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Hallo Samsara,
es gibt ein Lied das mir in den Sinn kommt: …Tod ist ein langer langer Schlaf, Schlaf ist ein kurzer kurzer Tod..
Interressant das Du darüber gelesen hast.
Über ein leben nach dem Tod weiß ich nicht genau, was ich glaube. Denke mir immerwieder andere Sachen aus. Ich kann mir schon vorstellen das da was ist, dass es weitergeht. Das Leben selbst ist ja schon unerklärlich. Ich glaube allerdings nicht das unser Geist in einen neuen Körper geht. Der Geist ist an den jetzigen Körper gebunden und in einem anderen Körper wäre er ein anderer Geist. Auch glaube ich das das „Nichts“ für uns schwer vorstellbar ist. Es ist menschlich, sich antworten zu suchen, was nach dem Tod passiert. Letztendlich bin ich eher agnostiker. Ich weiß das ich nichts weiß – aber alles ist möglich
Bei meiner ersten Psychose 2001 hatte ich mal das Gefühl meinen Körper zu verlassen. Ich war mehrere Tage allein im Wald und hab wenig gegessen. Richtig kann ich mich nicht mehr daran erinnern. Aber ich habe oft in der Psychose eine schlechte Verbindung zu meinem Körper, spüre mich kaum noch. Alles spielt sich nur noch im Kopf in meinen Phantasiewelten ab. Ich glaube so ist eine Psychose schon so eine Vorstufe von auserkörperlicher Erfahrung.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man Nachts im Traum seinen Körper verlässt. Ist ein schönes Gedankenspiel – ich träume sehr gerne.Hallo Samsara,
ich habe bis jetzt noch keine Therapie gemacht, bin aber auch daran interressiert, ob es einem weiterhelfen kann.
Ich gehe einmal im Monat für eine Stunde zu meinem Psychologen vom SPDi, dass ist aber nur ein Beratungsgespräch, keine Therapie. Psychiater haben mich schon oft vor einer Therapie gewarnt – weil es zu emotionalem Streß kommen kann. Auch sagten mir Ärtzte das ich dadurch nicht geheilt werden kann. Ich denke eine Verhaltenstherapie wäre noch das sinnvollste. Um zu lernen mit Streßsituationen besser umzugehen z.B.
Bin auch gespannt was die Anderen berichten. Welche Art von Therapie willst Du den machen?
Lg WachsmalbloeckchenHallo Ingo,
hauptsächlich das Quetiapin und das Ciatyl helfen mir beim schlafen. Ohne Medis kann ich Nachts nicht schlafen, ich glaub mein Hirnstoffwechsel ist einfach zu gewöhnt daran. Nachmittags kann ich auch ohne Medis ein zwei Stunden schlafen.
Wenn ich nicht arbeiten muss schlaf ich oft so 12 Stunden. Unter der Woche muss ich um 6 uhr aufstehen – das bekomme ich auch mit Kaffee ganz gut hin. Ich steh zwar immer sehr knapp auf, aber ich komme aus dem Bett.
Am wochende schlafe ich dann wie gesagt sehr viel.
Der Montag ist in der Arbeit oft der stressigste Tag. Ich fühle mich nicht erholt. Warscheinlich muss ich mich an das Streßlevel erst wieder nach meinem Wochenendkoma gewöhnen. Nur manchmal, wenn der Tag sehr aufwühlend war, schlaf ich schlecht ein. Ich nehm dann eine Tablette mehr um in den schlaf zu finden.Hallo Herr Professor,
mich würde interressieren was sie zu meiner Medikamenteneinstellung sagen.
Das Ciatyl hatte ich eigentlich nur in Akutphasen in der Klinik. Aber seit 1 1/2 Jahren nehme ich es jetzt in kleiner Dosis, weil ich kurz davor war, wieder in die Psychose zu rutschen. Mein Artzt hats mir sofort verschrieben, als ich es wollte. In der Klinik sagten die Ärtzte immer, dass sie es ungern verschreiben – aber bei mir half nichts anderes. Ich habe mal gehört, dass es das Blutbild verändern kann. Welche Werte muss man bei Ciatyl im Blut untersuchen und wie oft muss ich ein Blutbild machen? Würde mich über Antwort freuen, hat aber Zeit.Danke Erdbeere
Hallo Lightness,
Du hast recht, es hat auch sein Gutes das mich die Trauer nicht aus der Bahn wirft..Ich fühle mich halt einfach so isoliert. Ich werde über meine Medikamente weiter nachdenken, hat euch ein Wechsel geholfen?Hall Samsara,
Ich weiß eigentlich gar nicht genau was das bedeutet..Kannst Du es definieren?Liebe Isa,
Ich nehme Quetiapin retard, Ziprasidon und Ciatyl. Insgesamt recht hoch dosiert. Depot will ich niemals nehmen müssen, hab meine Dosierung lieber selbst in der Hand..
Ich denke mir es könnte am Ziprasidon liegen – hatte das vor meiner letzten Psychose nicht. Will aber nicht unbedingt wechseln – bin abgesehen von der Gefühlsabflachung relativ stabil. Vielleicht kann ich mit der Zeit etwas reduzieren.Aber mir hilft auch die hohe Dosis, mit dem Arbeitsstreß besser klarzukommen.
Wünsch Dir auch alles Gute..Also, ich merke nur das mir im Arbeitsalltag die höhere Dosierung gut tut. Am WE oder im Urlaub hab ich weniger Streß, da brauche ich die Dosis morgens nicht. Es fühlt sich auch nicht so an, als würde es mir fehlen. Meinen Artzt müsste ich nochmal genauer befragen, ich habe es ihm schonmal gesagt, aber ich glaub dem ist alles egal..Der hat immer nur 2min Zeit, verschreibt mir aber alles was ich brauch oder haben will.
Also, ich habe mich während der Arbeitsuche beim Integrationsdienst beraten lassen. Mir wurde gesagt man muss die Schwerbehinderung nicht angeben, und hat trotzdem nach einem halben Jahr den Kündigungsschutz.Allerdings nicht die Vorteile wie mehr Urlaub und keine Mehrarbeit. Würde ich jetzt von meinem Chef im laufenden Arbeitsalltag gefragt, müsste ich es angeben.Eine Lüge würde sonst als Täuschung gelten. Beim unterzeichnen des Arbeitsvertrages durfte es der Chef aber nicht fragen. Es gibt in diesem Fall ein „recht zur Lüge“, was aber Auslegungssache ist. Aber es gibt auch unterschiedlich ausgelegte Gerichtsverfahren, wo in diesem Fall mal Arbeitgeber und mal Arbeitnehmer recht bekamen. Es ist eine art Grauzone.
Käme es jetzt zur Kündigung-aus welchem Grund auch immer- müsste ich auch die Schwerbehinderung angeben – sonst gibts keine Kohlen vom Arbeitsamt.Aber was solls, ich habe mich von vornherein entschieden, es nicht anzugeben. Und warum schlafende Hunde wecken..Ich gehe arbeiten solange es geht. Wenn ich wirklich Stunden reduzieren will, muss ich das ja auch nicht damit begründen.
Hallo,
Ich nehme morgens, nur wenn ich arbeiten gehe 2mg Ciatyl und 40mg Ziprasidon.Abends nehm ich immer 600mg Quitiapin retard 2mg Ciatyl und 40 mg Ziprasidon.
Ich frage mich, ob es sinnvoll ist, die morgendliche Dosierung am WE und im Urlaub wegzulassen, so wie ich es mache. Hab halt das Gefühl ich brauche für die Arbeit die morgens die Medikamente, damit ich nicht so gestresst bin.
Liebe Mango,
Ich werde über deine Worte nachdenken. Überfordert fühl ich mich eigentlich noch nicht, hab aber doch auch einen hohen Anspruch an mich selbst.Du hast sicher recht, dass man auf sich achten muss, wenn man dauerhaft im Arbeitsalltag bestehen will. Die Arbeitsmenge und das erforderte Tempo kann ich schwer selbst beeinflussen. Es ist immer so eine Art Glücksache, welche Aufgaben ich bekomme und wieviel Zeit dafür geplant ist.An schlechten Tagen bin ich zu langsam und mache manchmal dumme Leichtsinnsfehler. Es ist aber durch die Routine besser geworden.
Vielleicht würde mir auch ein guter Ausgleich gut tun. In meiner Freizeit mach ich nicht besonders viel. Schlafe am WE sehr lange und bewege mich zu wenig.
Wenn ich Urlaub hab, fahre ich gern weg – das gibt mir dann Abstand. Aber die 28 Tage im Jahr sind schnell weg..Natürlich wäre es angenehmer meinen Behindertenstatus zu nutzen. Aber ich werde es nicht preisgeben.Dazu kommt das mein Chef mich beim Unterzeichnen des Arbeitsvertrages gefragt hat, ob ich behindert bin und ich gelogen habe. Ich weiß das er zu diesem Zeitpunkt die Frage nicht stellen durfte.
Soviel nochmal zu mir, ich merke dass das Schreiben meiner Kommunikation gut tut, bin im Gespräch doch meist passiv.
Gute Nacht@ Blumenduft
Ich möchte Niemanden abwerten, der nicht arbeiten geht oder gehen kann. Mein Freund kann selbst wegen seiner Epilepsie nicht arbeiten gehen, hat sich aber damit revanchiert.
Ich finde es generell nicht gut, Menschen zu bewerten und schon gar nicht nach dem, was sie tun. Ich wollte mich nur mal umhören, ob hier Andere meine Situation teilen..Ich war selbst länger arbeitslos und weiß wie schlimm einen die „arbeitende Gesellschaft“ behandeln kann. Ich weiß auch, dass es jederzeit wieder damit vorbei sein kann. Aber solange es geht, mache ich es.
@ Mango
Die Gehaltserhöhung habe ich aufgrund meiner Leistungen bekommen, der Chef meinte ich solls nicht an die Große Glocke hängen, weil nicht alle eine bekommen haben..Hallo Hummel,
Die Gewichtszunahme kann aber auch vom Quetiapin kommen. Ich nehme es seit 2001 mit Unterbrechungen und hab viel zugenommen dadurch..Generell kann ich sagen, dass ich immer bei einer Medikamentenumstellung zugenommen habe. Das Gewicht hat sich nach einem Jahr aber immerwieder eingependelt. So dass ich nicht konstant durchgehend zugenommen habe..
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