Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
Ich habe die Broschüre gelesen, @Manon, @fraggle und da steht keine einzige unseriöse oder diskriminierende Aussage drin.
03/02/2023 um 18:49 Uhr als Antwort auf: Methoden zum risikominimierten Reduzieren oder Ausschleichen von Psychopharmaka #266267Deutsche Gesellschaft für soziale Psychiatrie: Broschüre Neuroleptika reduzieren und absetzen hier zum kostenlosen Download oder wahlweise gegen eine Schutzgebühr zzgl. Versandkosten zu bestellen:
https://www.dgsp-ev.de/veroeffentlichungen/broschueren/neuroleptika-reduzieren-und-absetzen.html
03/02/2023 um 18:47 Uhr als Antwort auf: Methoden zum risikominimierten Reduzieren oder Ausschleichen von Psychopharmaka #266265Das ist ja ganz individuell, @Angora, wie und ob es einem gelingt, Psychopharmaka zu reduzieren oder abzusetzen und ob Menschen mit Psychosesensibilität dabei und danach stabil bleiben. Schade, dass es bei dir nicht geklappt hat.
Beim offenen Dialog zum Beispiel bekommen ja nur die Wenigsten geringe Mengen Psychopharmaka, die meist schnell wieder abgesetzt werden und laut Studien sind etwa 80 % der mit offenem Dialog „behandelten“ ja in Vollzeitjobs etc.Hier im Forum sind ja auch Einige, die zum Beispiel schon mal etwa 10 Jahre ohne Psychopharmaka stabil waren.Ich will ja niemanden zur Reduktion oder zum Absetzen anregen. Mir geht es in diesem Thread nur um Infos dazu.Das ADFD-Forum gibt es schon seit ungefähr zwei Jahren nicht mehr. Der Gründer des Forums hatte nach über 18 Jahren keine Lust mehr. Es entwickelte sich daraus das psyab.net-Forum. Beim ADFD-Forum können nur noch ehemalige Mitglieder lesen. Moderiert wird es nicht mehr. Neue Mitglieder werden nicht mehr aufgenommen.Die Broschüre der DGSP kannte ich schon und finde sie gut.Was sind denn „und ähnlichen Erfahrungen“?
Beispiele dafür findest du in der Broschüre. Die ist nur 25 Seiten lang.
03/02/2023 um 18:42 Uhr als Antwort auf: Methoden zum risikominimierten Reduzieren oder Ausschleichen von Psychopharmaka #266258ich verwende die Worte Psychotiker, Schizophrene und Schzo(s) nie, auch in diesem Thread nicht. Die Worte sind mir persönlich mit zuviel Stigma, Schubladendenken und „Etiketten“ aufgeladen und werden ja leider auch oft als Schimpfworte verwendet.Ich habe Psychopharmaka geschrieben. Wie der Threadtitel ja aussagt, geht es um Möglichkeiten Psychopharmaka risikominimiert zu reduzieren oder auszuschleichen.Zu Psychopharmaka gehören Neuroleptika, Antidepressiva, Benzodiazepine, Z-Drugs und Stimmungsstabilisatoren.Es verwenden ja auch in diesem Schizophrenie-Forum viele User mehrere verschiedene Psychopharmaka und nicht nur Neuroleptika.Dieser Thread soll selbstverständlich keine Aufforderung sein, Psychopharmaka oder andere Medikamente zu reduzieren oder abzusetzen. Das sollte man wenn dann nur in Absprache mit seinem Arzt tun und möglichst informiert und nach reiflicher Überlegung.01/02/2023 um 15:53 Uhr als Antwort auf: Methoden zum risikominimierten Reduzieren oder Ausschleichen von Psychopharmaka #266005Das Reduzieren und oder Absetzen von Psychopharmaka macht Anwender:innen oft erhebliche Probleme, @Angora. Manche vertragen ja auch manche Psychopharmaka einfach nicht und dennoch ist das Absetzen und die Reduktion oft ein großes Problem und viele können nach dem Absetzen gut ohne Psychopharmaka leben, manche nicht.
Ich zitiere mal aus dem oben eingefügten Text von Bill Hall zum Leitfaden:
„Ein Ansatz der „Schadensminderung“ bedeutet, nicht für oder gegen Medikamente zu sein, sondern die Menschen dort zu unterstützen, wo sie stehen, um ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und die damit verbundenen Risiken ind Vorteile abzuwägen.“
01/02/2023 um 15:45 Uhr als Antwort auf: Neues Erklärungsmodell als Mechanismus für die Entstehung von Schizophrenie #266004Danke für deine Antwort, @Angora. Dann liegt es wohl an den Kliniken, bzw. den Psychiatern, ob sie solche Untersuchungen auf Krankheitserreger anbieten oder nicht. Gut aber, dass diese Untersuchungen doch von den Krankenkassen übernommen werden.
01/02/2023 um 14:22 Uhr als Antwort auf: Methoden zum risikominimierten Reduzieren oder Ausschleichen von Psychopharmaka #265993KOSTENLOSER LEITFADEN ZUR SCHADENSMINIMIERUNG ZUM ABSETZEN UND ENTZUG VON PSYCHOPHARMAKADer 52-seitige illustrierte Leitfaden des Icarus-Projekts und des Freedom Centers sammelt die besten Informationen, auf die wir gestoßen sind, und die wertvollsten Lektionen, die wir über die Reduzierung und das Absetzen von psychiatrischen Medikamenten gelernt haben. Basierend auf mehr als 10 Jahren Arbeit in der Peer-Support-Bewegung wird dieser Leitfaden international von Einzelpersonen, Familien, Fachleuten und Organisationen verwendet und ist in einer wachsenden Zahl von Übersetzungen verfügbar. Enthält Informationen zu Stimmungsstabilisatoren, Antipsychotika, Antidepressiva, Anti-Angst-Medikamenten, Risiken, Vorteilen, Wellness-Tools, Entzug von Psychopharmaka, Informationen für Menschen, die ihre Medikamente einnehmen, detaillierte Ressourcenabschnitte und vieles mehr.
Ein Ansatz der „Schadensminderung“ bedeutet, nicht für oder gegen Medikamente zu sein, sondern die Menschen dort zu unterstützen, wo sie stehen, um ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und die damit verbundenen Risiken und Vorteile abzuwägen.
Geschrieben von Will Hall, mit einem 55-köpfigen Beirat aus Gesundheitsberufen, der Forschungsunterstützung bietet, und mehr als 50 Mitarbeitern, die an der Entwicklung und Bearbeitung beteiligt sind. Der Führer enthält durchgehend Fotos und Kunstwerke sowie ein wunderschönes Original-Cover-Gemälde von Jacks McNamara.
Jetzt in einer überarbeiteten und erweiterten zweiten Auflage.
Hinweis: Das Handbuch ist urheberrechtlich geschützt und Sie haben die vorherige Erlaubnis, es zu verlinken, zu kopieren, zu drucken und für nicht kommerzielle Zwecke zu verteilen, solange Sie es nicht
ändern und die Quelle angeben.(Den Leitfaden gibt es hier in den Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Griechisch, Bosnisch, Russisch, Koreanisch, Dänisch, Niederländisch, Hebräisch, Kroatisch, Japanisch, Italienisch, Thailändisch, Chinesisch, Französisch, Norwegisch und Tschechisch zum kostenlosen Download):
Hier der Link zum direkten Download des Leitfadens auf Deutsch:
01/02/2023 um 13:18 Uhr als Antwort auf: Neues Erklärungsmodell als Mechanismus für die Entstehung von Schizophrenie #265977Gut, dass dein Arm wieder gut funktioniert.
01/02/2023 um 13:13 Uhr als Antwort auf: Neues Erklärungsmodell als Mechanismus für die Entstehung von Schizophrenie #265973Danke, @Sommer für die Info. Ich stelle mir eine Lumbalpunktion auch nicht gerade angenehm vor.
Hattest du denn die Lumbalpunktion aufgrund psychischer Symptome und wurdest aufgrund dessen auf Krankheitserreger als mögliche Ursache untersucht?
01/02/2023 um 13:08 Uhr als Antwort auf: Neues Erklärungsmodell als Mechanismus für die Entstehung von Schizophrenie #265970Ich denke auch, @Digger22, dass die Ursach(en) für psychische Symptome bei jedem anders sind und möglich eine Kombination aus verschiedenen Ursachen sind.
Als ich gerade deine damaligen Ideen las, dass du Gluten oder eine Autoimmunerkrankung in Betracht gezogen hast, fiel mir ein, dass ich vor Jahren mal eine nette Frau im Wald traf, die mir erzählte, dass sie jahrelang an Depressionen gelitten hat und deswegen mal zu einer Ernährungsberaterin ging.
Die riet ihr, es mal mit laktosefreier Ernährung zu versuchen und die Frau sagte, dass sie seit Jahren laktosefrei lebe und seitdem keine Depression mehr hatte. Sie hatte es auch noch mehrfach versucht, doch wieder mal laktosehaltige Lebensmittel zu verzehren, aber dann ging die Depression wieder los und dann hat sie das nicht mehr versucht.
Fand ich spannend. Ich denke nicht, dass Laktose bei jedem Menschen mit Depressionen die Ursache ist, aber bei der Frau war es wohl so.
01/02/2023 um 12:57 Uhr als Antwort auf: Neues Erklärungsmodell als Mechanismus für die Entstehung von Schizophrenie #265967Wie war das denn bei dir, @Angora, du schriebst ja, du hättest eine Blutuntersuchung und eine Lumbalpunktion zum Test auf alle möglichen Krankheitserreger bekommen. Hat das dein Psychiater oder die Klinik angeregt und musstest du die Untersuchungen selbst bezahlen?
31/01/2023 um 20:46 Uhr als Antwort auf: Neues Erklärungsmodell als Mechanismus für die Entstehung von Schizophrenie #265934Das ist mir klar, @Molly, aber es scheint ja aufgrund vieler Studien eine nicht unerhebliche Anzahl von Menschen zu geben, die aufgrund von Krankheitserregern psychische Symptomatiken haben und aufgrund dessen müsste sich politisch was ändern, so dass diese Untersuchungen mit zum Standard der psychiatrischen Versorgung werden und eben von allen Krankenkassen übernommen werden müssen.
Guten Abend liebe @Mowa,
schade, dass wieder (Früh)Symptome aufgetaucht sind. Ich wünsche dir, dass sie schnellstens wieder verschwinden.
Gute Besserung dir.
Liebe Grüße und einen schönen Abend Pia
31/01/2023 um 16:17 Uhr als Antwort auf: Neues Erklärungsmodell als Mechanismus für die Entstehung von Schizophrenie #265881Bei mir wurde in der Klinik erst nach längerer Medikation eine Blutabnahme gemacht und nur, um den Medikamentenspiegel zu bestimmen und das dann öfter.
Auf Krankheitserreger testen die das Blut hier in der Klinik nicht. Lumbalpunktion wird nicht gemacht.
EKGs hatte ich. Ich habe in jeder Visite angesprochen, dass ich von dem Zyprexa so Herzprobleme da hatte, das hat die nicht interessiert. Zu den EKGs haben sie keinen Kommentar abgegeben, trotz Nachfragen meinerseits. Erst im Abschlussbericht stand einmal Herzinfarkt und einmal Hinterwandinfarkt und das schrieb die Oberärztin. Vor Zyprexa hatte ich nie Herzprobleme.
EEG wurde keinmal gemacht. Mein ambulanter Psychiater machte zweimal mit längeren Abständen dazwischen ein EEG bei mir, wo keine Auffälligkeit zu sehen war. Ein MRT wurde einmal gemacht, keine Auffälligkeit.
Ich fände es schon wichtig, dass in den Kliniken direkt bei Aufnahme zumindest eine Blutuntersuchung auf Krankheitserreger gemacht würde.
-
AutorBeiträge