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Ich bin mit paranoider Schizophrenie diagnostiziert und trotz meiner Symptomatik habe ich größtenteils funktioniert und die ganzen Jahre meinen Alltag bewältigt. Nur in der Wochenbettpsychose, wo ich so sehr Angst um mein Kind hatte, konnte ich einfach nicht mehr. Ich musste damals auch einfach die Verantwortung abgeben, weil mein Kind durch ständigen Durchfall, der wohl von der hypoallergenen Säuglingsnahrung kam, so geschwächt war und ich mir nicht mehr zu helfen wusste. Die Realität habe ich vielleicht gerade deshalb nie aus dem Blick verloren.
Die Symptome der PBS klingen für mich anders, als das was du beschreibst: https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-erkrankungen/posttraumatische-belastungsstoerung-ptbs/symptome-krankheitsbild/
Den Sauerteig kann man auch selbst herstellen: https://www.smarticular.net/hermann-grundteig-anleitung-kettenbrief-fuettern/
Es war eine Zeit lang in Mode, den an andere weiterzugeben.
23/02/2020 um 21:44 Uhr als Antwort auf: Damit später niemand sagen kann: "Oh! Das habe ich aber nicht gewusst!" #84370Das sind halt teilweise schon absolute Schweine!
Hallo @koalabaer !
Schön, wieder von dir zu hören!
Möchtest du uns über die Geburt und die Zeit danach erzählen?
Leider kann ich bezüglich Jugendamt nicht helfen. Ich war nie im Kontakt mit denen. Da du alleinerziehend bist, wäre es aber vielleicht sinnvoll. Das könntest du mit dem zuständigen Sozialdienst in der Klinik abklären.
Wenn du in eine Klinik mit Mutter-Kind-Station gehst, bekommst du wahrscheinlich ein Zimmer für euch alleine. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man Mütter mit Babies in Mehrbettzimmer steckt. Wahrscheinlich gibt es dort auch nicht sehr viele Patienten. Das erste Mal, als ich in die Klinik musste, war ich ja auch mit Wochenbettpsychose diagnostiziert, aber damals gab es so was noch nicht.
Ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass man normalerweise keine Angst vor Mitpatienten haben muss. Im Gegenteil: Sie sind oft gute Gesprächspartner und können dir Tipps geben. Ich glaube, du hast einfach sehr viel Angst, weil du noch nie in der Psychiatrie warst. Im höchsten Fall ist es dort extrem langweilig, aber das wird nicht der Fall sein, wenn dein Kind dabei ist.
Heute gibt es Medikamente, die antipsychotisch wirken, aber nicht zu stark sedieren. Du kannst dann also trotzdem für dein Kind da sein. Anfangs müssen sie vielleicht etwas höher dosiert werden, aber später kann man dann auf ein Mindestmaß reduzieren. Vielleicht wäre Anfangs ein Depot wirklich sinnvoll. Wenn du in dieser Zeit in der Klinik bist, gibt es ja auch Personal, das dir mit dem Kind helfen kann. Zu Hause wärest du vollkommen alleine.
Ich rate dir, tu was! Bei mir war es so, dass ich wegen den Nebenwirkungen schnell die Behandlung wieder abgebrochen habe und die Psychose dadurch geblieben ist. Ich musste mich jahrelang quälen. Wenn du jetzt schon ein Medikament findest, das die Symptome wenigstens lindert, bleibt dir und auch deinem Kind viel erspart.
Aber dann auch wirklich dran bleiben und nicht einfach wieder absetzen! :good:
Schau dir diesen Film an: https://www.youtube.com/watch?v=TkHzygfSUg8
Du musst an dir arbeiten, damit es deinem Kind besser geht als denen in dem Film.
Es ist immer schlimm, wenn Menschen gehen, ohne dass man Abschied nehmen konnte.
Hab unterschrieben.
Es bringt wahrscheinlich nichts, zu unterschreiben wenn man nicht in Ösiland wohnt, oder?
Eigentlich lebe ich ja von meiner Rente. Der Lohn von der Werkstätte ist nur ein Zubrot.
Kindergeld ist nur für die Belange der Kinder gedacht, aber anscheinend seid ihr sehr knapp dran.
In unserer Werkstätte bekommt man einen Lohn von etwa 140 € bis je nach Leistung etwa 550 €. Glaub das ist aber unterschiedlich, je nach Arbeitsbereich der Werkstätte. Ich wohne in einer normalen Mietwohnung und habe keine Betreuung.
Vor zwei Jahren hab ich etwa sechs Monate 16/8 Intervallfasten gemacht. Ich hab nur von 14 – 22 Uhr gegessen und stellte fest, dass ich morgens gut damit klar kam, ohne Frühstück und 2. Frühstück in der Pause zu arbeiten. Nur in der Mittagspause und danach machte sich der Hunger schon stark bemerkbar und ich konnte schnell mal mieslaunig werden.
Eine echte Verschlechterung meiner psychotischen Symptome konnte ich aber nicht feststellen. Allgemein fühlte ich mich wacher und körperlich fitter. Hab in dieser Zeit auch begonnen, täglich Workouts zu machen. Insgesamt nahm ich etwa 10 Kilo ab. Irgendwann wurde es mir aber zu viel und ich aß wieder wie vorher. Die 10 Kilo und noch etwas mehr hatte ich dann schnell wieder drauf.
Hab auf dem Heimweg von der Arbeit zwei Backmischungen gekauft, weil ich wieder den Bus nicht erwischt habe und warten musste und dann Zuhause den Brotbackautomaten hoch geholt. Backmischungen, weil ich nicht so viel Zutatenzeugs herumstehen haben will. Das wird bei mir wahrscheinlich nur alt.
Hi Mowa!
Durch deine Brotbackleidenschaft bin ich inzwischen am überlegen, ob ich meinen Brotbackautomaten aktiviere, der schon seit Jahren eingepackt im Keller steht. So frischgebackenes Brot ist schon lecker. Er backt nur so kleine Brote. Die sind schnell gegessen. Ich kaufe seit Jahren nur noch Toastbrot, weil ich das Normale immer so lange liegen hab und es dann zäh wird und nicht mehr schmeckt.
Ich finds gut und wenn jemand von denen hier auftauchen würde, würde ich mich trotzdem freuen! :good:
Es kann halt sein, dass sich dann bei höherer Dosis die Nebenwirkungen verstärken.
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