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Danke liebe @Agi. Ja Räucherlachs, Avocado, Gurke, eingelgter Rettich sind klassische Maki-Zutaten, die hier verfügbar sind. Außerdem nehme ich Omelette, Natto, Shiitake-Pilze, Möhren, Thunfisch mit Mayo, Surimi usw.
In Korea gibt es ja auch ein eigenes Maki-Gericht: Kimbap. Japanisches Sushi ist weit verbreitet, aber wer weiß, vielleicht war das koreanische Kimbap ja zuerst da (womit japanische Nationalisten sicher nie einverstanden wären).

Wie ein Gemälde, gestern am Hamburger Hafen
Am frühen Nachmittag waren wir mit meiner Schwester noch lecker koreanisch essen: Hanmi. Es waren viele koreanische Gäste da, der Betreiber trägt einen koreanischen Namen und die Angestellten waren auch Koreaner, und vor allem war das Essen gut. Dort werden wir bestimmt wieder hingehen.
Ja und in Schwerin gibt es (wohl seit Kurzem) ein Sushi-Restaurant im Zentrum der Stadt. Als ich die Fassade gesehen habe, war mir klar, dass die Betreiber des Restaurants sicher kaum etwas mit Japan zu tun hat und japanische Zeichen schnell per Google Übersetzer oder so eingebaut haben muss.
Statt „o-i-shi-i sushi“, 美味しい寿司 = leckeres Sushi stand groß am Eingang nämlich „o-o-i-shi sushi“, 大石寿司 = großer Stein Sushi. Ich finde es schade, wie überteuerte Horror-Sushis mit trockenem Billigreis hier verkauft und verzehrt werden. Kann mich nur wundern, dass es trotzdem hier inzwischen viele Sushi-Liebhaber gibt.
Heute möchte ich noch viel Zeit im Bett verbringen. Ein bisschen Urlaub vom Urlaub sei mir gegönnt
Danke Euch für die lieben Grüße :good:
Hamburg war sehr schön, nur leider durch die vielen Aktivitäten und die kühle Luft ist meine Erkältung wieder zurückgekommen. Nun sitzen wir seit einigen Stunden im Zug, und gleich kommen wir endlich an. Eventuell nehmen wir doch ein Taxi, da wir ziemlich k.o. sind. Jetzt will ich nur noch in mein eigenes Bett einkuscheln…
Guten Morgen liebe @erdbeere, liebe @christine und Mitlesende,
danke für Eure Posts, und hier schicken wir Euch liebe Grüße aus dem Norden:


Heute ist unser letzter Tag im schönen Schwerin und werden noch eine Nacht in Hamburg verbringen. Leider haben wir uns bei unserer Leihfahrradtour vorgestern erkältet, ich bin inzwischen wieder topfit aber meinem Mann hat’s doller erwischt.
Psychotische (Frühwarn-)Symptome hatte ich diese Woche gar nicht mehr. Ich denke, der Urlaub war zeitlich sehr günstig, ein bisschen weg vom Alltag und mir/uns freie Zeit gönnen. Ich habe ja noch eine ganze Woche danach Urlaub, da kann ich eventuell noch ein bisschen Arbeit zu Hause erledigen (z.B. die Vorhänge im Schlafzimmer kürzen und anbringen).
Zitat erdbeere:
(aus „der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry)
Danke Dir, „der kleine Prinz“ ist echt super :good:
Zitat christine:
magst du sie hochladen oder wäre das zusätzlich stress, der dir die ruhe beim zeichnen nimmt?
Ja gern, bislang habe ich vorm Urlaub einmal mit Farbstiften schnell gezeichnet, aber in dieser Zeichnung fehlten noch einiges, nur wusste ich nicht recht was. Vielleicht komme ich nächste Woche wieder dazu eine andere Version zu zeichnen.
LG,
Mowa-
Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 1 Monat von
Mowa geändert.
Hallo @christine,
ich nehme so ein Kombipräparat Folsäure/Jod von Folio, das sind täglich 800 µg Folsäure. Ob ich das wirklich brauche, weiß ich nicht, nur hatte mir letztes Jahr meine Ärztin empfohlen, eben wegen der Neuralrohr-Geschichte.
Ja und 1:10.000 ist mir schon selten genug, da mache ich mir eher keine Sorgen.
LG,
MowaHallo @christine,
ist die Sache mit Leberkrebs denn auch durch Studien schon belegt? Ich nehme prophylaktisch Folsäure aber keine NLs. Mit der Familienplanung mal schauen, vielleicht klappt’s, vielleicht auch nicht, die Natur wird schon entscheiden.
LG,
MowaHallo zusammen,
danke für Eure Rückmeldungen, ich habe mich sehr darüber gefreut :good:
Zitat Hazel:
Wo/warum geht’s denn hin in Norddeutschland?
Genau, Urlaub & Familien besuchen. Meine Schwester und so, Hamburg und noch nördlicher. Am Sonntag fahren wir los
Zitat Hazel:
Mowa, kann es sein, dass du zu viel in Erwartungen Anderer denkst?
Hm, ich weiß schon, dass die Anderen nicht in dem Maße von mir „Leistungen“ erwarten, wie ich sie „liefere“.
Nur ist es so, dass ich zu oft versuche, bei Problemen den Nachsorgebedarf zu minimieren, für mich und auch für die Anderen. D.h. ich denke dann so 2, 3 Schritte im Voraus und löse die Probleme sozusagen proaktiv. Und nicht, weil die Anderen es von mir erwarten könnten, sondern weil ich es selbst als sinnvoll erachte, da langfristig ressourcenschonend. Aber ein solcher Mehraufwand wird nicht von jedem und nicht immer geschätzt, was dann schon mal zu einem Leerlauf führen kann. Hier würde es mir in Zukunft helfen, zwischen den eigentlichen Problemen stärker zu differenzieren und öfter mal schmutzige Lösungen zu bevorzugen.
Stimmt, Bilder malen kann innerliche Stille bringen. Habe ich auch erst gestern gemacht, einfach so mit Farbstiften. Macht auf jeden Fall Spaß, und ich kann mich dabei treiben lassen :good:
LG,
Mowa-
Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 2 Monaten von
Mowa geändert.
Vielen Dank liebe @Isa. Ob ich mich wirklich so gut kenne und ob Du Dich mindestens genauso kennen könntest usw., das kann ich nicht beurteilen aber wünsche es mir dennoch
**********
Heute Morgen habe ich eine E-Mail von meiner besonders lieben Büro-Kollegin beantwortet:Liebe **meine Bürokollegin**,
herzlichen Dank für Deine lieben E-Mails. Sehr schade, dass ich **eine andere Kollegin** nicht mehr vor ihrem letzten Tag sehen werde. Bitte richte ihr schöne Grüße aus (ich möchte ihr aber auch später selbst schreiben).
Ja, mir geht es die letzten Tage spürbar besser, so seit Montag. Es sieht so aus, als könnte ich eine erneute Akutphase abwenden, aber natürlich nur, wenn ich weiterhin eine besondere Selbstfürsorge walten lasse. Ich habe sogar eigene mentale Techniken entwickelt, um gezielt meine Frühwarnsymptome abschwächen zu lassen. Ich glaube, dass sie vom Prinzip her der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson ähnelt, die ich schon während meiner Klinikaufenthalte kennen- und schätzen gelernt habe.
Nur leider werde ich noch schnell erschöpft. Scheinbar entwickeln sich bei mir die Psychosen in der umkehrbaren Reihenfolge:
<-> …
<-> letzte akute Phase
<-> sich bessernde psychische Verfassung
<-> gesteigerte/r Aktivitäten/Stress, insbesondere übertriebene Erwartungen an mich selbst & von außen ungefragt erfüllen
<-> Erschöpfung
<-> Manie
<-> Manie + psychotische SymptomeD.h. ich bin jetzt wieder auf der Stufe „Erschöpfung“, in Richtung „sich bessernde psychische Verfassung“. Tatsächlich habe ich schon wieder zu Hause mit Aktivitäten übertrieben, so dass ich vorgestern viel geschlafen habe. Ich treibe seit Montag gezielten Sport mit meinen uralten Kurzhanteln und mache meine 12 Übungen, allerdings noch in einer Light-Version, da mein Körper noch ziemlich geschwächt ist.
Wenn ich mir vor Augen halte, ich könnte wieder in der Klinik landen, dann kann ich erstaunlich einfach meine Motivation erhöhen, mich besser zu behandeln und nicht zu übertreiben. Mit Ärzten hatte ich dort eigentlich keine Probleme, sondern eher mit der fehlenden Möglichkeit, in Mehrbettzimmern mich von den anderen Mitpatienten abzugrenzen (teilweise waren sie ja auch selbst akut).
Ich bin auch einige Male extrem wild geworden, nur weil ich nicht in das Isolations- und Beobachtungszimmer durfte (nur dort war garantiert, dass man alleine war, allerdings ohne Bett und Möbel, sondern nur mit einer Matratze auf dem Boden und einer Überwachungskamera, die Tür war abgeschlossen, das Fenster mit Panzerglas versehen), weil ein akuterer Patient aufgenommen wurde und das Zimmer besetzt war. Und zwar so, dass ich nach einem Tag oder so „gewonnen“ habe und doch für ein, zwei Tage dieses Zimmer bekam, bis ich mich wieder beruhigt hatte. **Mein Mann** hat mir später gesagt, das Klinikspersonal hielt mich für „sehr produktiv“…
Wie ich mich im Flur auf der Akutstation einmal meine Kleidung fallen ließ, bevor ich nach ein paar Schritten von den Pflegern „abgeführt“ wurde, hatte ich glaube ich schon mal am Telefon erwähnt. Vielleicht kann ich irgendwann in einem stabilen Zustand mich beim Klinikpersonal bedanken und einen Kuchen vorbeibringen oder so…
Genau, und jetzt erstmal Ortswechsel **nach Norddeutschland** und Urlaub machen. Das wird bestimmt schön.
Bitte richte ganz liebe Grüße auch an die Kollegen aus. Falls es Fragen bezüglich meiner Gesundheit gibt, kannst Du gerne auch den Inhalt meiner E-Mails wiedergeben, das braucht von meiner Seite aus kein Geheimnis sein
Wünsche Dir/Euch auch ein schönes Wochenende!!
Ganz liebe Grüße,
**Mowa**
Vielen Dank liebe @erdbeere, inzwischen fühlt sich mein Kopf deutlich fester an. Die Frühwarnsymptome bilden sich seit Montag oder so langsam aber spürbar wieder zurück. Mal sehen, wie es weitergeht… :bye:
Zitat christine:
Wie geht es dir mit Begriffsmethoden per FreeMind?
Meinst Du DIESE App zum Mind-Mapping? Kannte ich noch nicht, aber hast Du denn selbst Erfahrungen damit? Genau, die Gefühle und Gedanken loslassen zu können („auszuspülen“) ist scheinbar sehr hilfreich und neutralisierend.
Hallo @Molly, hallo @christine,
danke auch für Eure Posts.
Zitat Molly:
Ich finde es sehr mutig von Dir, so offen damit umzugehen. Hoffentlich ergeben sich für Dich später keine Nachteile daraus.
Es stimmt schon, dass ich nicht wissen kann, was morgen und später passiert. Allerdings kennt mein Chef und meine (v.a. langjährigen) Kollegen mich nicht anders, ich war immer schon sehr offen damit, wie es mir geht. Ich muss (weil ich will) auch offen sein, denn schließlich will ich langfristig mit meinem Chef vertrauensvoll zusammenarbeiten können. Wenn ich es nicht könnte, dann müsste ich wohl aufhören bei ihm zu arbeiten und andere Wege suchen.
Übrigens finde ich nicht, dass @christine akut ist. Ihr/Dein Text ist für mich ein bisschen schwierig zu lesen, wenn verschiedene Themen in einem Absatz hintereinander angesprochen werden. Und sie/Du hat/hast einen eigenartigen Humor, der mir aber gefällt. Was ihr/Dein letzter, an Molly gerichteter Satz zu bedeuten hat, weiß ich nicht. Vielleicht hattet ihr in einem anderen Thread Euch schon ausgetauscht.
Zitat christine:
Sich dazu extra eine Auszeit nehmen zu müssen, um das Umdenken anzustoßen, ist ärgerlich.
Für mich ist es nicht ärgerlich, denn *ich* muss (weil ich will) selbst in der Lage sein, meine eigenen Grenzen frühzeitig zu erkennen und diese auch den Anderen verständlich zu kommunizieren.
Bei mir ist es eben sehr oft so, dass ich versuche, mir meine eigenen Erwartungen an mich zu erfüllen, die niemand sonst so von mir erwartet. D.h. ich mache häufig ungefragt übertrieben zu viel und verausgabe mich dabei, von alleine, ohne Druck von außen. Es ist also in erster Linie *mein* eigenes Problem, nicht das der Anderen…
Die Geschichte über die Bäckereiverkäuferin finde ich schön. Ich habe auch erst durch meine technischen Kollegen gelernt, was es heißt, regelmäßige Pausen zu machen und sich dabei über alles Mögliche auszutauschen. Wir lachen oft zusammen, das entspannt und stärkt den Geminschaftssinn. Während meiner aktiven Zeit in der Forschung habe ich das auf diese Art noch nicht gekannt (aber ich war schon damals schon verrückt, irgendwie).
LG,
Mowa-
Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 2 Monaten von
Mowa geändert.
Guten Abend zusammen,
danke @DiBaDu, ja tatsächlich fand ich die von Dir verlinkte Seite hilfreich, jedenfalls deckt sich vieles mit meinen eigenen Erfahrungen, soweit ich gelesen habe. Und ja, ich würde jetzt auch nichts Neues anfangen, das wäre mir zu stressig und verunsichernd.
Übrigens scheint meine Wasserhahnmethode tatsächlich stabilisierend auf mich zu wirken. Ich habe eine zweite Variante daraus gemacht, bei der ich eine Barriere mental im Kopf aufbaue, um mich gegen übermäßige Reize zu wehren und diese wieder auszuschalten, wenn diese Reize nicht mehr vorhanden sind bzw. ich mich nicht mehr unwohl fühle.
Es ist schon ziemlich interessant festzustellen, wie meine Frühwarnsymptome verstärkt oder abgeschwächt und im besten Fall dann neutralisiert werden können. Wenn ich diesen Ist-Zustand beibehalten könnte, wäre ich sehr froh.
Heute habe ich auch zum ersten Mal seit sehr Langem wieder mit meinen uralten Hanteln einige Übungen gemacht, und das tat mir wirklich gut. Nur habe ich leider nach der 3. Übung leichte Atemprobleme bekommen und habe mich erschrocken, wie geschwächt mein Körper schon ist. Ich will versuchen, die nächsten Tage die Übungen täglich zu absolvieren, vielleicht jeden Tag eine mehr, das wäre echt super…
Ja, danach war ich auf dem Balkon und habe die dreckigsten Stellen von unserer Vogelecke geputzt, wurde auch endlich mal Zeit. Der Balkon ist jetzt viel gemütlicher als noch vor einer Woche. Der Frühling kann kommen!
LG,
MowaZitat Weichhai:
Meine Frau Mama zeigte sich, verständlicherweise, hierüber sichtlich erfreut .
Köstlich, danke :good:
Shoplifters haben wir uns übrigens auch schon angeschaut. Hat Dir/Euch der Film gefallen?Ich warte immer noch auf die Antwort des Landratamts, nachdem ich im November eine Erhöhung des GdB beantragt habe. Seit 2013 habe ich einen GdB von 30, und mein Gleichstellungsantrag wurde 2015 abgelehnt.
LG,
MowaGuten Morgen zusammen,
danke für Eure Inputs @DiBaDu und @Grenfell, das hilft. Ich möchte später nochmal in Ruhe auf sie eingehen.
Vorhin habe ich an meinen Chef eine E-Mail geschickt und diese auch an meine engsten Kollegen weitergeleitet:
******
Guten Morgen (Chef) (Cc an (IT-Leiter) und (Sekretärin)),gerne würde ich Dich darüber informieren, dass ich seit Dienstag leider krankgeschrieben bin, bis Ende dieser Woche, und anschließend kommt mein 2-wöchiger Uralub, den ich neulich eingereicht hatte. Meine Hausärztin (und auch mein Psychotherapeut) empfiehlt mir, diese Woche höchstens Home Office zu machen, woran ich auch gerne halten möchte.
Es ist so, dass es mir seit den letzten Wochen und Monaten psychisch wieder spürbar besser geht, und doch konnte ich mich immer weniger abgrenzen, so dass ich mit Aufgaben (auch privat) wieder übertrieben habe. Zuerst hatte ich vor einem Monat einen Neurodermitis-Schub, und vor einer Woche hatte ich dann auch psychotische Frühwarnsymptome, die jetzt noch leicht nachklingen, und daher wurde es für mich wieder höchste Zeit, meine mentale Handbremse fest anzuziehen.
Einfach fällt es mir nicht, ohne Psychopharmaka meine Gesundheit aufrechtzuerhalten, aber ich würde so gerne in der Lage sein, ohne Medikamente selbst auf mich aufzupassen. Ich glaube, dass es möglich ist, aber eine Garantie gibt es nicht. Einen 10-Schritte-Notfallplan haben mein Mann und ich uns schon erarbeitet, falls ich wieder in eine akut manische und akut psychotische Phase rutschen sollte, und darin habe ich meinen Mann gebeten, Dich und meine Kollegen zeitnah darüber zu informieren.
Vielen Dank und liebe Grüße,
(Mowa)
******Der Leiter unserer IT-Gruppe hat mir prompt eine sehr verständnisvolle, unterstützende Antwort geschrieben, und auch meine besonders liebe Büro-Kollegin…
Erstmal brauche ich jetzt ein bisschen Pause.
LG,
MowaHallo liebe Leute,
über Eure freundlichen Posts freue ich mich sehr, vielen Dank!
Ja, liebe @Freia, mag sein & um ehrlich zu sein, weiß ich noch nicht, was mir genau helfen würde und was nicht, weil ich noch noch ein Neuling bin, wenn es um psychotische (Frühwarn-)Symptome geht.
Das mit dem Vogelbuch könnte trotzdem funktionieren, weil ich ja vor einem Jahr im akuten Zustand eine positive Erfahrung damit schon gemacht habe (d.h. dieses Stutzig-Werden usw.). Das könnte etwas damit zusammenhängen, dass das Vogelbuch ja dazu da ist, um sachliche Informationen über die verschiedenen Vogelarten zu vermitteln, was an sich so eine rationale Angelegenheit ist und emotional eher neutral.
Vielleicht wusste ich damals im akuten Zustand noch irgendwie, dass es eigentlich nicht sein kann, dass der abgebildete Vogel dermaßen extreme Gefühlsregungen zeigen soll. Aber keine Ahnung. Jedenfalls habe ich heute Morgen, nach dem ich meinen obigen Beitrag gepostet habe, den Vogelbuch-Test mal ausprobiert, und da war es eher so, dass ich gedacht habe: „Ja, könnte schon sein, dass er ein wenig traurig auf mich wirkt“.
Im Vergleich zum Beginn der Woche habe ich zwar schwächere Symptome, aber über den Tag verteilt gibt es noch Aufs und Abs, oft stabil, aber einige Male am Tag kommt es doch zu spürbaren Erschöpfungen oder Aufheiterungen.
Bis jetzt ist mein Eindruck, dass diese Aufs und Abs sich auch gezielt gegensteuern lassen. Ich habe nämlich schon mehrfach festgestellt, dass, wenn ich mir kraftvoll fließendes Wasser (aus dem Wasserhahn oder so) bewusst vorstelle, das meine Emotionen und Gedanken ausspült, dass diese Symptome deutlich schwächer werden und nach einer Weile auch verschwinden können. Wenn ich diese Vorstellung nicht habe, bleiben die Emotionen und die Gedanken im Kopf haften und häufen sich schnell an, wodurch sich die Symptome verstärkt werden können. Diesen Effekt will ich die nächste Zeit auf den Grund gehen.
Es gibt ja diese progressive Muskelentspannung nach Jacobson, die kennen hier bestimmt viele aus der Klinik. Da geht es auch darum, die Gedanken und die Aufmerksamkeit wie Wolken am Himmel ziehen zu lassen usw. Gut möglich, dass das mit dem kraftvoll fließenden Wasser in meinem Kopf ähnliche Effekte erzeugt.
Mein Mann hat mir empfohlen in solchen Situationen zu meditieren, aber ich habe keine Ahnung von Mediationen, und vielleicht geht es ja auch mit meiner Wasserhahn-Methode.
Wir sind heute beim schönen Wetter kurz draußen geradelt und haben uns in einer Eisdiele leckeres Eis gegönnt. Als wir zu Hause wieder ankamen, fiel mir auf, dass meine Erschöpfung kaum mehr zu spüren war, obwohl ich zuvor erschöpft war und mir schon einen Ruck geben musste, um doch rauszugehen. Daher habe ich gedacht, dass meine Erschöpfung vielleicht vor allem psychisch verursacht wird, die nicht nur durch Schlaf, sondern auch (bzw. vielleicht sogar vor allem) durch Bewegung im Freien o.ä. abgefedert werden kann.
Morgen bleibe ich auf jeden Fall noch zu Hause – bin ja noch eine ganze Woche krankgeschrieben, und dann ist schon der neulich eingereichte Urlaub dran, und wir werden erstmal in den Norden fahren. Ich würde morgen dann gerne meinem Chef eine E-Mail schreiben, um ihn über meinen gesundheitlichen Zustand zu informieren. Meinem Therapeuten hatte ich auch versprochen, dass ich ihn morgen benachrichtigen werde, wenn ich noch stabil geblieben bin. Er hat sogar letzten Dienstag angestoßen, ob ich nicht über eine Erwerbsminderunsrente oder Teilzeit nachdenken möchte, aber ich weiß, eigentlich möchte ich das noch nicht. Mal sehen.
LG,
Mowa-
Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 2 Monaten von
Mowa geändert.
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Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 1 Monat von
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