sartorius

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  • als Antwort auf: Kann mann wissen das man ein wahn hat #86967

    Das mit dem bei sich sein und außer sich sein ist jetzt kein wissenschaftlicher Ausdruck. Ich meine ganz einfach, dass man normalerweise gewiss ist, dass alles in Ordnung mit einem ist, während während einer Psychose alles aus den Fugen gerät und an der Schwelle zur Psychose, so ein Gefühl in einem brodelt, dass sich etwas anbahnt. An dieser Schwelle standest du auch oft genug früher @Ladybird und es war ermüdend, dich da zu lesen und du littest ja auch selber darunter.

    als Antwort auf: Kann mann wissen das man ein wahn hat #86659

    Du wirst mich vielleicht jetzt der Wortklauberei beschuldigen @Ladybird, aber ich rede nicht von mangelndem Selbstbewusstsein, sondern von der Sicherheit, noch bei sich selbst und nicht außer sich zu sein. Und das scheint mir weder bei Miina noch bei rose derzeit gegeben.

    Wie lange ich schon erkrankt bin? Über 30 Jahre. Viele davon nicht sonderlich krankheitseinsichtig. Es gab eine Zeit, da ich mit Medikamenten gar keine Restsymptome hatte. Damit hätte ich mal zufrieden sein sollen. Denn seit meinem letzten Anfall vor nun auch schon wieder 6 Jahren ist doch ganz schön was hängen geblieben. Mancher wird eben nur aus Schaden klug.

    als Antwort auf: Kann mann wissen das man ein wahn hat #86645

    Hallo @rose!

    Wenn ich mich recht erinnere, lebst du ja ohnehin mit einem richtig schweren Residuum: du hörst deine Umgebung denken, hast Körperhalluzinationen und wenn ich ehrlich bin, kamen mir auch deine Verlautbarungen, wie gut es dir ginge einen Tick zu beschwingt daher. Wenn du mich fragst, wandelst du psychisch auf Messers Schneide.

    Und @Miina:

    Dich beutelt es schon die ganze Zeit, wenn ich deine Beiträge recht in Erinnerung habe. Stabil ist was anderes und normal ist da was, wenn man sich schon nicht mehr sicher ist, ob alles in Ordnung ist.

    Ich hab ja auch ziemlich kräftige Restsymptome, die durch die Medikamente offenbar nicht wegzukriegen sind. Aber es ist doch so, dass ich mir ganz sicher bin, nicht akut zu sein, bzw. auf dem Weg dahin. Insofern erfüllt meine Depotspritze ihren Zweck. Ich habe irgendwo mal von einem Psychiater gehört oder gelesen, dass eine Psychose eine Verunsicherung des Ichs ist. Genau das beschreibt ihr: ihr seid euch euer selbst nicht sicher. Insofern denke ich, vielleicht habt ihr noch nicht die richtige Medikation gefunden, die euch die Selbstsicherheit zurückgibt, um welchen Preis auch immer.

    als Antwort auf: Psychose-Diagnose wirklich richtig? #85651

    Ich war bestimmt 6 Mal in der Klinik wegen fremd/selbstgefährdung und war gleichzeitig lammfromm. Es muss nicht erst dazu kommen, dass du dir und/oder deinem Kind was antust, damit die Ämter tätig werden.

    Ich habe mir im übrigen jetzt noch einmal deine Posts durchgelesen: du hörst laute Stimmen, hast Halluzinationen, machst Zwangshandlungen, also das ist schon gravierend. So sieht eine Psychose aus. Und die geht so schnell nicht weg. Der Druck, den du verspürst rührt auch zu einem guten Teil daher, dass du insgesamt in einer Ausnahmesituation bist. Und sieh es ein: du bist nicht leicht, sondern ziemlich schwer erkrankt und brauchst Hilfe. Diese Krankheit lässt sich nicht aussitzen

    als Antwort auf: Psychose-Diagnose wirklich richtig? #85647

    Du missverstehst das. Die Leute nutzen nicht deine größte Angst aus, sondern es ist nun einmal so, ein Psychotiker ist fremdgefährdend, wenn er im Straßenverkehr unterwegs ist, daher der Führerscheinentzug. Und eine psychotische Mutter kann nun mal fremdgefährdend sein, denn dein Kind ist dir hilflos ausgeliefert. Deswegen: du kannst die Medikamente verweigern, aber dann werden dir die Dinge aus der Hand genommen, mit denen oder für die du fremdgefährdend sein könntest.

    als Antwort auf: Psychose-Diagnose wirklich richtig? #85643

    Jetzt bekommst du die Härte mit, die die Ämter an den Tag legen, wenn Psychotiker dauerhaft keine Medikamente annehmen wollen. Im Moment machen sie dir Druck mit der Drohung der Wegnahme des Kindes. Wenn das nicht wäre, ist auch die Drohung mit Entzug des Führerscheins eine beliebte Sache.

    Ich denke aber auch, die Medikamente zu nehmen, ist das Beste für dich, auch wenn du dich sträubst. Mag schon sein, dass du dich in den ersten Monaten oder sogar länger schlecht fühlst. Aber antipsychotisch wirken die Sachen normal. Es ist ja auch nicht so, dass dein gegenwärtiger Zustand in irgendeiner Weise so bleiben kann. Also Augen zu und durch. Gib den Medis eine Chance.

     

    als Antwort auf: Juhu ich konnte den kfa senken #75390

    Ach so, hab gegoogelt: Körperfettanteil

    als Antwort auf: Juhu ich konnte den kfa senken #75389

    Was übrigens ist kfa?

    als Antwort auf: Juhu ich konnte den kfa senken #75387

    Drinnen auf dem Radtrainer ist nicht so gut wie draußen auf dem Rad.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #70897

    Ui, noch eine Geburtstagskind hier im Forum! Ich habe den Eindruck, das häuft sich jetzt im Spätherbst.

    Glückwunsch dazu auch von mir @Mowa!

     

    als Antwort auf: Notfallmedikamente (Bedarfsmedikamente) #68912

    Ich habe auch nichts dergleichen.

    als Antwort auf: Ich verabschiede mich von euch #68814

    Ich glaube fast, mein Geschreibsel klingt härter, als es gemeint ist. Eigentlich ist mir nur die falsche Verwendung des Wortes Gesinnung aufgefallen. Der Rest hat sich dann so ergeben. Muss man nicht auf die Goldwaage legen.

    als Antwort auf: Ich verabschiede mich von euch #68812

    Das lese ich nun schon zum wiederholten mal, dass jemand Gleichgesinnte sucht. Und jedesmal, frage ich mich, was das soll? Als ob Schizophrenieerkrankte sich einer Sache verschrieben hätten! Wir schlagen uns höchstens mit den selben Problemen herum. Wahrscheinlich meinen all die Leute, die dieses Wort benutzen, etwas anderes, nämlich, dass sie Leute mit ähnlichen Symptomen und Erfahrungen suchen und denken, dass die dann gleich ticken wie sie. Eigentlich wird da ein Seelenverwandter gesucht. Eine Partnervermittlung wäre die bessere Anlaufstelle für dieses Anliegen

    als Antwort auf: Therapeut vertreibt Leere. #67460

    Ich werde aus deinem Post nicht ganz schlau. Einerseits heißt die Überschrift deutlich „Therapeut vertreibt Leere“. Dann im Text relativiert sich diese Aussage schon wieder, es sei eine Alltagshilfe und darauf stellst du dann die Frage, ob es denn Sinn macht? Da weiß ich nun wirklich nicht, was du eigentlich willst?

    Etwas von sich preiszugeben, ist doch wohl mehr oder minder Sinn einer Therapie. Du bist schließlich das Thema, da musst du etwas hergeben. Und Stillstand könnte daher kommen, dass du wohl Hemmungen hast, über alles mit deinem Therapeuten zu reden.

    als Antwort auf: Urplötzliches psychisches hoch #61171

    Tja, das klingt für mich in der Tat so, als würde sich da was zusammenbrauen.

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