Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
Guten Morgen @all,
danke liebe @erdbeere und liebe @christine.
Ja es ist eine sehr gute Idee @christine, den Verwaltungsleiter nochmal persönlich zu fragen, damit der Konflikt nicht in eine ungünstige Richtung abdriftet. Danke Dir dafür
Eigentlich mag ich den Verwaltungsleiter gern, auch wenn er ein radikal korrekter Bürokrat ist (wie ich finde), was bei der Belegschaft schon mal Verzweifelungen auslösen kann. Aber ich habe ihn im persönlichen Gespräch auch schon gutmütig & fürsorglich erlebt, denn wir sind uns schon mal aneinander geraten. Und i.a. ist er auch auf die Mitarbeiter bedacht, nicht nur auf die Vorgesetzten des Institutes. Daher wäre es mir wichtig, dass das Verhältnis zwischen uns nicht irgendwie erkaltet.
Was meine offizielle Beschwerde-E-Mail betrifft, so war sie gut vorbereitet und keine impulsive Aktion. Ich habe eine extra Woche mit dem Absenden dieser E-Mail nur gewartet, um seinen Mitarbeiterinnen eine letzte Chance zu geben, nachdem ich sehr lange versucht habe zuvorkommend und unterstützend zu sein (edit: woraufhin ich übrigens vor einem halben Jahr unglaublicherweise von einer Mitarbeiterin angekeift wurde). Auch habe ich mich sehr damit zurückgehalten, irgendwen anzuschwärzen, denn das hilft niemandem weiter. Ich hätte auch den gesamten E-Mail-Verlauf mit meiner Fehleranalyse an ihn schicken können, aber noch besteht kein Bedarf für eine solche Bombe.
Wenn die problematische Arbeit bald erledigt wird, indem sie alle die Dringlichkeit endlich einsehen, dann bin ich sofort wieder eine friedliche Mitarbeiterin, wie man bei uns so üblicherweise ist. Wenn ich aber mit dem Verwaltungsleiter friedensuchend persönlich spreche und er ist uneinsichtig, dann werde ich als letztes Mittel meinen Chef einschalten. Ich habe mich noch gar nicht bei ihm beschwert, auch nicht bei unserer Sekretärin, sondern bis jetzt nur im Hintergrund mit den Betroffenen. Warum auch, mir geht es um die Lösung dieses mühseligen Problems und nicht darum, bei irgendwelchen zwischenmenschlichen Streitereien mich als Siegerin usw. auszuzeichnen…
LG und danke nochmals
MowaGuten Abend @all,
heute hatte ich 2 Meetings und eine Betriebsversammelung, und einige IT-Termine, die vereinbart waren. Beim letzten Termin bin ich nicht rechtzeitig fertig geworden bzw. die Mitarbeiterin wollte nach 17 Uhr weitermachen. Ich bin stolz, weil es mir kinderleicht fiel, ihr zu sagen, dass ich um 17 Uhr Feierabend mache, wir aber gerne morgen früh um 8 Uhr die Sache abschließen können. Und so bin ich pünktlich zu Hause angekommen.
Außerdem habe ich um punkt 17 Uhr noch eine offizielle Beschwerde-E-Mail an die Verwaltung abgeschickt, nachdem der neuerliche Vorfall keinen Deut mehr geregelt wurde, obwohl ich mit den Mitarbeitern Klartext gesprochen hatte. Da diese E-Mail an den Leiter gerichtet war, erwarte ich, dass dieses Problem bald endgültig beiseitegeschaffen wird
Am Wochenende haben wir die Flugtickets nach Japan gebucht. Lufthansa-Direktflüge, waren günstiger als die Preise, die ich kürzlich für andere Reisedaten gefunden hatte. Dann habe ich noch meine alte Auslandskrankenversicherung und private Haftpflichtversicherung gekündgt, nachdem ich mich über die aktuellen Tests der beiden Versicherungen auf test.de belesen habe und neue Verträge bei den dort empfohlenen Versicherungen abgeschlossen habe, beides Familientarife. Die Konditionen sind durch die Neuverträge deutlich besser geworden, d.h. mehr Leistung für weniger Geld. Reiserücktrittsversicherung hatten wir auch zu den Tickets gebucht, und jetzt sind wir versicherungstechnisch gut ausgerüstet.
Und jetzt kann ich mich endlich entspannen und mit leichten Unterhaltungssendungen geistlos berieseln lassen
LG,
Mowa-
Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 1 Monat von
Mowa geändert.


Einen guten Morgen & Start in die neue Woche @all :bye:


I
GARFIELD

Guten Sonntagsmorgen @all
Guten Morgen zusammen,
hatte mich auch einmal einer strengen Low-Carb- und Kalorienzählen-Diät diszipliniert für ein gutes Jahr unterzogen:
Überhaupt bekommt mir die Strategie, auf meine Bedürfnisse zu achten und nur das zu tun, was ich will, am besten. Mit Zwang und Disziplin (was ich immer gehasst habe) habe ich mir auf Dauer immer eher geschadet.
Als ich unter Aripiprazol sehr ausgeprägt antriebslos war und auch kein Sättigungsempfinden mehr hatte, war ich eben nie satt, aber auch nie hungrig, da ich ständig etwas essen „musste“. Auch das natürliche Bedürfnis nach Vielfalt und Ausgewogenheit (frisches Gemüse und Obst inklusive) war dauerhaft wie ausradiert. Ich hatte auch nie Lust zum Kochen, vermutlich nicht nur wegen der alles dominierenden Antriebsschwäche, sondern auch, weil es mir egal war, was ich aß.
2012/2013 habe ich mich über ein Jahr lang sehr diszipliniert einer low carb Diät unterzogen, und in dieser Zeit habe ich über 25 Kilos abgenommen und wog damit so viel wie vor meiner ersten Psychose. Kaum hatte ich aber damit aufgehört (die Ernährung war radikal einseitig), kamen die Kilos innerhalb von wenigen Monaten wieder zurück, und zusätzlich 10 Kilos drauf.
Danach bin ich dazu übergegangen, mich und meine Bedürfnisse so zu akzeptieren, wie sie nun mal sind. Diese Zeit war übrigens auch sehr lehrreich für mich, da viele Adipöse / Übergewichtige auch unter Vorurteilen und Ausgrenzungen durch Nicht-Betroffene leiden.
Und das betrifft nicht nur mein Essverhalten, sondern auch alle möglichen Aktivitäten, wenn es um mein Wohlbefinden und meine Gesundheit geht. Mit Zwang und Disziplin komme ich auf Dauer nicht zurecht, also gebe ich dem Lauf der Dinge nach. Aus Erfahrung weiß ich dann, dass irgendwann die „richtige“ Zeit kommen wird, bis ich von alleine das Bedürfnis entwickele, selbst aktiv werden zu wollen.
Mein Körper scheint also genau zu wissen, was er braucht und wie er es bekommt.
Ja, und ich persönlich bin seit dieser Low-Carb-Diät allgemein gegen Diäten, mir haben sie langfristig nicht geholfen. Bei mir sehe ich das ursächliche Problem meiner damaligen Adipositas nicht beim übermäßigen Energiezufuhr, sondern bei den seelischen (oder i.a. auch körperlichen) Problemen, und eben auch bei Medikamentenwirkungen, die dazu führen, dass ich zu viel gegessen habe. D.h. nicht das übermäßige Essen war für mich das Problem, sondern meine Neuroleptika und meine schwächelnde Psyche.
Diese Ursachen mit eiserner Disziplin zu unterdrücken um abzunehmen, das habe ich damals nicht auf Dauer gekonnt. Heute will das auch gar nicht mehr, ist mir viel zu anstrengend und habe angenehmere Beschäftigungen mit mir selbst.
Allerdings ist bei Dir @Halbwahr die Situation natürlich eine andere, da Du ja aufgrund Deines Diabetes leider sehr auf Deine Ernährung achten musst.
Viel Erfolg & alles Gute Dir und den anderen Diätteilnehmern hier,
Mowa-
Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 1 Monat von
Mowa geändert.
Guten Morgen miteinander,
So ein Miteinander zur freundlichen Kommunikation zu verklären, erhebt jeden Amoklauf zum gesellschaftsfähigen Diskurs. Psychiatrie Therapie statt Folter zu nennen, zeigt die wahre Fratze dieser Nation deutlicher als jede Krebsfrüherkennungsdynamik.
Na ja ich kann schon @christine verstehen, was sie meint. Es gibt eben sehr viele Psychiatrie-Erfahrene, die in verschiedenen Ausmaßen Horror-Erfahrungen in psychiatrischen Anstalten machen mussten.
Ob und wie konkret solche Gewalterfahrungen von der Betroffenenseite aus hätte umgangen werden können, das sollte eigentlich immer wieder untersucht und aufgeklärt werden, damit stationär-psychiatrische Therapien verbessert werden können.
Ich selbst habe zum Glück keine Erfahrungen mit Zwangsbehandlung oder Fixierung usw. gemacht bis heute. Könnte aber schon einige Anekdoten erzählen, was alles (und auch wie & warum) ich vor einem Jahr in der Klinik persönlich erlebt habe…
Jedenfalls bin ich immer noch für eine allgemeine Einzelzimmerunterbringung plus Stoßtherapie mit Psychopharmaka auf psychiatrischen Stationen, wenn ein solcher Wunsch von Patienten selbst geäußert wird.
LG,
Mowa-
Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 1 Monat von
Mowa geändert.
-
Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 1 Monat von
-
AutorBeiträge









