Yuri

Erstellte Forenantworten

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  • als Antwort auf: Eigene Aphorismen #317232

    Bedenke: Jeder Gedanke hinterlässt eine Spur.

    Manchmal kam ich auch richtig gut zurecht, wie letztes Mal in der Geschlossenen. Da war ich z.B. einer der ganz wenigen, die Ausgang hatten. So musste ich dauernd andere Patient*innen bei meinen Freigängen mitnehmen, damit die langsam wieder selbständig werden. Die Schwestern und Pfleger gaben mir auch immer neue Aufgaben, ich sollte die Küche aufräumen und draußen auf der Terrasse sauber machen und den Essenswagen herein- und rausbringen. Das hat mir auch Spaß gemacht, weil mir sowieso langweilig war. Das Pflegepersonal wurde dadurch entlastet. Ein paar Pfleger meinten, dass es in der Coronakrise sehr, sehr anstrengend in der Geschlossenen war und manche nahe am Burnout wären. Mir wurde  manchmal richtig vertraut von den Ärzten, Pflegekräften und auch Patienten. Wurde dauernd um Rat gefragt. Es ist schon was dran, dass Hilfe und Selbsthilfe gut zusammenpassen. Ich konnte mich relativ schnell wieder fangen, indem ich mich einbrachte. Jedem ist das natürlich nicht möglich, wenn man so am Ende ist. Aber ich kannte die Abläufe ja schon von früher und wollte meine Situation einfach wieder geradebiegen. Konnte dann nach einem Monat wieder entlassen werden.

    Aber eine Fixierung 1999 war wirklich nicht gerechtfertigt. Auch wenn sie mich ganz ruhig angebunden haben, war das irgendwann nicht mehr zu ertragen und eine Quälerei. Ich bin froh, dass sich die Gesetze mittlerweile verbessert haben.

    Ich denke auch, dass es teilweise sehr schlimme Zustände in geschlossenen Abteilungen gibt. Habe selbst Gewalt erlebt und weiß auch von anderen, die im Namen der Psychiatrie traumatisiert wurden.

    In Altenheimen kann es auch ganz fies sein für die Bewohner, wenn das Personal so knapp ist.

    Die Schwächsten unserer Leistungsgesellschaft haben es wahrlich nicht so leicht.

    als Antwort auf: Zwanzigerjahre #316328

    Mit den dauernd zunehmenden Horrormeldungen in den Medien über psychisch Kranke wird es auch in Zukunft nicht leicht mit der Stigmatisierung.

    Und wir als Betroffene unsere Unterstützer haben.

    Ja, finde ich immer toll, wenn sich welche von der Ethikkommission, der Gesetzgebung, des Verfassungsgerichts oder der WHO für unsere Belange einsetzen; die können wenigstens differenzieren und versuchen bspw. die Rechte des Individuums zu stärken.

    als Antwort auf: Schizophrenie und Parkinson #315541

    Andererseits steht in dem Link ja auch, dass man mit einem „lebhaften“ Dopaminsystem eigentlich vor der Parkinsonkrankheit geschützt ist. Also auch in dieser Hinsicht ist eine möglichst geringe Medikamenteneinnahme geboten, finde ich, vorausgesetzt man ist wieder aus dem Gröbsten raus.

    als Antwort auf: Video Nachtcafé #315129

    Schauen stylisch aus, seine Bilder, finde ich.

    als Antwort auf: Schöne Bibelstellen #314998

    Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man umso mehr verlangen.

    Lk 12,48

    als Antwort auf: Hab ich doch Osteoporose ? #314866

    Was denkt ihr soll ich den termin zur Knochen dichte messung absagen, kostet 50€ ???

    Würde ich nicht hingehen. Das ist aber nur meine persönliche Meinung. Die 50 € wären mir zu schade.

    als Antwort auf: Video Nachtcafé #314852

    Wirklich interessant, danke Hanseatic! Der Typ kommt ziemlich normal rüber. :)

    als Antwort auf: Hab ich doch Osteoporose ? #314851

    Wenigstens keine Osteoporose, Muskelzerrung vergeht bestimmt bald wieder. :)

    Was sollst Du jetzt tun, Arvisol?

    als Antwort auf: Zwanzigerjahre #312748

    als Antwort auf: Besuch der Uniklinik in Freiburg hat sich gelohnt #312406

    Fährst Du auch bald nach Freiburg, @Pia? Ich habe dafür irgendwie gerade nicht die Ressourcen.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #312369

    Mein herzliches Beileid und viel Kraft in dieser schweren Zeit, liebe Mowa.

    als Antwort auf: Zitate zum Nachdenken #312364

    Wo die Angst ist, da geht es lang.
    Günter Ammon

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