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Ich nehme zur Zeit abends 1 mg Risperidon. Damit geht es mir sehr gut. Es ist natürlich nicht viel, aber eine Stunde nach der Einnahme kann ich recht zuverlässig einschlafen; das ist die Hauptsache. Ich vertrag es auch bis 4 mg, nur bei 6 mg muss ich sehr viel schlafen. Mit 1 mg hat man keinen sehr guten Schutz vor der Psychose, aber das Risiko gehe ich gerne ein zugunsten der Beweglichkeit und Lebensqualität. Bei einer schweren Psychose kann ich zusätzlich noch Olanzapin dazunehmen und Tavor habe ich zur Not auch noch in der Schublade.
Nächstes Jahr werde ich wieder reduzieren auf 0,5 mg, was mir mein Psychiater schon von sich aus angeboten hat.
Wenn es mir mal dreckig geht, dann hilft mir das Risperidon wirklich immer sehr gut. Kann dann einfach wieder klar denken und nehme alles nicht mehr so schwer.Es wäre jetzt Zeit für einen Andachtsjodler.
Unser Herr Prof. lässt uns die Obhut über unser Forum. :)
Für den Prof. ist es kein so großes Problem, wenn das zeitweise aus dem Ruder läuft. Das finde ich gut.
Seit 2 Monaten beleidigt Lightness regelmässig das halbe Forum
Ist auch nur polemische Agitation.
Wenn sich meine Gedanken mit denen im Radio, Fernsehen und in Büchern auf eine spezielle Art synchronisieren, ist Alarmstufe gelb.
Alle meinen es Dir gut hier @lightness.
Bin ich ausnahmsweise wieder mal Deiner Meinung @Nichtraucher. ;)
29/11/2019 um 7:09 Uhr als Antwort auf: Selbsterziehung zu positivem Verhalten als Heilungschance? #71276Es ist auch so, dass ich mich darin übe, negative Gefühle und Gedanken zuzulassen. Das nehme ich mir manchmal bewusst vor.
Ich finde das auch sehr wichtig, damit man ganzheitlich gesunden kann. Sonst wird das positive Verhalten irgendwann zum Bumerang. Irgendwie muss sich das die Waage halten insgesamt.
Die letzten Jahre nahm ich 1 mg. Früher reichten mir sehr lange 0,5 mg und da möchte ich wieder hin die nächsten Monate.
Es kommt auch immer auf die Lebensumstände an, wie strapazierend der Alltag ist und wie gut man zurecht kommt. Wenn Du wieder ausgeglichener bist @dana, kannst Du wieder auf 2 mg heruntergehen. Dafür bekommt man irgendwie ein Gespür. Ich bin mir sicher, dass das bei Dir auch möglich ist.
Ich finde, 3 mg Risperdal ist eine mittlere Dosis und damit hat man einen guten Schutz. Wie viel Schlaf kriegst Du damit zusammen, Dana?
28/11/2019 um 8:54 Uhr als Antwort auf: Selbsterziehung zu positivem Verhalten als Heilungschance? #71145Ja, es gibt so ein gesundes Dreieck aus Verhalten, Feeling und Denken und ich sehe darin auch viel Potential.
– Wenn man sich gut verhält, denkt man gesund und fühlt sich wohl.
– Wenn man logisch denkt, verhält man sich vernünftig und es geht einem gut dabei.
– Oder wenn man zufrieden ist, hat man tolle Ideen und macht coole Sachen
Zudem denke ich, dass die Sprache unser Denken bestimmt. Da kann man sich also auch bewusst richtig verhalten.Alles erdenklich Gute und einen schönen Abend?
Bei mir half das Haldol auch sehr schnell und die Nebenwirkungen waren Robotergang und Genickstarrheit.
Silicon Valley eher nicht.
@lightness Sowieso nicht, das wird vermutlich auch immer die letzte neoliberale Bastion bleiben. -
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