wunder

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  • als Antwort auf: ladybird #156321

    Danke Yuri!

    Bitte richte ihr von mir ganz liebe Grüße aus und ich schicke ganz viel Kraft für ihren Genesungsweg!

    Sehr schön zu hören, dass es dem Baby gut geht!

     

     

    als Antwort auf: Sehstörungen #140051

    Ja genau @Molly Akkommodationsstörungen nannten das auch meine Psychiater/Psychologen.

    Ich hatte das ganz extrem bei Olanzapin.

    Bei Abilify hatte ich auch richtig verschwommene Sicht, war total in einem Tunnel.

    Jetzt nehme ich Reagila und damit geht es, habe keine Sehstörungen mehr!

    PS: Meine Lebensqualität hat sich auf jeden Fall verbessert dadurch dass ich diese krassen Sehstörungen nicht mehr habe, würde auf jeden Fall zu einem Medikamentenwechsel raten, wenn man diese in einer extremen Form hat.

    • Diese Antwort wurde vor 5 Jahren, 1 Monat von wunder geändert.
    als Antwort auf: Notizen von Mowa #137263

    Hallo @Dopplereffekt

    Christiane Wirtz kann man auf jeden Fall kritisieren, auch ihre Podcastfolge zu Psychedelika in einem Psychose-Podcast ohne Warnung fand ich – naja.. bescheiden.. bzw. nicht sehr durchdacht.
    Aber ich habe ja explizit die Podcastfolge mit Raul Krauthausen verlinkt und auf den Inhalt hingewiesen.
    Und diese Folge passt ja sehr gut zu dem Thema was du angeschnitten hast und ich aufgegriffen habe.

    Lieben Gruß

    wunder

    • Diese Antwort wurde vor 5 Jahren, 1 Monat von wunder geändert.
    als Antwort auf: Notizen von Mowa #137141

    Hi Mowa,

    richtig toll dass du diesen Artikel schreiben kannst!

    Ich habe meine Argumentationsposition noch nicht ganz gefunden, aber finde Dopplereffekts Gedanken dazu sehr treffend: dass nicht jede*r die Möglichkeit hat so viel Inkusion zu erfahren und dass – ich nenne es mal „Held*innen“-Geschichten – für mittelschwer- und schwer betroffene Menschen eher keine Hilfe sind und sich sogar gegenteilig auswirken können indem sie das Narrativ verstärken, dass man es doch „selbst“ und „aus eigenere Kraft“ aus dem Sumpf schaffen muss. Wobei ja wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass vor allem die Unterstützung durch verbündete Menschen einen erst resilient macht.

    Ich hab dazu auch einen wirklich tollen Tipp, vielleicht interessiert dich das ja auch :)

    Kennst du den Podcast „Aus Krisen zum Glück“ von Christiane Wirtz? Sie ist selbst Psychose-Betroffene und hat ihre eigenen Erfahrungen zunächst in den ersten Podcastfolgen verarbeitet und nun interviewt sie Menschen, die in irgendeiner Weise etwas mit Krisen zu tun haben.

    Einen der beeindruckendsten Beiträge fand ich war der von Raul Krauthausen Folge 33, ich verlinke den Spotify Link mal hier: https://open.spotify.com/episode/7eNcBm2qDIiKTWkRcnEW3l?si=ONu4jCoUSbSGQELMLLrsdA

    Wenn du kein Spotify hast, kannst du dir den Podcast auch auf ihrer Webseite anhören: https://christianewirtz.com/podcast-aus-krisen-zum-glueck/

    Raul Krauthausen thematisiert genau das Thema was ich hier in meinem Post versuche zu verarbeiten, auf eine wirklich kluge und beeindruckende Arte und Weise.

    Würde mich freuen, deine Gedanken zu dem Thema zu lesen :)

    Ganz lieben Gruß

    wunder

    als Antwort auf: Psychotherapie #137140

    Nach der akuten Plussymptomatik landete ich in einer gehörigen Negativsymptomatik, da war meine Verhaltenstherapie eher „nur“ zwischenmenschlicher Kontakt für mich und eine Form der „Übung“ von sozialen Kontakten. Irgendwann wurde die Therapie dann zu einer Stütze bei praktischen Fragen die mein Leben betreffen wie Arbeit, Beziehung etc.

    Jetzt bin ich aus dem Gröbsten raus und hab die Verhaltenstherapie auch beendet.

    Habe eine Gestalttherapeutin gefunden und mit ihr ist es wirklich richtige „Arbeit“ die wir da machen. Also wirklich Situationen aus meiner Vergangenheit oder Gegenwart integrieren in mein Selbst, irgendwie wie ein Puzzle zu vervollständigen fühlt es sich manchmal an. Sehr toll und hilfreich jedenfalls.
    Nur denke ich ist so eine Form der psychotherapeutischen Arbeit erst möglich, wenn man nach der Psychose wieder ein gewisses mentales Organisationsniveau erreicht hat.

    als Antwort auf: Was bewegen #135471

    Oh cool dass du dir das Buch geholt hast @ladybird! Ich warte grade darauf das es mit der Post kommt :)

    vielleicht können wir uns ja zu einem späteren Zeitpunkt mal darüber austauschen!? Überlege auch stark eine Recovery-Gruppe ins Leben zu rufen, nächstes Jahr!

    als Antwort auf: Medikamente nicht wirksam #127680

    Hier kannst du ein paar Erfahrungen nachlesen, unter anderem der letzte Beitrag von mir: https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/cariprazin-reagila/page/2/

    als Antwort auf: Körper und Bewegungstherapie #126158

    Ich hasse es das Neuroleptika auf das Belohnungssystem wirken – wenn ich mich durch eine Stunde Pilates gequält habe, passiert in meinem Hirn danach einfach NIX. Deshalb hab ich es nach einem Monat wieder gelassen.
    Wie ist das bei dir? Fühlt ihr euch nach Sport danach „etwas geschafft zu haben“ und „besser als vorher“?

    als Antwort auf: TED-Talk #123167

    Hey @Jeanne DArc

    hast du dir den TED-Talk angesehen den ich gepostet habe? Der Ansatz ist ja ein völlig anderer, als der den Cecila angeht, wobei ich ihre Arbeit natürlich auch bewundernswert finde.

    Aber mir ging es eher um die Storyline in dem TED den ich gepostet habe: dass der Forscher der darin erzählt herausgefunden hat das Heiler*innen, Schaman*innen alle die gleiche Geschichte über sich erzählen: sie erfahren Symptome die wir in der westlichen Welt als Schizophrenie kategorisieren würden, werden daraufhin von einem Schamanen/ einer Schamanin an die Hand genommen und durch diese Erfahrungen geführt und am Ende sind sie dann selbst Schaman*innen oder Heiler*innen.
    Das finde ich ein wahnsinnig schönes Narrativ und ich bin sehr beeindruckt davon. Was denkst du darüber?

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #123123

    Danke Mowa für den Link zum Bild :) :good:

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #123036

    Huhu Mowa,

    ich bin hier nur gelegentliche stille Mitleserin, nun habe ich an deiner Bilderwand dieses schöne bunte Bild entdeckt, und würde so gerne eine Nahaufnahme davon sehen, weil ich so neugierig bin wie es aussieht :)

    Vielleicht hast du ja Lust eins hochzuladen. Ich würde mich sehr darüber freuen :)

    Lieben Gruß

    wunder

    als Antwort auf: Es geht Berg auf! #121937

    Hallo @Dopplereffekt und sorry für die späte Antwort, ich sehe deine Frage erst jetzt!

    Also meine Ausgangsdosis waren 1,5mg Reagila und zusätzlich wegen innerer Unruhe und Schlafproblemen 50mg Amisulprid.

    Ich hab dann erst auf  25mg Amisulprid reduziert, dann auf 1,3 Reagila, dann auf 1,2 Reagila, später auf 12,5mg Amisulprid, dann wieder das Reagila auf 1,0, dann das Amisulprid auf 0mg und im Anschluss nochmal das Reagila auf 0,9mg.

    Der ganze Prozess geht seit 9 Monaten.

    Ich hatte zwischendrin immer wieder versucht das Amisulprid ganz abzusetzen, aber musste erst das Reagila reduzieren, damit das klappt – da ich von dem Reagila nicht schlafen kann und deshalb zusätzlich das Amisulprid genommen habe, um zu schlafen und keine innere Unruhe zu spüren.

     

    Du reduzierst auch gerade habe ich in einem anderen Thread gelesen – wie sahen/sehen deine Schritte aus? Und spürst du eine Veränderung?

    als Antwort auf: Entzugserscheinungen bei NL-entzug #118640

    an dem Tag als ich vor Lachen nicht in den Schlaf gekommen bin,

    Das klingt sogar ein bisschen schön :)

    Hast du das hier von Jann Schlimme gelesen: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID140765603.html?ProvID=11000523&gclid=Cj0KCQjw-af6BRC5ARIsAALPIlX7AK8ojGCgzI3yJyuHpmGsejNl0dhJthaLohBssdtQHbNm5Rl5tcMaAq96EALw_wcB ?

    Das war echt hilfreich für mich und hat mir Mut gemacht.

    Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube da stand drin: eine Nacht 0 Schlaf kann man verschmerzen, bei der zweiten Nacht ohne Schlaf sollten die Alarmglocken schrillen und man sollte in Betracht ziehen auf die alte Dosis Neuroleptika zurückzugehen und bei einer dritten Nacht ohne Schlaf sollte man auf jeden Fall wieder das Medikament erhöhen bzw. auf die Urspungsdosis vor dem Reduzieren zurückgehen.

    Ich trinke Baldirantee – ne ganz schöne Menge, haue mir immer zwei Teelöffel von losen Baldriantee in einen Teebeutel. Das klappt bei mir echt ganz gut, ist ein gutes Coping-Mittel. Kann damit besser schlafen als ohne.
    CBD-Öl hat zum schlafen bei mir nicht funktioniert – außerdem ist das auf Dauer einfach viel zu teuer, das jeden Tag zu konsumieren. Ich hab recht schnell eine Abhängigkeit davon gemerkt und dann auch leichte Symptome bekommen als ich es wieder abgesetzt habe, musste dann tatsächlich deswegen auch wieder mit einem Neuroleptikum gegensteuern, was mich wiederum 8 Monate gekostet hat es wieder auszuschleichen. Also CBD-Öl kann ich nicht so empfehlen, wenn man es sich nicht leisten kann.

    Sööö, das waren meine Gedanken zu dem Thema.
    Viel Erfolg weiterhin und meiner Meinung nach lieber einen Schritt hoch gehen und es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal versuchen, als instabil zu werden :)
    Drück die Däumchen!

    als Antwort auf: Es geht Berg auf! #117887

    Danke @ladybird, die Freude kommt bei mir an :)

    als Antwort auf: Es geht Berg auf! #117867

    Der Austausch hier im Forum war auch wichtig für mich, habe viele wertvolle Tipps hier erhalten und als es mir sehr schlecht ging haben die Antworten hier mir zumindest ein wenig geholfen meine Perspektive auch mal zu wechseln. Es tat gut empowert zu werden, von Menschen die selbst sehr Einschneidendes erlebt haben.

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