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Wir verzeihen es Kindern leicht und gern, wenn sie sich vor der Dunkelheit fürchten. Aber die eigentliche Tragödie ist, dass sich so viele Menschen vor dem Licht fürchten.
PlatonJa, Wehrhaftigkeit ist schon von Vorteil, um zu überleben.
Ich tendiere manchmal aber auch dazu, mir was gefallen zu lassen, wenn ich es verkrafte. Also Widerstände auszuhalten, gehört für mich auch zur Stressbewältigung dazu.
Aber Du hast recht, man trägt Verantwortung auch für andere. Da muss man schon bereit sein, zu kämpfen.
Für die seelische Gesundheit ist es dennoch essentiell, keinen Groll zu hegen. Darauf wollte ich letztendlich hinaus.
Wenn ich solche Zwists einfach auflösen kann durch reine Introspektion, dann fühle ich mich hinterher erleichtert und mental gestärkt.
Ich bin immerhin soweit, dass es mir egal geworden ist.
Ja, das ist schon mal gut wahrscheinlich.
Sehr lustiger Film, handelt von Lebenskrise, Angst etc., bis 31.3. verfügbar!
mit Charly Hübner
@Ludwig ist doch ein Troll und braucht vor allem Aufmerksamkeit.
Ich muss auch immer sagen, dass ich 3 Medikamente nehme und mir das Rezept ausstellen lassen, damit ich keine Probleme bekomme, aber eigentlich nehme ich nur eins und das weiß er auch, glaub ich.
Was ist ein Pfinsinger?
Eine milde Form eines Trottels ungefähr. Da gibt es einen Flecken in der Nähe von München, der heißt Finsing. Da kommt das Wort wohl her.
Mein Psychiater wollte mit mir vor 2 Jahren das Risperdal komplett absetzen, aber ich habe mich geweigert.
Mein Psychiater ist ein absoluter Pfinsinger. Er duzt und siezt mich immer abwechselnd z.B. und ist auch sonst ziemlich durch den Wind. Aber er ist nicht zuwider und leicht zu händeln, kennt sich eben nur nicht richtig aus. Seine Sprechstundenhilfen lästern auch immer über ihn ab, weil er so unprofessionell ist. Meistens lenke ich das Gespräch auf ihn und seine Zimperlein, so habe ich wenigstens meine Ruhe.
https://www.arte.tv/de/videos/110944-000-A/die-bestechlichen/
Spielt in Paris in den 80er Jahren, sehr lustig und unterhaltsam!
Dieser erstaunliche Befund stellt einen der zentralen Grundsätze der modernen Psychiatrie infrage: dass man eine „Gehirnerkrankung“ wie Schizophrenie am besten mit Krankenhäusern, Medikamenten und biomedizinischen Eingriffen behandelt.
@Ludwig Das widerspricht doch Deinem Neuroleptika Dogma diametral. Bist Du jetzt für oder gegen Medikamente?
Aber @Ludwig, das hat @Pia doch schon so oft beantwortet. Warum fragst Du das immer wieder? Kannst Du doch alles nachlesen, dass Pia z.B. erhebliche körperliche Beschwerden durch die NL bekommen hat und sie deswegen alternative Wege finden möchte – ohne diese Medis vielleicht.
Man kann doch ruhig vor den Langzeitschäden warnen, ebenso wie vor Absetzpsychosen.
Ed. Genau @Floeckchen!
Guten Morgen @Mowa,
Selbst sehe ich mich als einen Menschen, der Hitler/Hirohito und Jesus und irgendetwas dazwischen sein könnte.
wie meinst Du das?
Man kann nicht wissen, ob man ein Widerstandskämpfer, Opportunist, gar Faschist, Monarchist, Messias oder nur Durchschnitt ist, weil man akkurat in der heutigen Zeit lebt – dem Zeitgeist unterliegt. So in etwa?
Wie gesagt, die Zahlenschiebereien sind in meinen Augen nur Makulatur und bringen einen auf keinen grünen Zweig als Patient. Demnach gehörte ich ja zu den chronisch Kranken mit meinen vielen Rückfällen und so fühle ich mich überhaupt nicht. Und bei der Lebenserwartung von Psychoseerfahrenen müsste ich genau in diesem Lebensjahr den Löffel abgeben und das sehe ich einfach nicht ein.
Wie will man eine genaue Prozentangabe machen bei der hohen Dunkelziffer? Wenn man von der Drittelregelung – das ist doch nur ein einfaches leicht verständliches Schema – ausgeht, dann brauchen 33% irgendwann keine Medikamente mehr und das ist doch eine sehr gute Chance für jeden einzelnen von uns. Wie Du sagst, @Pia, ob man es schafft oder nicht, das steht nirgendwo in Stein gemeißelt. Es gibt auch Ausreißer, Ausnahmen und unterschiedlichste Lebenswege, die oft gar nicht so leicht einzuordnen sind.
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