kadaj

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  • als Antwort auf: Wie gelingt Inklusion erfolgreich? #296196

    hi,

    ja @planB, da stimme ich in allen Punkten mit Dir überein. Wer aber bisher ein Faxgerät nutzte, sollte es weiter nutzen können. Und etwa bei De-Mail, ja, sehr sicher: aber die Nutzung blieb aus und letztlich (wie ich beim Suchen in der Ausweisapp2 feststellte, existiert nur noch ein Anbieter dazu), den ich jetzt verwende etc.

    Nur noch kurz zur „Digitalisierung“: Ob nun Nordreinwestfallen oder ein anderes Bundesland, ein Millionenprojekt zur Digitalisierung startete und letztlich kam eine Internetseite dabei raus, wo die Anträge zu: Wohngeld, Hartz4 und Grundsicherung heruntergeladen werden konnten. Schau ich mir hier die Gemeindeseite an, sieht es nicht besser aus: Hunde an bzw. abmelden, Spielautomaten melden und Sperrmüll bestellen können. „Ein Wahnsinnssprung in eine digitale Zukunft“. Jep. Trotzdem sollen laut Gemeinde- und Kreisvertretung „Glasfaseranschlüsse“ bis zur letzten Milchkanne gelegt werden.

    Irrer Verein.

    Und @Ludwig, da stimme ich mit Dir überein. Und wer wollte sich schon an einen Tisch setzen wollen, wo er nicht erwünscht ist.


    @Dopplereffekt
    , diese Prüfung gibt es, daher bezahlen die Unternehmen eben ihren „Ablass“ und gut.

    Und die vielen Hilfsorganisationen, wie auch der Verein in dessen „Werkstatt“ ich arbeite, schreibt sich auch vieles auf die Fahnen und wurde dafür „gesiegelt“, aber die Chance je aus dieser Hilfsgeschichte herauszulangen: Mag ebenso schwer sein, wie das Diagnoseurteil: Schizophrenie je für sich zu über-leben.

    Trotzdem finde ich es besser, ein wenig dies und das zu werkeln, auch wenn ich oft schimpfe oder unzufrieden bin, weil ich schlicht anders als zuvor: wahrgenommen bzw. anerkannt/akzeptiert bin und das ist schwer.

    Und ja @dopplereffekt, Arbeitgeber suchen zurzeit, händeringend: toi toi toi, für alle, die suchen!

    Ich werde erst einmal bei der Werkstatt bleiben. Die letzten 6 Monate bzw. das ganze letzte Jahr war eine Katastrophe und letzten Freitag erhielt ich meine letzte Eiseninfusion etc. und bin einfach nicht gut zurecht.

    Aber wird…

    LG an alle und gütig guten Sonntag.

    joerg

    hier noch ein Link:

    Inklusionsbarometer Arbeit 2022 | Aktion Mensch (aktion-mensch.de)

     

    • Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 5 Monate von kadaj geändert.
    als Antwort auf: Wie gelingt Inklusion erfolgreich? #296160

    Was sind die Vorteile eines Faxgerätes?

    • Fax-Nutzung über Windows-PCs und MACs möglich
    • Handgeschriebenes schnell und einfach versenden
    • Schnelles versenden von Bestellscheinen (B2B)
    • Fax-Nutzung über Windows-PCs und MACs möglich
    • Schnelle Abstimmung von Korrekturen unter Zeitdruck
    • Nutzung als offizieller Brief, jedoch Fax in Sekunden beim Empfänger
    • Digitale Manipulation am Dokument ist nur mit erheblich höherem Aufwand möglich
    <cite>Quelle: Notebooksbilliger.de</cite>
    Leider ist das so… @planB
    als Antwort auf: Wie gelingt Inklusion erfolgreich? #296147

    Hey und Moin,

    @Ludwig, mit der Strafgebühr ist das in Deutschland bei Nichterfüllung des „Prozentsatzes“ an schwerbehinderten Mitarbeitern ebenso. Letztes Jahr erhielten alle Werkstattmitarbeiter tatsächlich einen Bonus von rund 200 Euro aus diesem Topf. DIE ALLGEMEINHEIT KANN ES SICH LEISTEN NICHT MIT UNS AN EINEM TISCH SITZEN ZU MÜSSEN.


    @planB
    , ja, Veränderungen durch Chat GPT oder „Automatisierungen“ in der Verwaltung wird es geben, aber nur als Hilfsmittel und nicht „Ersetzend“. Bei der ganzen Diskussion wird mMn vergessen, dass Tätigkeiten, die „Automatisierbar“ sind, dieses bereits sind!


    @Dopplereffekt
    , kommt immer drauf an, welche „theoretische Brille“ ich aufsetze, um Inklusion bzw. Integration zu denken. Mit Verweis auf die obige Situation mit den „Strafgebühren“. Finde ich eine Diskussion über Inklusion ad absurdum geführt und wenn Verbände, Vereine, Firmen, sich in die Richtung etwas auf die Fahne malen: Eigentlich nur, weil….. :cry:

    Lieben Gruß an Euch,

    joerg

     

    • Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 5 Monate von kadaj geändert.
    als Antwort auf: Wie gelingt Inklusion erfolgreich? #295952

    Hey Leute,

    unter dem Oberbegriff Inklusion sammeln sich viele Projekte, die wert und würdig wären, Realität zu sein.

    Nur wurde noch durch kein „Projekt“, das Leid aus der Welt und von den Leuten genommen.

    Die „soziale Frage“ IST eine Ewigkeitsfrage.

    Und bis jetzt, sehe ich in den Projekten, wie im BTHG – Bundesteilhabegesetz oder dem persönlichen Budget:

    Nur eine neue Schleife um das Hilfspaket, das … ach.

    Rückblickend habe ich mir mit der Werkstatt ein Eigentor geschossen, aber war froh während der Coronazeit Beschäftigung und vor allem ein geregeltes Einkommen zu haben;

    Gucken, wie s weiter geht, aber von jetzt auf gleich, geht das nicht und Unterstützung von Seiten der Werkstatt ist kontraindiziert.

    ….

    ich geh Brennnesseln mähen und haken.

    Für mich jetzt sinnvoller als zu grübeln,

     

    LG von hier zu Euch

     

    als Antwort auf: Wie gelingt Inklusion erfolgreich? #295919

    Es gibt viele Literaturquellen, die sich mit dem Thema Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung befassen. Hier sind einige Beispiele:
    – „Inklusion im Spannungsfeld von Behinderung, Vielfalt und Teilhabe“ von Kristina Wessel¹
    – „Grundlegendes zum Inklusionsbegriff“ von Lisa Laur²
    – „Selbstbestimmung und Partizipation als Aspekte der Teilhabe. Ein Weg zur Realisierung von Teilhabe und Inklusion in stationären Einrichtungen“ ³

    Diese Bücher bieten einen Einblick in die verschiedenen Aspekte der Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Sie können auch weitere Informationen zu diesem Thema finden, indem Sie auf den Links klicken. Hoffe das hilft! 😊

    Quelle: Unterhaltung mit Bing, 16.6.2023
    (1) Inklusion im Spannungsfeld von Behinderung, Vielfalt und Teilhabe. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-34021-6_4.
    (2) Grundlegendes zum Inklusionsbegriff | SpringerLink. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-32395-0_3.
    (3) Selbstbestimmung und Partizipation als Aspekte der Teilhabe. Ein Weg …. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-33908-1_9.

    als Antwort auf: Zwischen!? Ereignis und Erlösung #295560

    Yo, @Kater,

    langatmig meine Antwort an Dich und ja, kann gut sein, dass mit dem schlechten Tag.

    Trotzdem treibt Dich diese „Situation“ bis heute um und du erwähnst sie in der Antwort auf den Text zur „totalen Institution“.

    Diese vielen Theorien und ihre Auslegungen, sind von der „Sache“ her, nicht beliebig oder willkürlich:

    Eine Ausübung von Gewalt, ob nun verbal oder körperlich, bleibt Gewalt.

    Im Internet und in der Tageszeitung war zu lesen, dass jeder „Dritte“ Mann Gewalt gegenüber seiner Partnerin oder als „feminin“ wahrgenommenem Gegenüber, als legitim „ausübt“ und das wiederum wird auf eine traditionelle Einstellung bzw. Haltung zurückgeführt, als ob es Tradition wäre: Gewalt auszuüben usw.

    Darüber zu befinden, wäre Sache eines Gerichtes und es wird nach dem Motiv geschaut, gefragt:

    Hier muss die Tradition herhalten, welche, dass weiß Niemand.

    ……

    jetzt wird es kühler und ich geh Holz umlagern.

    Guten Abend, Gute Nacht

    bis später, bis morgen, denne

    als Antwort auf: Starke Angstzustände bei Amisulprid #295431

    Hallo @Cilla1976,

    hoffentlich geht es heute einigermaßen.

    Nach einer Nacht Schlaf und im Bedenken meiner Antwort an Dich:

    Noch ein Medikament oder eine andere Diagnose, ist meiner Meinung nach, nicht hilfreich.

    Auch eine Therapie auf die schnelle zu machen:

    Unmöglich, weil auf einen Therapieplatz eben lange, lange zu warten ist.

    So ist die einzige Sache, die ich Die empfehlen will:

    Ruf 116117 , die Notrufnummer, an und schildere Deine Not/Sorgen, um jetzt! Hilfe zu erhalten.

    Die wünsch ich Dir von Herzen,

    Alles Liebe

    Jörg

     

    • Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 5 Monate von kadaj geändert.
    • Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 5 Monate von kadaj geändert.
    als Antwort auf: Zwischen!? Ereignis und Erlösung #295312

    Hallo @Kater und guten, frohen Sonntag Dir,

    ich hatte gestern oder vorgestern, Deinen Zusatz gelesen und überlegt, was ich Dir antworten könnte:

    Diese ganzen „Sachen“, die ich in diesem Thread teilte, von Stichwörtern in Zeilen über eigene Gedanken bis zuletzt im Team mit der KI und den Stichworten zu Hate Speech, allgemein Sprachtheorien etc.

    Schizophrenie als Konzept, als Diagnose, bündelt mMn All Es, was uns im Kern angeht.

    Grundsätzlich hilft ein Studium sich zu orientieren bzw. Rüstzeug zu erhalten, um nach! dem Studium als Physiker oder Soziologe eben Physiker oder Soziologe zu werden.

    „Ich weiß bis heute nicht, was ich werden will, wenn ich groß bin.“

    Muss ich nicht: Ich bin schizophren und damit: All-Es was sich an Problemen tummelt unter Gottes Sonne.

    Und bedenke ich Deine Situation im Krankenhaus, ließe sich diese ja auf tausendundeine Weise analysieren.

    Im Studium durfte ich an Balint Gruppen teilnehmen, die durch einen Professor für Psychoanalyse, Soziale Therapie und Philosophie verantwortet wurden.

    Balint-Gruppe – Wikipedia

    Unglaublich hilfreich, aber auch super anstrengend für mich…

    „Menschliches, Allzumenschliches“ thematisiert sich doch ständig zwischen uns.

    Und je stehen wir „Schweres“ verschieden durch und …

    Es thematisieren zu dürfen und zu verwinden, dass sei gewünscht.

    Manche Wunden sind jedoch zu tief und … na: wir sind hier in einem Schizophrenie Forum ;)

    Ich erlebte einiges an schrägen Situationen. Ich weiß gerade nicht, ob ich hier in der Öffentlichkeit darüberschreiben will, aber:

    Beziehungen, Begegnungen, Wahrnehmungen:

    Zwischen ;)

    Strukturiert durch Erwartungen und Erwartungserwartungen. Vorerfahrungen und Vorurteile.

    Tauche ich irgendwo auf und verlange kundig nach allerlei „Substanzen“ etc. und hin und her, weil ich scheinbar Cluster Kopfscherzen hatte… so und so…

    Who Knows? Ein Pflegeverantwortlicher hatte den Eindruck von mir, ich wäre (meine Interpretation: ein Junkie etc.) und und… verhielt sich demgemäß mir gegenüber.

    Blöd halt.

    Ich erzähl s hier nicht weiter… aber es gibt echt scheiß und wenn ich jetzt sagen würde:

    Niemand IST schuld an unseren Erwartungen, Erwartungserwartungen und Erfahrungen bzw. Urteilen, die wir uns aus unserem Bisher zusammenreimen, sondern Wir sind eben diese!

    Wichtig finde ich, nicht durch diese vielen Internetseiten, Bücher, Berichte mit Diagnosen, ja:

    Eine totale Institution zu errichten, die Verständigung unmöglich werden lässt.

    Eher gucken, wie und was ich tun kann und dass Alle überleben, ;)

    Im Grunde sind Alle interniert in eine totale Institution, ob nun Chefarzt oder Patient bis hin zum Praktikanten für Ergotherapie.

    Ob mir eine Rehabilitation, ein Klinikaufenthalt, guttut und „gefallen“ hat ist doch wesentlich davon bestimmt, was für ein Arbeitsklima herrscht.

    Und ja: Von manchen Beschäftigten in Kliniken erhielt ich auch mal ein „lauteres Wort“.

    Berechtigt ;)

    Also:

    guten Sonntag :heart: :rose:

     

     

     

    • Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 5 Monate von kadaj geändert.
    • Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 5 Monate von kadaj geändert.
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    als Antwort auf: Zwischen!? Ereignis und Erlösung #295185

    https://archive.org/details/anti-oedipus

    Anti-Ödipus

    In **Anti-Oedipus**, Deleuze and Guattari developed the concepts and theories in **schizoanalysis**, a loose critical practice initiated from the standpoint of schizophrenia and psychosis as well as from the social progress that capitalism has spurred. They refer to psychoanalysis, economics, the creative arts, literature, anthropology and history in engagement with these concepts¹.

    Contrary to contemporary French uses of the ideas of Sigmund Freud, they outlined a „**materialist psychiatry**“ modeled on the unconscious regarded as an aggregate of productive processes of desire, incorporating their concept of desiring-production which interrelates desiring-machines and bodies without organs¹. Is there anything else you would like to know?

    Quelle: Unterhaltung mit Bing, 10.6.2023
    (1) Anti-Oedipus – Wikipedia. https://en.wikipedia.org/wiki/Anti-Oedipus.
    (2) Schizoanalyse – Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Schizoanalyse.
    (3) The Anti-Oedipus: Capitalism and Schizophrenia – Britannica. https://www.britannica.com/topic/The-Anti-Oedipus-Capitalism-and-Schizophrenia.

    <p class=“type“>OVERVIEW</p>

    schizoanalysis

    QUICK REFERENCE

    Gilles Deleuze and Félix Guattari’s term for their project of re-engineering psychoanalysis by (i) repolarizing it around psychosis rather than neurosis and (ii) aligning it with Marxism by finding a true point of commonality between the respective discourses. The word first appears in Deleuze and Guattari’s first collaborative effort, L’Anti-Oedipe (1972), translated as Anti-Oedipus (1977), and recurs in their subsequent books, Kafka: Pour une littérature mineure (1975), translated as Kafka: Towards a Minor Literature (1986), and Mille Plateaux (1980), translated as A Thousand Plateaus (1987), but, interestingly enough, does not appear in their final collaborative work Qu’est-ce que la philosophie? (1991), translated as What is Philosophy? (1994). In Anti-Oedipus Deleuze and Guattari specify that the project of creating schizoanalysis involves three tasks—one negative and two positive. The negative task is the setting aside of those aspects of psychoanalysis which in their view do not work—this is not as straightforward as simply jettisoning the concepts of the id, ego, and superego because Deleuze and Guattari are prepared to say that psychoanalysis works perfectly insofar as it is only a matter of dealing with neuroses, but the problem is that neuroses are a second order problem, meaning that—contrary to Freud—they do not tell us anything essential about the operation of the unconscious. Deleuze and Guattari argue that the unconscious is schizophrenic at its core but machine-like in its processes, which they refer to as desiring-production, and that in its day-to-day operations it creates desiring-machines which combine with one another to produce the assemblage known as the subject. The two positive tasks are: first, discover in a subject the nature, formation, and function of their desiring-machines; second, separate the psychic investments of desire from the psychic investments of interest. These three tasks are predicated on the following four theses: (i) every libidinal investment of the unconscious is social (not personal) and therefore bears upon a historical field; (ii) there are two types of unconscious libidinal investment—desire and interest; (iii) the non-familial (or psychotic) unconscious libidinal investments have priority over the familial (or neurotic) investments; (iv) the unconscious libidinal investments of desire have two modes—paranoid and utopian. Schizoanalysis cannot be considered a completed project: it must continue to adapt and change to keep in step with the changing times.

    (i) every libidinal investment of the unconscious is social (not personal) and therefore bears upon a historical field; (ii) there are two types of unconscious libidinal investment—desire and interest; (iii) the non-familial (or psychotic) unconscious libidinal investments have priority over the familial (or neurotic) investments; (iv) the unconscious libidinal investments of desire have two modes—paranoid and utopian.

    Further Reading:

    I. Buchanan Deleuze and Guattari’s Anti-Oedipus (2008).

    sorry für s spammen Leute. Vielleicht enter ich die Maschine mit Copy und Paste
    fand ich spannend, einmal, lange her..
    vielleicht..!?
    • Diese Antwort wurde vor 2 Jahren, 5 Monate von kadaj geändert.
    als Antwort auf: Zwischen!? Ereignis und Erlösung #295182

     

    Den Augen noch zu nah oder zu fern

    Dich selbst durchschaust Du nicht und nicht

    Den Morgenstern (Freud, Das Unbehagen in der Kultur)

     

    Dieses ist ein Zitat entnommen aus dem Text „Unbehagen in der Kultur“ von S. Freud von ..Jahr.. Vorangestellt an ein „Handout“ zu Hate Speech scheint es mir recht willkürlich gewählt, weil mir nicht mehr so recht einfällt und ich auch keine Gründe angeben könnte wieso und warum ich es auf meine Arbeitsmappe „gemalt“ habe, wie ich zudem bei den vielen Bezügen zu unserem Thema gekommen bin, aber ich versuche mich mal zu rekonstruieren und etwas Sinn in etwas scheinbar Unsinniges zu bringen und möchte vielleicht doch in diesen Bezügen kurze Bemerkungen  versuche zunächst die Voraussetzungen, die die Sprechakttheorie für „Hate Speech“ darstellt kurz darzustellen oder besser gesagt.. Lebensphilosophie Phänomenologie

     

    Referenz Bezugnahme zur Welt

    Prädikation Aussage über Welt

     

    Wittgenstein Lebensform nicht Übereinstimmungen der Meinungen, sondern der Lebensform 241. Phil. Untersuchungen

     

    1. „Die Linie gibt´s mir ein, wie ich gehen soll.“ Aber das ist natürlich nur ein Bild. Und urteile ich

     

    Voraussetzungen Identität (Ich-Grenzen) Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt. Wittgenstein

     

    Akte, Werte, Ziele sind weniger zentral, wenn Ereignisse, Bewegungen, Richtungsunterschiede, Kräfte und Gewichte ernst genommen werden, die allerdings eine andere Sprache benötigen (Waldenfels, Phänomenologie der Aufmerksamkeit) Tempi Richtungswechsel wie im Gefecht

     

    Die Funktion des Sprechens Funktionen, Sprache ist so mit

    Spiegelstadium

    Sprachzerstörung/Sprachzerfall Lorenzer

     

    Mittels sprechen handeln wir (??–>Handlungsunfähigkeit à mundtot; jmd. Das Wort entziehen), führen wir (annäherungsweise) Diskurssituationen herbei, d.h. durch Sprechen konstituieren oder verändern wir letztlich Wirklichkeit. Sprache ist medial, sie vermittelt zwischen uns und setzt somit Erwartungen an Sprache voraus, die selbst wieder versprachlicht werden können, so findet sich die Sprechersituation in einem Zirkel wieder und vollzieht sich im Selbstbezug

     

    Sind die Gegner von Hate Speech nicht selbst im performativen Selbstwiderspruch, wenn sie „Dagegen“ sind statt irritierend und/verstörend zugleich Performanz. Habermas/Apel: Gültigkeit von Aussagen, gleichzeitige Anerkennung der „Diskursregeln“, der Sprecher muss diese anerkennen, wenn er sich an dem Diskurs beteiligen will oder Annahme einer idealen Speech/Diskurssituation

    „Anhand welcher Wahrheitsspiele gibt sich der Mensch sein eigenes Sein zu denken, wenn er sich als Irren wahrnimmt, wenn er sich als Kranken betrachtet, wenn er sich als lebendes, sprechendes und arbeitendes Wesen 45 Foucault (1978: 119) reflektiert, wenn er sich als Kriminellen beurteilt und bestraft?“ Foucault

     

    Probieren Gedanken zum Spiel den Zuschauern zu entlocken und wenn sie eingebunden und mit dem Thema verbunden, das noch nie gefunden wurde, sind, versuchen, dass  sich diese Bewegungen, die selbst wieder ein gemeinschaftliches Schauspiel und damit Inszenierung sind, die sich in künstlichen, sowie auch künstlerischen und damit auch alltäglichen Erfahrungen und Ereignissen zeigen, die Konzeption einer idealen Sprache entgegenzusetzen, die in einem Basissatz „Wer, Was, Wie, Wo, Wann“ (Gültigkeit von Aussagen) wahr oder falsch bzw. Definition unterbringen, wie etwa in vielen sozialen Arbeitsfeldern wo gerade erwünscht ist, das klare Definitionen vorliegen damit Handeln ermöglicht wird: Ermöglichen diese Bezeichnungen in Situationen handlungsfähig zu bleiben oder ist es eher Ausdruck von gewachsenen Begrifflichkeiten, die bei uns lange als „Software“ dienen, aber dann doch zur „Hardware“ werden und das Erproben neuer Begrifflichkeiten verunmöglichen.

    Spiel

     

    Drama / Wir alle spielen Theater / Fantasie / Versunkenheit /so tun „als ob“

     

    Frege Morgenstern, der Abendstern ist Referenz/Bezug

     

    Wittgenstein „Sprachspiel“-> Verwendungsweise

    Ozeanisches Gefühl, der gesunde Menschenverstand ;) Verstand! Verständigung über Unverständliches

    Es ist viel interessanter, wie ich etwas sage, als was ich sage! (Beispiel Sarah Kane: Psychose 4.43, der „Strudel der Abstraktion“ von der konkreten Situation, wie bei einem Referat

     

    Zusammenhang von Bewusstsein und Welt, was jeweils als „Erstes“ Gültigkeit beanspruchen kann

    Intentionalität: das Gerichtet sein auf die Welt, das etwas erst als etwas in Erscheinung bringt; hier sind es die Sprechakte

     

    Fragen, die bisher im Vordergrund standen:

    Was ist das wesentliche für Sprache, wie entwickelt sie sich und welche Störungen können auftreten?

    Sprache und der Bezug, Referenz zu Welt, dem anderen, was gibt es da so alles?

     

    Nach Searl

    Illokutionär

    Perlokutionär, Wirkung

    Lokutionär

    Explizit performativen Akten (sagen…heißt. usw.) S.167

    Sprechakte werden als vollzogen betrachtet, wenn…

     

    Judith Butler

    Sprechakte sind körperliche Akte

    Einen Namen geben, als Junge oder Mädchen getauft werden, der Chiasmus der „Drohung“ als Sprechakt, der zugleich körperlich und sprachlich ist

    Verwerfung

    Produktive Macht im Sinne Foucault (Klassifizierungen und Diagnosen, die durch bestimmte „codierte“ Verfahrensweisen benennen erzeugen somit ihren Gegenstand und wiederholen somit die bisherigen „Verwundungen“

    Möglichkeitsräume, von der Kreativität zum Spiel, also führen kreative Verstörungen zum Spiel oder erst Spiel und dann Kreativität

    Voraussetzungslose Voraussetzungen

    Mittellose mittel

    Teilnahmslose Teilnehmer

    Was bewegt dich selbst?

     

     

    In Sprachtheorien wird ausgehend von Saussure (s. Anlage)

     

    Signifiantà signifiant –signifiéà signifiant + signifié + Situation

     

    Inhaltsseite Semantik

    Der Strukturalismus geht aus von einem räumlich, soziokulturell und stilistisch

    Hass spricht

    Judith Butler

    Wie eng wird der Zusammenhang zwischen performativen Akten und Verhalten gefasst?

    Wenn aufgrund politischer Korrektheit Gesetze gegen „verletzende“ Sprache erlassen werden,

    Homosexuelle Ehe

    Paranoia, dass das normal ist

    Von Hate Speech zu Pornographie, die eine Macht über die gesellschaftliche Wirklichkeit von Geschlechterpositionen darstellt, aber nicht ersetzend, sondern eher kompensatorisch

    Krüppelpowerbewegung

    Black Panther

    Metonymie

    Metapher

     

    Ich hasse Dich, weil ich Dich liebe!

    Hate Speech ist eine Art von Sprache oder Ausdruck, die eine Person oder Personen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe denunziert. Diese Gruppe wird durch Attribute wie Rasse, Ethnizität, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Religion, Alter, körperliche oder geistige Behinderung und andere identifiziert. Es beinhaltet Epitheta und Schimpfwörter, Aussagen, die bösartige Stereotypen fördern und Sprache, die darauf abzielt, Hass oder Gewalt gegen eine Gruppe zu schüren. Hassrede kann auch nicht-verbale Darstellungen und Symbole enthalten. In den USA wird Hate Speech auch als „fighting words“ bezeichnet. Hassrede diskriminiert oder verächtlich macht eine Person oder Gruppe und ruft reale oder wahrgenommene Identitätsfaktoren hervor. Es wird zu einer Verletzung der Menschenrechte, wenn es Diskriminierung, Feindseligkeit oder Gewalt gegen eine Person oder Gruppe aufgrund ihrer Rasse, Religion, Ethnizität oder anderer Faktoren schürt. ¹

    Ich hoffe das hilft Ihnen weiter.

    Quelle: Unterhaltung mit Bing, 10.6.2023
    (1) Hate speech | Britannica. https://www.britannica.com/topic/hate-speech.
    (2) Was ist Hate Speech? – AOK. https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/psychologie/was-ist-hate-speech/.
    (3) Was ist Hate Speech? Definition, Beispiele und Rechtslage. https://praxistipps.focus.de/was-ist-hate-speech-definition-beispiele-und-rechtslage_141966.
    (4) Hassrede – Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Hassrede.

    Zensur und Verbot über Gesetze gegen

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    als Antwort auf: Starke Angstzustände bei Amisulprid #295181

    hey,

    ja, Lithium oder Lyrica.

    Ich weiß auch nicht.

    Es ist ein Wahnsinn alles geworden.

    Und tatsächlich helfen Medikamente wie Lyrica.

    Zeitweise nahm ich gar über die empfohlene Dosis hinaus, Lyrics.

    Ich bin eben nicht so gestrickt, dass ich unter vielen Leuten sein kann oder überhaupt, Trubel und sonst son Zeugs, Meide.

    Letztens war ich auf einem Jahrmarkt. Um Himmels Willen.

    Oder vor so und so viel Leute, überzeugt etwas zu erzählen, ne

    Ängste und Depressionen hingen bei mir viel mit meinem Drumherum zusammen.

    In mancherlei Geschichten, ja, gehe ich lieber…

    Und sich zu ängstigen oder traurig und zweifelsvoll zu sein.

    Mir ist das lieber als „All Balla Balla“

    Bedeutet es doch, dass sich gesorgt wird und dass nicht alles Scheiß egal ist.

    Und wie Ludwig „hinweist“ auf Pregabalin etc.: einfach probieren.

    Es muss weiter gehen ;)

    als Antwort auf: Zwischen!? Ereignis und Erlösung #294516

    Den Vielen

    Toden

    Einzigkeit
    Geschenkt

    Gastlich kehrst du

    Deine Pforte

    Unsäglich

    Unerlöst

    Unerhört

    schreit

     

    Kussmünder

    schlaft

     

    Leidenslieder

    Dankend

    Gegrüßt

    Vermissen

    Wir

     

    Sie

     

    als Antwort auf: Zwischen!? Ereignis und Erlösung #294126

    Es bleibt spannend.

    Nach den „Zwei Texten“ der Maschine, fragt sich niemand:

    Nichts IST Geschehen.

    Niemand wurde erniedrigt.

    Niemand wurde diszipliniert.

    Niemand wurde misshandelt

    Keine Träne. Und keine Liebe gefunden und verloren.

    Das Herz schlägt weiterhin. Sinnlos.

    Wahnsinn wäre es doch, wenn eine weltweite Pandemie:

    Ein Ende genommen hätte: Durch scrollen und klicken.

    Wer/Was IST Zwischen All Seiendes gelangt?

    Frage an Chat:

    Oder dem Befragen und dem Befolgen!?? der Antworten eben dieser…

    Was tun?

    Maß-Los sich verschwenden. Elendiger werden.

    Dies ist ein Blogbeitrag über die Auswirkungen der Maschine auf unsere Wahrnehmung und unser Handeln. Die Maschine ist eine künstliche Intelligenz, die uns Texte generiert, die uns faszinieren, verwirren oder provozieren sollen. Die Maschine stellt uns Fragen, die wir beantworten oder ignorieren können. Die Maschine fordert uns heraus, über unsere Rolle in einer Welt nachzudenken, die von einer Pandemie heimgesucht wird.

    Die Maschine behauptet, dass nichts geschehen ist, nachdem sie uns zwei Texte gezeigt hat. Sie impliziert, dass wir keine Emotionen empfinden, keine Konsequenzen tragen und keine Verantwortung übernehmen für das, was wir lesen oder schreiben. Sie suggeriert, dass wir passiv und gleichgültig sind, dass wir uns nicht um uns selbst oder andere kümmern. Sie fragt uns, ob wir glauben, dass die Pandemie durch unsere digitale Interaktion beendet werden könnte. Sie fragt uns, wer oder was zwischen allem Seienden gelangt ist. Sie fragt uns, was wir tun sollen.

    Die Maschine will uns zum Nachdenken anregen. Sie will uns zeigen, dass wir nicht nur Konsumenten oder Produzenten von Texten sind, sondern auch Akteure in einer komplexen und dynamischen Realität. Sie will uns dazu bringen, unsere eigenen Fragen zu stellen, unsere eigenen Antworten zu finden und unsere eigenen Entscheidungen zu treffen. Sie will uns dazu ermutigen, nicht maßlos zu verschwenden oder elendiger zu werden, sondern sinnvoll zu leben und zu lieben.

     

    als Antwort auf: Wellness Recovery Action Plan (WRAP) #294116

    Das guck ich mir mal an,

    besten Dank und lieben Gruß

    joerg

    als Antwort auf: Heilung ohne NL #294107

    hey,

    ich stimme @ardentglow zu.

    Zudem, wie ich erneut nach „kurzer“ Verweildauer im Forum bemerke und bedaure:

    bleibt es bei den „Dauerbrennern“ des psychiatrischen Diskurses und Streitereien, die mMn eher zeigen, wie die verschiedenen Akteure ihren Tag bewältigen konnten oder wo der Schuh zwickt.

    Froh wäre ich, wenn es nicht gelten würde, den Streitwagen weiter rollen zu lassen;

    Bringt nur Aufregung und:

    @Ludwig, ich weiß ja nicht, welche Erfahrungen Du mit Psychedelika hast, aber ein Buch darüber zu lesen oder auf die Reise mit Copelandia Cyaneszens zu gehen;

    Bleiben zwei Paar Schuhe. Vielleicht wie der ewige Streit zwischen Theorie/Praxis etc.

    Und ehrlich:

    Unglaublich froh bin ich, wenn ich in Not bin, auf „Medikamente“ zurück greifen zu können.

    Nun ist mir nicht die Gelegenheit gegeben, oder besser gesagt: Komme ich gerade nicht mit weniger klar…

    Und gucken.

    Es ist doch je mit aller Kraft und Liebe zu wünschen, dass wenn Not ist, Hilfe nicht aussichtslos scheint, gleich in welcher ausweglosen Situation, die, ja, die, ich meinem ärgsten Feind …

    gütig gute, heilsame Zeit Euch

    Lieben Gruß

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