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Hi, liebe @mowa!
Wenn du das Forum im Vortrag erwähnst, musst du hinterher immer damit leben, dass sich vielleicht einige deiner Kollegen anmelden und mitlesen könnten. Sie würden ja anhand dieses Blogs erkennen können, dass das du bist. Also ich persönlich wäre dann nicht mehr so frei in dem was ich schreibe. Wir schreiben ja oft auch über recht private Dinge. Ist aber deine Angelegenheit. Wenn du meinst, du kommst damit klar, ist das okay.
16/02/2020 um 15:40 Uhr als Antwort auf: Vertrauensverhältnis zu schizophrenem Freund mit fehlender Krankheitseinsicht #83367Ich selbst bin Betroffene, konnte mich aber selbst in schlimmen Phasen einigermaßen von Auswüchsen meiner Ideen distanzieren, so in der Art,“Das kann doch in Wirklichkeit alles gar nicht so sein!“ Ich höre aber trotzdem manchmal noch Stimmen und muss sie irgendwie als Parallelgeschehen zur realen Welt einordnen. Sonst würde ich nicht damit klarkommen.
Ich habe aber eine Bekannte, bei der das nicht so ist. Sie steckt schon seit Jahren trotz medikamentöser Behandlung und vielmonatigen Klinikaufenthalten immer in einem Wahn mit der fixen Idee, sie würde von zwei obstrusen Medien mit Hilfe verschiedener Personen aus ihrem Umfeld überwacht und ausgetestet /geprüft. Sie spricht Bekannte und auch wildfremde Leute oft in ziemlich aggressivem Ton darauf an, vor allem auch weil sie denkt, die würden mit den Medien über sie reden, wenn sie gerade telefonieren.
Sie traut keinem so richtig, lässt es sich aber meistens nicht anmerken. Lässt man sich auf ihre Ideen ein die manchmal aus ihr herausbrechen, wird man über kurz oder lang in das Wahngeschehen mit einbezogen. Ich habe mich dafür entschieden, ihr sofort Paroli zu bieten, wenn sie mir mal wieder mit einer entsprechenden Geschichte kommt und auch zu sagen, dass das Teil ihrer Paranoia ist. Seither lässt sie mich damit in Ruhe. Für sie ist das natürlich keine Hilfe, denn in ihrem Kopf gibt es diese Gedanken ja immer noch, aber sie weiß so, wie sie mich einschätzen muss.
Nun ist sie keine enge Freundin, aber ich glaube nicht, dass man auf Dauer mit so jemandem auskommen kann, wenn man ihm immer etwas vorspielt. Ich finde Ehrlichkeit besser und würde mir das für mich selbst auch wünschen.
:good: Das wird!
Danke für die Erklärung!
???
Oh, ist der süß!
Ich hasse es, wenn ich wegen Filmen weinen muss. Bekomme dann oft Kopfschmerzen.
Ich denke, bei mir ist schon in der Kindheit einiges schief gelaufen, wodurch ich Depressionen und Ängste entwickelte.
In der Pubertät wurde es schlimmer aber ich hab mich bis nach meiner Ausbildung und meinen ersten Jobs irgendwie durchgewurstelt, obwohl ich wohl schon damals ab und zu Stimmen hörte. Ich dachte aber immer, die Leute in meiner Umgebung wollten mich mobben, oder sie redeten einfach nur schlecht über mich.
Wäre nicht die Geburt meines ersten Kindes dazwischen gekommen, wo ich furchtbare Angst hatte, dass dem Kind etwas passieren könnte und die Stimmen dann auch zu hören waren wenn ich alleine war, wäre das wahrscheinlich noch ewig so weiter gegangen. Um mein Kind nicht zuletzt vor meiner Überforderung zu schützen musste ich etwas unternehmen und so bin ich in die Klinik gegangen, wo ich meine erste Diagnose bekam.
Die dachten natürlich, das hinge mit der hormonellen Umstellung nach der Geburt zusammen und nannten es Wochenbettpsychose. Dass ich schon vorher krank war, erkannte ich damals noch nicht.:cry:
Sorry! Leider Doppelposting.
Hi Mowa!
Ich finde es toll, dass die so auf Dich eingehen. Da weiß man, dass Du sehr geschätzt wirst.
Ich werde nie so dermaßen psychotisch, dass ich so einen Plan bräuchte. Ich entscheide immer selbst, was ich dann tue.
Wenn ich Abilify alleine nehme, hab ich in kurzer Zeit massiv Probleme mit Stimmen, Beziehungsdenken und allgemein Paranoia. Ich bekomme auch ein wenig Aggressionen gegen andere Menschen. Ansonsten bin ich damit sehr aktiv.
Ich hab auch mal Abilify eingeschlichen, während ich Amisulprid ausgeschlichen habe. Da war es ähnlich und zudem hatte ich noch Probleme mit Kopfschmerzen und Übelkeit.
@cochon_dinde
Würdest Du es nicht als Zeichen von Abneigung bezeichnen, wenn jemand schreibt, wir hier im Forum würden „schleimen“?
In Selbsthilfeforen zum Thema Psychose /Schizophrenie ist halt das krankheitsspezifische Problem, dass sich Viele bezüglich ihrer eigenen Symptome und Probleme selbst von Leidensgefährten meistens nichts sagen lassen wollen. Sie halten sich ja auch nicht an das, was Ärzte ihnen sagen. Das sieht man immer wieder. Mangelnde Krankheitseinsicht und Selbstreflektion eben…
Allerdings beruht meiner Meinung das Misstrauen Ärzten gegenüber auch auf den Folgen der Einnahme von Neuroleptika oder kommt wegen gezielten Fehlinformationen zustande, die die Compliance aufrecht erhalten sollen.
Du hast oben in #77683 geschrieben:
“… Sorry Molly, das mit dem nicht-leiden-können, das bastelst Du da rein. Ich habe da gar nichts von geschrieben…” “… Vielleicht solltest Du einfach mal genauer lesen, was ich schreibe…”
Und hier in #77669:
die Leute wollen meist auch nichts mit mir zu tun haben
Wenn jemand nichts mit mir zu tun haben will, kann er mich auch nicht leiden.
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