Mowa

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  • als Antwort auf: Notizen von Mowa #43064

    Guten Morgen liebe Leute,

    danke schön für Eure Posts hier.

    Die letzten Tage hatte ich einen leichten Tief (verhaltener Antrieb und „alles egal“), aber das hielt sich in Grenzen.

    Eben konnte ich wieder meine Hantelübungen in Kurzversion absolvieren und bin jetzt energiegeladen und motiviert.

    Wenn es mir am Wochenende besser geht, werde ich gerne wieder ein detaillierteres Update zu mir posten.

    Wünsche uns allen noch einen angenehmen Freitag! Für mich der letzte Arbeitstag für diese Woche, das Wochenende naht :yahoo:

    LG,
    Mowa

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #42652

    Danke @Dopplereffekt. Gestern haben wir mit dem Gast eine schöne Zeit verbracht.

    Und heute 6 Stunden gearbeitet. Ich bin zufrieden und stolz auf mich, dass ich einigermaßen konzentriert und produktiv war. Ich hatte mir Sorgen gemacht, dass die 6 Stunden noch zu viel für mich sind. Hatte auch eine sehr lange Mittagspause, etwa 3 Stunden lang.

    Nach dem Aufstehen habe ich heute Morgen wieder meine Hantelübungen in der kurzen Version gemacht. Das hat mir sehr gut getan :good:

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #42302

    Guten Morgen @all,

    die letzten Tage habe ich täglich weit mehr als 8 Stunden geschlafen, insgesamt eher 10 wahrscheinlich. Morgens fühle ich mich dann einigermaßen fit.

    Morgen am Pfingstmontag bekommen wir Besuch von jemandem, den ich in der Klinik kennen gelernt habe. Ein sehr lieber und äußerst talentierter junger Mann, der Mathematik studiert und auch an Japanisch interessiert ist. Darauf freuen wir uns, wir wollen zusammen Sommerrollen kochen und uns einige Anime-Filme anschauen.

    Diesen Besuch nehmen wir gerne zum Anlass, um die Wohnung etwas ordentlicher zu gestalten. Vor allem haben wir das Bad schon länger nicht mehr gewischt, und es ist schon wieder sehr staubig dort. Also ist heute putzen angesagt.

    Mal schauen, wie wir uns motivieren können.

    LG und einen gemütlichen Sonntag wünscht
    Mowa

    als Antwort auf: Würdet ihr einem Schizophrenen das eigene Kind anvertrauen? #42301

    Guten Morgen @Ladybird,

    es stimmt, wenn ich mich frage, würde ich als eine Außenstehende mir selbst das eigene Kind anvertrauen, dann spüre ich auch diesen Zwiespalt.

    Klar, wenn ich nicht in einer psychotischen Phase bin (d.h. auch nicht prä- oder postpsychotisch), würde ich es bedenkenlos tun. Aber wie könnte diese Außenstehende mich so gut kennen, wie ich mich selbst? Jedenfalls würde ich mich nicht als Babysitterin anbieten, falls die Außenstehende mich nicht gut kennt.

    Abgesehen von psychotischen Phasen und der Diagnose stellt sich diese Frage ja auch generell bei Nichtbetroffenen. Ich würde das eigene Kind nicht anvertrauen, wenn ich die Person, die sich um das Kind kümmern soll, nicht gut kenne und ihr vertraue.

    Wenn das Vertrauen da ist, ist die Diagnose nicht wichtig, finde ich.

    Und die Statistik zeigt auch ein miserables Bild was das angeht.

    Was meinst Du mit „was das angeht“, und welche Statistik meinst Du?

    LG,
    Mowa

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #42107

    Danke DiBa, es ist tatsächlich so, wie Du vermutest. Ich kann sehr impulsiv sein, und wenn ich etwas tun WILL, dann übernehme ich sofort Aufgaben, ohne mir vorher Gedanken zu machen, ob ich sie auch vollbringen KANN. Spätestens wenn ich zu Hause nur noch erschöpft herumliegen kann, merke ich, dass ich wieder übertrieben habe…

    So, ich habe die Hantelübungen in einer Light-Version gemacht und fühle mich sogar ein bisschen fit. Gleich gehe ich zur Arbeit.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #42097

    Guten Morgen @all,

    vielen lieben Dank @escargot, @Dopplereffekt, @erdbeere, @Aqua und @Bernadette.

    Ich habe gestern viel Zeit (sicher mindestens 10 Stunden insgesamt) schlafend verbracht, wie schon die Tage zuvor. Irgendwie scheint mein Körper gerade einen erhöhten Schlafbedarf zu haben. Jedenfalls bin ich in einer erschöpften Phase.

    Jetzt aber bin ich aufgestanden, und ich fühle mich wohl. Vielleicht schaffe ich gleich etwas Hantelübung zu machen.

    Liebe Grüße, bald ist langes Wochenende :heart:

    Mowa

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #41942

    Guten Morgen @all,

    vielen Dank @erdbeere, @Bernadette, @DiBaDu und @Aqua für Eure Rückmeldungen.

    Die Gründe für die Fällung des Baumes ist mir noch nicht klar. Daher war ich gestern nach der Betriebsratsitzung bei unserem Baukoordinator und habe um einen Termin für ein persönliches Gespräch gebeten. Hoffentlich kann ich ihn bald schon treffen…

    Das Formular für die Teilnahme am Netzwerk für psychische Gesundheit habe ich unterschrieben und muss nur noch abschicken. Es soll dann ein Termin für ein Erstgespräch vereinbart werden. Bin mal gespannt, was dabei rauskommt.

    Da ich gestern fast 2 Stunden zu viel gearbeitet habe (diese Woche wollte ich ja gemäß dem Wiedereingliederungsplan nur 4 Stunden täglich arbeiten) und ich dementsprechend gestern erschöpft war, werde ich mir heute die Freitheit nehmen, im Homeoffice zu arbeiten und zwar nur 2 Stunden lang.

    LG,
    Mowa

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #41847

    Unser schöner Ahornbaum…


    als Antwort auf: Notizen von Mowa #41844

    Danke DiBa!

    Heute ist wieder Betriebsratssitzung. Gestern habe ich von unseren Nachbarn erfahren, dass der schöne Ahornbaum neben unseren Balkons gefällt werden soll. Das wollen wir unbedingt verhindern, und heute will ich das Thema in der Sitzung ansprechen.

    Nachmittags habe ich ein Gespräch mit dem Verwaltungsleiter, ich werde ihn auch darauf ansprechen. Dann könnten wir vielleicht die NABU kontaktieren, meinen Chef ansprechen, … Da können wir noch einiges machen!

    Uns allen noch einen schönen Tag!

    LG,
    Mowa

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #41826

    Guten Morgen @all,

    danke @Dopplereffekt, @DiBaDu und @christine für Eure Posts hier.

    Wie ist es gelaufen mit dem Psychiater?

    Gestern war ich bei meinem Psychotherapeuten. Und mein Therapeut kannte das Netzwerk noch nicht, hat dann in seinen Rechner kurz reingeschaut und gemeint, das sei etwas Neues bei meiner Krankenkasse und ein Pilotprojekt dort.

    Tatsächlich hat er gesagt „Forschungsprojekt“, da die Krankenkasse erforschen will, ob ein solches Angebot die Folgekosten senkt. Er hat auch gemeint, dass die Schweigepflicht ein hohes Gut in Deutschland sei und diese bei Ärzten und Therapeuten in diesem Netzwerk genauso gelte wie für die anderen Ärzte und Therapeuten.

    Zum Glück habe ich hier Euer Feedback (DibaDu und christine). Es hilft mir zu lesen, dass Euch ein solches ANgebot hilft. Jetzt habe ich keine Bedenken mehr, um das Formular zu unterschreiben und das Angebot in Anspruch zu nehmen. Vielen Dank :good:

    LG,
    Mowa

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #41691

    Danke schön @Bernadette und @Dopplereffekt für Eure Rückmeldungen.

    Waren für dich schon andere Neuroleptika im Gespräch? Wenn ja, warum bleibst du beim Aripiprazol?

    In der Klinik im März 2018 und vor dem letzten Schub habe ich vorübergehend Olanzapin genommen. Und jetzt in der Klinik, im Mai 2019, wurde eine Umstellung auf Ziprasidon (Zeldox) getestet.

    Das Olanzapin wirkt bei mir gut, aber im Hinblick auf die Sedierung und Appetitsteigerung ist es wahrscheinlich nicht besser als das Aripiprazol. Und das Ziprasidon habe ich nicht gut vertragen, ich hatte vor allem nach dem Mittagessen Müdigkeitsattacken, so dass ich erstmal 2, 3 Stunden schlafen musste. Das habe ich mit Aripirapzol z.B. nicht.

    Bis jetzt habe ich das Aripiprazol behalten, weil ich es gut kenne. Abgesehen von Gewichtszunehme und Reduzierung der kognitiven Fähigkeiten habe ich keine störenden Nebenwirkungen. Und gerade diese beiden Nebenwirkungen haben praktisch alle Antipsychotika, vermute ich ganz stark.

    Aber Du hast recht, ich würde mich auch auf eine Umstellung einlassen, aber möglichst ambulant, damit ich arbeiten kann. Ich kann nicht wochenlang fehlen, nur damit ich ein, zwei weiteres Medikament ausprobieren kann, wahrscheinlich doch nur um auf das bewährte Aripiprazol zurückzukommen.

    Du haderst ja auch ziemlich mit dem Aripiprazol.

    Genau, und zwar nicht nur mit dem Aripiprazol, sondern mit allen Psychomedis. Sie alle verändern mich, und das stört mich sehr. Ich will nicht mein ganzes Leben lang mit einer mentalen Zwangsjacke verbringen. Aber in diesem Moment sehe ich ein, dass ich stabiler werden sollte bevor ich wieder reduziere und absetze. Daher nehme ich das Aripiprazol jeden Tag ein, freiwillig.

    • Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 11 Monaten von Mowa geändert.
    als Antwort auf: Notizen von Mowa #41690

    Inzwischen habe ich meinem Chef per E-Mail mitgeteilt, dass ich gerne eine freiwillige stufenweise Wiedereingliederung machen möchte (neulich hatte ich ihn ja persönlich sprechen wollen, hat nur leider nicht geklappt). Da ich noch keine Antwort von ihm bekommen habe, gehe ich davon aus, dass er damit einverstanden ist… Vollzeit schaffe ich im Moment nicht ganz. Also habe ich auch keine andere Wahl.

    Gestern später am Abend habe ich doch eine Antwort von meinem Chef bekommen, dass er mit dem Rat des Arztes einverstanden sei :yahoo: Das ist mir auch lieber wegen der Lohnfortzahlung :good:

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #41644

    Vielen Dank @DiBaDu! Ja ich werde meinen Psychiater fragen, was er von diesem Programm hält.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #41634

    Puhh, heute habe ich beim IT-Gruppentreffen wieder gemerkt, dass meine Konzentrationsfähigekeit und Erinnerungen, mein Verständnis der Zusammenhänge, usw.  ziemlich eingeschränkt sind. Einerseits ist mein letzter Schub noch frisch, andererseits kenne ich das auch schon vom Aripiprazol, dass es mich dauerhaft einschränkt.

    Das nervt..!

    Ich will und kann doch nicht immer eisern diszipliniert sein und mich mit Gehirntraining oder Diät rumschlagen, wenn ich weiß, dass das nur blöde Wirkungen von den Medis sind…

    Ansonsten war der Tag ok. Inzwischen habe ich meinem Chef per E-Mail mitgeteilt, dass ich gerne eine freiwillige stufenweise Wiedereingliederung machen möchte (neulich hatte ich ihn ja persönlich sprechen wollen, hat nur leider nicht geklappt). Da ich noch keine Antwort von ihm bekommen habe, gehe ich davon aus, dass er damit einverstanden ist… Vollzeit schaffe ich im Moment nicht ganz. Also habe ich auch keine andere Wahl.

    als Antwort auf: Schizophrenie Behandlung kurzgefasst #41627

    Ich glaube, es ist jeder Einzelfall für sich zu betrachten. Mowa hat sicherlich einen anderen Grund, psychotisch zu reagieren als Molly, und auch die Symptome unterscheiden sich. Ich bin auch wieder anders gestrickt. Deshalb kann man das nicht alles über einen Kamm scheren.

    Finde ich gut beschrieben :good:

    Mir fällt ein, vielleicht ist mit Schizophrenie wie mit Farben. „Farbe“ ist der Oberbegriff, dann gibt es Grundfarben, aus denen kann man unendlich viele Farben mischen. Es gibt ähnliche Farben, aber nie sind sie völlig identisch.

    Es gibt viele Geschichten von Menschen, die eine als “chronisch” diagnostizierte Schizophrenie überwinden konnten, und denen nachfolgend ein Leben mit Symptomfreiheit, oder auch manchmal mit schwachen, kontrolliert stattfindenden Restsymptomen (milde, unaufdringliche Stimmen z.B.) möglich war. Jede dieser Geschichten beinhaltet nach meinem Dafürhalten irgendeine Form von “Kampf” bzw. einem inneren Wandel, der scheinbar die Befreiung ermöglichen konnte. Und es scheint immer ein gehöriger Eigenantrieb mit intensiver Beschäftigung stattgefunden zu haben, der sich aber meist ganz natürlich zu entfalten schien.

    Finde ich auch sehr zutreffend :good:

    Bei meinem Mann beobachte ich auch, dass er eine eigene Strategie entwickelt hat und die Krankheit medikamentenfrei überwunden hat. Natürlich ist auch er nicht gegen Lebenskrisen gewappnet, aber toi, toi, toi, bis jetzt hat er’s 9 Jahre ohne Medis geschafft. Früher hatte er mehrfache Rückfälle, und die Ärzte haben angedeutet, er müsse lebenlang Medis nehmen.

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