Dopplereffekt

Verfasste Forenbeiträge

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  • als Antwort auf: Kann man von NL los kommen ??? #269551

    Also ich habe vor zwei Wochen meine Solian-dosis von 300mg/d auf 200mg/d reduziert und bin am Überlegen wie weit ich noch runter gehen kann ? Hatte ja schon einmal 25mg/d, doch da bekam ich meinen zweiten Schub ! Also Ihr seht micht treiben die Gedanken von @Pia und @Mowa auch um, aber diese Gedanken sind zu verlockend, dass man sie ohne Wiederrede stehen lassen sollte !

    Solian hatte ich nicht, der Schritt erscheint mir aber recht groß. Ich hatte langsam das Aripiprazol reduziert und zwar schrittweise etwa alle 4-8 Wochen. Das habe ich auch davon abhängig gemacht, wie gut es mir ging und insgesamt hat es Jahre gedauert. Wichtig war wohl eben auch, dass es mir insgesamt gut ging. Wenn es wirkliche Dinge gibt, die einen dauerhaft stressen, bedrohen, bedrücken o.ä., wird eine Reduktion schwieriger, denke ich.

    Sicherheitshalber nochmal:

    Ich schreibe bezüglich meiner Medikamentenreduktion nach Möglichkeit auch immer wieder dazu, dass sie eben ärztlich begleitet war und jahrelang gedauert hat. Ich wiederhole mich zwar nur ungern, aber dieser Hinweis ist, denke ich, schon wichtig.

    Außerdem @ludwig : Es liegt in deiner Verantwortung und der der Ärztinnen/Ärzte, ob du reduzierst. Wenn es schiefgeht sehe ich da keine Schuld beim Forum. Hier geht es für mich um einen Erfahrungs- und Meinungsaustausch und nicht darum jemandem zu sagen, was er machen muss, um gesund zu werden. Dazu weiß ich jedenfalls nicht genug über die Lesenden und was in der betreffenden Situation zu machen ist. Nicht umsonst gibt es die ganzen Leute, die das beruflich machen und seblst bei denen gibt es unterschiedliche Meinungen.

    als Antwort auf: Kann man von NL los kommen ??? #269445

    Manche (und nicht nur Unerfehrene) setzen eben ihre Medikamente ab, wenn sie sowas Medikementenkritisches lesen und weil sich die Symptome bei vielen sehr langsam wieder einschleichen, merken sie garnicht, wie krank sie sind. Dann ecken sie bei der Außenwelt immer wieder an und zum Schluss stehen sie vollkommen alleine da, weil keiner mehr etwas von ihnen wissen will.


    @molly
    Was genau meinst du mit „sowas Medikementenkritisches“?

    Wenn man die Beiträge von @mowa liest, sieht man doch auch die Schwierigkeiten dabei. Ich schreibe bezüglich meiner Medikamentenreduktion nach Möglichkeit auch immer wieder dazu, dass sie eben ärztlich begleitet war und jahrelang gedauert hat. Ich wiederhole mich zwar nur ungern, aber dieser Hinweis ist, denke ich, schon wichtig.

    Ich finde es auch nicht schön, wenn hier im öffentlichen Bereich noch nebenbei gegen andere aus dem Forum ausgeteilt wird.

    Ich vermute, @Manon, dass das daran liegt, dass durch Amphetamine vermehrt Dopamin ausgeschüttet wird. Das las ich gerade in dem Artikel, den ich über dem Post hier verlinkt habe.

    Ich frage mich schon, wie das mit der Dopaminhypothese zusammenpasst. Eigentlich dachte ich, dass Neuroleptika gerade das Dopamin, das zu viel ist, blockieren sollen. Wie passt das dann damit zusammen, ein weiteres Medikament zu nehmen, dass für mehr Dopamin sorgt?

    Ich erinnere mich aber noch an einen Text von @jeanne , dass das Aripiprazol dort, wo zu wenig Dopamin im Gehirn ist für mehr Dopamin sorgen soll und dort wo zu viel ist für weniger (oder so ähnlich). Vielleicht liegt darin die Begründung.

    Als Laie ist es für mich jedenfalls wirklich schwierig, mir eine Meinung zu den verschiedenen Medikamenten zu bilden. Am Ende ist es eh die Entscheidung der Behandelnden und der Patientinnen/Patienten.

    als Antwort auf: Kann man von NL los kommen ??? #269306

    Ich finde auch, wir sollten hier sehr vorsichtig sein, wen wir als psychotisch bezeichnen. Abweichende Meinungen oder unpassender Ton sind für mich keine guten Gründe dafür.

    Eure „Heldinnen“ gaukeln Euch das Unmögliche vor !


    @mowa
    schreibt doch detailliert, wie es bei ihr funktioniert und wo Probleme sind. Da sehe ich nichts vorgegaukelt Unmögliches.

    Mich hatte das Aripiprazol müde gemacht und dagegen wurde mir irgendwann auch mal Bupropion vorgeschlagen. Vielleicht wurde die Müdigkeit auch als fehlender Antrieb interpretiert. Mir kam es dann aber so vor, als entspäche die Einnahme von Aripiprazol und Bupropion dem gleichzeitigen Tritt auf die Bremse und das Gaspedal. Ich habe es daher abgelehnt und kann daher aus eigener Erfahrung nicht sagen, wie der Effekt wirklich ist. Durch die ärztlich begleitete und über Jahre gestreckte Neuroleptikareduktion habe ich heute weniger mit Müdigkeit zu kämpfen und mehr Antrieb. Ich bin immer etwas skeptisch, wenn ich ein Medikament gegen die Nebenwirkung eines anderen Medikaments nehmen soll (auch wenn das manchmal sinnvoll sein mag).

    Dass das Bupropion zur Gruppe der Amphetamine zählen soll, wusste ich nicht. Es überrascht mich aber auch nicht wirklich.

    als Antwort auf: Kann man von NL los kommen ??? #269234

    @molly   @escargot hat auch nicht geschrieben, dass sie in dieser Hinsicht erfolgreich wäre, sondern nur, dass sie sich nicht damit abfinden will lebenslänglich Neuroleptika zu nehmen. Ich finde, sie geht verantwortlich damit um und nimmt die Medikamente ja auch, wenn sie es für nötig hält.


    @mowa
    Bitteschön :-)

    als Antwort auf: Kann man von NL los kommen ??? #269147

    Somit hat auch keiner eine Bestätigung, dass die hier schreibenden schizophren sind ?

    Die Diagnose wird ja anhand von bestimmten Kriterien erstellt. Ich meine, dabei kommt es viel darauf an, was der Patient/die Patientin auf bestimmte Fragen antwortet und wie das von der behandelnden Person interpretiert wird. Ich sehe daher schon eine Unsicherheit darin, ob jemand korrekt diagnostiziert wurde.

    Ich finde, die „korrekte Behandlung“ ist dementsprechend auch schwierig zu bestimmen. Etwas Versuch und Irrtum wird wohl dabei sein. Daher meine ich, dass es falsch ist, zu behaupten, dass die lebenslange Einnahme bestimmter Medikamente für alle notwendig ist, auch wenn manche wohl dauerhaft solche Medikamente brauchen.

    Sich grundsätzlich einfach damit abzufinden, Medikamente zu nehmen, sehe ich als problematisch an, da diese mit ihren Nebenwirkungen zu einer Einschränkung der Lebensqualität führen können und auch eine Auswirkung auf die Lebenserwartung haben können.

    als Antwort auf: Kann man von NL los kommen ??? #269115

    @Mowa und @Pia propagieren hier ständig, dass es möglich ist von Neuroleptika los zu kommen und verleiten damit wahrscheinlich so einige stille Mitleser, dass diese ihre Medikation abbrechen ! Ich erachte dies als verantwortungslos und irrational !

    Ich finde, dass dein Vorwurf nicht zu dem passt, was @mowa tatsächlich schreibt. Sie schreibt beispielsweise:

    Ich habe seit meiner Ersterkrankung im August 2010 mehr als 12 Jahre benötigt, um so weit gesund zu werden. Meine Methode funktioniert gut, und zwar für mich persönlich.

    Ein 12 Jahre langer Prozess bei dem sie am Ende in Absprache mit ihrem Psychiater immer noch etwas Neuroleptika nimmt, ist für mich einfach kein Abbruch der Medikation. Da sie deutlich schreibt, dass das für sie persönlich funktioniert, sollte Lesenden klar sein, dass diese Methode nicht für jeden/jede funktionieren muss.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #267022

    Ja, kann gut sein @mowa und wenn er etwas davon veröffentlichen oder untersuchen will, fragt er hoffentlich auch vorher nach. Da mache ich mir bei der DGSP allerdings eher wenig Sorgen.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #266833

    Ich habe ihm auch geantwortet, dass es dieses Forum gibt, das ehrenamtlich von Prof-Klimke geführt wird


    @mowa
    Meinst du, er meldet sich hier an? An den Gedanken müsste ich mich erstmal gewöhnen… Ich bin aber auch schon auf den Namen Aderhold  gestoßen. Zu erst war das wohl in der Broschüre „Neuroleptika reduzieren und absetzen“ der DGSP.

    Ich finde es allerdings auch erstaunlich, dass sich hier im Forum doch ein paar angefunden haben, die mit ihrer Erkrankung wissenschaftlich und selbstreflektiert umgehen. Dabei hatte ich das Forum damals eher zufällig gefunden.

    Wie man in den Wald ruft, so schallt es zurück!


    @molly
    Das hatte ich ihm schon vor längerer Zeit gesagt…

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #266411

    So ganz verstehe ich es immer noch nicht. Es sieht für mich dann etwas wie eine Rekursion aus. Der alte Titel erscheint mir allgemeinverständlicher.

    Wie hast du es denn geschafft, dass es dir wieder besser geht? War es die Dosiserhöhung auf 1,5mg Aripiprazol?

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #266375

    Mowa wrote: Hea((d meet (rt meet d)) meet rt)

    Was soll das bedeuten?

    Eigentlich wollte ich „Heartful – headful“ nehmen, aber mein britischer Kollege hat mir gesagt, dass das so nicht stimmt, sprachlich. Schade!

    Im Zweifelsfall wäre es künstlerische Freiheit B-)

    Seit gestern bin ich deutlich stabiler, und ich nehme Frühsymptome kaum mehr wahr.

    Sehr gut :gut:

    Ein schönes Wochenende dann :ciao:

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #265952

    Ja, das ist schon so, nur bin ich ungeduldig, und die (Neben-)Wirkungen der Neuroleptika sind nicht kompatibel mit der Leistung, die ich erbringen will.

    Ich denke, wir müssen uns manchmal in Geduld üben, wenn uns die Gesundheit wichtig ist. Das fällt mir auch gerade schwer. Wenn man sich selbst nicht bremsen kann, meine ich, kann man auch mal auf die „chemische Bremse“, also die Neuroleptika zurückgreifen.

    Wenn du gleichzeitig reduzierst und dich unter Stress setzt, überrascht es mich nicht, dass es zu Problemen kommt. Die Reduktion könnte dir vielleicht sogar noch einen Reboundeffekt eingebracht haben.

    An dem Wort „Faktor“ habe ich auch kurz überlegt. Ich denke, es passt hier, auch wenn ich an die Verwendung des Wortes bei der Multiplikation denken muss. „Stellschraube“ wäre auch ein geeignetes Wort. Bei „Parameter“ wäre ich mir schon nicht mehr ganz so sicher. Jedenfalls wissen wir ja, was gemeint ist. Schade, dass du nicht mehr rekonstruieren kannst, was die Statistikerin meinte.

    Schön, dass es dir gut geht :gut:

    Warum hast du denn keine Zeit für deinen Frühsport? Ich dachte, du bist krankgeschrieben.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #265935

    Seit gestern haben die (Früh-)Symptome zugenommen. Es kann sein, dass sie durch die Reduktion von 1,5 mg auf 1 mg Aripiprazol bedingt wurden. Sicherlich auch, weil ich jetzt mehr Stress und Reizen ausgesetzt bin.

    Ich habe es so verstanden, dass du gleichzeitig die Dosis verringert hast und wieder Vollzeit zu arbeiten versucht hast. Vielleicht wäre es besser nur einen Faktor zu ändern, damit du weißt, woran es liegt und wie du weitermachen kannst. Der Fehler, dass ich eine zu hohe Dosis bekommen habe, liegt wohl auch daran, dass mit dem Tagesklinikaufenthalt zusammenfiel. Die zu hohe Dosis war schlecht für mich, das restliche Programm eher gut. Naja, eigentlich wollte ich nur sagen, dass es manchmal besser ist, nicht zu viel auf einmal zu ändern, um die Effekte der Veränderungen besser beurteilen zu können.

    Gute Besserung!

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 2 #264288

    @molly Wie willst du denn dann aber einen guten neuen Umgang mit Stressoren lernen, wenn du dich gar nicht so richtig spürst?

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