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Ich gehe auch zur Suchtberatung, weil ich so gerne Bier trinke. In letzter Zeit hab ich das recht gut im Griff. Wenn der Suchtdruck zu stark wird, trinke ich 2 Bier und dann höre ich (meistens) auf.
Ich möchte die Praxis immer gerne mit einem guten Gefühl verlassen. Deshalb erzähle ich hauptsächlich erfreuliche Dinge und nur wenige schlimme. Deswegen ist man ja nicht unehrlich. Man kann doch selbst die Ausschnitte aus seinem Leben aussuchen. Bei mir läuft auch viel nicht optimal und ich hab ungesunde Gedanken und viele Alpträume. Aber ich halt mich nicht lange mit meinen ganzen Defiziten auf und versuch mich auf das zu konzentrieren, was ich gut kann – auch beim Psychiater.
Hallo Hr. Prof. Dr. Klimke,
ich danke Ihnen für die Informationen und Links!Wenn es zur Depression diesbezüglich schon Forschungsergebnisse gibt, kann man das ja auch ein wenig auf die Minussymptomatik bei Schizophrenie übertragen, vermute ich.
Akute Psychose ist dann wieder eine andere Kategorie. Aber Vorsorge ist schon möglich durch einen gesunden Lebenswandel, glaub ich.
MfG Yuri
Wofür macht man das auch, für Geld? Irgendwann hat man genug…
Mit genug Geld kannst Du schon was anfangen. Man muss es ja nicht für sich ausgeben, wenn einen das nicht zufrieden macht. Du könntest auch eine arme Familie in der Dritten Welt unterstützen. Das gibt einen Sinn. Man arbeitet dann nicht umsonst, sondern tut etwas Gutes, weil man seinen Reichtum teilt und so gegen die auseinanderklaffende Schere zwischen arm und reich ankämpft.
Das ist nur eine Idee. Es gäbe ja noch so viele Möglichkeiten.Ich hab im Größenwahn immer solche Allmachtsphantasien und meine, dass ich unverwundbar bin und alles weiß.
Muss mich dann zusammenreißen, dass ich keinem davon erzähle und niemanden benachteilige, damit ich heil aus der Sache rauskomme, ohne Konsequenzen und blöde Folgen für mich.Danke, Metalhead!
Vielleicht schreibt rose noch ihre subjektiven Gedanken aus Patientensicht dazu.Hallo Rose,
Transaktionsanalyse finde ich auch gut.
Wie geht die Transaktionsanalyse? Ich hab noch nie davon gehört.
Ja, schön Rose, dass Du so gebraucht wirst. Man kommt dann nicht so leicht auf dumme Gedanken.
Wenn man bspw. allein ist, vielleicht arbeitslos und wenig Freunde hat, wird es schon etwas schwieriger. Hier einen Sinn zu finden, damit man nicht vereinsamt und verwahrlost, das sollte eine Logotherapie leisten.
Viktor Frankl, Psychiater und Neurologe, der 4 KZs überlebt hat, hat das Wort Logotherapie geprägt.
Ich möchte bei einer Therapie nicht meine Vergangenheit aufrollen, sondern konkret Sinn suchen und finden und dem entsprechend mich verhalten.
Ich freue mich auch sehr auf dieses Forum.
Dankeschön! -
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