habe es korrekt zusammengefasst. Es ist natürlich auch wiederum meine Sicht darauf.

    Danke für den Link. Den schaue ich mir wohl morgen mal an. Ich bin gerade zu müde dazu.

    Die Bücher von Prof. Rüsch hören sich auch sehr interessant an. Wobei man sich ja schon fast outet, wenn man sie in der lokalen Buchhandlung bestellt.

    als Antwort auf: Welches Neuroleptikum für wen? #137214

    Ich finde den Leitsatz gut, dass er sich fragt, welches Medikament er sich selbst in einem Psychosefall verordnen würde und dass er anscheinend mit der Gabe von Neuroleptika allgemein vorsichtig ist.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #137203

    @wunder Ich habe mir die ersten drei Folgen des Podcasts angehört und demnach argumentiert Christiane Wirtz genau damit, dass andere auch das schaffen könnten, was sie geschafft hat. Sie sieht sich da als Vorbild und lädt den Zuhörer ein, es ihr nachzumachen. Dabei beschreibt sie sich selbst vor der Psychose als quirligen Menschen. Diesen Energieüberschuss, der dann durch die Medikamente gedrosselt wird, hat aber nicht jeder.

    Im Interview mit Raul Krauthausen kommt sie auch etwas ins Schwimmen. Er macht die Schwierigkeiten der leistungsorientierten Gesellschaft deutlich und nimmt die Politik in die Pflicht, den Benachteiligten zu helfen. Außerdem wehrt er sich mittlerweile dagegen, selbst als Vorzeigeperson dazustehen.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #137039

    Den Artikel über das IWS gibt es HIER

    Leider wohl erst nach einer Registrierung. Es wundert mich etwas, dass nicht versucht wird, es so weit wie möglich zu verbreiten. Vielleicht sind sie erst in der Erprobung :scratch: .

    Viel Erfolg beim Schreiben!

    als Antwort auf: Psychotherapie #137037

    Wenn man sich mit der Therapeutin/ dem Therapeuten nicht versteht, wird es nichts. Dann lässt man es nach den probatischen Sitzungen lieber. Man sollte sich auch keine Wunder von einer Therapie versprechen. Hier im Forum gibt es aber einige, die gute Erfahrungen gemacht haben.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #137030

    Es gibt ein Arbeitsheft von IWS

    Leider ist das Heft auf der Seite nicht veröffentlicht (zumindest habe ich es nicht gefunden), sonst hätte ich es mir ganz gerne mal angesehen.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #137028

    Danke für die Gesprächsnotizen! Ich finde, du hast sie sehr gut und schön ausführlich gemacht.

    Prof. Rüsch lässt sich im Internet leicht finden. Er hat einen interessanten Werdegang und interessante Forschungsgebiete.

    Es ist ja schön, dass man als psychisch Kranker wohl ein Recht auf Arbeit hat. Es wäre aber auch gut zu wissen, wie man das durchsetzen soll, wenn man deutlich leistungsgemindert ist. Tatsächlich haben ja auch gesunde Menschen Schwierigkeiten durchgehend in Arbeit zu bleiben. Ist mit dem Recht auf Arbeit auch der 2. Arbeitsmarkt gemeint?

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #136965

    Das war ja ein sehr ergiebiges Gespräch. Was ist denn das Fachgebiet von Prof. Rüsch?

    Ich hatte ihn gefragt, ob es bei Stigma immer um die eigene Aufwertung durch die Abwertung der Anderen geht, usw.

    Vielleicht kannst du ja noch etwas von seinen Antworten auf deine Fragen hier veröffentlichen. Es würde mich interessieren. Aber ruh dich zuerst mal schön aus.

    Da ich deinen Blog schon lesenswert finde, würde mich dein Artikel auch interessieren. Kannst du ihn auch hier veröffentlichen?

    Genug der Fragen, ich wünsche dir noch einen schönen Abend :bye:

    als Antwort auf: EKT bei Schizophrenie #136924

    Wenn jemand gedanklich so geordnet war wie Sie (zumindest schreiben können) war das keine Indikation für eine EKT, sondern wirklich schwerwiegende Erkrankungsformen mit erheblichen Denkstörungen, wie in einer anderen Welt lebend oder Nahrung udn Trinken vernahclässigend schwerst depressiv usw.

    Da Prof. Klimke hier wieder genannt wurde, habe ich seine Aussage zu Isa dazu nochmal rausgekramt. Die EKT ist demnach nicht für Betroffene gedacht, die hier noch geordnet schreiben können.

    Es kann zwar niemand den individuellen Leidensdruck von @metalhead666 so direkt bemessen, wie er selbst, andererseits sollten die Expertenmeinungen auch ein Gewicht haben.

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