Metalhead666

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  • als Antwort auf: Gesucht wird ein Therapeut #232208

    @Clara hast Du so monatliche Angstschübe oder sowas?

    als Antwort auf: Antiepileptikum gegen Negativsymptome #232194

    Ja Wachsmalbloeckchen hat recht. Entweder Du nimmst Orfiril Chrono, also das mit einer längeren Halbwertszeit, oder Du nimmst Lamotrigin. Das Problem mit Lamotrigin ist halt, dass es ewig dauert, bis man die richtige Dosis hat, wegen schwerer Nebenwirkungen, die aber nur zu anfangs da sein können!

    Viel Glück! Das wird schon!

    als Antwort auf: Reha #232068

    Ja da kann ich Isa nur zustimmen. Ganz im Gegenteil! So psychosomatische Kliniken sind sogar vom Fachpersonal beliebter, wegen der besseren Bezahlung! Heißt also bessere Kräfte!

    als Antwort auf: Therapeutischer Bereich Dosis #231872

    Vielen Dank @nichtraucher für Deine Anregungen. Ja da stimme ich mit Dir überein, dass Recovery mit kleinen Schritten unternommen werden muss und es nicht nur eine Stellschraube gibt. Außer Deiner Abstinenz von sexuellem hast Du finde ich recht, wobei die Pornoindustrie auch immer „perverser“ wird, aber das ist ein anderes Thema und würde diesen Thread sprengen!

    als Antwort auf: Kraftsport und Schizophrenie #231866

    Ja so sehe ich das auch. Die Antriebslosigkeit ist sehr hart! Ich bin dadurch das die Psychiatrie am anderen Stadtende liegt, immer mit dem Fahrrad gefahren. So konnte ich pro Tag mit hin- und zurück, eine Stunde auf den Sattel verbringen, bei Wind und Wetter. Allerdings war ich dann, insbesondere bei der Hitze, zu faul um Kraftsport zu machen. Ein großer Fehler wie ich im nachhinein finde! Es fällt und steht alles mit der Motivation, wobei man gerade beim Kraftsport sehen kann, wie der Körper „transformiert“ wird.

    als Antwort auf: Tirzepatid gegen Adipositas #231851

    Das Beste „Hausmittel“ gegen Übergewicht, sofern man keine körperlichen Beschwerden hat, ist Bewegung, Bewegung und nochmals Bewegung. Wenn ich es bei mir nicht selbst erlebt hätte, würde ich das nicht schreiben. Und zusätzlich ein Mittel nehmen, oder eine Operation machen, ist alles ein Mist!

    als Antwort auf: Therapeutischer Bereich Dosis #231842

    Mich stört es aber, wenn behauptet wird, dass niedrige Dosierungen ganz allgemein nicht wirken würden.

    Das habe ich so nie geschrieben. Man sollte aber auch Niedrigdosierungen nicht als Maxime propagieren und das wird in diesem Thread gemacht unterschwellig!

    Ich meine, du hattest aber vor dem Auftreten von Positivsymptomen auch von mehr Antrieb und Gedankenfreiheit geschrieben. Daher müsstest du doch eigentlich auch die Vorteile einer möglichst niedrige Dosierung sehen…

    Das mag sein, aber was nützt mir eine niedrige Dosis, wenn ich wieder psychotisch werde. Durch mein „bizarres“ Verhalten habe ich die Nachbarschaft „verunsichert“. Das ist mal richtig beschissen. So durch wird mehr hinter meinem Rücken getuschelt und das ist pures Gift für einen Psychotiker!

    Dazu gehören für mich auch Koffein, Alkohol und Nikotin.

    Da gebe ich Dir recht. Ich zum Beispiel rauche nicht, trinke höchstens drei bis vier Tassen Kaffee und trinke Alkohol moderat!

    Mein Problem ist die zusätzliche soziale Phobie, die ich habe. Das stört mich und ich weiß nicht, wie ich das wieder hinbekomme. Da kann mir nur der steinige Weg der Psychotherapie helfen!

    als Antwort auf: Therapeutischer Bereich Dosis #231837

    Ich schreib Dir später @dopplereffekt. Mein ganzer Text ist weg! :wacko:

    als Antwort auf: Therapeutischer Bereich Dosis #231831

    @mowa Das ist das Filetstück was Du Dir rausgesucht hast! Wenn man beispielsweise wie im ersten Link Atypische NL’s nur mit Clozapin vergleicht, dann ist klar, dass die Nebenwirkungen drastischer sind. Ich sehe halt den ganzen Artikel als Augenwäscherei!

    Der zweite Link genauso! Elektrokrampftherapie wird sicher heute nicht mehr wie in den 50er und 60er Jahren durchgeführt. Ich habe sie selber hinter mir und habe keine Beeinträchtigungen gehabt. Klar es hat bei mir nicht funktioniert. Ich kannte aber jemanden aus meinem aktuellen Klinikaufenthalt, der super drauf angesprochen hat!

    Für mich sind die Schriften schlicht und ergreifend Propaganda, um alles schlecht zu machen, was dem Psychotiker helfen kann. Wenn keine Medikamente gegeben werden, dann ist klar das Psychotiker über lange Zeit im Krankenhaus verweilen und dann kommt die berechtigte Frage auf: „Sind Hospitalisierungen noch zeitgemäß?“, was wiederum dazu führen wird, dass  die Psychiatrie von der Antipsychiatriebewegung wieder kritisiert wird. Vom „offenen Dialog“ wie es in Finnland passiert, halte ich nur bedingt was! Die klimatischen Bedingungen sind in Finnland eine andere. Gerade durch den Klimawandel sind wir anderen Temperaturen ausgesetzt. Habt Ihr auch schon festgestellt, dass gerade bei heißem Wetter die Psychiatrien voll sind? Außerdem! Die Psychologin, oder der Psychologe, verweist immer, wenn es einem schlecht geht, auf den Psychiater. Warum ist das so? Ich stelle mal diese Frage in den Raum!

    als Antwort auf: Therapeutischer Bereich Dosis #231669

    Hier sind Berichte, die ich meine!

    Peter Lehmann: Probleme beim Absetzen von Neuroleptika als Folge von Rezeptorenveränderungen und Toleranzbildung (antipsychiatrieverlag.de)

    Rundbrief_1-2019.indd (antipsychiatrieverlag.de)

    Peter Lehmann: Neuroleptika (antipsychiatrieverlag.de)

    Nur mal so und wie einseitig über die Mittel zur Bekämpfung von Schizophrenie berichtet wird und das im Jahr 2022!!! Da fällt einem nichts mehr ein!

    als Antwort auf: Therapeutischer Bereich Dosis #231664

    @isa Das weiß ich selber. Ich hatte auch noch eine Oberärztin die hohe Dosen verschrieb nach dem Motto „viel hilft viel“. Ich habe dieses Buch angelesen und bin erschrocken über so viel Pauschalmüll! Die Mitte ist der Weg! Und das will ich auch rüberbringen. Das ist halt auch Extremismus was von dem Antipsychiatrieverlag rüberkommt. Alle Medis werden verteufelt, dann EKT wird verteufelt und und und! Das ist alles nicht mehr zeitgemäß! Das wollte ich damit ausdrücken und ich habe viel in dem Bereich gelesen!

    als Antwort auf: Therapeutischer Bereich Dosis #231621

    Was ist denn ein „normaler Psychiater“?


    @dopplereffekt
    . Entschuldige bitte, dass ich Dich vor lauter Aufregung übergangen habe. Ein „normaler“ Psychiater verschreibt nach gutem Gewissen Medis und macht beispielsweise Spiegelkontrollen um die Dosis zu ermitteln. Aber er wägt auch ab ob man mit einer höheren Dosis auch rechnen muss. Ich habe wie gesagt viel im Internet gelesen und kann daher gut abschätzen was für die psychotische Allgemeinheit gefährlich ist und was nicht! Es ist halt und das regt mich auch auf, dass wenn man einen guten Verlauf hat was die Erkrankung angeht, mit dieser Debatte durchaus leichter schreiben kann, wie jemand und da Stelle ich mich mal in den Vordergrund, der froh sein kann wenn man einen 450 € Job ergattern kann um ein bisschen mehr Geld neben der Grundsicherung zu haben! Es ist halt alles individuell und da darf man denke ich auch nicht missionieren! Schau ich habe mich auch hinreißen lassen und mein Psychiater in der Klinik war voller Begeisterung, dass ich reduzieren will. 10 mg in drei Wochen und dann kam der ganze Rattenschwanz mit vermehrt Stimmen hören, Misstrauen und der „klassischen“ Positivsymptomatik. Er sagte auch beispielsweise, was ich im nachhinein der absolute Gipfel fand, dass wenn ich den Alkohol weglasse, ich mit Sicherheit keine Neuroleptika mehr brauche :wacko: :wacko: :wacko: Solch einen Unsinn habe ich noch nie gehört! Zwei Pastis in der Woche. Ich rede nicht von Komasaufen, sondern genüsslich zwei Pastis zu trinken.

    Es ist und ich habe nicht nur den chemischen Knebel gelesen, sondern auch über das Absetzen von Medis. Da berichtet der Antipsychiatrieverlag über ganz Europa verteilt, ja ihr lest richtig, Absetzgeschichten und das verpackt in nicht mal 200 Seiten! Das ist doch pure Propaganda. Deshalb gehe ich auch mit Peter Lehmann und auch mit Aderhold sehr scharf ins Gericht!

    Ich bin wahrhaftig auch nicht frustriert. Die Psychose ist ein stückweit meine Bürde, die ich zu tragen habe und eine Lebensaufgabe. Da ich an die Wiedergeburt glaube, wird mein Leben das nächste Mal besser sein, sofern ich keinen Mist baue! Ich warne halt lediglich davor, gerade im öffentlichen Bereich, einen unbedarften Psychotiker, der seine erste Psychose überwunden hat, mit Minimaldosen zu kommen, anstatt dem Psychiater folge zu leisten.

    als Antwort auf: Therapeutischer Bereich Dosis #231617

    Du Herrn Lehmann und Prof. Aderhold großes Unrecht tust, wenn Du sie im öffentlichen Bereich des Forums als „Spinner“ bezeichnest


    @mowa
    Das kann ruhig die Öffentlichkeit lesen was meine Meinung dazu ist! Warum brauchen Menschen oft höhere Dosen? Warum komme ich beispielsweise nicht unter die 15 mg Olanzapin? Warum brauchen überhaupt Menschen mit Schizophrenie Neuroleptika? Aderhold beispielsweise behandelt die erste Psychose mit Valium und Tavor. Überall wird aber gewarnt, dass man Psychosen nicht alleine mit Benzos behandeln sollte! Ich weiß wovon ich spreche, denn ich bin ihm auch schon auf dem Leim gegangen. Nachdem ich Schriften von Aderhold gelesen habe, wollte ich auch meine Medis absetzen, nach der ersten Psychose. Ja und schnell war ich wieder in der Abwärtsschleife. Man kann halt einfach bei diesem Thema nie und ich meine wirklich nie von sich auf andere schließen. Genauso auch die Meinung von Peter Lehmann über Elektrokrampftherapie. Wer sie selber noch nicht erlebt hat, der sollte gefälligst seinen Mund halten. Selbst Clozapin sieht er als schlechtes Medi! Was soll man aber machen, wenn alle Medis nicht mehr wirken? Ich habe es probiert. Ich will Clozapin auch nicht mehr, aber ich habe Erfahrung damit! Das ist was völlig anderes!

    Glaub mir Mowa. Ich habe zu diesen zwei Personen sehr viel recherchiert und kann getrost sagen, dass man die beiden durchaus in einen Topf werfen kann und das schreibe ich gerne in den öffentlichen Bereich!

    als Antwort auf: Therapeutischer Bereich Dosis #231610

    ….

    als Antwort auf: Therapeutischer Bereich Dosis #231490

    @nichtraucher Was hat Dopamin Detox bitte mit Neuroleptikadosierung zu tun? Reines Nikotin hat zum Beispiel auch gesundheitsfördernde Eigenschaften.

    Wie Nikotin im Gehirn von Menschen mit Schizophrenie wirkt (aerzteblatt.de)

    Dann Koffein! Es kommt immer auf das Medikament drauf an!

    Psychopharmaka, Nikotin und Koffein – Dr. med. Ewald Proll :: Arzt für Psychiatrie / Psychotherapie (drproll.de)

    Klar Alkohol ist ein Zellgift und sollte vermieden werden, aber einmal in der Woche ist das auch unproblematisch, solange man es nicht übertreibt!

    Ja @mowa Du hast ja grundsätzlich recht, aber man muss ganz klar sehen, wie Du schon geschrieben hast, dass die Niedrigdosis für den einen etwas anderes bedeutet als für den anderen. Ich werde zum Beispiel geärgert von Personen, die mir sehr nahe stehen. Solche „toxischen“ zwischenmenschlichen Beziehungen belasten mich sehr stark, denn sie wollen das ich in der Psychiatrie lande. Deshalb muss ich aus Selbstschutz sowieso solche Treffen meiden! Da kann ich nicht mehr mit kleinen Dosen von Neuroleptika arbeiten!

    z.B. Prof. Volkmar Aderhold:

    Dieser Mann ist leider zu einem „Spinner“ verkommen. Wer mit dem Antipsychiatrieverlag arbeitet, kann kein normaler Psychiater sein. Peter Lehmann, der Begründer des Antipsychiatrieverlags, verteufelt die Psychiatrie und wenn man Schriften von ihm liest, weiß man, dass er dem Betroffenen eher schadet! Ich habe daheim den „chemischen Knebel“ von ihm. Ich habe das Buch nicht fertiglesen können, weil er altertümliche Psychiatrie, aus dem 18. und 19. Jahrhundert, mit der aktuellen Psychiatrie vergleicht! Ganz heftiges Kaliber schreib ich Euch!

     

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