Mowa

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  • als Antwort auf: Psychose: Aufs Kinderkriegen verzichten? #47186

    Ich bin sehr froh, dass es heute in unserer Gesellschaft keinen Zwang gibt sondern die Entscheidung einem überlassen wird, Kinder (nicht) zu bekommen, auch als psychisch Kranke. Kinder bekommen zu wollen bedeutet für mich, trotz allem „Ja“ sagen zum Leben.

    Welches Leben als lebenswert empfunden wird, kann ja von Mensch zu Mensch, selbst unter vergleichbaren kindheitlichen Bedingungen zwischen Geschwistern z.B., sehr unterschiedlich sein.

    Jeder Mensch verlässt sich mehr oder weniger auf die eigenen Erfahrungen und Werte, die er sich in seinem Leben selbst angeeignet hat, ob es darum geht, Kinder zu gebären oder sie zu erziehen.

    Daher so Gedanken wie: „Ich will es anders und besser machen als meine Eltern“ kennt sicher jeder, nur in unterschiedlichen Ausprägungen. Jeder tut das, was er für das Beste hält, und trotzdem kann im Leben viel schieflaufen. Oder eben nicht, die Zukunft kann eben nicht vorausgesagt werden.

    Es wäre noch ein großes Geschenk, wenn ich jetzt (mit meinen 42 Jahren) noch ein Kind bekommen könnte. Meine Psychoseanfälligkeit mindert meine Zuversicht (ok bzw. eher Hoffnung) nicht, dass mein Mann und ich dem Kind eine lebenswerte und hoffentlich glückliche Kindheit geben kann.

    • Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 9 Monaten von Mowa geändert.
    als Antwort auf: Notizen von Mowa #46849

    Guten Morgen liebe Leute,

    danke schön liebe Aqua. Danke für Deinen Tipp, finde ich hilfreich. Zum Glück habe ich noch einen Monat Zeit bis zum Vortrag. Ich brauche auch diese Zeit um mir mehr Gedanken zu machen.

    Ich konnte am Dienstag und am Mittwoch mit wenigen Unterbrechungen nachts nur etwa 6 Stunden schlafen, dafür am Donnerstag und Freitag tagsüber 1, 2 Stunden Nickerchen und nachts 7+ Stunden durchgeschlafen. Das hat bestimmt etwas damit zu tun, dass ich ja von Montag bis Mittwoch gearbeitet habe und am Donnerstag und Freitag Urlaub hatte. Den Unterschied so deutlich zu sehen, finde ich prima.

    LG,
    Mowa

    als Antwort auf: Aufhören mit Nikotin #46695

    Guten Morgen @Metalhead666,

    nikotinfrei bin ich seit 2009 und ja, fühle mich seitdem auf jeden Fall wesentlich besser.

    Sucht ist ja immer seelisch und körperlich einschränkend. Unabhängig zu sein hat mich innerlich richtig befreit. Rauchfreies Leben macht die Lungen auch wieder belastbar, und Nikotin ist teuer. Es gibt nur Vorteile, würde ich meinen.

    Die Gefahr ist eben ein Rückfall oder auch ein anderes Suchtmittel, von dem man erneut abhängig wird. Ich denke, dass ich als ehemalige Raucherin suchtgefährdet bleibe, solange ich mir nicht einen anderen Umgang mit meinen Problemen und Krisen angeeignet habe als mich selbst zu verletzen.

    Zu Nikotinkaugummis hatte ich schon früher im Forum gepostet:

    Ich habe mit 23/24 Jahren angefangen Zigaretten zu rauchen (typischerweise eine Schachtel am Tag) und zuletzt mit 31/32 aufgehört Nikotinkaugummis zu kauen.

    Genau weiß ich nicht mehr, aber in diesem Zeitraum hatte ich zusammengerechnet 1 oder 2 Jahre Unterbrechungen, bestehend aus 2 oder 3 ernsthaften aber gescheiterten Versuchen und aus noch mehr eher launischen Versuchen. Zigaretten geraucht habe ich insgesamt so 4 Jahre lang, die restlichen 2 bis 3 Jahre hatte ich Nikotinkaugummis.

    Kaugummis haben meine Entzugserscheinungen gestillt und meine Lungen nicht belastet, wodurch es mir schon mal besser ging. Sie sind aber teurer als Zigaretten, wenn ich mich richtig erinnere. Ich habe vor meinen Aufhörversuchen immer monatelang zuvor die Kaugummis gekaut, so auch zuletzt im Sommer 2009.

    LG,
    Mowa

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #46583

    Vielen lieben Dank @erdbeere :heart:

    Heute Vormittag kommt irgendwann ein Handwerker, aber abgesehen davon muss ich nichts tun :yahoo:

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #46542

    Guten Abend liebe Leute,

    danke @Bernadette und @DiBaDu. Heute habe ich auch ein erstes Feedback von einer guten Kollegin bekommen und werde den Vortrag etwa so umändern:

    Teil 1: Persönliche Motivation und Ziele
    Teil 2: Stigmen und Vorurteile – warum?
    Teil 5: Schizoaffektive Störung – was ist das? (+ etwas von Teil 4: chronologischer Überblick)
    Teil 6: Mögliche Ursachen – es kann jeden treffen!
    Teil 7: Therapie & Hilfe (+ vereinzelt Teil 3: Initiative für psychische Gesundheit)
    Teil 8: Zusammenfassung und Aussichten (+ vereinzelt Teil 3: Initiative für psychische Gesundheit)
    Teil 9: Danksagungen

    Für Teil 1, 2, 6 und 9 werde ich jeweils nur eine Folie benötigen. Für Teil 5 und 8 wahrscheinlich 2, und für Teil 7 eventuell 3 bis 4 Folien. Dann wären es auf jeden Fall insgesamt unter 15 Folien, und das müsste in 15 Minuten sehr gut machbar sein.

    Heute war auch ein guter Arbeitstag. Jetzt bin ich leicht ausgelaugt und liege schon im Bett. Ich freue mich, dass ich für den Rest der Woche frei habe und alles ganz langsam angehen lassen kann.

    Danke Euch allen nochmals für die Tipps und Kommentare zu meinem Vortrag. Das ist wirklich sehr hilfreich!

    LG,
    Mowa

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #46495

    für wen soll denn der Vortrag sein?

    Danke auch Dir Ladybird. Diesen Vortrag halte ich vor meinen unmittelbaren Kollegen derselben Abteilung, im Rahmen des wöchentlich stattfindenden Gruppenseinars. Am neuen Standort werden 20-30 Mitarbeiter sein, und ungefähr genauso viele am alten Standort. Daher ist mir wichtig, dass ich unter „Therapie & Hilfe“ über erfülltes Arbeitsleben detallierter eingehe. Also auf meine Perspektive als Abteilungsmitarbeiterin einen Akzent setzen.

    ch finde immer gut wenn man sein Publikum erreicht. Kennst du die Menschen vor denen du sprichst? Wo stehen sie? Wie kannst du sie abholen?

    Genau, ich werde noch einige Anekdoten einbauen, z.B., dass ich mich als Betriebsratskandidatin aufstellen lassen habe und mich an der Vorstellungsrunde aller Kandidaten beteiligt habe, als ich letztes Jahr im März noch in der Klinik war. Bei der Wahl hatte ich dann zwar die wenigsten Stimmen und wurde nur Ersatzmitglied, aber durch meine Teilnahme an dieser Vorstellungsrunde kann ich jetzt überhaupt im Betriebsrat mimachen.

    Ok ich muss mal langsam los zur Arbeit.

    Danke und bis später :bye:

    LG,
    Mowa

    • Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 9 Monaten von Mowa geändert.
    als Antwort auf: Notizen von Mowa #46493

    Guten Morgen Hazel,

    danke sehr für Dein Kommentar! Ja, das stimmt, dass ich nicht alles wörtlich sagen kann, was in diesem Entwurf aufgelistet ist. Die Herausforderung besteht darin, dass in einem Vortrag einzupacken, der etwa 15-20 Minuten dauern soll. Sprich, nicht mehr als 20 Folien. Daher hast Du recht, ich werde auf jeden Fall noch viel priorisieren und Akzente setzen.

    Meine Vorstellung ist auch, dass ich diesen Entwurf in 2, 3 Vorträgen unterteile. Der erste wäre dann etwas Allgemeines, und die Folgevorträge spezieller. Wie DiBaDu auch einmal angestoßen hat, würde ich, falls der Vortrag/ die Vorträge gut beim Publikum ankommt, später auch über andere psychische Erkrankungen vortragen, sprich Depressionen und Burnout.

    Ich werde den Enntwurf mit mehreren Kollegen besprechen, die selbst psychisch nicht erkrankt sind. Sie werden mir auch sagen können, was für sie interessant ist und ob ich bei manchen Sachen zu weit gehe.

    Danke und LG,
    Mowa

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #46480

    Guten Morgen liebe Leute,

    so, heute ist mein letzter Arbeitstag diese Woche. Vormittags Betriebsratssitzung, sie wird bestimmt wieder intensiv und anstrengend. Mal schauen, ob ich zwischendurch eine 5-minütige Pause einlegen kann.

    Inzwischen habe ich die Struktur meines Vortrages entworfen. Die Struktur & der Inhalt werden sich bestimmt noch viel ändern, wenn ich anfange die Vortragsfolien vorzubereiten.

    Würde mich über Euer Feedback sehr freuen. Diesen Entwurf werde ich, wie gesagt, auch mit einigen meiner Kollegen besprechen.

    LG und einen schönen Tag wünscht
    Mowa

    *** Anmerkung zu Beginn ***
    Ein erster Vortrag, der einen offen(er)en Dialog über psychische Probleme und Erkrankungen anstoßen will.
    Der Vortrag hat keinen Anspruch, fachlich umfassend zu sein, sondern hier geht es allein um meine persönlichen Erfahrungen.
    ********************************************

    *** Teil 1: Persönliche Motivation und Ziele ***
    Was ich seit 2010 als Psychoseanfällige gelernt habe…
    > starke Stigmatisierung psychischer Erkrankungen
    > übliche Vorurteile und Diskriminierungen
    > oft soziale Isolation und Verarmung von Betroffenen
    ********************************************

    *** Teil 2: Stigmen & Vorurteile – warum? ***
    >> Fehlen von eigenen Erfahrungen und Einsichten
    >> Unsichtbarkeit, Ungreifbarkeit
    >> Anormalität, Unzugänglichkeit, Unglaubwürdigkeit, Uneinsichtigkeit
    >> Scham- und Schuldgefühle von Betroffenen, Selbststigmatisierung
    >> Negativschlagzeilen in den Medien

    > Kluft zwischen Betroffenen und Nichtbetroffenen
    >> Skepsis & Angst auf beiden Seiten
    >> Förderung von Kommunikation und Verständnis
    >> Dringlichkeit, als Betroffene eigene Bedürfnisse auszusprechen

    > Könnte ich über meine psychische Erkrankung sprechen wie über einen Beinbruch?
    ********************************************

    *** Teil 3: Initiative für psychische Gesundheit in der Wissenschaft ***
    > anfängliche Ideen (Frühling/Sommer 2017):
    >> Stätte für berufliche Rehabilitation & Inklusion
    >> digitale Plattform für Information & Kommunikation
    >> edukative Redetour
    >> Zusammenarbeit innerhalb der Organisation und auch international
    > breite Unterstützung vor Ort
    >> Direktor & Vorgesetzter
    >> Betreuer und Mitarbeiter in London
    >> IT-Gruppenleiter
    >> Betriebsrat
    >> mehrere Kollegen am alten und am neuen Standort
    > Betriebliches Gesundheitsmanagement der Organisation: „Umsetzung schwierig“

    > durch einen Rückfall im Winter 2017/2018 unterbrochen
    ********************************************

    *** Teil 4: chronologischer Überblick ***
    > Diagramm: psychischer Gesundheitszustand vs. Zeit 2009 – 2019, farbkodiert einzeichnen:
    >> prodromal & akute Phasen
    >> Ersterkrankung & Rückfälle
    >> Klinikaufenthalte
    >> Wiedereingliederungen
    >> Medi-Einnahmen & Medi-Absetzen
    >> Aufstellung als BR-Kandidatin
    >> Stoßtherapie mit Kortison
    > Initiative klingt gut, aber zuerst mit mir selbst klar kommen…
    ********************************************

    *** Teil 5: Schizoaffektive Störung – was ist das? ***
    > psychische Erkrankungen: Depressionen / Burnout & Angst geläufiger

    > Schizophrenie
    >> griechisch für gespaltene Seele (wie Dr. Jekyll & Mr. Hyde)
    >> psychotisches Erleben: wichtigstes Kriterium für Diagnose Schizophrenie
    >> zusätzlich: Negativsymptome, gravierende Defizite in Funktionsfähigkeit
    >> Diagnose abschaffen & ersetzen durch: Psychoseanfälligkeit?

    > psychotische Symptome
    >> Wahn = Gewissheit, verborgene Wahrheiten werden mir offenbart
    >>> Paranoia: Verfolgung, Überwachung, Verschwörung
    >>>> Weltuntergang, Aufspaltung in Freunde & Feinde, Weltrettung
    >>>> häufig mit religiösem Inhalt, bei mir wissenschaftlich
    >>> gelockerte Assoziationen
    >>>> alles wird bedeutungsvoll und beabsichtigt & miteinander verbunden
    >> Halluzinationen (jeder Sinn kann täuschen: akustisch (Stimmen hören), visuell, haptisch, olfaktorisch, gustatorisch)
    >> Verlust geordneten & kohärenten Denkens, Verwirrung, rasende Gedanken
    >> u.a.

    > affektiver Anteil:
    >> bipolar (manisch-depressiv) oder auch unipolar (entweder manisch oder depressiv)
    >> emotionale Labilität & Launenhaftigkeit

    > jede psychotische Episode kann sich in Dauer, Intensität und Inhalt unterscheiden

    > psychotische Episode kann extrem antisozial & destruktiv sein
    >> einige Anekdoten aus meiner letzten Episode:
    >>> Arbeiter der Baustelle vor unserer Wohnung beschimpfen, anschreien, provozierend gestikulieren
    >>> mehrere Balkonpflanzen vernichten
    >>> schreiend und pausenlos singen, so dass auch die Nachbarn es mitbekamen
    >> zum Glück war ich am Arbeitsplatz noch nicht nachhaltig destruktiv
    ********************************************

    *** Teil 6: mögliche Ursachen ***
    > Anfälligkeit zur Psychosen kann angeboren und erworben sein
    >> allgemeine Risikofaktoren
    >>> Traumata
    >>> Rück- und Schicksalsschläge
    >>> Migration
    >> genetische Disposition, „Schizophrenie-Gen“?
    >>> es wurden 1000e von Risikogene identifiziert
    >>> jeder Mensch hat einen Satz ein Risikogenen, je mehr, desto anfälliger
    >> mögliche Ursachen, die für mich spezifisch sind:
    >>> Verhaltensmuster: Tendenz das Gleichgewicht zu verlieren, zu übertreiben
    >>> entzündliche Hautkrankheit, die durch Stress, Ernährung, Wetter usw, ausgelöst & verstärkt werden kann
    >>> Kortison-Präparate können auch psychotische Symptome auslösen und verstärken
    ********************************************

    *** Teil 7: Therapie & Hilfe ***
    > Therapie-Netzwerk
    >> Psychiater
    >> Psychotherapeut
    >> Hausarzt
    >> Krankenkasse (Netzwerk für psychische Gesundheit)
    >> Klinik (Medikation + Ergo-, Bewegungs-, Kunst-, Musik-, Arbeitstherapie, Psychoedukation, metakognitives Training usw.)

    > antipsychotische Medikation:
    >> hilft bei Akutbehandlung um die Symptome zu unterdrücken
    >> nach ärztlichem Leitfaden auch zur Rückfallprophylaxe
    >> Zeichnung: Dopamin-Rezeptor-Antagonisten
    >> Nebenwirkungen können unerträglich sein, das Gehirn fühlt sich wie eingegipst
    >>> fehlende Gefühle und kognitive Fähigkeiten
    >>> Antriebslosigkeit, Gleichgültigkeit, Verlust der Lebendigkeit,
    >>> Adipositas

    > nicht medikamentöse Therapien & Hilfen:
    >> eigene Coping-Strategien
    >>> Notfallplan
    >>> extra Freizeit & Pausen
    >>> seelische & körperliche Hygiene
    >>> Bewegung
    >>> Essen & Trinken
    >>> Reizkontrolle
    >>> Selbsthilfegruppen, Internetforen

    >> erfülltes Arbeitsleben
    >>> Offenheit über Erkrankung & großzügige Unterstützungen vom Chef & Kollegen
    >>> finanzielle Absicherung zum selbstständigen Leben (Entfristung)
    >>> Stärkung des Selbstvertrauens: selbstbestimmtes Arbeiten, Entscheidungsfreiräume usw.
    >>> Teamarbeit & gemeinschaftlicher Zusammenhalt
    >>> Sinngebung
    >>> Anerkennung
    >>> Beschäftigungstherapie & Tagesstruktur
    >>> strukturelle Hilfen
    >>>> Schwerbehindertenvertretung
    >>>> betriebliches Gesundheitmanagement
    >>>> Betriebsrat
    >> sonstige Hilfen:
    >> Schwerbehinderungsausweis rückwirkend seit Nov. 2018
    >> eventuell Erwerbsminderungsrente

    >> intaktes Sozialleben: Familie, Nachbarn, Freunde, Kollegen

    > wissenschaftliche Umfrage von Herrn Hall & Van Os über Absetzen der Antipsychotika
    ********************************************

    *** Teil 8: Zusammenfassung & Aussichten ***
    > Ein Schritt zur Entstigmatisierung (Über psychische Erkrankung wie über Beinbruch sprechen können)
    > Medikation: Gratwanderung zwischen Nebenwirkungen und Rückfallsrisiko
    > für mich persönlich steiler Lernprozess:
    >> mögliche Ursachen erforschen & künftig verbessern
    >> Umgang mit Symptomen erlernen
    >> Vertrauen zu Mitmenschen pflegen
    >> eigene Grenzen kennen, sehen & handeln

    > langristige Ziele:
    >> Leben genießen & stabil bleiben, mit so wenig Psychopharmaka wie möglich
    >> Offenheit fördern für psychische Probleme und Erkrankungen
    >> mich einsetzen für ein Netzwerk für psychische Gesundheit innerhalb der Organisation
    ********************************************

    *** Teil 9: Danksagungen ***
    > Chef
    > IT-Chef
    > Kollegen
    > Famile & Freunde
    ********************************************

    • Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 9 Monaten von Mowa geändert.
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    als Antwort auf: Notizen von Mowa #46312

    Guten Abend @all,

    heute war ein guter Arbeitstag, habe nicht viel aber doch einiges erledigen können. U.a. habe ich vor etwa einer Woche angefangen an meinem Vortrag zu arbeiten, den ich in einem guten Monat halten werde:

    Seit gestern habe ich mit einigen Kollegen gesprochen und angeboten, dass ich im Sommer gerne einen Vortrag über meine psychische Erkrankung halten möchte.

    Eine grobe Struktur habe ich schon mal. Die Notizen mache ich mir auf Englisch, da nicht alle im Publikum Deutsch verstehen werden. Diese übersetze ich gerade ins Deutsche, weil ich sie bald auch hier im Thread posten möchte. Es würde mich sehr interessieren, was Ihr als Mitbetroffene über meinen Vortrag denkt. Ich werde vorab Gespräche mit meinen Kollegen führen um auch von Ihnen Feedback zu erhalten.

    Nach dem Feierabend habe ich erstmal eine Kleinigkeit gegessen und kurz zur Entspannung Sims4 gezockt. Ich bin so froh, dass ich wieder kleinen Hunger aushalten kann und keine übermäßigen Energien zuführen muss. Da ich wieder Neurodermitissymptome an den Handrücken bekomme, habe ich angefangen auf Zuckerzeugs zu verzichten. Zucker verschlimmert nämlich meine Neurodermitis. Obst ist ok, davon kann ich eh nicht so viel essen.

    Ich bin jetzt recht müde, aber will noch bis 22 Uhr oder so wach bleiben. Sonst wache ich zu früh auf. Mal schauen, wonach mir noch ist. Den Vortrag lasse ich bis morgen bewusst liegen, damit habe ich mich lange genug heute beschäftigt. Vielleicht entspanne ich mich bei Klassik-CDs, dazu bin ich lange nicht mehr gekommen…

    Noch einen schönen Abend wünscht Euch
    Mowa :bye:

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #46253

    Danke schön liebe @erdbeere.

    Letzte Nacht habe ich 7,5 Stunden schlafen können, allerdings bin ich 2 Male aufgewacht. Ich führe wieder Buch über mein Schlafverhalten und mache mir Notizen im Tagebuch. Das hilft mir bei der Selbstbeobachtung.

    Uns allen noch einen guten Start in die neue Woche wünscht
    Mowa

    als Antwort auf: Wie sag ich´s meinem Kinde? #46251

    Bevor ich mit meinen Kindern sprechen wuerde, wuerde ich mir fachliche Hilfe holen

    Das ist bestimmt auch hilfreich. Erfahrungen anderer Eltern und Kinder sind ja sehr wertvoll, und eine Selbsthilfegruppe mit guter fachlichen Moderation kann sehr viel Gutes beitragen.

    als Antwort auf: Kombination zweier Neuroleptika #46246

    Guten Morgen @Metalhead666,

    Aber ich war in einer Notlage. Meinen nächsten Arzttermin habe ich erst im August.

    Hättest Du auch ohne Termin zum Arzt gehen können…? Mein Psychiater sagt mir, im Notfall bitte immer ohne Termin vorbeikommen.

    LG,
    Mowa

    als Antwort auf: Wie sag ich´s meinem Kinde? #46231

    Guten Abend @DiBaDu

    klasse, dass Du Deinen Kindern Deine Erkrankung nahebringen möchtest, und das gemeinsam mit Deiner Exfrau.

    Wie offen wäre sie denn für diese Idee? Hattet Ihr Euch offen über Dich und Dein Befinden ausgetauscht, während Ihr zusammengelebt habt?

    Vielleicht kann ja dieser Doku-Film, auch wenn der Inhalt auf Euch nicht ganz zutrifft, eine gute Basis bieten, um überhaupt das Gespräch anzustoßen? Ich meine, vielleicht ist es hilfreich, wenn Ihr Euch diesen Film mal gemeinsam anschaut, Du und Deine Exfrau…?

    Es ist sicher auch in ihrem Interesse, dass Eure Kinder einen gesunden Umgang mit Deiner Erkrankung finden, und mit Dir als Vater sowieso.

    Leider habe ich keine Erfahrung mit Kindern d.h. auch keine Ahnung. Ich hoffe, dass Deine Kinder es bald schätzen lernen, wie sehr Du für Deine Familie schon immer gekämpft hast.

    Alles Gute Euch,
    Mowa

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #46200

    Vielen lieben Dank @Isa und @Bernadette für Eure Zeilen.

    Das Wochenende war besonders entspannend. Durch die zusätzlichen freien Tage kann ich mir mehr Zeit frei einteilen. Sonst hatte ich auch an Wochenenden etwas Stress, dadurch, dass ich manchmal Einkäufe, Wäsche waschen und Putzen usw. an nur 2 Tagen erledigt habe.

    Mein Mann hat mir erzählt, wie ihm einmal von einer Stationsärztin erklärt wurde, dass das Gehirn für einen Menschen das höchste Organ sei. Kein anderes Organ kontrolliert das Gehirn. Diese Tatsache finde ich sehr hilfreich.

    Man muss also selbst erkennen, wenn einem das eigene Gehirn täuschen will und es zurechtweisen. Ich würde so gerne, dass ich mein Gehirn zurechtweisen könnte, bevor ich wieder aus dem Gleichgewicht gerate.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa #45875

    Morgen haben wir 2 Handwerkertermine am Vormittag, dann habe ich einen regulären Therapeutentermin. Später am Nachmittag bekommen wir einen Besuch, mit ihm wollen wir uns einen Film zusammen anschauen und Handroll-Sushi essen. Ich muss also vorher noch etwas putzen und einkaufen fahren.

    Gestern war doch etwas zu viel des Guten. Gegen 19:30 Uhr musste ich mich ins Schlafzimmer zurückziehen, und unser Besuch hat sich noch mit meinem Mann unterhalten. Schade, aber es ging bei mir nicht anders. Zumindest haben wir zusammen lecker Handroll-Sushi gegessen und haben gute Gespräche geführt. Es hat mir Spaß gemacht.

    Mittags beim Therapeuten war alles gut. Ich habe ihm von mir berichtet, auch, dass ich seit Dienstag letzte Woche keine Medis mehr nehme und was mein Psychiater mir dazu gesagt hatte. Mein Therapeut hat gesagt, dass es ihm lieber gewesen wäre, hätte ich die Reduktion bzw. das Absetzen mit dem Psychaiter abgesprochen, da ich ja hätte auch eine Reboundpsychose bekommen können usw.

    Wünsche uns noch einen guten Freitag und ein schönes Wochenende! In meiner Stadt ist es heute Morgen nicht mehr so warm wie die letzten Wochen. Es soll ja kühler werden jetzt die Woche über… :bye:

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