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30/11/2018 um 18:01 Uhr #6360
Wer von euch hat eine Psychotherapie, verhaltenstherapie oder ähnliches gemacht?
Und was kommt da auf mich zu, was genau habt ihr dort gemacht?30/11/2018 um 18:36 Uhr #6367Hallo Samsara,
ich habe bis jetzt noch keine Therapie gemacht, bin aber auch daran interressiert, ob es einem weiterhelfen kann.
Ich gehe einmal im Monat für eine Stunde zu meinem Psychologen vom SPDi, dass ist aber nur ein Beratungsgespräch, keine Therapie. Psychiater haben mich schon oft vor einer Therapie gewarnt – weil es zu emotionalem Streß kommen kann. Auch sagten mir Ärtzte das ich dadurch nicht geheilt werden kann. Ich denke eine Verhaltenstherapie wäre noch das sinnvollste. Um zu lernen mit Streßsituationen besser umzugehen z.B.
Bin auch gespannt was die Anderen berichten. Welche Art von Therapie willst Du den machen?
Lg Wachsmalbloeckchen30/11/2018 um 18:59 Uhr #6371Danke für die Antwort wachsmalbloeckchen, ich weiß ehrlich gesagt nicht welche Therapieform mir am besten zusagt, daher informiere ich mich noch.
30/11/2018 um 21:50 Uhr #6399Ich habe als Psychotiker drei Verhaltenstherapien gemacht (die dritte Therapie läuft noch), und ich war immer sehr zufrieden. Ich habe von allen Therapien profitiert.
Von anderen Therapien würde ich persönlich die Finger von lassen, diese könnten psychosefördernd sein.
Wenn Du konkrete Fragen an mich hast, gerne ….
hg, DiBa
30/11/2018 um 22:33 Uhr #6402ich werde ab 3 dez auch eine verhaltenstherapie anfangen
30/11/2018 um 23:04 Uhr #6409Danke DiBaDu, was genau wurde bei der verhaltenstherapie gemacht?
Wie lange dauert eine Sitzung, und wie viele wochen oder Monate dauert die Therapie?
Ich dachte eher an Psychotherapie, da es mir wegen derealisation und depersonalisation von Google “empfohlen” wurdeHallo schizo2010, halt mich auf dem laufenden.
30/11/2018 um 23:09 Uhr #6410Lieber @Samsara,
ja du kannst Verhaltens- und/oder Tramatherapie (DBT) machen.
Ich musste meine VT abbrechen und war fast ein Jahr unregelmäßig in Körperpsychotherapie, die viel mit Achtsamkeit arbeitet und auch ganz gut ist bei DP/DR. Leider muss man die Sitzungen selbst zahlen und es ist keine Kassenleistung.
Alles Gute dir!
escargot01/12/2018 um 8:35 Uhr #6441Ich mache seit fast 30 jahren immer wieder Therapie.
Früher mehr Körpertherapie und auch mal Gruppen Therapie.
Inzwischen bin ich dafür zu instabil.
Seit meiner Psychose im Jahr 2005 habe ich nur noch kognitive Verhaltenstherapie gemacht und fahre damit sehr gut.
Ich mach im Schnitt eine Stunde alle 2 Wochen. Manchmal auch weniger.
Empfohlen ist ja oft jede Woche aber das ist mir zu viel.
Meine Therapeutin kennt mich sehr gut nach den 10 Jahren und mutet mir nur wenig aufdeckende Arbeit zu. Das würde zu viel auslösen.
Wir arbeiten vor allem Ressourcen orientiert, das heißt ich erzähle von meinen Problemen und sie gibt mir gute Ratschläge oder stellt fragen damit ich zu einer Lösung komme.
Früher hab ich auch die ganze nummer mit primär Therapie, Gestalt Therapie etc gemacht aber das kann ich nicht mehr. Zu intensiv.01/12/2018 um 9:03 Uhr #6443Ich mache eine tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie bei einem Arzt, der auf Psychotiker spezialisiert ist. Hab ca. eine Stunde die Woche, manchmal auch alle zwei Wochen. Mir hilft die Therapie ungemein. Mein Therapeut spürt sofort, wenn mir was zuviel wird und nimmt dann die Kurve zu einem anderen Thema oder versucht vorsichtig darüber zu sprechen. Er geht sehr auf mich ein, ist nicht nur nett, sondern auch sehr klug und erfahren. Es gibt Stunden, da reden wir nur über meine Arbeit oder andere mehr oberflächliche Sachen. je nachdem wie es mir so geht. Aber es gab auch schon Zeiten, in denen es sehr tief gegangen ist.
Ich bin froh, diese Therapie zu machen, da sie mir hilft mich und meine Psychosen besser zu verstehen. Es ist auch nicht meine erste Therapie, aber die beste von allen. Liegt eben doch auch am Therapeuten, wie so eine Therapie verläuft.
02/12/2018 um 16:24 Uhr #6719Ich empfinde die Therapie als fördern, sehr konkret, das Ich stärkend, stützend und an konkreten Problemen orientiert.Eine Sitzung dauert offiziell 45 Minuten, wir überziehen meistens ein wenig. Die Therapie läuft schon seit 5 Jahren inkl. diverser Verlängerungen, Notfallterminen, ich fühle mich von meinem Therapeuten sehr angenommen. Termine nehme ich derzeit etwa alle 4 bis 5 Wochen bei ihm wahr. Verhaltenstherapie ist im Übrigen eine Unterform von Psychotherapie, also durchaus auch eine Psychotherapie.
lg, DiBa (ich hoffe, ich konnte helfen)
Du solltest in jedem Fall einen Therapeuten wählen, der über Erfahrung im Umgang mit Psychotikern verfügt.
02/12/2018 um 19:05 Uhr #6809Danke für eure Antworten, ja du konntest helfen DiBaDu?
02/12/2018 um 21:00 Uhr #6852Freut mich
03/01/2019 um 13:29 Uhr #12643Ich habe mehrere Therapien gemacht. Zuletzt eine TfP, allerdings hauptsächlich wegen einer dissoziativen Erkrankung. Es half mir aber auch zu akzeptieren, dass ich unter Schizophrenie leide, w as ich zuvor immer abgestritten habe. Ich kann die Diagnose jetzt akzeptieren.
05/01/2019 um 19:46 Uhr #12996Darf ein psychologe auch Medikamente verschreiben?
05/01/2019 um 19:58 Uhr #12999AnonymNein nur Ärzte und Psychiater dürfen Medikamente verschreiben.
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