Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
Ludwig wrote: Für mich gibt es eine übergeordnete „Macht“, welche unsere Schicksale lenkt, der Einzelne kann nur marginal dazu etwas beisteuern. Schlimme Vorstellung, wenn das Leben wirklich so laufen sollte.
Das liest sich nach einer selbsterfüllenden Prophezeiung und sehr passiv.
Wenn eh alles Schicksal wäre, gäbe es für @ludwig aber keinen Grund hier zu streiten. Vielleicht gibt es in ihm doch einen gewissen Widerstand gegen den Schicksalsgedanken…
Eben nicht! Keine Lotterie, das gibt’s wohl (selten) auch, aber man muss sich das selbst erarbeiten, seine kranke Psyche heilen indem man ihr gibt was ihr fehlt und Ängste nimmt etc.
Daher hatte ich dir auch Literatur genannt, die für mich hilfreich war oder ist. Ob es die Spontanheilung der Psyche überhaupt gibt, kann ich nicht sagen. Darauf nur zu warten ist aber keine Strategie und schon gar keine gute.
@Ludwig will sich leider offensichtlich nur beschweren, anstatt einzusehen, dass er etwas tun muss, wenn er wirklich will, dass es ihm besser geht. Auf den Lottogewinn kann man lange warten. Besser ist es, sich zu bemühen. Auch eine „teilweise Heilung“ bzw. schon eine geringe Besserung ist besser als nichts.
Ich finde es sehr schade, wenn man so pessimistisch denkt.
Ja, das ist traurig, nach langer Krankheitsdauer aber verständlich.
Ich fände interessant, mal zu schauen, mit welcher Art Lebensführung bzw. Umgang mit Medikamenten etc. die Menschen sich am ehesten erholen.
Es gibt ja durchaus hilfreiche Literatur dazu, wie das gelingen kann. Die DGSP (Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie) hatte mir z.B. mit ihrer Broschüre zur Neuroleptikareduktion gut geholfen. Ein gutes Buch finde ich ist „Medikamentenreduktion und Genesung von Psychosen“ von Jann E. Schlimme, Thelke Scholz und Renate Seroka. Das ärztlich begleitete langsame schrittweise Reduzieren ist das eine. Wichtig ist dabei aber, auf sich selbst zu achten und zu lernen, wie man trotz Vulnerabilität gut leben kann.
Ich meine, auf eine „Spontanheilung“ zu hoffen bringt nichts. Es gibt vieles, das man selbst bestimmt.
Ich fand den Anfang des Films brutal und habe ihn damals nicht mehr weitergeschaut. Fandest Du ihn sehenswert?
Irgendwie schon, allerdings eher nicht für empfindliche Leute. Heute würde ich ihn mir vielleicht auch nicht mehr ansehen wollen. Der Film ist brutal und natürlich nichts für schwache Nerven.
Dopplereffekt wrote: der die Krisen nicht mit tatsächlichem Mangel, sondern mit hohen Preisen durch Spekulation zu erklären versucht. Ja, danke, so kann es sicher kommen. Das gehört zum Alltag unserer Welt, und das ist verrückt.
Wenn ich mich richtig an die Doku erinnere wurde da erst Anfang der 2000er etwas dereguliert und seitdem gibt es viel mehr Spekulation. Die wird mittlerweile mit Algorithmen und Wetterdaten von Satelliten gestützt, so dass die Bauern und armen Länder kaum eine Chance haben, sich dagegen zu wehren oder gar zu profitieren. Andererseits hatten sie im Kleinen auch gezeigt, wie eine Frau Lebensmittel gehortet und zu einem günstigen Zeitpunkt verkauft hat. Grundsätzlich ist uns Spekulation doch nicht so fern…
Indirekt habe ich am Freitag erfahren, dass einer der Redner bei der Jubiläumsfeier, zu der ich eingeladen war, Mowa wrote: Heute habe ich viel gezeichnet. durch meine Zeichnung sich verletzt gefühlt hat.
Vielleicht regt es ihn ja auch zum Nachdenken an…
danke für die Ratschläge für Komapatienten, hast Du auch Ratschläge für Menschen die am Leben teil nehmen ?
Um den Tagesrythmus einzurenken, soll es auch gut sein zu zelten, habe ich ich gehört. Ich vermute den Grund dafür darin, dass man dabei die Tageszeiten sehr direkt merkt.
Die meisten von @yuri s Ratschlägen hören sich sinnvoll und machbar an, gerade wenn man Schlafprobleme hat. Ich meine aber, ein kurzer Mittagsschlaf schadet auch nicht.
Ich habe heute einen Dokumentarfilm gesehen, der die Krisen nicht mit tatsächlichem Mangel, sondern mit hohen Preisen durch Spekulation zu erklären versucht. Der Film ist noch ein paar tage in der Mediathek (Link).
Dir trotzdem ein schönes Wochenende…
„Brutale“ Schlafstörungen habe ich zum Glück nicht, aber mein Schlaf war auch schonmal besser. Gerade ist es auch einfach zu warm für mich, um gut zu schlafen. Mir geht es durchaus besser und ich schaffe mehr, wenn ich gut schlafen kann.
Ja, wobei ich bei meinen ehrenamtlichen Projekten durchwegs eine Zusammenarbeit auf Augehöhe anstrebe. Es ist nicht, dass ich „Geberin“ bin und mein Gegenüber „Bedürftige“. Vielmehr versuche ich durch mein persönliches Engagement dazu beizutragen, dass Strukturen entstehen, in denen alle Menschen miteinander und voneinander lernen und einander anerkennen und wertschätzen können.
Das hört sich gut an
Ich war mal in einem Museum vom Roten Kreuz und dort wurde gesagt, dass in ärmeren Ländern teils Hilfe erst im Austausch gegen etwas (z.B. ein paar Eier o.ä.) angenommen würde. Die Menschen wollen also offensichtlich nicht nur Hilfe annehmen, sondern auch etwas geben.Die Diskussion über die Probleme der ärmeren Länder hat mich jetzt nochmal an eine Szene in „American Psycho“ erinnert, in der die Reichen bei einer Diskussion über das beste Essen etc. beiläufig und zynisch auch über Hungerprobleme o.ä. in anderen Ländern sprechen. Irgendwie wirken die Probleme dort auch auf mich aufgrund der großen geographischen Entfernung seltsam abstrakt…
Gestern hatte ich ein sehr anregendes Meeting mit den Kolleginnen der MPG zur Online-Podiumsdiskussion am 10.10., die wir im Rahmen der MHI2023 planen.
Gehört das zur MHAW (mental health awareness week)? Etwas viele Abkürzungen ^^
Das erinnert mich daran, dass Dr. Mabanza die Frage aufgeworfen hat, wer wem was schuldet, als er über die Verschuldung der afrikanischen Staaten sprach.
Ja, interessante Frage, z.B mit den Industrienationen als Verursacher der Klimakrise und Profiteure des Rohstoffabbaus in anderen Ländern. Letzteres wird ja zumindest mit Verträgen ausgehandelt, auch wenn diese nicht fair sein mögen…
Ja, die Frage wird sicher auch hypothetisch bleiben, denn sonst würden wir schon in einer anderen Welt leben. Der effektivste Weg, einen sozialen Wandel herbeizuführen, ist für mich, an mir selbst zu arbeiten, anstatt zu warten, bis andere Menschen dazu bereit sind. Und ich lebe auch im Überfluss.
Wie viele in Deutschland… Es besteht wohl auch dein gewisser gesellschaftlicher Druck um Überfluss, da Armut auch relativ zum Umfeld wahrgenommen wird.
Was genau meinst du mit „an mir selbst zu arbeiten“? Wenn man an sich selbst arbeitet, ändert sich doch für andere erstmal nichts. Da hätte ich eher an Spenden oder ehrenamtliche Arbeit gedacht.
Ansonsten läuft die Planung des Karaokeprojekts in einer der Geflüchtetenunterkünften parallel. Das wird bestimmt schön, wenn es zur Umsetzung käme überhaupt.
So etwas z.B.
Hört bitte auf Ludwig hier oder in anderen Threads zurück zu mobben.
Ich hatte ja von vulnerablen Personen hier geschrieben und dazu gehört Ludwig vermutlich auch. Das sollten wir beim Schreiben mitbedenken.
Eine Abstimmung bringt nicht viel, da es von der Forenmoderation entschieden wird.
@ludwig Anstatt hier Hass vorzuwerfen, könntest du dich ja mal fragen, was du dazu beigetragen hast, dass hier deine Verbannung vorgeschlagen wird.
Wenn du dich feundlicher verhalten würdest, wären die Leute hier dir sicher auch freundlicher gesinnt.
Bzw., wie ich schon schrieb…
Wenn du dich feundlicher verhalten würdest, wären die Leute hier dir sicher auch freundlicher gesinnt.
Wenn du zum Beispiel wissen möchtest, wie du deine Tagesstruktur verbessern kannst, könntest du das in deinen Blog schreiben. Das kommt besser, als andere Teilnehmende auszufragen und anzugreifen.
@ludwig Warum suchst du dir nicht eine sinnvolle Beschäftigung bzw. ein Hobby, anstatt wieder zu versuchen das Forum zu spalten und zu trollen?
Letztendlich bin ich hier im Forum ein Prellbock für viele Mitglieder, da ich immer gerade heraus schreibe, wielange ich das noch mache weiß ich nicht ?
Ist es nicht eher so, dass du andere hier im Forum als Prellbock für deine eigene Frustration siehst !?
das ist ein Forum über Schizophrenie und leider kann man nur anhand von Arbeitsleben, Tagesabläufen und Sozialleben erkennen wie gut oder wie schlecht es einem geht !
Diese Perspektive ist aber sehr eingeschränkt oder anders gesagt, kann es jemandem aus sehr unterschiedlichen Gründen gut oder schlecht gehen. Das hast du aber nicht zu beurteilen, sondern derjenige oder diejenige selbst.
Dies hier ist ein anonymes Forum. Es muss niemand irgendetwas von sich schreiben und auch das reine Lesen ist okay. Wenn es dir hilft, dann darfst du etwas zu dir schreiben. Aber bitte nicht so, dass es andere Threads und damit die Themen anderer Forenteilnehmenden stört.
@Ludwig
Erstens ist „gelbes Blümchen“ nicht mein Nick, zweitens passt dieser Thread schon anhand seines Titels deutlich besser als der Thread in dem du geschrieben hattest.
Wie gesagt, mach doch bitte für deine auf dich bezogenen Themen einen Blog auf und höre auf andere Threads ins off-topic zu texten!
-
AutorBeiträge