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Mowa aktualisiert.
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18/02/2019 um 20:45 Uhr #21289
@Grenfell
Letzten Endes können wir ja im Kern nur von uns selbst und von uns selbst gemachten, subjektiven Erfahrungen ausgehen.
Die sehr individuell sind. Mir half in Krisensituationen das Geerdet werden – insofern fand ich die Tipps, die ich verlinkt habe, hilfreich. Ich verstehe den Link von Dir auch grundsätzlich, aber nicht für das Meistern von akuten Krisensituationen. Wenn @Mowa Erfahrungen mit Meditationen gemacht hätte (so wie beispielsweise @escargot) und auch Erfahrungen damit als Mittel, welches sie beruhigt, dann gäbe ich Dir recht. In einer präpsychotischen bzw. etwas wackligen Situation etwas Neues anzufangen, halte ich für falsch.lg, DiBa
18/02/2019 um 21:09 Uhr #21298
Anonym
Hallo DiBaDu,
da könntest Du Recht haben. In einer akuten Psychose damit anzufangen ist sicher kontraproduktiv. Sonst ist es sicher anders zu bewerten.Viele Grüße
Grenfell18/02/2019 um 21:48 Uhr #21306Guten Abend zusammen,
danke @DiBaDu, ja tatsächlich fand ich die von Dir verlinkte Seite hilfreich, jedenfalls deckt sich vieles mit meinen eigenen Erfahrungen, soweit ich gelesen habe. Und ja, ich würde jetzt auch nichts Neues anfangen, das wäre mir zu stressig und verunsichernd.
Übrigens scheint meine Wasserhahnmethode tatsächlich stabilisierend auf mich zu wirken. Ich habe eine zweite Variante daraus gemacht, bei der ich eine Barriere mental im Kopf aufbaue, um mich gegen übermäßige Reize zu wehren und diese wieder auszuschalten, wenn diese Reize nicht mehr vorhanden sind bzw. ich mich nicht mehr unwohl fühle.
Es ist schon ziemlich interessant festzustellen, wie meine Frühwarnsymptome verstärkt oder abgeschwächt und im besten Fall dann neutralisiert werden können. Wenn ich diesen Ist-Zustand beibehalten könnte, wäre ich sehr froh.
Heute habe ich auch zum ersten Mal seit sehr Langem wieder mit meinen uralten Hanteln einige Übungen gemacht, und das tat mir wirklich gut. Nur habe ich leider nach der 3. Übung leichte Atemprobleme bekommen und habe mich erschrocken, wie geschwächt mein Körper schon ist. Ich will versuchen, die nächsten Tage die Übungen täglich zu absolvieren, vielleicht jeden Tag eine mehr, das wäre echt super…
Ja, danach war ich auf dem Balkon und habe die dreckigsten Stellen von unserer Vogelecke geputzt, wurde auch endlich mal Zeit. Der Balkon ist jetzt viel gemütlicher als noch vor einer Woche. Der Frühling kann kommen!
LG,
Mowa18/02/2019 um 21:55 Uhr #21307
Anonym
@Grenfell Akut bedeutet lediglich, dass etwas im Augenblick wichtig und dringend ist und dadurch Vorrang hat. Auf diese Unlust als Vertrauter aus der unmittelbaren Umgebung einzugehen, finde ich liebevoll. Ob diese Meditation nun gemeinsamen Sex, Möbelrücken, Sport oder andere Rituale zum Entspannen nutzt – in jedem Fall deeskaliert sie behutsamer als die Suche nach harten Worten.
18/02/2019 um 22:01 Uhr #21312
Anonym
18/02/2019 um 22:03 Uhr #21313
Anonym
@molly Nerve ich dich? Alles Liebe :)
18/02/2019 um 22:24 Uhr #21316Hallo @Molly, hallo @christine,
danke auch für Eure Posts.
Zitat Molly:
Ich finde es sehr mutig von Dir, so offen damit umzugehen. Hoffentlich ergeben sich für Dich später keine Nachteile daraus.
Es stimmt schon, dass ich nicht wissen kann, was morgen und später passiert. Allerdings kennt mein Chef und meine (v.a. langjährigen) Kollegen mich nicht anders, ich war immer schon sehr offen damit, wie es mir geht. Ich muss (weil ich will) auch offen sein, denn schließlich will ich langfristig mit meinem Chef vertrauensvoll zusammenarbeiten können. Wenn ich es nicht könnte, dann müsste ich wohl aufhören bei ihm zu arbeiten und andere Wege suchen.
Übrigens finde ich nicht, dass @christine akut ist. Ihr/Dein Text ist für mich ein bisschen schwierig zu lesen, wenn verschiedene Themen in einem Absatz hintereinander angesprochen werden. Und sie/Du hat/hast einen eigenartigen Humor, der mir aber gefällt. Was ihr/Dein letzter, an Molly gerichteter Satz zu bedeuten hat, weiß ich nicht. Vielleicht hattet ihr in einem anderen Thread Euch schon ausgetauscht.
Zitat christine:
Sich dazu extra eine Auszeit nehmen zu müssen, um das Umdenken anzustoßen, ist ärgerlich.
Für mich ist es nicht ärgerlich, denn *ich* muss (weil ich will) selbst in der Lage sein, meine eigenen Grenzen frühzeitig zu erkennen und diese auch den Anderen verständlich zu kommunizieren.
Bei mir ist es eben sehr oft so, dass ich versuche, mir meine eigenen Erwartungen an mich zu erfüllen, die niemand sonst so von mir erwartet. D.h. ich mache häufig ungefragt übertrieben zu viel und verausgabe mich dabei, von alleine, ohne Druck von außen. Es ist also in erster Linie *mein* eigenes Problem, nicht das der Anderen…
Die Geschichte über die Bäckereiverkäuferin finde ich schön. Ich habe auch erst durch meine technischen Kollegen gelernt, was es heißt, regelmäßige Pausen zu machen und sich dabei über alles Mögliche auszutauschen. Wir lachen oft zusammen, das entspannt und stärkt den Geminschaftssinn. Während meiner aktiven Zeit in der Forschung habe ich das auf diese Art noch nicht gekannt (aber ich war schon damals schon verrückt, irgendwie).
LG,
Mowa-
Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 1 Monat von
Mowa geändert.
18/02/2019 um 22:41 Uhr #21319Zitat christine:
Wie geht es dir mit Begriffsmethoden per FreeMind?
Meinst Du DIESE App zum Mind-Mapping? Kannte ich noch nicht, aber hast Du denn selbst Erfahrungen damit? Genau, die Gefühle und Gedanken loslassen zu können („auszuspülen“) ist scheinbar sehr hilfreich und neutralisierend.
18/02/2019 um 22:55 Uhr #21321
Anonym
@mowa genau :) ich hab bislang den assoziations-blaster genutzt. der spült auch gut durch
19/02/2019 um 21:01 Uhr #21510@christine
Die Wasserhahnmethode ist nicht von mir, die hat @Mowa selbst entwickelt.
Fände ich aber irgendwie lustig, DiBaDu der Entwickler der Wasserhahnmethode, das klingt wirklich gut, würde ich mir liebend gern auf meinen Grabstein meißeln lassen.
20/02/2019 um 12:08 Uhr #21602Hallo Mowa!
Vor allem, aber nicht nur wegen dem letzten Satz hatte ich das geschrieben. Er ist für mich total nebulös.
20/02/2019 um 16:01 Uhr #21658
Anonym
Er spült gut durch? Der Blaster reinigt. In dem Moment, in dem ich etwas Gehörtes, Gelesenes oder Gefühltes dem Blaster anvertraue, bin ich sicher, dass ich es auch noch nach Jahrzehnten an genau der Stelle wiederfinde und die Chronologie zurückverfolgen kann. Das befreit noch mehr als ein Stück zu beschreibendes Papier, da es multidemsional ist. Ich genieße es sehr, diese Puzzleteile bis 1999 zuückverfolgen zu können, als ich den Blaster im Deutschen Hygienemuseum erstmals aufgerufen hatte. Sein Webmaster ist Datenschützer. Das heißt: Er löscht NICHT. Er ist das, was die Microsoft SensCam für viele sein könnte, denen im Alltag die Demenzdiagnose droht, und was GoogleGlass leider nicht mehr sein darf.
21/02/2019 um 6:29 Uhr #2179521/02/2019 um 6:36 Uhr #21797Vielen Dank liebe @erdbeere, inzwischen fühlt sich mein Kopf deutlich fester an. Die Frühwarnsymptome bilden sich seit Montag oder so langsam aber spürbar wieder zurück. Mal sehen, wie es weitergeht… :bye:
21/02/2019 um 7:01 Uhr #21803 -
Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 1 Monat von
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