Pia

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  • als Antwort auf: 9 Tools zur Stressreduzierung – Ängste reduzieren #394624
    Pia

      Vielleicht ist das auch eine Art „Werkzeug“ zur Stress- und Ängstereduzierung.

      Man weiß ja mittlerweile, dass eine der Hauptursachen der Schizophrenie Stress ist und dass Psychopharmaka, weil sie alle reine Chemie sind, u.a. die Myelinschicht der Nerven angreifen und sogar zerstören können. Diese schützende Myelinschicht ist ganz einfach als Beispiel gesagt, wie die Kunstsoffhüllen bei Kabeln um den Draht und wenn die Schicht angegriffen oder gar zerstört ist, liegen im wahrsten Sinne die Nerven blank.

      Das wird von behandelnden Ärzt:innen dann oft fälschlich als neues Symptom der Schizophrenie fehldiagnostiziert und man hat ruckzuck einen ganzen chemischen Medikamentencocktail an der Backe.

      Ich habe zwar im Moment keinen Stess und keine Ängste, aber ich habe kürzlich zufällig diese Darmkur „OMNi-BiOTiC Stress Repair“ im Netz gefunden und dann gekauft. Werde sie in Kürze testen.

      Ich habe vor etwa einem Jahr in der Apotheke vor Ort das OMNi-BiOTiC 10, 28 Stück, als Darmkur nach Antibiotikumeinnahme empfohlen bekommen, da ich von dem Antibiotikum leider unangenehmen, lang anhaltenden Dpfiff bekam. :wacko:

      Das Produkt wirkte damals etwas, aber nicht direkt perfekt. Aber diese Mikroben sind vermehrungsfähig im Darm und so halfen sie mir dann doch noch gut, auch wenn ich nur 28 Tage lang diese Kur machte. Mit dem Produkt war ich zufrieden und deswegen wage ich mich an die OMNi-BiOTiC Stress Repair Darmkur.

      Ich denke, eine der Ursachen von psychotischen Symptomen, von Schizophrenie, soll ja Stress sein, darum denke ich, kann es mir nicht schaden, diese Kur mal zu machen, auch wenn ich keine psychischen Symptome habe. Die oben genannte Kur hat mir auch nicht geschadet, sondern genützt.

      Sollen mir die kleinen nützlichen Darmmikroben doch die Myelinschicht schützen und wieder aufbauen. :-)

      ….

       

      Das u.a. steht auf der Herstellerseite für Österreich:

      „OMNi-BiOTiC® STRESS Repair – OMNi-BiOTiC® Shop vom Hersteller:
      • -Abschalten, runterkommen, Darmflora ergänzen
      • -Spezielle Kombination aus 9 studiengeprüften   Bakterienstämmen
      • -Frei von tierischem Eiweiß, Gluten, Hefe und Laktose
      • -Geeignet für Milchallergiker, Kinder, in der   Schwangerschaft und Stillzeit

      Informationen

      Für wen ist OMNi-BiOTiC® STRESS Repair geeignet?

      Eine Zeitlang kann man stressige Herausforderungen im Alltag gut vertragen, und meistert man diese, stellt sich auch das gute Gefühl ein, etwas geschafft zu haben. Kommt man aber über lange Zeit nicht zur Ruhe, kann sich das auf den gesamten Organismus auswirken.

      Unser Darm-Mikrobiom ist besonders „stressanfällig“ und kann durch die Belastung in seiner Zusammensetzung verändert oder dezimiert werden. Eine große Bakterien-Vielfalt ist jedoch von zentraler Bedeutung, denn verschiedene Stämme übernehmen im Darm auch verschiedene Aufgaben – wie etwa die Freisetzung und Produktion von wichtigen Hormonen (z. B. der aktiven Vorstufe unseres Glückshormons Serotonin sowie des Schlafhormons Melatonin). Diese Hormone beeinflussen nicht nur die Stimmung und die Nachtruhe, sondern auch die Kommunikation zwischen Darm und Gehirn, die sogenannte Darm-Hirn-Achse.

      Deshalb ist es in Belastungsphasen von großer Bedeutung, die Bakterien-Vielfalt zu ergänzen. OMNi-BiOTiC® STRESS Repair kombiniert 9 wissenschaftlich geprüfte Bakterienstämme, die in zahlreichen Studien zur Darm-Hirn-Achse angewendet wurden.

      Funktion

      Wie funktioniert OMNi-BiOTiC® STRESS Repair?

      OMNi-BiOTiC® STRESS Repair ergänzt das Darm-Mikrobiom mit 9 natürlich im menschlichen Darm vorkommenden Bakterienstämmen.

      Die Lebens- und Vermehrungsfähigkeit der speziell aufeinander abgestimmten Bakterien wird bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum garantiert.Funktion

      Wie funktioniert OMNi-BiOTiC® STRESS Repair?
      OMNi-BiOTiC® STRESS Repair ergänzt das Darm-Mikrobiom mit 9 natürlich im menschlichen Darm vorkommenden Bakterienstämmen.
      Die Lebens- und Vermehrungsfähigkeit der speziell aufeinander abgestimmten Bakterien wird bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum garantiert.“
      …..
      Ich persönlich habe diese Darmkur hier gekauft, diese österreichische Online-Apotheke liefert es auch problemlos nach Deutschland, wird es demnächst vermutlich auch in deutschen Apotheken zu kaufen geben, wie viele andere OMNi-BiOTiC-Produkte.:
      OMNi-BiOTiC STRESS Repair – 28 Stück
      44,50 € + 5,90 € Versandkosten, ab 59 € Versandkostenfrei
      Valsona(Punkt)de
      Mag. pharm. Veit Rothlauer Apotheke OG | Waltendorfer Hauptstraße 121, A-8042 Graz

      https://www.valsona.de/omni-<wbr />biotic-stress-repair?gad_<wbr />source=1&gclid=CjwKCAjwnPS-<wbr />BhBxEiwAZjMF0n0fIGkTmBXdIbOkHi<wbr />AL09wwjPSIQIcOIdx1Yc99QaPm_<wbr />FEWGwklpRoC4XkQAvD_BwE

      Herstellerseite:
      ..
      Aber Achtung, jemand hier aus dem Forum hat sich das Produkt für etwa 10 € mehr auf kaufland(Punkt)de bestellt, es wurde schnell geliefert, aber mit ausschließlich russischer Schrift drauf und einem Beipackzettel auf nur Russisch!
      als Antwort auf: 9 Tools zur Stressreduzierung – Ängste reduzieren #394618
      Pia

        Gerne, @Snoopy, finde ich auch.

        als Antwort auf: Stimmenhören #394590
        Pia
          „Wie sich Stefan Raab über die Folgen von chronisch traumatisierten Kleinkindern lustig macht“
          Wütfelz (Ein Betriffener), Video 3:44 Minuten, 21.03.2025
          ..
          Zitat von der Seite:
          ..
          „Witze über psychisch Kranke machen, ist nicht okay. Doch Stefan Raab stellt ein kurzen Lacher seines Publikums über die Würde von chronisch traumatisierten Menschen.“
          ..
           
          Quelle und Video:
          ..

          als Antwort auf: Amitriptylin: Lebensbedrohliche Nebenwirkung möglich #394521
          Pia

            Man fragt sich manchmal, wer hier wen mobbt! Naja, jetzt bin gleich wieder ich dran…

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            -400 mg Amisulprid, 6 mg Doxazosin, 25 mg HCT und 5 mg Ramipril morgens, Abends 5 mg Ramipril -Zusätzlich alle zwei Tage eine Kaliumbrausetablette -Ab und zu A-Z Vitamine und Mineralstoffe ab 50 -Zu fettreichen Mahlzeiten 2 Tbl. Formoline112
            als Antwort auf: Was macht ihr wenn ihr sehr schlecht geschlafen habt? #394514
            Pia

              @Ertl, mit P. bist Du gut beraten, die versteht auch nicht, dass ihre Schlafprobleme von der Erkrankung kommen. Ihr könntet Euch mal im Kräuterladen treffen ?!

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              Hauptmedikation: Solian 200 mg

               

              📸 💻

              als Antwort auf: Amitriptylin: Lebensbedrohliche Nebenwirkung möglich #394513
              Pia

                Ja, das macht @Horst schon, seit er als @Ludwig ins Forum kam und das dauerhaft auch, seit er als Horst wieder aufgetaucht ist, @Mond. Danke, @Mond.

                als Antwort auf: Amitriptylin: Lebensbedrohliche Nebenwirkung möglich #394512
                Pia

                   

                  Bei der Zitierfunktion kannst Du natürlich alles Mögliche (Texte und Bilder) einem anderen Fori in den Mund legen !

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                  Hauptmedikation: Solian 200 mg

                   

                  Hör doch auf mit solchen Psychospielen Horst. Das ist Gaslighting und ganz mieses Mobbing, was du mit Pia hier treibst.

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                  “Denn wir sollen wissen, dass Gott alles zu unserem Besten tut.” (Meister Eckhart)

                  “Als Gaslighting (Gerundium von englisch gaslight, ‚Gasbeleuchtung’) wird in der Psychologie eine Form von psychischer Manipulation bezeichnet, mit der Opfer gezielt desorientiert, verunsichert und in ihrem Realitäts- und Selbstbewusstsein allmählich beeinträchtigt werden.” Das geht bei P. gar nicht, da sie zu 100% uneinsichtig ist und in jeder Situation denkt sie hat recht ! …und mobben geht aus den selben Gründen nicht ! Sie ist wie ein Fels des Irrsinns in der Brandung der Vernunft !

                  <hr />

                  Hauptmedikation: Solian 200 mg

                   

                  als Antwort auf: Was macht ihr wenn ihr sehr schlecht geschlafen habt? #394483
                  Pia

                    Wenn ich wirklich mal schlecht schlafe, was alle paar Monate mal ein, zwei Nächte lang vorkommt, dann liegt es bei mir an Entzugserscheinungen vom NL, was ich nehme, obwohl ich nur ganz kleinschrittig, risikominimiert reduziere, immer in langen Abständen. Dann erhöhe ich meinen Baldrian, den ich seit über 4 Jahren nehme für 2, 3 Tage und gehe dann wieder auf meine normale Abenddosis damit. Das hilft mir sehr gut. Wenn ich aber zwei Nächte hintereinander nicht geschlafen habe, schlafe ich dann den nächsten Tag den ganzen Tag über, esse und trinke abends was und schlafe die Nacht dann auch durch.

                    Insomnie, also Schlaflosigkeit, habe ich schon über 4 Jahre als Nebenwirkung vom Xeplion, was ich vor 2 Jahren abgesetzt habe, aber auch Solian hat diese Nebenwirkung leider und es kann Langzeitfolge sein.

                    Tagsüber kann ich nur sehr selten Schlaf nachholen. Ich halte mich dann mit Koffein und Teein über Wasser und natürlich Wasser.

                    Vielleicht magst du den kurzen Bericht lesen, @Ertl:

                    Wird Baldrian in Deutschland auf Wirkung und Nebenwirkungen geprüft?

                    als Antwort auf: Amitriptylin: Lebensbedrohliche Nebenwirkung möglich #394479
                    Pia

                      Immer zu Diensten ! [/url]

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                      Hauptmedikation: Solian 200 mg
                      als Antwort auf: Amitriptylin: Lebensbedrohliche Nebenwirkung möglich #394474
                      Pia

                        Wer hier ein Troll ist, weiß man in diesem Forum aber schon, nämlich DU, @Horst!

                        als Antwort auf: Amitriptylin: Lebensbedrohliche Nebenwirkung möglich #394466
                        Pia

                          Und man darf nicht vergessen, dass ausnahmslos alle Neuroleptika, egal ob atypisch oder nicht, aufs Herz gehen.

                          Als ich u.a. damals deswegen wechseln wollte, habe ich mir alle NL angesehen, keins dabei, was nicht aufs Herz ginge.

                          Meine Psychiaterin und Professor Jim van Os habe ich damals gefragt, welche(s) Neuroleptikum/Neuroleptika nichts aufs Herz gingen. Beide haben mir gesagt, dass es leider keines gäbe, was das nicht tut.

                          Umso wichtiger ist es, regelmäßig EKGs machen zu lassen und bei Beschwerden zum Arzt, zur Ärztin zu gehen, um das abzuklären.

                          PS: Ich weiß, dass Amitriptylin ein AD ist!

                          als Antwort auf: Wie gelingt Inklusion erfolgreich? #394235
                          Pia
                            „Behindertenverbände schlagen Alarm: Inklusives Wohnen vor dem Aus?“
                            Westpol | WDR, Video 5 Minuten, 19.03.2025
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                            Pia
                              KOSTENLOSES PDF – Sind Sie bereit zum Ausschleichen? Kostenloser Leitfaden von der Psychiaterin Dr. Giordano:
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                              Wenn Sie sich fragen, wie Sie mit dem Ausschleichen beginnen sollen, finden Sie hier zehn Richtlinien von Dr. Giordano, die Ihnen Klarheit verschaffen und Ihr Ausschleichen ankurbeln.
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                              Lesen Sie jeden Schritt und prüfen Sie, ob er auf Sie zutrifft. Dies gibt Ihnen die Kraft, voranzukommen und den Teufelskreis zu durchbrechen.
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                              Quelle und Möglichkeit zur Anforderung des kostenlosen Leitfadens:
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                              https://www.trueyoupsych.com/<wbr />are-you-ready-to-taper-10-<wbr />questions-to-ask-yourself

                              Pia
                                Was ich bei der Arbeit mit über 300 Menschen auf ihrem Weg des Taperings gelernt habe
                                Mad In America, von Dr. Jennifer Giordano, 18.03.2025
                                (Automatisch übersetzt mit Google.)
                                ..

                                Ich bin Psychiater in den USA und habe meine Facharztausbildung 2010 abgeschlossen. Ich hatte immer das Gefühl, dass mit meinem Beruf etwas nicht stimmte. Dennoch wusste ich nicht, wie ich die Einzelheiten meiner psychiatrischen Ausbildung hinterfragen sollte.

                                Ich habe meine Arbeit als Psychiater so verrichtet, wie es von mir erwartet wurde und wie man es mir beigebracht hatte.

                                Im Jahr 2020 empfahl mir ein Kollege mehrere Bücher. Sie alle warfen einen kritischen Blick auf die Psychiatrie und stammten von Autoren wie Peter Breggin, Kelly Brogan und Robert Whitaker.

                                Ein solches Buch war „ Anatomy of an Epidemic“ .

                                Dieses Buch hat mein Leben verändert.

                                Warum? Weil ich vorher keine Ahnung hatte, dass es schwierig sein kann, die Dosis aller Psychopharmaka zu reduzieren oder abzusetzen. Nicht wegen eines Rückfalls in die ursprüngliche Erkrankung, sondern wegen der Entzugserscheinungen, die die ursprüngliche Belastung nachahmen.

                                Als ich über die schmutzige Geschichte der Psychiatriepraxis über mehr als ein Jahrhundert las, wurde mir völlig klar, dass mein bereits schleichender Verdacht zutraf:

                                Auch wenn die Psychiatrie in einem sehr überzeugenden, professionell wirkenden Gewand daherkommt, ähnelt ihre Ausübung eher der Zauberei als der Wissenschaft .

                                Diese klare Darstellung der Geschichte der Psychiatrie ermöglichte mir einen Blick auf das Gesamtbild, wie es sich im Laufe der Zeit entwickelt hatte, und gab mir die Erlaubnis, es zu hinterfragen … gründlich.

                                „War das, was ich in meiner psychiatrischen Ausbildung gelernt habe, wahre Wissenschaft?“

                                Schwarz-Weiß-Foto einer Hand, die eine kolorierte Pille hält

                                Diese Fragen führten dazu, dass ich stundenlang recherchierte und alle möglichen Ressourcen nutzte. Auf der Suche nach der Wahrheit durchforstete ich Online-Selbsthilfegruppen, Facebook-Gruppen, Bücher, YouTube-Videos und Podcasts.

                                Je mehr ich lernte, desto klarer wurde mir, dass es für viele Menschen sehr schwierig ist, ihre Psychopharmaka zu reduzieren, abzusetzen oder zu wechseln. Hunderttausende Menschen, die im Internet nach echter Hilfe suchen, wenn sie leiden, lügen wahrscheinlich nicht. Und warum sollte das wissenschaftlich nicht nachvollziehbar sein? Wir wissen das von Psychopharmaka anderer Klassen. Warum sollte es bei SSRIs, Stimmungsstabilisatoren und Antipsychotika anders sein?

                                Als ich begann, Menschen dabei zu helfen, ihre Psychopharmaka sicher ausschleichen zu lassen, nutzte ich das Ashton Manual und „Surviving Antidepressants“ als Referenz. Meine Grundregel war, die Dosis der Psychopharmaka jeden Monat um 10 % zu reduzieren, egal um welches Medikament es sich handelte.

                                Hier habe ich angefangen.

                                Ich habe Mitleid mit meinen ersten Patienten damals, denn ich war genauso verwirrt wie sie. Ich wusste zwar nicht, was ich tat, aber ich hatte das Gefühl, es sei besser als der potenziell gefährliche Rat, die Medikamente um 50 % zu reduzieren oder von heute auf morgen abzusetzen.

                                Im Laufe der Jahre, in denen ich über 300 Menschen bei ihrem Tapering-Prozess begleitet habe, habe ich gelernt, dass es viel komplexer ist als 10 % pro Monat.

                                Tatsächlich glaube ich nicht, dass ich jemals jemanden erlebt habe, der eine Verjüngung mit diesem spezifischen Prozentsatz die ganze Zeit über beendet hat.

                                Mir wurde schnell klar, was eine Medikamentenentwöhnung bedeutet: Sie bedeutet, sich mit der komplexen Welt jedes Einzelnen auseinanderzusetzen, die aus Biologie, Vorgeschichte, Psyche, Umständen und Unbehagenstoleranz besteht.

                                Naiverweise dachte ich, das wäre relativ einfach. Wir würden einen Tapering-Plan erstellen, uns regelmäßig treffen und ihn einhalten. Ich habe jedoch gelernt, dass es alles andere als das ist.

                                Ich habe beobachtet, dass das Absetzen von Psychopharmaka entmutigend sein kann, selbst wenn die Medikamente eindeutig nicht mehr angezeigt sind oder Nebenwirkungen verursachen. Viele Menschen beschreiben den Entzug von Psychopharmaka als „die schlimmste Erfahrung ihres Lebens“ und verwenden dabei Worte wie „entsetzlich“ und „quälend“. Ich habe diese Ausdrücke schon unzählige Male gehört.

                                Es handelt sich dabei im Allgemeinen um eine der intensivsten Phasen im Leben eines Menschen.

                                Ich habe gelernt, dass zum Ausschleichen der Medikation auch Folgendes gehört:

                                • Die Transformation eines Individuums, das sich mit seinen Ansichten über das medizinische System auseinandersetzt,
                                • Gefühle des Verrats durch Autoritätspersonen,
                                • Und ein grundlegender Wandel hin zur Achtung der eigenen Autonomie, anstatt die vollständige Kontrolle an irgendjemanden abzugeben.

                                Es gibt keinen einheitlichen Ansatz für das Tapering.

                                Beim Ausschleichen beschäftigen wir uns mit der Gehirnchemie und physiologischen Aspekten einer Person, die wir weder verstehen noch quantitativ testen können. Wir müssen uns primär an ihrer persönlichen, subjektiven Erfahrung orientieren.

                                Nichts daran ist einfach.

                                Der Prozess ist nuanciert, für jeden Einzelnen völlig einzigartig und oft mühsam.

                                Wie habe ich also meine Herangehensweise geändert?

                                Das Allererste, was ich tat, war, meinen Patienten zu glauben. Das mag absurd klingen oder so, als wäre ich früher ein herzloser Arzt gewesen, aber mir wurde klar, dass ich sorgfältig darauf trainiert worden war, den Menschen, deren Gesundheit ich zu schützen versuchte, nicht zu glauben.

                                Dies ist eines der heimtückischsten Dinge am medizinischen Beruf. Uns wird subtil (oder nicht so subtil) beigebracht, dass wir (Ärzte) es am besten wissen, egal was passiert.

                                Als Psychiater wurde mir nicht beigebracht, den Erfahrungen der Betroffenen mit den bewusstseinsverändernden Medikamenten, die sie einnehmen, urteilsfrei zuzuhören. Ich habe nicht gelernt, Fragen zu stellen oder mich zu wundern. Ich habe gelernt, zu verabreichen. Mir wurde beigebracht, dass nur ich am besten weiß, was für diese Person richtig ist.

                                Und was würde passieren, wenn die verabreichte Behandlung nicht wirkt?

                                Mir wurde beigebracht, auf die sehr begrenzten Mittel zurückzugreifen, die mir zur Verfügung standen, und es erneut zu versuchen. Mir wurde nicht beigebracht, das Medikament selbst zu hinterfragen. Oder seine potenziellen Schwächen zu untersuchen. Oder auch nur zu bedenken, dass wir möglicherweise nicht annähernd das Ausmaß dessen kennen, was wir über diese bewusstseinsverändernden Chemikalien vorgeben zu wissen.

                                Zuerst musste ich anfangen, den Leuten Glauben zu schenken, die sie mir erzählten. Dass ihre Psychopharmaka ihnen große Probleme bereiteten, vor allem, wenn sie versuchten, sie abzusetzen.

                                Das war nicht einfach.

                                Sogar für jemanden wie mich, der sehr kritisch denkt, gab es Momente, in denen ich damit zu kämpfen hatte, die Wahrheit dessen, was die Leute mir erzählten, völlig zu akzeptieren.

                                • Dass sie mehrere Male versucht hatten, von einem SSRI loszukommen, und es ihnen an Entzugserscheinungen nicht gelungen war.
                                • Dass eine winzige Verringerung der Benzodiazepine dazu führte, dass sie in ihrem Leben nicht mehr funktionieren konnten.
                                • Dass das Medikament selbst genau die Symptome verursachte, die es behandeln sollte.

                                Je mehr ich hörte, desto klarer wurde mir, dass Psychopharmaka nicht das sind, was wir ihnen zuschreiben. Als ich anfing, genauer hinzuhören, wurden die Muster deutlich.

                                Ich habe selbst erfahren, dass jedes täglich eingenommene Psychopharmakon (nicht nur Benzodiazepine) eine körperliche Abhängigkeit auslösen kann. Und dass diese Abhängigkeit gefährliche Entzugserscheinungen hervorrufen kann, wenn man versucht, die Dosis des Medikaments abrupt zu reduzieren oder abzusetzen.

                                Also, was funktioniert?

                                Was das Ausschleichen betrifft, habe ich festgestellt, dass ein hyperbolischer Ansatz funktioniert, der vom Patienten geleitet wird und nicht auf festgelegte Maßnahmen beschränkt ist.

                                Was meine ich mit „nicht-fixiert“? Man kann nicht einfach jemandem ein Blatt Papier mit allen Dosierungsberechnungen geben und erwarten, dass es über Jahre hinweg funktioniert. Das Leben verändert sich. Eine Ausschleichkur muss diese Realität widerspiegeln und dynamisch auf die aktuellen Bedürfnisse des Einzelnen reagieren. Das bedeutet, dass die Prozentsätze bei Bedarf an den aktuellen Zustand angepasst werden sollten. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand während der gesamten Ausschleichkur die gleiche Prozentreduktion beibehalten hat.

                                Ein Jobwechsel ist beispielsweise eine stressige Situation. Oftmals entscheiden sich Betroffene, die Dosis länger beizubehalten oder die Reduktionsrate zu senken, um der durch den zusätzlichen psychischen Stress sensibilisierten Körpersituation Rechnung zu tragen. Nach dem Stress kann man in der Regel wieder zum vorherigen Reduktionstempo zurückkehren.

                                Ich habe auch erlebt, dass sich Menschen am Ende ihrer Ausschleichkur besser fühlten, wenn die Medikamentenbelastung gering war, und daher ihr Reduktionstempo problemlos steigern konnten. Es ist bei jedem individuell. Ich kann das nicht genug betonen.

                                Es gibt kein allgemeingültiges Rezept für die Verjüngung einer Person.

                                Die häufigste und relativ angenehme Rate, die ich beobachtet habe, ist eine Medikamentenreduzierung um 2,5–10 % alle 4–6 Wochen.

                                Aber es gibt auch viele Leute, die außerhalb dieses Bereichs tätig sind.

                                • Manche Menschen beginnen mit einem höheren Prozentsatz und reduzieren diesen dann, wenn ihre Medikamentendosis kleiner wird, während sie ihre Reaktion auf die Reduzierung beobachten.
                                • Bei manchen Patienten, bei denen eine Nebenwirkung auf das Medikament auftritt, muss die Dosis reduziert werden, um die Belastung durch das Medikament rasch zu verringern.

                                Ein Reduktionstempo für dasselbe Medikament kann für eine Person unerträglich sein.

                                Die Denkweise der Stabilität

                                Ich habe auf die harte Tour gelernt, dass es nicht darauf ankommt, wie schnell eine Person die Dosis auf 0 mg reduzieren kann, sondern darauf, ihre geistige und emotionale Stabilität aufrechtzuerhalten.

                                Viele Menschen, die zu mir kommen, haben ihre Medikamente satt. Sie wollen keinen Moment länger unter ihrem Einfluss stehen. In dieser Denkweise wollen sie die Medikamente so schnell wie möglich absetzen. Ausschleichen funktioniert gut, wenn wir uns auf die Erhaltung der psychischen Stabilität des Patienten konzentrieren. Früher ließ ich mich von der Vorstellung verführen, dass es vor allem auf ein möglichst schnelles Ausschleichen ankäme. Doch dann sah ich Menschen leiden, wenn das Tempo zu hoch war.

                                Ihr Eifer, die Medikamente abzusetzen, kann ihnen leicht zum Verhängnis werden. Es ist nicht immer leicht, den Betroffenen zu vermitteln, dass das Ausschleichen ein Marathon und kein Sprint ist – dass also die Schildkröte und nicht der Hase dieses Rennen gewinnt. Doch sobald man die Wirkung des langsamen Ausschleichens erkennt, eine gewisse mentale Stabilität erreicht und ein angenehmes Tempo beibehalten kann, kann der Prozess relativ reibungslos verlaufen.

                                Es wurde deutlich, dass ein Ausschleichen am schnellsten verläuft, wenn sich eine Person während der gesamten Zeit „relativ stabil“ fühlt. Das bedeutet nicht, dass sie sich perfekt fühlt. Es wird Höhen und Tiefen geben, aber wenn wir das empfindliche Gleichgewicht der Psyche eines Menschen stören, fordert das Leiden seinen Tribut. Dies führt oft dazu, dass das Ausschleichen unterbrochen oder verlangsamt wird.

                                Am besten funktioniert es, einen Prozentsatz zu finden, der sich erträglich anfühlt, auch wenn er kleiner ist als erwartet, und diesen regelmäßig zu reduzieren. So gelingt es:

                                • Der Einzelne gewinnt Vertrauen in die Verjüngung,
                                • Sie können eine angemessene Lebensqualität genießen,
                                • Und sie behalten ihre Funktionalität (zur Arbeit gehen, Rechnungen bezahlen, sich um die Familie kümmern).
                                Exposition gegenüber verschiedenen Medikamenten

                                Jedes Medikament hat unterschiedliche Nebenwirkungen und ein anderes Ausschleichen. Ich habe Jahre gebraucht, um die Feinheiten jedes einzelnen Medikaments zu verstehen. Und ich lerne immer noch jeden Tag dazu.

                                Beispielsweise ist das Ausschleichen von Prozac nicht dasselbe wie das Ausschleichen von Lexapro. Bei Prozac können höhere Prozentsätze ausreichen als bei Lexapro. Prozac hat eine sehr lange Halbwertszeit, was vermutlich der Grund für die einfachere Ausschleichung ist. Lexapro hingegen, mit seiner kürzeren Halbwertszeit, ist ein sehr heikles Medikament beim Ausschleichen. Es kann bereits bei geringfügigen Dosisänderungen schnell zu sehr unangenehmen Entzugserscheinungen führen.

                                Jeder Mensch hat seinen eigenen, einzigartigen Weg, der ihn zu mir geführt hat. In der Regel haben sie bereits erfolglos versucht, die Dosis zu reduzieren und befinden sich in unterschiedlichen Verstimmungszuständen. Viele haben bei erfolglosen Versuchen anderer Ärzte, eine alternative Lösung für ihre Beschwerden zu finden, mehrere Medikamente erhalten.

                                Jede schnelle Dosisreduktion, Wiedereinsetzung oder der Versuch mit einem anderen Medikament wirkt wie ein „Kindling“-Ereignis auf das Gehirn. Unter Kindling versteht man jedes Ereignis, das einen Angriff auf das Gehirn auslöst, von dem es nur schwer wieder genesen kann.

                                Das Warten darauf, dass das Gehirn stabil genug ist, um die Medikamente zu reduzieren, ist eine Herausforderung für sich. Und „stabil“ ist ein relativer Begriff. Es ist individuell und hängt von der Person ab, die das destabilisierende Ereignis durchmacht.

                                Es erfordert Fingerspitzengefühl, Feingefühl und Geduld, um herauszufinden, wann es Zeit ist, die Dosis zu reduzieren. Dasselbe gilt für die Bestimmung des Anfangsprozentsatzes.

                                Schließlich ist jeder einzigartig

                                Jeder Mensch hat seinen eigenen, einzigartigen Weg. Die Biologie jedes Menschen ist einzigartig. Was sein Gehirn im Laufe der Jahre erlebt hat, ist einzigartig. Jeder Mensch hat seine eigene Toleranz gegenüber mentalem und emotionalem Unbehagen.

                                Man muss all diese Dinge zusammenfügen und versuchen, einen Sinn daraus zu machen, um jemandem zu helfen, geistig und emotional relativ stabil zu bleiben, während seine Gehirnchemie verändert wird. Das ist nicht einfach.

                                Ich habe meinen Patienten noch nie so gut zugehört wie jetzt. Ich habe noch nie so viel von ihnen gelernt wie jetzt. Ich lerne ständig dazu, entwickle mich weiter und hinterfrage jeden Tag, um zu erkennen, welchen nächsten Schritt jemand unternehmen sollte.

                                Ich habe das Gefühl, mit dem Patienten im Boot zu sitzen. Wir navigieren gemeinsam durch die stürmische See. Es ist eine Partnerschaft, keine Diktatur, die auf einem soliden Fundament aus gegenseitigem Vertrauen und Respekt aufbaut.

                                Meine Patienten wissen es vielleicht nicht, aber ihre individuellen Erfahrungen haben vielen anderen geholfen, da ich von ihnen lerne und das Gelernte anwende.

                                Ich habe gelernt, dass dieser Prozess eine kontinuierliche Aufgeschlossenheit, Dynamik und Reaktionsfähigkeit auf die sich ständig ändernden Bedürfnisse des Einzelnen erfordert.

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                                Dr. Giordano ist Psychiaterin und Gründerin von True You Psychiatry and Wellness. Sie hat sich auf die sichere Ausschleichtherapie von Psychopharmaka spezialisiert. Sie schloss 2010 ihre Facharztausbildung am Henry-Ford-Krankenhaus ab, promovierte 2003 in Osteopathie an der Michigan State University und schloss 1997 ihr Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der University of Michigan ab.
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                                https://www.madinamerica.com/<wbr />2025/03/what-i-have-learned-<wbr />in-working-with-300-people-in-<wbr />their-journey-of-tapering/

                                als Antwort auf: Internationaler Tag gegen Polizeigewalt 2025 #393794
                                Pia

                                  Der 15. März wird international als Tag gegen Polizeigewalt begangen. In diesem Zusammenhang haben verschiedene Organisationen in Deutschland Stellungnahmen veröffentlicht und Aktionen durchgeführt. Hier sind einige dieser Organisationen mit einer kurzen Beschreibung ihrer Aktivitäten:

                                  • Initiative 2. Mai: Gegründet nach dem Tod von Ante P. am 2. Mai 2022 in Mannheim, setzt sich diese Initiative für die Aufklärung von Todesfällen durch Polizeieinsätze ein und unterstützt betroffene Familien.
                                  • KOP Berlin (Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt): Diese Gruppe dokumentiert Fälle rassistischer Polizeigewalt, bietet Unterstützung für Betroffene und sensibilisiert die Öffentlichkeit für institutionellen Rassismus innerhalb der Polizei.
                                  • BetterPolice: Eine unabhängige Interessengemeinschaft, die sich für strukturelle Verbesserungen innerhalb der Polizei einsetzt. Sie versteht sich als Plattform für Menschen, die die Definition von Sicherheit und deren Gewährleistung neu verhandeln möchten.
                                  • #15MRZ: Ein bundesweites Bündnis, das dezentrale Aktionen zum Internationalen Tag gegen Polizeigewalt organisiert und gemeinsame Statements veröffentlicht, um auf das Thema aufmerksam zu machen.

                                  Leider liegen keine spezifischen Daten darüber vor, wie viele Fälle von Polizeigewalt diese Organisationen jeweils dokumentieren oder bearbeiten. Die Erfassung solcher Fälle variiert je nach Organisation und deren Ressourcen. Es ist jedoch bekannt, dass beispielsweise KOP Berlin Fälle rassistischer Polizeigewalt dokumentiert und die Betroffenen unterstützt.

                                  Für detaillierte Informationen über die Anzahl der dokumentierten Fälle empfiehlt es sich, die jeweiligen Organisationen direkt zu kontaktieren oder deren Veröffentlichungen und Berichte einzusehen.

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