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:good:
Feuchttücher verstopfen die Filter der Kläranlagen, weil sie sich im Wasser nicht auflösen.
Hallo Miina!
Wenn das bei dir so arg ist, würde ich dir raten zu einem Urologen zu gehen und das untersuchen zu lassen. Falls er deine Medikamente als Ursache bestimmt, müsste man die eben wechseln.
Ich hab das manchmal auch ein wenig, aber bei mir kommt es wohl durch die Geburten und die Wechseljahre. Ich kann mir aber noch mit dünnen Slipeinlagen behelfen.
Bis dein Arzt dir helfen kann würde ich dir ebenfalls zu (stärkeren) Slipeinlagen gegen Blasenschwäche raten.
Hab einen stark erhöhten Prolaktinspiegel, aber mir ist das egal. Bin eh schon über die Wechseljahre raus. Mein QT-Intervall ist auch etwas verlängert. Anfangs unter 1200 mg hatte ich manchmal Blickkrämpfe und fühlte mich steif.
Ich nehme auch Amisulprid. 600 mg könnte klappen. Es dauert schon so drei Wochen, bis Du eine Wirkung merkst.
Doppelt
Ich versuche den Medikamenten eine Chance zu geben.
Pflegeeltern kommen nicht in Frage.
deshalb werde ich es versuchen.
Versuchen genügt nicht! Du musst es wirklich machen. Es wird nämlich so kommen, dass du wegen den Nebenwirkungen aufgeben möchtest, die besonders in den ersten Monaten auftreten. Du kannst verschiedene Medikamente ausprobieren, aber bei dem das einigermaßen passt, solltest du in den sauren Apfel beißen.
Wieso kommt eine Pflegefamilie nicht in Frage, wenn du durch die Nebenwirkungen erst mal in einem Zustand sein solltest, der dir Schwierigkeiten macht das Kind zu pflegen? Die Medikamente wirken besser, wenn man keine Belastung und Stress hat.
Wenn man in der Pubertät Cannabis konsumiert, könnte das natürlich zu Veränderungen im Gehirnstoffwechsel führen, die Psychosen auslösen. Ob das auch noch Jahre später der Fall ist weiß ich nicht, aber du schreibst ja, du hattest schon gleich danach Probleme.
So, jetzt muss ich schlafen…
Herzlich Willkommen, @dereal !
Könnte vielleicht eine Prodromalphase sein, Angststörung oder einfach eine Depression, aber wir können hier auf die Ferne keine Diagnosen stellen. Dafür solltest Du vielleicht mal einen Psychologen oder Psychiater aufsuchen. Es kann aber etwas länger dauern, bis Du einen Termin bekommst.
Vielleicht könnte ja @Prof-Klimke etwas dazu schreiben?
Es gibt auch so Online-Tests, aber bei den Begrifflichkeiten die Du verwendest, denke ich, Du hast so was schon ausprobiert.
Mir war speiübel und ich bekam Kopfschmerzen, als ich Amisulprid aus- und Abilify einschlich, also quasi beides einnahm. Ich setzte es dann wieder ab und nahm das Amisulprid weiterhin.
Bei einem früheren Versuch, als ich einfach das Amisulprid absetzte und dann das Abilify nahm, es waren damals aber glaub nur 15 mg, hatte ich keine solchen Nebenwirkungen. Ich fühlte mich erst mal total fit, wie komplett ohne Neuroleptika, entwickelte dann aber einigermaßen Aggressionen gegenüber anderen, wenn ich merkte, dass sie sich irgendwie doof anstellten, was bei uns in der Werkstätte leider öfters vorkommt.
Nach ca. zwei Wochen wurden die Stimmen wieder intensiver und nach drei bis vier Wochen wurde die Paranoia wieder sehr massiv. Ich fühlte mich von allen möglichen Leuten beobachtet. Ich traute mich dann eine ganze Zeit lang nicht aus dem Haus, vor lauter Angst dass jemand was merkt, konnte es aber abfangen, indem ich wieder mit einer gegenüber vorher erhöhten Dosis von Amisulprid und bei Bedarf Oxazepam zur Nacht anfing.
Ich weiß nicht, ob man sagen kann, ich hätte zu früh aufgegeben, aber wenn ich ständig mit Übelkeit und Kopfschmerzen rumlaufe, oder meine Positivsymptomatik zurückkommt, kann das Medikament eigentlich für mich nicht so gut geeignet sein.
Guten Abend, liebe @koalabaer!
Ich hatte ja heute tagsüber geschrieben, dass ich heute Abend deine Frage beantworten werde.
Wenn ich nun aber lese, was passiert ist und was die anderen dazu schreiben, ist das total nebensächlich geworden. Die anderen haben vollkommen Recht! Du hast keine andere Wahl! Du musst kooperieren! Anders läuft das nicht! So wie es im Moment bei dir ist, also diese Angst und so weiter… Da kann ich mir nicht vorstellen, dass es deinem Kind gut geht und genau das sieht auch dein Arzt. Vielleicht denkst du, ein so kleines Kind bekommt noch nichts mit, aber Babies haben feine Antennen. Es spürt alles! Willst du, dass es auch psychischen Schaden nimmt?
Ich bitte dich, mach bei der ambulanten Pflege mit und wenn du merken solltest, dass du in der ersten Zeit mit den Tabletten zu müde bist um das Kind zu versorgen, dann nimm eine Haushaltshilfe, die den ganzen Tag da ist oder gib es in Pflege und geh eine Weile alleine in die Klinik. Du musst dir Zeit geben. Wenn du jemanden in der Familie hättest, der das Kind nehmen könnte und wo du wüsstest, dass es dort für eine gewisse Zeit gut aufgehoben ist bis du wieder auf den Beinen bist, wäre es natürlich am besten. Du brauchst Zeit um dich zu stabilisieren!
Mein erstes Kind, damals war ich ja mit Wochenbettpsychose diagnostiziert, war etwa drei Monate bei meinen Eltern, bis ich wieder einigermaßen konnte. Meine Mutter hat dafür sogar eine Arbeitsstelle aufgegeben. Ich war damals sechs Wochen in der Klinik und danach erst mal alleine zu Hause und hab mein Kind bei meinen Eltern immer tagsüber besucht. Das war von Anfang November bis Ende Januar.
Dann konnte ich es wieder selbst versorgen. Allerdings hab ich dann die Medikamente erst abgesetzt und später jahrelang zu gering dosiert eingenommen und die Symptome sind wiedergekommen. Ich funktionierte zwar als Mutter, Hausfrau und Ehefrau weil sich meine recht milden Wahninhalte auf Nebenschauplätze beschränkten, konnte auch Auto fahren und alles, aber mein Leben war gegen heute die Hölle. So was will ich nie wieder mitmachen müssen.
Ein zeitlich begrenzter Aufenthalt bei deiner Familie oder Pflegeeltern schadet deinem Baby mit Sicherheit weniger, als der ständige Stress bei dir. Wenn es dir dann wieder gut geht, bekommst du es ja auf jeden Fall wieder und kannst dich ganz anders um es kümmern.
Ich glaube deine Angst jetzt kommt mit Sicherheit daher, dass du genau weißt, dass das im Moment der richtige Weg wäre und das auch jeder andere sieht. Du denkst aber, das Kind wäre dann weg. Das ist aber nicht so. Jedenfalls nicht auf Dauer. In einer Psychose, besonders wenn man dann so isoliert da steht, sieht man vieles total übersteigert. Man sieht nur noch Dinge, die einem Angst machen und steigert sich in die Paranoia rein. Die Stimmen tragen dazu natürlich ihren Teil bei.
Du hast wirklich die Chance, dass dein Leben wieder normal wird, wenn du kooperierst und die Medikamente auf Dauer regelmäßig nimmst. Es kann einige Zeit dauern, aber nach einer Weile, wenn die Positivsymptomatik abgeklungen ist, kann man die Dosis so anpassen, dass die Nebenwirkungen sehr gering sind. So wie es sich bei dir anhört, musst du sie aber wirklich auf Dauer einnehmen.
Ich bitte dich, tu es für dein Kind! Es braucht dich in gesundem Zustand!
Darf ich dich was fragen? War es bei dir in den akuten Phasen so, dass du “normal” deinen Alltag gemeistert hast? Haben es dir die Menschen um dich herum angemerkt? Wie habt ihr letztlich die Diagnose gestellt?
@koalabaer, ich schreibe dir heute Abend!Du musst unbedingt lernen, zu anderen Menschen Vertrauen zu haben! Du wirst noch viel Hilfe brauchen, so wie jeder Mensch ab und zu Hilfe von anderen braucht, und wie willst du diese annehmen, wenn du niemanden an dich ran lässt?
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